Special Die Zukunft von CachyOS: Chefentwickler steht Rede und Antwort im großen Interview

Oder aber, man arbeitet über die grafische Oberfläche und schreckt Neulinge nicht mit solchen Dingen ab.
Das ist doch genau das, worüber wir letztes Jahr schon einmal Diskutiert haben.
Wenn man als Noob nach Hilfen sucht, kommen sofort Befehle geflogen, aber ohne Erklärung was genau dann alles geschieht, warum es geschieht und wie man auch durch Klicks mit der Maus ans Ziel kommen könnte.
Das ist schade.
 
Wenn man als Noob nach Hilfen sucht, kommen sofort Befehle geflogen, aber ohne Erklärung was genau dann alles geschieht, warum es geschieht und wie man auch durch Klicks mit der Maus ans Ziel kommen könnte.

Und deswegen gibt es u.a ein Forum hier, damit man den Leuten helfen kann bei offenen Fragen, kein Thema. :-)
 
Macht euch einfach schon einmal Gedanken und postet eure Fragen an Peter und CachyOS dann hier im Thread. Ich sammle diese dann und strukturiere sie entsprechen. Also einfach immer her damit.
Nr.1
Wünsche mir einen Beginnermodus, einzig der Nutzer, Festplatte oder Partition ist zu wählen, die Installation startet dann komplett bis zum Ende durch, ohne Booloader, Dateiformat e.c u wählen. Für Experten kann es bleiben wie es ist.
Nr.2
Sicherheit, ich hatte gelesen das Linux sehr sicher ist, allerdings werden mit mehr Erfolg, seltsame Kreaturen angelockt. Sind hier Boardmittel geplant oder muss man sich unsichere Sicherheitssoftware installieren?.
Gehört eigentlich das permanente Password eingegeben auch dazu?
Nr.3
ja jetzt weiß ich es, aber sollte Hello nicht präsenter platziert werden, auch hier ein geführter Beginnermodus, wo befindet sich was, mit welcher Software sollte ich starten? Die Experten werden müde lächeln, allerdings möchte man die breite Masse anziehen und nicht abschrecken.

Wenn mir noch was einfällt, ergänze ich hier....
 
Und deswegen gibt es u.a ein Forum hier, damit man den Leuten helfen kann bei offenen Fragen, kein Thema. :-)
Klar gibts uns hier und ich bin ja auch immer bereit den Leuten zu helfen, nur was denkst du wie viele nach einer Anleitung über das GUI fragen, wenn sie auf 20 Seiten und von Chatbots nur Befehle gelesen haben.
Ihr habts doch eben selbst so gehandhabt.
Ihr habt nicht gesagt, hier wäre eine Datei in der man Befehle findet, die man aber auch auf diesem und jenem Weg mit der Maus umsetzen könnte.
Du selbst hast geschrieben...
Viele gute Befehle die man für seinen Usecase benötigt
Weißt du was das Wort bedeutet? Wie groß schätzt du die Wahrscheinlichkeit ein, dass jemand der das liest, dich nicht kennt und sich bei diesem für ihn neuen Thema total unsicher ist, sich nach deiner Wortwahl noch traut nachzufragen?
Ich selbst würde es nie tun, denn sonst hättest du ja nicht "benötigt" geschrieben, sondern "verwenden könnte".

Versteh das bitte nicht als Angriff. Das ist einfach nur ein Sachlicher Versuch aufzuzeigen was gern passiert und dann falsch wirkt.
 
Ich selbst würde es nie tun, denn sonst hättest du ja nicht "benötigt" geschrieben, sondern "verwenden könnte".

Versteh das bitte nicht als Angriff. Das ist einfach nur ein Sachlicher Versuch aufzuzeigen was gern passiert und dann falsch wirkt.

Stimmt, da gebe ich dir selbstverständlich recht, in diesem Punkt werde ich das einmal abändern, Danke für den hinweis.

Bin auch nur ein Mensch. :-)

Edit: Sooo abgeändert. :daumen:
 
Wie gesagt/geschrieben, das ist ja gar nicht tragisch. Es ist aber etwas, das alle in meinem Umkreis, denen ich über die letzten jahrzehnte Linux näher bringen wollte, als feedback geäußert haben. Als Feedback deshalb, weil das erst kam, als ich nachgefragt habe, nicht von selbst.

Ich finde wirklich toll wie du und andere hier Linux weiter verbreiten und User unterstützen, aber ich weise eben auch darauf hin, dass das was für uns geübte User eine Abkürzung darstellt, für andere wie "der einzige Weg" dargestellt wird und zwar durch unsere Art das zu beschrieben.
 
Gabs da nicht auch übergroße Mauspads mit Standard-Befehlen?
gewonnenen Linux Kenntnisse, vor allem im Bereich Tuning, Monitoring und Benchmarking
Cool !
Sag(t) mal, ich komm kaum mit dem Lesen hinterher 😄 Wäre es vielleicht sinnig, solch eine Liste mit Windows-Programmen und deren Linux äquivalenten, ich sag mal 'sticky' auf Seite 1' zu erstellen, bzw. die Liste von user XXX (Namen kann ich gerade nicht nachsehen, am Handy bin ich da etwas eingeschränkt) zu erweitern? Oder gibts das schon? 🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
Linux Mint wird Mitte des jahres auf 23 geupgraded. da läuft es weiterhin. Nur eine sache wird wohl zum Release noch nicht kommen. und das ist der einzige punkt der langsam wirklich kritisch wird. Mint bleibt erstmal immernoch auf X11 und kriegt den sprung zu Wayland immernoch nicht gebacken.
wenn man sich die Release History von Linux Mint anguckt, sieht man, dass es das schon seit 2006 gibt.
Mir ist es auf meinem Notebook von 2016 wichtiger, dass alles stabil läuft und da hat mich Mint bisher nicht enttäuscht. Ich habe mal gelesen, dass es wohl alleine wegen dem Sperrbildschirm nicht so banal ist, auf Wayland umzusteigen 🤷🏻‍♂️. Sie werden es sicher machen, aber lassen wir ihnen die Zeit.
Wer advanced User ist und sich die bleeding edge Technologie wünscht, nutzt eh kein Mint.
 
Warum diskutieren wir hier jetzt wieder über andere distros? Haben wir nicht den Linux laber thread? Doch haben wir. Im Zweifel auch einen distro wars thread erstellen. Aber hier geht es um das interview und potentielle Fragen zu einem kommenden Podcast.

Ab jetzt wird hier moderiert, ich wiederhole mich echt ungern!
 
Der interviewte Entwickler ist noch nicht mal Ende 20. Wenn der Kinder hat und eine Familie unterhalten muss, dann ist seine Priorität sicherlich nicht Cachy OS.

Nicht falsch verstehen: Ich meine das nicht böse. Ich finde es toll, dass es Leute gibt, die aus Spaß an der Freude in solche Projekte Zeit investieren. Nichts desto trotz bin ich skeptisch, was die Konsistenz betrifft.
Aus genau diesem Grund habe ich mich von Nobara getrennt. Dort ist das Risiko noch größer, da nur ein einzelner Entwickler am Start ist. Der braucht nur einmal einen Unfall zu haben, dann könnte es sehr kritisch werden.

Bei CachyOS besteht scheinbar die Chance OEM Partner zu werden, was zu ganz anderen Strukturen führen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme an, Du stellst die Frage für Mitlesende? Sonst würde ich mich schon wundern, da an sich die von Dir aufgeworfene Frage doch (indirekt) häufiger Thema hier im Forum ist
Geile Fragen bis hier hin, aber was hast du dir denn dabei gedacht?

Du Scherzkeks.:daumen:
Ich hätte die Fragen auch sachlicher und direkter stellen können. Die fragliche Unterstützung der Hardware, der anzunehmende zeitliche Aufwand und die Mühe mit einem neuen Betriebssystem sind wohl häufig die größten Hürden (neben der benutzerseitigen Trägheit). Der Zweck von CachyOS ist ja nicht, im Hintergrund alles zu deixeln, um ein möglichst flauschiges Benutzergefühl zu erreichen. Mich würde daher interessieren, mit welcher Produktphilosphie Peter diesen Problemen begegnet. Mit Linux zu beginnen, ist nicht leicht - das sollte man wohl von Anfang an anerkennen, um falsche Erwartungen zu vermeiden. Aber man ist ja auch nicht allein: es gibt Tutorials, eine eigene CachyOS-Wiki, eine hilfreiche Community und schließlich das gute Gefühl, sich das eigene System an die eigenen Bedürfnisse angepasst zu haben.
Ich kann das hier plump hinklatschen, aber Peter dürfte dazu ganz andere Antworten haben und könnte diese mit viel mehr Reichweite und Gewicht absetzen.
 
Ja, da muss ich dir recht geben und dies ist eine berechtigte Frage die von Interesse ist.
Ehrlich gesagt mache mir da Null Gedanken, wenn tatsächlich Schluss ist kann ich es eh nicht ändern. Warum sollte ich mir also Gedanken machen für Sachen die irgendwann in der Zukunft liegen oder nie passieren. Ist für mich auf dem gleichen Level wenn Leute sich über die 800+ Distributionen auslassen.
 
Ich hätte die Fragen auch sachlicher und direkter stellen können. Die fragliche Unterstützung der Hardware, der anzunehmende zeitliche Aufwand und die Mühe mit einem neuen Betriebssystem sind wohl häufig die größten Hürden (neben der benutzerseitigen Trägheit). Der Zweck von CachyOS ist ja nicht, im Hintergrund alles zu deixeln, um ein möglichst flauschiges Benutzergefühl zu erreichen. Mich würde daher interessieren, mit welcher Produktphilosphie Peter diesen Problemen begegnet. Mit Linux zu beginnen, ist nicht leicht - das sollte man wohl von Anfang an anerkennen, um falsche Erwartungen zu vermeiden. Aber man ist ja auch nicht allein: es gibt Tutorials, eine eigene CachyOS-Wiki, eine hilfreiche Community und schließlich das gute Gefühl, sich das eigene System an die eigenen Bedürfnisse angepasst zu haben.
Ich kann das hier plump hinklatschen, aber Peter dürfte dazu ganz andere Antworten haben und könnte diese mit viel mehr Reichweite und Gewicht absetzen.
Diese Eigenschaft ist doch die Essenz von Linux. Das ist als würdest du fragen, ob Tomatensauce auf Pizza sein muss.
 
Habe noch eine paar reisserische Fragen:

Was schätzt Peter: Wann wird Linux-Gaming performancetechnisch an Windows vorbeigezogen sein? (Jeweils für AMD/Nvidia Grafikkarten?).

Was schätzt er, wie viel Prozent kann der Vorsprung von Linux zu Windows in ein paar Jahren erreichen?

Und ist er eher für native builds oder eher für proton?

:-) :-) :-)
 
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