Special Die Zukunft von CachyOS: Chefentwickler steht Rede und Antwort im großen Interview

Im Interview wird ein Team genannt mit 10 Entwicklern die ehrenamtlich ihre Projekte auf Cachy OS verfolgen. Es stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn das Team sich auflöst oder die Kapazitäten sich derart verkleinern, dass ein Weiterbetrieb defizitär wird?

Ich frage, wegen der Zukunftsfähigkeit von einem solchen Projekt?

Ja, da muss ich dir recht geben und dies ist eine berechtigte Frage die von Interesse ist.
 
Ich sehe diese Entwicklung mit GROßER Genugtuung. :banane:

Bei der Installation wäre noch eine minimal - Variante interessant, also ohne Gaming, nur Surfen, so muss mein Uralt - Laptop nicht so viele Updates machen, sowie stilles Auto - Update ohne Passwort und Nutzerabfragen.

Aber so wichtig ist es auch nicht. SUPER!
 
Im Interview wird ein Team genannt mit 10 Entwicklern die ehrenamtlich ihre Projekte auf Cachy OS verfolgen. Es stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn das Team sich auflöst oder die Kapazitäten sich derart verkleinern, dass ein Weiterbetrieb defizitär wird?

Ich frage, wegen der Zukunftsfähigkeit von einem solchen Projekt?
Ja, das ist eine gute Frage.
Damit einhergehend wäre es interessant, ob und wie sie ihr Produkt kommerzialisieren wollen.
Für mich klingt der Fokus auf Server bisschen danach, dass sie da gerne etwas monetarisieren wollen. Firmen sind nun mal eher bereit, Geld locker zu machen.
Mit Hardwarepartnern zusammen zu arbeiten, könnte auch eine Möglichkeit sein, wenn sie eine umfangreiche Optimierung anbieten.
Premium-Variante für den Desktop wäre auch denkbar mit besonderen Funktionen und Support. ZorinOS bietet ja z.B. auch in Premium zusätzliche Layouts an.
Für den langfristigen Erfolg des Projekts wäre es jedenfalls gut, wenn sie langfristig was monetarisieren könnten.
Sonst gibt es immer das Risiko, dass Leute abspringen oder ein Projekt bei Meinungsverschiedenheiten stirbt.
 
Ich hab vor kurzem mal, allein für die Anwendungen, nach Linux-Unterstützung geschaut.
Daraus wurde die nachfolgende Liste.
Meine größte Sorge ist derzeit die Audio-Technik bei Linux. Das scheint ziemlich.... naja, schwierig zu sein, oder gar nicht möglich. Allein was Voicemeeter bei mir leistet ist in Linux nicht abzubilden.
Hab deine Liste mal überflogen und kann dir ein paar Alternativen nennen.

HWinfo - Cooler Control wird für dich wohl am interessantesten sein. HardInfo2 um eine Systemübersicht zu haben.
Voicemeeter - evtl. EasyEffects? Die KI hat mir noch PulseMeeter vorgeschlagen, kenn das aber nicht.
Discord - es gibt zwar einen nativen client für Linux, oft wird aber Vesktop als die bessere Alternative vorgeschlagen.
Notepad++ - standardmässig wird Kate bei CachyOS mitinstalliert. Sollte aber noch zig Alternativen geben, falls das nix für dich ist.
Microsoft365 - Nextcloud, LibreOffice/OnlyOffice/... - gibt einige Umsteigertutorials auf Youtube.
ProcessLasso - Mission Center und sched-ext ist evtl. auch noch interessant für dich
Lightshot - Flameshot dürfte wohl die direkte Alternative sein. Für mich reicht aber eigentlich Spectacle aus, welches mit der Plasma Desktop Environment installiert wird.

Für alle deine Audio-Geschichten würde ich mal nach Tutorials zu Pulse und Pipewire suchen. Hier ist z.B. eins für Pipewire.
 
Und Nein, kein Mensch muss hunderte Befehle auswendig können, sondern nur ein paar wenige die sinnvoll sind die man evtl. benötigt, um bestimmte dinge schneller und effektiver zu erledigen. :-)

Ich kann keinen einzigen und habe bislang auch nicht den Unterschied verstanden.
Brauche ich auch gar nicht.

Ich kopiere mir die Befehle für die Installation der Programme und das wars.
Danach lassen die sich einfach starten.
In Windows war ich auch nur marginal tiefer drin.

HWinfo - Cooler Control wird für dich wohl am interessantesten sein. HardInfo2 um eine Systemübersicht zu haben.

Ich hab in Cooler Control nur kurz reingeschaut und es evtl. übersehen, aber bislang vermisse ich die ganzen einzelnen CPU/MB Spannungen.
 
Warum ist Linux so kompliziert? Mit Windows muss man sich kaum Mühre geben, sondern meistens nur "OK" klicken, weil es so viel von alleine macht. Wäre es nicht toll, wenn CachyOS / Linux auch so wäre?
Ich nehme an, Du stellst die Frage für Mitlesende? Sonst würde ich mich schon wundern, da an sich die von Dir aufgeworfene Frage doch (indirekt) häufiger Thema hier im Forum ist (und Du gar mal fast eine Anleitung geschrieben hast :D)
Dann direkt zu Deiner Frage: diese ist zu allgemein gestellt. Linux Mint ist bspw. nicht kompliziert. Da läuft sehr viel über grafische Benutzer:inoberfläche. Es hängt auch einiges von den Wünschen der Interessent:innen ab und zudem davon ab, wie Hersteller der vorhandenen Hardware Linux unterstützen. Auf letzteres bzw. letztere Problematik geht Peter Jung im Interview ja auch ein.

Es ist kein Gaming PC, sondern für heimische Officearbeiten.
Wenn Du bisher mit Mint zufrieden bist, würde ich dabei bleiben. Es sei denn, Dich hat die Neugier gepackt. Ich nutze es parallel zu CachyOS auch für alltäglichen Kram.

Bei der Installation wäre noch eine minimal - Variante interessant, also ohne Gaming, nur Surfen, so muss mein Uralt - Laptop nicht so viele Updates machen, sowie stilles Auto - Update ohne Passwort und Nutzerabfragen.
Mh? CachyOS ist doch bereits recht minimal. Steam&Co muss mensch bspw. doch erst mit dem Meta Gaming Package extra installieren. Davon ab meine ich, kann mensch ein paar Sachen auch per Mausklick wieder deinstallieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte fragt Peter Jung welche Gaming/OC/Überwachung/HW-Tools (GUI-Tools für z.B. Beleuchtung, Soundkonfiguration, Peripherie allgemein), er noch nachinstallieren würde und wie er diese konfiguriert. Und ob er solche noch in „CachyOS Hello“ einbinden könnte. :daumen:
 
Der bekannte Youtuber DistroTube hat ein neues Vid rausgehauen über CachyOS:

Eingebundener Inhalt
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Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Hab deine Liste mal überflogen und kann dir ein paar Alternativen nennen.

HWinfo - Cooler Control wird für dich wohl am interessantesten sein. HardInfo2 um eine Systemübersicht zu haben.
Voicemeeter - evtl. EasyEffects? Die KI hat mir noch PulseMeeter vorgeschlagen, kenn das aber nicht.
Discord - es gibt zwar einen nativen client für Linux, oft wird aber Vesktop als die bessere Alternative vorgeschlagen.
Notepad++ - standardmässig wird Kate bei CachyOS mitinstalliert. Sollte aber noch zig Alternativen geben, falls das nix für dich ist.
Microsoft365 - Nextcloud, LibreOffice/OnlyOffice/... - gibt einige Umsteigertutorials auf Youtube.
ProcessLasso - Mission Center und sched-ext ist evtl. auch noch interessant für dich
Lightshot - Flameshot dürfte wohl die direkte Alternative sein. Für mich reicht aber eigentlich Spectacle aus, welches mit der Plasma Desktop Environment installiert wird.

Für alle deine Audio-Geschichten würde ich mal nach Tutorials zu Pulse und Pipewire suchen. Hier ist z.B. eins für Pipewire.
Danke für die Tipps!

PipeWire, JACK, EasyEffects, habe ich soweit auch gesehen. Zwar werden damit die ein oder andere Funktion ermöglicht, jedoch nicht in dem funktionellen, qualitativen und definitiv nicht im benutzerfreundlichen Umfang den ich mir wünsche. Ich werd mir das in Kürze mal richtig zu Gemüte führen, aber bisher fehlen noch einige Funktionen.
Im Primzip bräuchte ich die Einstellungen von EasyEffects, aber für jeden Audio-Eingang, jedes Audio-Routing und jeden Audio-Ausgang einzeln. In Voicemeeter macht das für die Hauptfunktionen das Hauptfenster und für die Echtzeit-Einstellungen die Streamerview. Ein kompaktes Fenster, dass das gesamte Audio-Routing inkl. veränderbarer Verstärkung anzeigt. Ich schau mir mal die WinBoat-Variante an, vielleicht funktioniert das ja.

Aber davon mal abgesehen, selbst dann nervt mich, dass egal ob Linux oder Windows, sobald ein Audio-Gerät "verändert" wird wie beispielsweise das Starten von SteamVR, sofort zu einer Änderung in den Standardaudiogeräten führt und ich jedes einzelne Mal wieder dann auf meine richtigen Audiogeräte umschalten muss. Ja, das Headset hat eine Audio-Quelle und eine Audio-Wiedergabe, aber deswegen muss doch nicht gleich alles auf links gedreht werden >.<
 
Ja, das ist eine gute Frage.
Damit einhergehend wäre es interessant, ob und wie sie ihr Produkt kommerzialisieren wollen.
Für mich klingt der Fokus auf Server bisschen danach, dass sie da gerne etwas monetarisieren wollen. Firmen sind nun mal eher bereit, Geld locker zu machen.
Mit Hardwarepartnern zusammen zu arbeiten, könnte auch eine Möglichkeit sein, wenn sie eine umfangreiche Optimierung anbieten.
Premium-Variante für den Desktop wäre auch denkbar mit besonderen Funktionen und Support. ZorinOS bietet ja z.B. auch in Premium zusätzliche Layouts an.
Für den langfristigen Erfolg des Projekts wäre es jedenfalls gut, wenn sie langfristig was monetarisieren könnten.
Sonst gibt es immer das Risiko, dass Leute abspringen oder ein Projekt bei Meinungsverschiedenheiten stirbt.
Der interviewte Entwickler ist noch nicht mal Ende 20. Wenn der Kinder hat und eine Familie unterhalten muss, dann ist seine Priorität sicherlich nicht Cachy OS.

Nicht falsch verstehen: Ich meine das nicht böse. Ich finde es toll, dass es Leute gibt, die aus Spaß an der Freude in solche Projekte Zeit investieren. Nichts desto trotz bin ich skeptisch, was die Konsistenz betrifft.

Bei Windows weiß ich, dass es das auch noch nächstes Jahr gibt.

Wie ist das eigentlich mit Linux Mint? Gibt es da auch gleichbleibende Entwicklungen oder tritt der Fall ein, dass die ehrenamtliche Entwickler den Stift fallen lassen?
 
Der interviewte Entwickler ist noch nicht mal Ende 20. Wenn der Kinder hat und eine Familie unterhalten muss, dann ist seine Priorität sicherlich nicht Cachy OS.

Nicht falsch verstehen: Ich meine das nicht böse. Ich finde es toll, dass es Leute gibt, die aus Spaß an der Freude in solche Projekte Zeit investieren. Nichts desto trotz bin ich skeptisch, was die Konsistenz betrifft.

Bei Windows weiß ich, dass es das auch noch nächstes Jahr gibt.

Wie ist das eigentlich mit Linux Mint? Gibt es da auch gleichbleibende Entwicklungen oder tritt der Fall ein, dass die ehrenamtliche Entwickler den Stift fallen lassen?
Linux Mint wird Mitte des jahres auf 23 geupgraded. da läuft es weiterhin. Nur eine sache wird wohl zum Release noch nicht kommen. und das ist der einzige punkt der langsam wirklich kritisch wird. Mint bleibt erstmal immernoch auf X11 und kriegt den sprung zu Wayland immernoch nicht gebacken.
 
Guck mal in den Linux-Tagebuch-Threat von Jaffech. Das werden ne Menge solcher Programme vorgestellt, mein ich.
Seitdem ich die Tage in nem How to Video gesehen habe, das cachy auch Cinnamon unterstützt, reift in mir der Gedanke, da mal umzusteigen.
Danke für den Hinweis zu meinem Thread :)

Ich habe das mal als Anlass genommen meine neu gewonnenen Linux Kenntnisse, vor allem im Bereich Tuning, Monitoring und Benchmarking auf den neuesten Stand zu bringen, damit auch das Tagebuch up-to-date bleibt :daumen:
Achja, das Thema Game Modding (inkl. Optiscaler) hat auch ein Kapitel bekommen :)

p.s. Das Tagebuch hat jetzt fast die doppelte länge x)
 
Nette Einblicke, gutes Topic.
Das mit OGC verstehe ich jedoch nicht so recht.
Klang, für mich, eigentlich ganz recht vielversprechend, auf längere Sicht betrachtet.
 
Danke für das Interview, @PCGH_Sven & Peter. :-)

Ein paar Fragen für den Podcast:
  • Welchen Nick hast du im PCGHX-Forum? :ugly:
  • Wie kann ich mich vor der Installation darüber informieren, ob meine Hardware inkl. Peripherie von CachyOS unterstützt wird? Muss ich bei den jeweiligen Herstellern suchen? Gibt es eine zentrale Database (wie die protondb für Spiele)? Wenn nicht: warum nicht?
  • Wird das Hello-Menü eines Tages um weitere Dinge erweitert, die viele User ohnehin gern nutzen?
Geile Fragen bis hier hin, aber was hast du dir denn dabei gedacht?
  • Warum ist Linux so kompliziert? Mit Windows muss man sich kaum Mühre geben, sondern meistens nur "OK" klicken, weil es so viel von alleine macht. Wäre es nicht toll, wenn CachyOS / Linux auch so wäre?
Du Scherzkeks.:daumen:
 
Ich kopiere mir die Befehle für die Installation der Programme und das wars.

Viele gute Befehle die man für seinen Usecase verwenden könnte, kann man z.B schön säuberlich in einer txt Datei oder einer odt Datei (LibreOffice) abspeichern und gut ist.

Auf dem Desktop z.B platzieren, so das man passende immer schnell parat hat in Sekunden um nachzuschauen, desweiteren empfehle ich, dass man diese Txt oder odt Datei zusätzlich noch auf einem USB Stik abspeichert oder auf einer Externen Platte, weil wenn man ein Linux neu installiert usw., kopiert man sich die Datei wieder rüber und hat alles schnell auf einen Schlag parat an wichtigen Befehlen. :daumen:
 
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