Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Salve,

Kanada?
Das Rentensystem in Kanada - Teil 1 - KanadaSpezialist.com
Das Rentensystem in Kanada - Teil 2 - KanadaSpezialist.com
Das erschließt sich wohl nur deinem Verstand, wo das besser sein soll.

Australien?
https://www.handelsblatt.com/politi...t-aller-staatseigener-betriebe/9849984-2.html
Leben und Arbeiten in Australien - Visapath Australia
Herzstück ist eine vollständig kapitalgedecktes Rentensystem mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten, das kommt bei einer Finanzkrise oder Negativzinsen echt gut!

Norwegen?
Mit einem Staatsfond, der auf Öleinnahemn basiert, ist das weniger ein Kunstück

Ich höre dann mal auf, und lasse dich weiter in deiner Bubble leben, glaube mal weiter, dass diese Rentensysteme besser sind, als das Umlagefinanzierte.....
 
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Was ist denn am Umlagesystem besser?
Dass die Versicherung gesetzlich gekürzt werden muss, wenn eine bestimmte Summe erreicht wird?
Dass es bei uns massiv von der Demografie abhängig ist?
Dass ein ehem. Bundestagsabgeordneter über 700€ im Monat kassiert, ein Babyboomer oder Niedriglöhner dagegen mit Glück überhaupt noch davon leben kann? Woher kommt denn die ganze Altersarmut, soll das nur ein Hirngespinst sein?
Glaubst du etwa enrsthaft, der Konrad hat es auch nur einen Groschen interessiert, was passiert wenn die Geburtenraten irgendwann wieder am sinken sind (was ja praktisch seit Jahrzehnten der Fall ist)?

Was für ein Blödsinn. Ich lass' dich mal in deiner Blase hausen, scheint ja sehr eng zu sein.:schief:
 
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So ist sie, die SPD. Anstatt die Schnauze zu halten, meldet man sich lieber zu Wort, unterstützt ein falsches Narrativ der Empörungspresse und bekommt dabei nur Beifall von rechtslastiger Klientel, die ohnehin niemals SPD wählen würde.

„Franziska Giffey spricht von Selbstinszenierung bei Greta Thunberg.

Die Klimaaktivistin habe mit ihrem Bahn-Foto nicht die ganze Geschichte erzählt. Das könnte Thunberg Glaubwürdigkeit kosten, sagt die Familienministerin.“

Bahn-Foto: Franziska Giffey spricht von Selbstinszenierung bei Greta Thunberg | ZEIT ONLINE
 
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Tja, das Umlagenprinzip war halt noch nie der große Renner. Könnte aber auch daran liegen, dass das nie einer ernsthaft reformiert hat und Deutschland seit Adenauer immernoch das gleiche System verwendet...
Es wäre bedeutend besser, wenn sich nicht so viele ausklinken könnten - siehe u.a. Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze - und mit Riester und Rürup Milliardengeschenke an die private Versicherungswirtschaft gemacht wurden wären.
 
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Was ist denn am Umlagesystem besser?
Dass die Versicherung gesetzlich gekürzt werden muss, wenn eine bestimmte Summe erreicht wird?
Dass es bei uns massiv von der Demografie abhängig ist?
Dass ein ehem. Bundestagsabgeordneter über 700€ im Monat kassiert, ein Babyboomer oder Niedriglöhner dagegen mit Glück überhaupt noch davon leben kann? Woher kommt denn die ganze Altersarmut, soll das nur ein Hirngespinst sein?
Glaubst du etwa enrsthaft, der Konrad hat es auch nur einen Groschen interessiert, was passiert wenn die Geburtenraten irgendwann wieder am sinken sind (was ja praktisch seit Jahrzehnten der Fall ist)?

Was für ein Blödsinn. Ich lass' dich mal in deiner Blase hausen, scheint ja sehr eng zu sein.:schief:

1. Das Umlagesystem ist unabhängig vom Finanzmarkt und seiner Volatilität, sprich Finanzkrisen, Negativzinsen und Börsencrashs spielen keine Rolle, das ist bei einem kapitalgedecktem System eben genau anders, dort schlagen Krisen voll zu!

2.
Dass die Versicherung gesetzlich gekürzt werden muss, wenn eine bestimmte Summe erreicht wird?
Was willst du mit diesem Satz aussagen?

3.
Dass es bei uns massiv von der Demografie abhängig ist?
Jedes System ist ein Kompromiss und da wir immer älter werden kann man auch länger arbeiten, mit intelligenten Systemen, ich bin allerdings lieber davon abhängig, als vom Kapitalmarkt!

4.
Dass ein ehem. Bundestagsabgeordneter über 700€ im Monat kassiert, ein Babyboomer oder Niedriglöhner dagegen mit Glück überhaupt noch davon leben kann?
Was ein kolosaler Blödsinn, man kann erstens nicht Beamte mit Rentenbeziehern vergleichen, die bekommen eine Pension! Das kann man diskutieren, genauso wie die zig Ausnahmen der berufsbezogenen Versorgungswerke.
Niedriglöhner haben in keinem Land der Welt ein hohe Rente, hat etwas mit Eigenverantwortung zu tun und wie die Babyboomer abschneiden, steht noch in den Sternen.

5.
Woher kommt denn die ganze Altersarmut, soll das nur ein Hirngespinst sein?
Belege mal "die ganze Alterarmut"!

Ein sachlicher Artikel der dem Problem auf den Grund geht!
Altersarmut: Wie viele deutsche Rentner wirklich arm sind

Statisken in denen das eigene Vermögen, zusätzliche Vermögensbildung (betriebliche und private Rentenversicherung) oder die Lebenumstände (Ehe/Partnerschaft) nicht mit einberechnet wird, sind stupide Propaganda!
 
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Welche anderen Politiker haben denn schon erfolgreich Wirtschaftsunternehmen geführt?
Fast niemand.
Und genau so bescheuert stehen wir jetzt da.

Deswegen traue ich der Frau keinen Millimeter weit Erfolg in der Wirtschaft zu.

Das kam weil die DDR eine Diktatur und Planwirtschaft war.
Welches kapitalistische Unternehmen arbeitet nicht nach einem Produktionsplan?
 
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Fast niemand.
Und genau so bescheuert stehen wir jetzt da.

Deswegen traue ich der Frau keinen Millimeter weit Erfolg in der Wirtschaft zu.

Welches kapitalistische Unternehmen arbeitet nicht nach einem Produktionsplan?

Oh ja, wir stehen ja so bescheuert da in Deutschland, wir sind weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen im weltweiten Vergleich.

Zeige mir bitte mal ein Dienstleistungsunternehmen, das einen "Produktionsplan" hat?
Desweiteren kann in einem "kapitalistischen" Unternehmen ein Produktionsplan innerhalb von Stunden oder Tagen angeglichen oder veändert werden.....
 
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3.
Jedes System ist ein Kompromiss und da wir immer älter werden kann man auch länger arbeiten, mit intelligenten Systemen, ich bin allerdings lieber davon abhängig, als vom Kapitalmarkt!
Am besten nach dem Berufsleben direkt ins Grab. Ohne einen schönen Lebensabend zu geniessen.:daumen:
 
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Chile, Kanada, Neuseeland, Singapur, Norwegen, Schweden, Finnland, Australien, Dänemark, Niederlande, Irland...
Ups, sind sogar mehr als zehn.

Tja, das Umlagenprinzip war halt noch nie der große Renner.
Das Umlagesystem ist sogar das beste System.
Viele der oben genannten Länder verwenden es.

Volker Pispers hat es schon mal genau erklärt, ich finde es gerade aber nicht.
 
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1. Das Umlagesystem ist unabhängig vom Finanzmarkt und seiner Volatilität, sprich Finanzkrisen, Negativzinsen und Börsencrashs spielen keine Rolle, das ist bei einem kapitalgedecktem System eben genau anders, dort schlagen Krisen voll zu!
Jop. Weil es auch nur das von Adenauer erdachte Umlagensystem gibt. :schief:
2.
Was willst du mit diesem Satz aussagen?
Ich meinte damit die Beitragsabmessungsgrenze.
Es kann nicht sein, dass jemand der mehr Geld hat, sich komplett aus unserer Solidargemeinschaft ausklinkt.
3.
Jedes System ist ein Kompromiss und da wir immer älter werden kann man auch länger arbeiten, mit intelligenten Systemen, ich bin allerdings lieber davon abhängig, als vom Kapitalmarkt!
...und deshalb muss es ja auch an diesen Umstand angepasst werden. Das wird aber nicht gemacht, sondern nur halbgare (und teure) Kompromisse durchgewunken, siehe Rente mit 63.

4.
Was ein kolosaler Blödsinn, man kann erstens nicht Beamte mit Rentenbeziehern vergleichen, die bekommen eine Pension!
Genau das ist doch der Kern.
Schau dir die Beamtenpensionen hierzulande an, grade was in den 80ern alles schnell verbeamtet wurde. Alleine das macht schon 250 Mrd. € aus (zumindest nach der letzten, mir bekannten Hochrechnung, könnten auch mehr sein). Auch dafür muss der Staat bald aufkommen und wer soll das nochmal alles finanzieren?

Das kann man diskutieren, genauso wie die zig Ausnahmen der berufsbezogenen Versorgungswerke.
Niedriglöhner haben in keinem Land der Welt ein hohe Rente, hat etwas mit Eigenverantwortung zu tun und wie die Babyboomer abschneiden, steht noch in den Sternen.
Tja, da kannst du dich bei Schröder bedanken, der aus Deutschland ein Niedriglohnland gemacht hat.
Und wenn die später mal in Altersarmut abrutuschen, weil die kein Geld haben was einzuzahlen, wem fällt das dann auf die Füße?
Alleine wenn dann auch noch die ganzen 60er und 70er Jahrgänge endgültig in den Ruhestand gehen bricht das aber sowieso zusammen.

5.
Belege mal "die ganze Alterarmut"!

Ein sachlicher Artikel der dem Problem auf den Grund geht!
Altersarmut: Wie viele deutsche Rentner wirklich arm sind

Statisken in denen das eigene Vermögen, zusätzliche Vermögensbildung (betriebliche und private Rentenversicherung) oder die Lebenumstände (Ehe/Partnerschaft) nicht mit einberechnet wird, sind stupide Propaganda!
Dass immer mehr Rentner über Sozialhilfe aufstocken müssen ist auch bloß Propaganda?
Es gibt mehr als nur eine Studie die besagt, dass die Altersarmut in Deutschland in den nächsten Jahren nochmal, trotz Grundrente, deutlich ansteigt: Jedem vierten Rentner droht 2035 Altersarmut - zeigt eine neue Studie - FOCUS Online
 
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Genau das ist doch der Kern.
Schau dir die Beamtenpensionen hierzulande an, grade was in den 80ern alles schnell verbeamtet wurde. Alleine das macht schon 250 Mrd. € aus (zumindest nach der letzten, mir bekannten Hochrechnung, könnten auch mehr sein). Auch dafür muss der Staat bald aufkommen und wer soll das nochmal alles finanzieren?
Es müßte alle in die Rentenkasse einzahlen. Auch Beamte.
 
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Zeige mir bitte mal ein Dienstleistungsunternehmen, das einen "Produktionsplan" hat?
Frag mal in einem Hotel nach "Dienstplan" nach ... .

Desweiteren kann in einem "kapitalistischen" Unternehmen ein Produktionsplan innerhalb von Stunden oder Tagen angeglichen oder veändert werden.....
Erzähle das mal Intel.
 
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Naja, auf der anderen Seite wird rumgemeckert, dass wir in puncto Digitaliserung anderen Ländern hinterherhinken.
Und in nicht wenigen ländlichen Gegenden sieht es mit dem Internet-Ausbau leider immer noch nicht so gut aus.
Es muß in vielen Bereichen mehr gemacht werden.

Das viel Geschehen müsste und auch viel mehr möglich wäre, als geschieht, steht außer Frage. Aber das heißt nicht, dass man mit dem begrenzten Budget, dass man insgesamt investiert, haushalten und somit Prioritäten setzen muss. Und die sind in Deutschland ziemlich klar: Vergiftetes Trinkwasser? Kein Problem. Kollabierendes Klima? Akzeptabel. Krankmachendes Fleisch, an Pflegemangel krepierende Alte, ausgerottete Arten? Na gut. 4k Stream ruckeln? FTTH! GLASFASER!! SOFORT!!! AUSBAU AUF STAATSKOSTEN!!!! UND GLEICH NOCH 5G FÜR JEDE MILCHKANNE!!!!!

Wenn in Deutschland Neonazis systematisch morden und sämtliche Institutionen unterwandern, dann ist das eine Randnotiz für Intellektuelle, aber wenn die Bundesliga nicht mehr günstig zu empfangen ist, dann ist die Hölle los. :wall:

Dagegen ist "Facebook & Co" in "Lehmhütten ohne Wasser" geradezu sinnvoll, denn Kommunikation über das eigene Dorf hinaus (typischerweise am Arsch von Afrika nicht über Facebook, sondern Messenger Apps, die teilweise sogar direkte Kommunikation zwischen Geräten oder in regionalen Netzwerken erlauben) und der Zugriff auf Wikipedia, aktuelle Nachrichten und weitere Informationsquellen können eine Gesellschaft weitaus stärker voranbringen, als der Wechsel von Solarzellen auf ein ordentliches Stromnetz.


Es gibt auch Sache, wo Digitalisierung absolut sinnvoll ist. Ganz aktuell die Kassenbon-Pflicht unter dem Mäntelchen Steuerhinterziehung einzudämmen.

Wo doch heutzutage fast ausschließlich digitale Kassen verwendet werden, die jeden Betrag abspeichern und manipulationssicher verschlüsseln können. Das geht in anderen Ländern auch und klappt dort hervorragend.

Stattdessen zwingt man Unternehmen für Kleinstbeträge und oft gegen den Wunsch der Kunden Bons auszugeben, oft auf umweltschädlichen Thermopapier.

Äh: Die neue Verordnung kommt von der EU und entspricht dem, was in anderen Ländern längst üblich ist bzw. ist sogar noch vergleichsweise harmlos. Im Mittelmeerraum bist du meist sogar verfplichtet, den physischen Bon mitzunehmen, sonst kannst du selbst Ermittlungsziel werden. Hier darfst du einen digitalen Bon im Laden lassen... (Ja: Im Gegensatz zu den Märchenstunden, die die Einzelhandelslobby gerade verbreitet, steht nirgendwo was von Papier. Erst recht nicht steht was von 15 cm voller Werbung für zwei Zeilen gekaufte Ware. Man könnte nach der neuen Verordnung den Papierverbrauch gegenüber dem heute üblichen locker halbieren, wenn man wollte. Der eigentliche Grund für das Gemecker über hohe Kosten ist die parallele Einführung neuer fälschungssicherer Kassensysteme, denn die heutigen sind eben extrem einfach zu manipulieren.)

Das kommt dann ausgerechnet von SPD und Grünen, anstatt eine Übergangsregelung zu schaffen, bis zu dem Kassensysteme digital umgerüstet werden müssen. Gern auch mit den Ausnahmen für die Kleinstfirmen.

Gerade bei Kleinstfirmen ist der Steuerbetrug an der Kasse am verbreitesten. Denn da steht dann eben in Personalunion der einzige in der Nähe, der weiß was laufen müsste, der Kassierer und der Firmeninhaber. Eine Supermarktkassiererin wird den Teufel tun und zugunsten der Firma gegen Gesetze verstoßen, aber wenn du beim Handwerker die Hälfte schwarz bezahlst, drückt der die Hand genauso, wie du ein Auge zu.


Es gab also keinerlei Aufstiegsperspektiven, die auch mit höherem Einkommen verbunden waren?

Im real existierenden Sozialismus gab es nur eingeschränkt Aufstieg durch Leistung. Für Führungspositionen war das Parteibuch in der Regel viel wichtiger. Das hat mit den idealen des Kommunismus aber nichts zu tun, das war einfach 1-Parteien-Diktatur, unabhängig von der Wirtschaftsform. Was dagegen inhärent ist: Selbst wer einen höheren Posten hatte, hat auf dem Papier nicht wahnsinnig viel mehr Geld bekommen. Das gehört klar zu den Grundphilosophien des Sozialismus, dass jeder sein bestes gibt und dafür auch jeder einen angemessenen Lohn erhält. Und nicht der Werksleiter für seine 40h 50mal soviel wie die Putzfrau für ihre (weitaus unangenehmeren) 40h. (Mehr was es trotzdem, zumal hochrangige Kader eben unter der Hand an vieles rankamen, aber die Unterschiede zwischen armen und reichem Ende der Gesellschaft waren sehr viel kleiner. Deswegen haben vor dem Mauerbau ja auch primär Studierte rüber gemacht: Denen wurde im Western der Arsch vergoldet, während man im Osten erwartete, dass sie gleichrangig zum Wohle aller statt nur ihrem eigenen beitragen.)


Hilf mir mal - für was steht nochmal das "S" in CSU? WeiSSwurSt?

Nur echt mit extra viel SS


Für Seehofer, ist doch ganz einfach.

Hmm. Strauss, Stoiber, Seehofer, Söder - man könnte meinen, da wär was dran, aber sieht man Dobrindt oder gar Scheuer.


Wer haftet überhaupt im demokratischen Sozialismus?

Der gleiche, wie in der "sozialen Marktwirtschaft" auch: Der Staat/die Gesellschaft/sämtliche Steuerzahler. Ob Fehler machende Unternehmen nun von vorneherein der Allgemeinheit gehörten (Sozialismus) oder mit Rettungspaketen, Krediten, Verteilung von Konkurskosten, Zuschüssen, Subventionen, Behebung von Unfallfolgen etc. von der Allgemeinheit refinanziert werden (Deutschland), macht bei Haftungsfragen keinen Unterschied. Den gibt es nur davor, solange die Unternehmen (auf dem Papier) noch Gewinne abwerfen und die im Sozialismus ebenfalls vergemeinschaftet werden, während sich im Kapitalismus ein paar Reiche die Taschen noch voller stopfen.


Desweiteren kann in einem "kapitalistischen" Unternehmen ein Produktionsplan innerhalb von Stunden oder Tagen angeglichen oder veändert werden.....

Na klar, wenn ein Produkt schlecht ist, dann baut man ein paar Stunden später halt was vollkommen anderes. Sieht man ja gerade in der IT immer wieder: Bulldozer, Netburst, Thermi,... :rollen:
Umgekehrt kann auch der Plan einer Planwirtschaft theoretisch jederzeit angepasst werden. In der Praxis gilt halt immer: Je größer und weitreichender geplant wird, desto länger dauert es bei Unstimmigkeiten, etwas besseres zu entwerfen. Das ist selbst heute noch so, wo internationale Großkonzerne oft ein halbes oder ganzes Jahrzehnt brauchen, um auf Veränderungen zu reagieren (guck dir das aktuelle Reedereiensterben an, dass immer noch eine Nachwirkung der Eurokrise ist), während kleine Start-Ups 180°-Kehren in einem halben Jahr hinbekommen. (Manchmal. Die Mehrheit geht dabei auch drauf, aber von denen redet hinterher niemand.) In der Vergangenheit, und irgendwie beziehen sich Vergleiche mit "Sozialismus" ja immer auf das technische Niveau der 60er, war das noch weitaus extremer, weil eben tatsächlich für einfachste Abgleichungen jede Menge Papier gewälzt werden muss.
 
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Das viel Geschehen müsste und auch viel mehr möglich wäre, als geschieht, steht außer Frage. Aber das heißt nicht, dass man mit dem begrenzten Budget, dass man insgesamt investiert, haushalten und somit Prioritäten setzen muss. Und die sind in Deutschland ziemlich klar: Vergiftetes Trinkwasser? Kein Problem. Kollabierendes Klima? Akzeptabel. Krankmachendes Fleisch, an Pflegemangel krepierende Alte, ausgerottete Arten? Na gut. 4k Stream ruckeln? FTTH! GLASFASER!! SOFORT!!! AUSBAU AUF STAATSKOSTEN!!!! UND GLEICH NOCH 5G FÜR JEDE MILCHKANNE!!!!!
Noch ist unser Trinkwasser größtenteils qualitativ in Ordnung. Schlimmer wird es wenn es weiterhin zu wenig regnet. Vor allem im Frühjahr und Sommer.
Dann wird das Trinkwasser knapp.

Ich behaupte aber mal das Deutschland genug Geld hat in vielen Bereichen was zu tun.
Es muß nur richtig eingesetzt werden.
Und schnelles Internet wollen ja auch alle.

Es außerdem etwas ganz anderes in Entwicklungsländern. Wir sind eine moderne Industrienation. Da werden andere Prioritäten gesetzt. Deswegen hinkt dein Vergleich mit Afrika etwas.;)
 
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Noch ist unser Trinkwasser größtenteils in qualitativ Ordnung. Schlimmer wird es wenn es weiterhin zu wenig regnet. Vor allem im Frühjahr und Sommer.
Dann wird das Trinkwasser knapp.

Ich behaupte aber mal das Deutschland genug Geld hat in vielen Bereichen was zu tun.
Es muß nur richtig eingesetzt werden.
Und schnelles Internet wollen ja auch alle.

Es außerdem etwas ganz anderes in Entwicklungsländern. Wir sind eine moderne Industrienation. Da werden andere Prioritäten gesetzt. Deswegen hinkt dein Vergleich mit Afrika etwas.;)

Der Staat ist aber für Internet einfach unfähig oder will das auch nicht.
Man kann im Internet halt nicht so einfach wie bei Zeitungen, Radio und TV steuern, was verfügbar ist.
 
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Der Staat ist aber für Internet einfach unfähig oder will das auch nicht.
Man kann im Internet halt nicht so einfach wie bei Zeitungen, Radio und TV steuern, was verfügbar ist.
Ich sage nur Fernabsatzgesetz, DSGVO usw
Und man will ja auch keine absolute Kontrolle wie in China.
Das eine ist eben die Gesetze und Inhalte, das andere die Förderung vom Netzausbau.
Zwei paar verschiedene Schuhe.
 
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Und schnelles Internet wollen ja auch alle.
Ähem, nein.
Ich hab bis voriges Jahr mit 16Mbit/s (real 25Mbit/s Download, ja das gibt es) rumgegurkt.
Das hätte mir bis ans Lebensende gereicht.
Nur weil mit die Telekom für's gleiche Geld 100Mbit/s angeboten hat, hab ich gewechselt.

Im Job haben wir zur Zeit 6 Mbit/s.
Da hängen 4 ... 7 PCs / Laptops dran.
Da hätte ich gern viel mehr.

Wir sind eine moderne Industrienation. Da werden andere Prioritäten gesetzt. Deswegen hinkt dein Vergleich mit Afrika etwas.;)
Wie so vieles hier.
 
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Noch ist unser Trinkwasser größtenteils qualitativ in Ordnung. Schlimmer wird es wenn es weiterhin zu wenig regnet. Vor allem im Frühjahr und Sommer.
Dann wird das Trinkwasser knapp.

Mittlerweile ist ein Drittel unser Grundwasserbrunnen stark mit Nitrat belastet und somit ohne Aufbereitung nicht mehr direkt als Trinkwasser nutzbar. Allein mit dem Dreck, der schon im Boden ist, dürfte sich die Quote in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln und wenn die Bauern so weiter machen dürfen, verlieren wir 2/3 unserer Trinkwasserquellen. Klar kann man das aufbereiten, aber Trinkwasser zur produzieren kostet eben ein vielfaches mehr, als Trinkwasser einfach aus dem Boden pumpen zu können.

Ich behaupte aber mal das Deutschland genug Geld hat in vielen Bereichen was zu tun.
Es muß nur richtig eingesetzt werden.
Und schnelles Internet wollen ja auch alle.

Das les ich immer wieder, aber bei den Forderungen, die dahinter kommen, kann ich nur sagen:
Ich bin wohl nicht "alle". Ich will das NICHT. Meine gesamte Verwandtschaft zählt wohl ebenfalls nicht zu "alle". Und die paar, die ich außerhab kenne, die die Forderungen von "alle" teilen, wollen durch die Bank, dass ihnen "alle anderen" ihren privaten, hochineffizienten, ein paar wenigen Konzernen Milliarden einbringenden Medienkonsum subventionieren.

Es außerdem etwas ganz anderes in Entwicklungsländern. Wir sind eine moderne Industrienation. Da werden andere Prioritäten gesetzt. Deswegen hinkt dein Vergleich mit Afrika etwas.;)

Ich wüsste nicht weder, was da für andere Prioritäten gesetzt werden (jeweils "alles für mich, nach mir die Sintflut"), noch welcher afrikanische Staat nicht gerne eine moderne Industrienation wäre.
 
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