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Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Mahoy

Volt-Modder(in)
Eben nicht! Das trifft auf Laschet zu und nicht auf Söder.
Weil mitlerweile ja die Zustimmung, für die Corona-Maßnahmen, in der Bevölkerung stark abgenommen hat.
Laschet dagegen plädiert für schnelle Lockerungen.
Söder hat ein Talent dafür, Irrlichterei wie ein Pragmatismus aussehen zu lassen. Weil die Maßnahmen immer noch überwiegend Rückhalt haben, spricht er sich gegen Lockerungen aus, die er im nächsten Atemzug dann doch in Aussicht stellt. Bei Söder kann jeder zufrieden sein, weil er immer genau das andeutet, was man gerne hätte. Man darf nur nicht zu intensiv darüber nachdenken, dass das alles so gar nicht funktionieren kann.

Dieses Gehampel hat er schon immer praktiziert. Er spielt den Konservativen mit sozialem Gewissen, geht aber bei jeder Gelegenheit (Kündigungschutz, Mindestlohn etc.) auf Kuschelkurs mit den Arbeitgebern. In der damaligen Kopftuch-Debatte war er komplett gegen religiöse Symbole im öffentlichen Leben, kurze Zeit später boxt er den Kruzifix-Erlass durch. Generell fischt er gerne noch etwas mehr am rechten Rand, als man es von der CDU/CSU gewohnt ist und als Abwerben von Wählern vor deren Absturz ins Extreme noch rechtfertigen kann.

Um es mal kurz zu machen: Der Mann ist ein erzkonservativer Blender und Vollzeit-Opportunist, der sich von Merz nur dadurch unterscheidet, dass er eine sympathische Maske aufsetzen kann und bei Bedarf vermutlich auch das Musikantenstadl moderieren könnte. Mit dieser Aura bewaffnet macht er unheimlich Punkte bei der Schunkelfraktion.

Das Einzige, was man ihm nicht zum Vorwurf machen kann ist der Umstand, dass er von einer derzeit schwachen Konkurrenz profitiert. Merz hat das Charisma eines blutigen Fleischermessers und ist damit praktisch raus, während Laschet sich debil grinsend durch sämtliche Talkshows onkelt und vor jeder Aussage sichtbar innerlich Anlauf nimmt.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Das Einzige, was man ihm nicht zum Vorwurf machen kann ist der Umstand, dass er von einer derzeit schwachen Konkurrenz profitiert. Merz hat das Charisma eines blutigen Fleischermessers und ist damit praktisch raus, während Laschet sich debil grinsend durch sämtliche Talkshows onkelt und vor jeder Aussage sichtbar innerlich Anlauf nimmt.
Ob das beim Oppositionskandidaten nun wirklich besser ist, wage ich mehr als zu bezweifeln,
unser aktueller Finanzminister kann sich ja noch nicht mal an drei Treffen und Telefonate mit dem gleichen Bankvorstand erinnern, ob er da wirklich als Kanzler geeignet ist?
Wenn du hier schon Kündigungschutz, Mindestlohn etc. aufführst, obwohl ich mich nun nicht erinnern kann, dass das die letzten 4 Jahre irgendwo auf der aktuellen Agenda stand, muss man bei Olaf schon mal nachfragen, welche illegalen Geschäfte er denn so deckt, wovon er sich irgendwie politische Vorteile versprochen hatte oder ihm opportun erschienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
@Mahoy : Ich hatte ja nirgendwo geschrieben das ich Söder gut finde. Nur das er eben bisher in der Corona-Politik eine klare Haltung gezeigt hat, bis auf ein paar "Unstimmigkeiten".
Das er konservativ ist weiß ich sonst wäre er wohl auch nicht CSU-Ministerpräsident in Bayern.
Und das er sozial sonst eher auf der Seite der Arbeitgeber und Lobbyisten stand weiß ich auch.
Einen flächendeckenden Mindestlohn hätte es auch mit ihm nicht gegeben.
Aber wie du schon erkannt hast hat er auch (gutes) Charisma bzw Austrahlung. Das was Merz fehlt.
Und auch Olaf Scholz hat davon nicht viel.
Man mag von Söder halten was man will aber als Kanzlerkandidat hätte er gute Chancen.
Zumindest jetzt noch was die Zustimmung der Bevölkerung angeht. In ein paar Monaten kann das schon wieder anders aussehen.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
unser aktueller Finanzminister kann sich ja noch nicht mal an drei Treffen und Telefonate mit dem gleichen Bankvorstand erinnern, ob er da wirklich als Kanzler geeignet ist?
Olaf Scholz ist meiner Meinung eh schon raus, wenn man bedenkt, was der da an Leichen im Keller hat.
Aber da sieht man auch die Verzweiflung der SPD, die offenbar keinerlei Alternativen hat und dann lieber den ins Rennen schickt, von dem man sich am Einfachsten distanzieren kann, wenns in die Hode geht.
Man mag von Söder halten was man will aber als Kanzlerkandidat hätte er gute Chancen.
Was aber auch daran liegt, dass alle Kandidaten der CDU nicht gerade super sind. Da fragt man sich echt, ob das alles ist, was die CDU liefern kann.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Was aber auch daran liegt, dass alle Kandidaten der CDU nicht gerade super sind. Da fragt man sich echt, ob das alles ist, was die CDU liefern kann.
Tja was haben wir denn im Angebot, da wären die Merkel "Opfer", Roland Koch, Christian Wulff, Friedrich Merz oder Jürgen Rüttgers, vermisst die wirklich Jemand?
Dann haben wir noch Jemanden wie Daniel Günther, Jens Spahn oder Herrrn Brinkhaus, aber anscheinend ohne Mehrheiten.
Wenn es nach mir gehen würde, wäre mein Favorit Ole von Beust, aber wohl auch mit zu vielen Leichen im Keller, ohne Mehrheiten und ohne Ambitionen.

Kommen wir zur SPD, wem fällt außer Hubertus Heil und ganz vielleicht noch Carsten Schneider und Stephan Weil eine Alternative ein?
Kann sich wirklich Jemand Ralf Mützenich, Walter Borjans oder Saskia Esken als Kanzlerkandidaten vorstellen?

Dann hätten wir noch Winfried Kretschmann, dem ich persönlich echte Chancen einräumen würde, dann folgen Robert Habeck und Annalena Baerbock, ich glaube Bundesweit ohne reale Chancen.

Hat Jemand mehr zu bieten?
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Der letzte Kandidat der SPD der das Zeug dazu hatte war für mich Sigmar Gabriel.
Aber wegen den Hype um Martin Schulz ist er ja nicht angetreten.
Gegen Merkel hätte er zwar auch verloren aber nicht so hoch schätze ich.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Der letzte Kandidat der SPD der das Zeug dazu hatte war für mich Sigmar Gabriel.
Wenn man bedenkt, was der heute so macht.

Interessant finde ich ja, dass Scholz der Nahles noch einen guten Job besorgt hat, nachdem sie alles hingeworfen hat.
Jetzt macht die bei der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation nichts und kassiert dafür Knete, bis sie in Rente geht.
Danke, Olaf.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
In der Wirtschaft mischen die alle mit. Ist ja nicht verboten... aber hat einen komischen Beigeschmack.
Auch Schröder damals... Hartz IV eingebrockt und danach eine gut bezahlte Position bei Gazprom bekommen.
Da fühlen sich die kleinen Leute verarscht. Und auch deswegen nimmt man der SPD das heute noch übel.
Auch wenn sie bei Hartz IV nachgebessert und einen Mindestlohn durchgesetzt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mahoy

Volt-Modder(in)
Ob das beim Oppositionskandidaten nun wirklich besser ist, wage ich mehr als zu bezweifeln,
unser aktueller Finanzminister kann sich ja noch nicht mal an drei Treffen und Telefonate mit dem gleichen Bankvorstand erinnern, ob er da wirklich als Kanzler geeignet ist?
Vorweg, ich hatte mich erst einmal auf die parteiinterne Konkurrenz bezogen. Ansonsten sieht's aber auch nicht besser aus. Scholz als Kanzler ... Na ja. Was mich angeht, immer noch lieber als Söder, aber wenn ich nur die Wahl zwischen Ruhr und Cholera hätte, würde ich mich ja auch für Ruhr entscheiden, ohne ein Fan davon zu sein. :ugly:

Auffällige Erinnerungslücken haben allerding noch keine Kanzlerschaft beeinträchtigt. Kohl konnte sich bis an sein Lebensende nicht erinnern, wie das mit den schwarzen Koffern abgelaufen ist. Und diese kollektive Amnesie erstreckt sich auch auf den aktuellen Präsidenten des deutschen Bundestages, der auch das eine oder andere Mal als Kanzlerkandidat im Gespräch war.

@Mahoy : Ich hatte ja nirgendwo geschrieben das ich Söder gut finde. Nur das er eben bisher in der Corona-Politik eine klare Haltung gezeigt hat, bis auf ein paar "Unstimmigkeiten".
Das er konservativ ist weiß ich sonst wäre er wohl auch nicht CSU-Ministerpräsident in Bayern.
Und das er sozial sonst eher auf der Seite der Arbeitgeber und Lobbyisten stand weiß ich auch.
Einen flächendeckenden Mindestlohn hätte es auch mit ihm nicht gegeben.
Aber wie du schon erkannt hast hat er auch (gutes) Charisma bzw Austrahlung. Das was Merz fehlt.
Und auch Olaf Scholz hat davon nicht viel.
Das sowieso. Ich halte es allerdings für bedenklich, unter lauter Nieten ausgerechnet die zu ziehen, die zufällig einen Charme-Muskel entwickelt hat. Die stellen sich in der Nachbewertung zumeist als die Schlimmsten heraus.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Das sowieso. Ich halte es allerdings für bedenklich, unter lauter Nieten ausgerechnet die zu ziehen, die zufällig einen Charme-Muskel entwickelt hat. Die stellen sich in der Nachbewertung zumeist als die Schlimmsten heraus.
Naja, früher gab es viel mehr Vollblut-Politiker mit Leidenschaft. Das vermissen auch viele an ihnen.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Die Linke steht für eine Koalition bereit


Mehr Druck von Links ist fällig!
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Stimmt, wir habens ja jetzt Jahrzehnte mit der CDU probiert und es hat ja ganz toll geklappt.
Wo kommt dieser Angst vor RRG bitte her? Glaubst du wirklich, dann fällt der Schnitzelfreitag in der Kantine aus, der Liter Benzin kostet 5€ und du musst Grafikkarte*Innen schreiben?
Die Einschnitte der CDU/CSU halte ich für weniger störend als die von RRG. Der Genderschwachsinn kommt von dort, die Enteignungsphantasien auch und das Fleischverbot und anderer Verzicht steht doch da auch auf der Agenda.
Die Treibstoffpreise sind mit persönlich egal.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Stimmt, wir habens ja jetzt Jahrzehnte mit der CDU probiert und es hat ja ganz toll geklappt.
Wo kommt dieser Angst vor RRG bitte her? Glaubst du wirklich, dann fällt der Schnitzelfreitag in der Kantine aus, der Liter Benzin kostet 5€ und du musst Grafikkarte*Innen schreiben?
Lol!
Fakt ist, das weder SPD noch Grüne, die Linke für regieungsfähig halten und das sagt schon einiges!
Was eine Partei in Deutschland in der Regierung zu suchen hat, die sich nie von ihrem eigenen Unrechtsregime distanziert hat, Putin in den Arsch kriecht, gegen die Nato ist, die Bundeswehr abschaffen will, sich bei der EU nicht wirklich entscheiden kann und immer noch öffentlich vertritt das System Bundesrepublik überwinden zu wollen, erschließt sich halt einer großen Mehrheit der Deutschen nicht. Deshalb hat diese Partei auch nur 7%.
Und wo nach den augenblicklichen Umfragen von 15%,19% und 7% eine parlamentarische Mehrheit herkommen soll, erschließt sich wohl auch nur hardcore Aktivisten, denn 8-9% fallen nicht einfach vom Himmel, geschweige denn ein Koalitionsvertrag!
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Linke würde es nicht geben, wenn SPD seit Schröder nicht so weit nach rechts gerückt wäre. Und wenn sich die Union endlich mal auf brauchbare Sozialpolitik verstehen würde. Die Linken sind auch nicht vom "Himmel gefallen".

Und wenn man schon von "Unrechtsregime" spricht, könnte man genauso dazuerwähnen, dass sich die CDU nie davon distanziert hat, Ex-NSDAPlern Jobs verschafft, in der eigenen Partei untergebracht und diverse Kriegsverbrecher (Mengele, Eichmann...) gedeckt zu haben...
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Lol!
Fakt ist, das weder SPD noch Grüne, die Linke für regieungsfähig halten und das sagt schon einiges!
Was eine Partei in Deutschland in der Regierung zu suchen hat, die sich nie von ihrem eigenen Unrechtsregime distanziert hat, Putin in den Arsch kriecht, gegen die Nato ist, die Bundeswehr abschaffen will, sich bei der EU nicht wirklich entscheiden kann und immer noch öffentlich vertritt das System Bundesrepublik überwinden zu wollen, erschließt sich halt einer großen Mehrheit der Deutschen nicht. Deshalb hat diese Partei auch nur 7%.
Und wo nach den augenblicklichen Umfragen von 15%,19% und 7% eine parlamentarische Mehrheit herkommen soll, erschließt sich wohl auch nur hardcore Aktivisten, denn 8-9% fallen nicht einfach vom Himmel, geschweige denn ein Koalitionsvertrag!
Und glaubst du wirklich, mit 7% würde diese Partei in RRG den Ton angeben?
Also lieber nochmehr GroKo statt mal was neues?

Und Two-Face hat hier absolut recht. Würde die SPD die Politik machen die man von einer SPD erwartet, dann gäbe es keine Linke.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Die Linke würde es nicht geben, wenn SPD seit Schröder nicht so weit nach rechts gerückt wäre. Und wenn sich die Union endlich mal auf brauchbare Sozialpolitik verstehen würde. Die Linken sind auch nicht vom "Himmel gefallen".

Und wenn man schon von "Unrechtsregime" spricht, könnte man genauso dazuerwähnen, dass sich die CDU nie davon distanziert hat, Ex-NSDAPlern Jobs verschafft, in der eigenen Partei untergebracht und diverse Kriegsverbrecher (Mengele, Eichmann...) gedeckt zu haben...
Die Linke ist die Nachfolgepartei der SED, aber du hast es mit Geschichte, Wahrheit und Wissen nicht so, wie dein nächster Satz schon zeigt.
Hast du auch so etwas wie Quellen und Beweise für deine absolut haltlosen Lügen, gerade in Bezug auf die CDU und einer Verbindung zu Mengele, Eichmann etc......?
Ich habe selten einen so haltlosen Schwachsinn gehört!
Also lieber nochmehr GroKo statt mal was neues?
Nein, Schwarz-Grün und wenn Lindner nicht so völlig bescheuert gewesen wäre und die ganze Zeit die Hosen voll gehabt hätte, wegen Mutti, hätten wir die letzten 4 Jahre schon keine Groko erlebt.
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Hast du auch so etwas wie Quellen und Beweise für deine absolut haltlosen Lügen, gerade in Bezug auf die CDU und einer Verbindung zu Mengele, Eichmann etc......?
Ich habe selten einen so haltlosen Schwachsinn gehört!
2 Sekunden Google: https://www.zeit.de/online/2009/07/ns-verbrecher-josef-mengele?utm_referrer=https://www.google.com/

:ka:

Nein, Schwarz-Grün und wenn Lindner nicht so völlig bescheuert gewesen wäre und die ganze Zeit die Hosen voll gehabt hätte, wegen Mutti, hätten wir die letzten 4 Jahre schon keine Groko erlebt.

Schwarz Grün, die letzte Hoffnung der Christsozialen.
Solange der Pfeiffenverein weiterhin so fähige CSUler zu Ministern macht ist es vollkommen irrelevant wer Koalitionspartner wird, es kommt am Ende doch eh nur Murks raus.
Merkel ist die ärmste Sau von allen, hat kompetente Politiker kleingehalten und muss sich mit der Resterampe an Ministern rumschlagen.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Linke ist die Nachfolgepartei der SED, aber du hast es mit Geschichte, Wahrheit und Wissen nicht so, wie dein nächster Satz schon zeigt.
Hast du auch so etwas wie Quellen und Beweise für deine absolut haltlosen Lügen, gerade in Bezug auf die CDU und einer Verbindung zu Mengele, Eichmann etc......?
Ich habe selten einen so haltlosen Schwachsinn gehört!
...und gleich wieder persönlich werden. Die Hoffnung, dass du irgendwo auch mal rational auf was eingehen kannst, ohne gleich cholerisch zu werden und andere zu diffamieren, schwindet ehrlichgesagt bei mir immer mehr...

Die Linke ist nicht einfach aus der SED "hervorgegangen", sondern wurde auch von diversen Ex-SPDlern (Oskar Lafontaine, Klaus Ernst, Peter von Oertzen...) quasi mitgegründet, nachdem die WASG und die PDS sich zusammengetan hatten. Letztere war die eigentliche "Nachfolgepartei" der SED, nicht die Linke selbst, die nur zum Teil aus Verschmelzung zwischen PDS und WASG hervorgingen. Und für eine Partei, die eigentlich nur am äußersten Rand des politischen Spektrums hausen sollte, sind für mich bis zu 30% Zustimmung bei Umfragewerten (Thüringen) und Stellen eines Ministerpräsidenten ganz schön viel...

Und zu der Sache CDU, NSDAP und Co., mal was zum Lesen für den angeblichen Geschichtsexperten:
https://www.tagesspiegel.de/kultur/...ingen-ihre-rechte-vergangenheit/25532786.html

https://www.deutschlandfunk.de/part...ltnazis-in.871.de.html?dram:article_id=467191
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Doch Kanzler Konrad Adenauer (CDU) verhinderte, so interpretiert es zumindest der US-Historiker Timothy Naftali, eine Verhaftung, damit sein tief in das NS-Regime verstrickte Staatssekretär Hans Globke nicht durch Aussagen Eichmanns in einem Prozess belastet würde.
Oh wow das ist natürlich ein entscheidender Beleg....!
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Oh wow das ist natürlich ein entscheidender Beleg....!
Wow bist du heute butthurt...

Dein hochtrabendes Geschwurbel von wegen "haltlose Lügen" ist halt leider nur genau das... Geschwurbel. Einerseits krakeelst du, die Linke sei Geschichtsvergessen, andererseits ignorierst du die Braune Seite der CDU komplett. Da hätten weitaus mehr als nur der Kiesinger mal ne Watschn verdient.

Und du willst wohl nicht bestreiten dass Globke ein Nazi war, oder?
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Was hat Scholz denn in Hamburg so schlimmes gemacht?

Das bekannteste war wohl G20...


@Mahoy : Ich hatte ja nirgendwo geschrieben das ich Söder gut finde. Nur das er eben bisher in der Corona-Politik eine klare Haltung gezeigt hat, bis auf ein paar "Unstimmigkeiten".

Ein "paar" Unstimmigkeiten? In seinen Handlungen hat er genauso rumgerudert wie alle anderen auch. Zwar immer auf der etwas härteren Linie als der Bundesdurchschnitt, aber dank der Alpentouris ja auch fast immer mit höheren Infektionszahlen als der Durchschnitt. mia sin infiziert oder sowas. Aber genauso ohne System und Verstand. Oder hat Bayern so etwas wie klare Punkte für Lockdown- und Öffnungsmöglichkeiten? Ein funktionierendes Corona-Bildungssystem? Gar allgemeingültige Regeln für Infektionsvermeidung im Privatleben UND für Arbeitgeber? Wäre mir alles neu. Die letzten großen Meldungen aus Bayern waren, dass man positiv getestete wochenlang hat weitere Leute anstecken lassen, ehe mal das Testergebnis mitgeteilt wurde sowie willkürliche Grenzschließungen. Von daher würde ich Söders Politik mal als absoluten Durchschnitt betrachten, aber oben drauf kommen noch seine Versprechungen. Da ist er der größte Wendehals von allen. Selbst Laschet ist nach Tönnies nur auf Tauchstation gegangen, Söder fordert im Monatswechsel mal mehr Maßnahmen und mal Öffnungsperspektiven. Oder Matrizen. Und das ohne irgend einen Bezug zur Ansteckungsquote.


Der letzte Kandidat der SPD der das Zeug dazu hatte war für mich Sigmar Gabriel.

Sigmar "ich steck noch tiefer in den Konzernen als Schröder" Gabriel? Ehrlich? Dagegen war Schulz tatsächlich die bessere Wahl. Nicht kompetent, aber wenigstens ein Stück ehrlicher.


Vorweg, ich hatte mich erst einmal auf die parteiinterne Konkurrenz bezogen. Ansonsten sieht's aber auch nicht besser aus. Scholz als Kanzler ... Na ja. Was mich angeht, immer noch lieber als Söder, aber wenn ich nur die Wahl zwischen Ruhr und Cholera hätte, würde ich mich ja auch für Ruhr entscheiden, ohne ein Fan davon zu sein. :ugly:

Das läuft derzeit auf die späten 90er mit Schröder vs. Stoiber hinaus: Lieber einen SPDler, der zwar teilweise dubiose Positionen und sonst nur eine große Klappe hat, aber eben auch nicht wirklich fähig ist, einen großen Schritt in die falsche Richtung zu machen oder einen CSUler, der leider genauso oft fähig wie peinlich ist und bei dem zu befürchten ist, dass er seine wahren Ziele tatsächlich teilweise umsetzt?


Die Linke steht für eine Koalition bereit

Also was die die letzten Tage rausgehauen haben ist alles, aber garantiert nicht koalitionsfähig.


Lol!
Fakt ist, das weder SPD noch Grüne, die Linke für regieungsfähig halten und das sagt schon einiges!

Echt? Eine Partei, die sich auch nach Jahren noch beinahe jeden Scheiß des Koalitionspartners miträgt und sich in die Schuhe schieben lässt, aber weder eigene Projekte auf die Beine gestellt bekommt noch aus den Verfehlungen der Konkurrenz Stimmungs-Profit ziehen kann sowie eine Partei, die ihre Ziele auf Länderebende nicht einmal dann konsequent vertreten bekommt, wenn sie den Ministerpräsidenten stellt, können Regierunfsfähigkeiten beurteilen? Die, die mal mit Lindner zusammenarbeiten wollten? Also da habe ich so meine Zweifel, dass die mit ihrer Beurteilung der Linken wegen mehr als nur purem Zufall und Tradition richtig liegen :D .


Und glaubst du wirklich, mit 7% würde diese Partei in RRG den Ton angeben?

Sie würde nicht den Ton angeben, aber ich würde auch befürchten, dass sie das Regieren unmöglich macht. Wer Themen wie "alle Auslandseinsätze stoppen" ganz nach oben zieht, der macht Radikalopposition, aber keine Realpolitik. Und die Linke kämpft seit Jahren vor allem mit sich selbst, so etwas kann kein zuverlässiger Mehrheitsbeschaffer sein.


Die Linke ist die Nachfolgepartei der SED

Diese Aussage ist genauso richtig oder falsch wie "die Linke ist die Nachfolgepartei des linken Teils der SPD".


Schwarz Grün, die letzte Hoffnung der Christsozialen.
Solange der Pfeiffenverein weiterhin so fähige CSUler zu Ministern macht ist es vollkommen irrelevant wer Koalitionspartner wird, es kommt am Ende doch eh nur Murks raus.

Murks und Wahlsiege, dass ist das erstaunliche.
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Ja es läuft bei der SPD, was für eine Posse, aber typisch für Esken und Kühnert, was für Gestalten!
Da kommt einem echt das Esssen hoch, wenn Leute wie Thierse und Gesine Schwan von solchen Vorstands-Funzeln, wegen Identitätspolitik öffentlich vorgeführt werden. Wahrscheinlich muss sich in 5 Jahren jeder Hetero öffentlich erklären, warum er Hetero und nicht Homosexuell ist!



Bei der Linken ist auch alles in Butter.......
 
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seahawk

Volt-Modder(in)
Das sind halt noch demokratische Parteien, den zur Demokratie gehört der Diskurs. Dass sich die SPD gegen die Meinung eines alten weißen Mannes stellt, wenn es um Diversität und Gendergerechtigkeit geht, ist nur zu begrüßen.
 

DJKuhpisse

BIOS-Overclocker(in)
Das sind halt noch demokratische Parteien, den zur Demokratie gehört der Diskurs. Dass sich die SPD gegen die Meinung eines alten weißen Mannes stellt, wenn es um Diversität und Gendergerechtigkeit geht, ist nur zu begrüßen.
Dann arbeiten die gegen ihr ursprüngliches Klientel - Arbeiter.
Sind/waren meist Männer mit weißer Hautfarbe.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Welche sexuelle Orientierung Politiker haben ist mir egal (ausser wenn es um Pädophilie und andere Abartigkeiten geht). Ich verurteile auch niemanden deswegen. Nur habe ich auch den Eindruck, das sich zu outen irgendwie in die Mode gekommen ist. Als wenn ein innerlicher und äußerlicher Druck oder Zwang dazu bestände.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Falsch der Widerstand der Mehrheitsgesellschaft (heterosexueller Männer und Frauen) muss gebrochen werden, um sich als Minderheit voll ausleben zu können, funktioniert nur in der Regel nicht und wird es auch diesmal nicht.

Warum sollen sich Minderheiten nicht genauso voll ausleben dürfen wie die Mehrheit?
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Es gibt legal und illegal. Das ist ganz einfach.
Es gibt Sachen die sind auch von Natur aus abartig. Dafür brauchen sie nicht mal illegal sein.
Z.B. Sodomie ist in manchen Ländern nicht verboten. Trotzdem abartig und pervers.
Pädophilie ist zum Glück in nahezu jeden Land verboten.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
@seahawk Und schon machst du genau das was Thierse kritisiert: Du willst ihn wegen Alter, Ethnie und Identität von vorne herein aus der Debatte ausschließen.
Das hat er nicht geschrieben und nicht einmal angedeutet.

Er sagte lediglich, dass Herr Thierse nur eine der möglichen Position vertritt und mit Widerspruch auch aus den eigenen Reihen klarkommen muss. Seine Position ist ebenso ein Widerspruch gegen die Anderer.

Und ja, das ist eigentlich ein Zeichen für einen gesunden Diskurs, wenn die Parteilinie ständig hinterfragt wird - egal, wie diese jeweils aussieht.

Es gibt Sachen die sind auch von Natur aus abartig. Dafür brauchen sie nicht mal illegal sein.
Z.B. Sodomie ist in manchen Ländern nicht verboten. Trotzdem abartig und pervers.
Ich stimme dir zu, trotzdem ist unsere Meinung es nur eine Sichtweise.

Es könnte sich ja auch jemand hinstellen und sagen. "Alles außer der Missionarsstellung zum Zweck der Reproduktion ist in manchen Ländern nicht nicht verboten, aber trotzdem abartig."

Pädophilie ist zum Glück in nahezu jeden Land verboten.
Pädophilie kann man nicht verbieten, da eine sexuelle Ausrichtung wie Hetero- oder Homosexualität.

Was man verbieten kann und sollte, ist diese spezielle sexuelle Neigung auszuleben, weil zwischen Erwachsenen und Minderjährigen grundsätzlich ein Gefälle besteht, durch das kein tatsächliches Einvernehmen möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Es gibt Sachen die sind auch von Natur aus abartig. Dafür brauchen sie nicht mal illegal sein.
Z.B. Sodomie ist in manchen Ländern nicht verboten. Trotzdem abartig und pervers.
Pädophilie ist zum Glück in nahezu jeden Land verboten.
Wir reden immer von Deutschland und da gibt es legal und illegal.
Was du abartig findest, spielt dabei keine Rolle.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Ja hier muss man dir halt unterstellen, das du so gut wie keine Ahnung vom Wahlverhalten in Deutschland hast.
Alle Themen die du oben angesprochen hast, verbindest du ja auch nach eigenen Aussagen im negativen Sinne mit der CDU/CSU, nur wird diese in Bezug auf die demokratischen Parteien minus AfD, wie keine andere Partei überdurchschnittlich von Frauen gewählt und zwar von Frauen aller Altersklassen.
Interessant ist dabei die Entwicklung. Seit Einführung des Frauenwahlrechts (und systematischer Umfragen zum Wahlverhalten) haben Frauen eher konservativ gewählt, was sich seit den 70ern wandelte - ab da wählten Frauen zunehmend lieber sozial und grün. Das kehrte sich wieder um, als die CDU/CSU eine Kanzlerkandidatin aufstellten und Frau Merkel Kanzlerin wurde.

Jetzt verliert die CDU/CSU massiv, aber sie verliert weniger bei Frauen. Selbige neigen auch weniger dazu, auf extreme Parteien abzuwandern - als jene, die ihren Zuwachs überwiegend bei Männern verzeichnen. Auch das Protestwählen scheint hier weniger stark ausgeprägt zu sein.

Ich habe daher, basierend auf den bisherigen Zahlen, so eine Theorie, die ich allerdings erst mit der nächsten Wahlen ohne Frau Merkel als Bundeskanzlerin prüfen kann. :)

Das ist so nicht richtig, weil er ein paar Posts weiter genau das bestätigt, was du bestreitest!
Da schreibt er:
Was für alte weiße Männer - oder weiße Männer generell - völlig okay ist, wenn man ihre Meinung mal ignoriert. Nur weil die eigene Erwartung nicht erfüllt wird, wird man ja nicht von der Debatte ausgeschlossen. Es gibt auch für den alten weißen Mann kein Anspruch, dass seine Meinung umgesetzt wird.
Und genau so sieht's aus. Wenn ich einen Diskussionsbeitrag verwerfe, bedeutet das nicht, dass ich das Recht des Sprechers beschränke, an der Diskussion teilzuhaben. Entscheidend ist, das man sich eine Meinung angehört hat, bevor man sich entscheidet, sie entweder zu berücksichtigen oder zu ignorieren.

(Wobei Seahawks seine Aussagen tatsächlich gerne provozierend zuspitzt.)
 
Zuletzt bearbeitet:

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Großmeister(in) des Flüssigheliums
vielleicht liegt das Wahlverhalten bei der weiblichen Anhänger der Union auch daran, dass die eher das wählen, was ihre Ehemänner wählen.
Meine Großmutter hat ihr ganzes Leben das gewählt, was ihr Mann auch gewählt hat und bei meiner Mutter ist das nicht anders.
Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie keine eigene Meinung vertreten sondern eher daran. dass man keinen familiären Streit wegen einer politischen Positionierung will.
Sind denn die Stimmen der Union auch nach Alter und familiären Stand gesplittet?
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Sind denn die Stimmen der Union auch nach Alter und familiären Stand gesplittet?
Ja, einfach den Link anschauen.
vielleicht liegt das Wahlverhalten bei der weiblichen Anhänger der Union auch daran, dass die eher das wählen, was ihre Ehemänner wählen.
Meine Großmutter hat ihr ganzes Leben das gewählt, was ihr Mann auch gewählt hat und bei meiner Mutter ist das nicht anders.
Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie keine eigene Meinung vertreten sondern eher daran. dass man keinen familiären Streit wegen einer politischen Positionierung will.
Das kenne ich halt überhaupt nicht aus meiner Famillie. Meine Großmutter hatte ihre eigene dezidierte politische Meinung, hat diese vertreten und auch dort ihr Kreuz gemacht, das gleiche gilt für meine Mutter. Beide haben durchaus anders gewählt als ihre Ehemänner.
Meine Großmutter war ausgesprochener Helmut Schmidt Fan und natürlich hat dann die SPD ihr Kreuz bekommen, allerdings hat sie den "Verrat" der "SPD" an Hemut Schmidt nie verziehen, danach wurden andere Parteien oder eher eine andere Partei gewählt.
Meine Mutter wählt nach Sachfragen und hat durchaus schon verschiedene Parteien gewählt.
 

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Großmeister(in) des Flüssigheliums
Meine Großeltern haben schon immer SPD gewählt, da sie etwas merkwürdige Ansichten zur CDU hatten.
Und bei meinen Eltern ist das im Prinzip genauso.
Mein Vater wählt, seit er wählt, SPD. Völlig egal, was sie fabrizieren, immer SPD.
Und meine Mutter macht das gleiche, weil sie eben nicht streiten will.
Und das sind eben die Wähler, die irgendwann wegsterben werden und dann haben sowohl die Union als auch die SPD ein Problem.
Ich hab schon immer das gewählt, was mich persönlich interessiert hat.
1998 hab ich auch Schröder gewählt -- ja, ich oute mich -- was einfach daran lag, dass ich keine Lust mehr auf noch 4 Jahre Kohl hatte.
Danach hab ich dann die Grünen gewählt -- na ja, damals hab ich noch Idealen nachgejagt.
Heute schaue ich genauer hin und am ende wähle ich dann kleinparteien. Das letzte Mal bekamen die Piraten meine Stimme.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Zumindest in Bayern wird und wurde die CSU immerschon deshalb gewählt, weil das die Vorgängergeneration schon so gemacht hat. Hang zur Kleinkariertheit, (christlichem) Konservatismus und der Umstand, dass in diversen, ländlichen Gebieten die SPD gerne mal als "Tod aller Arbeitgeber" verschrieen wird, tragen mit Sicherheit ebenfalls dazu bei.
Schwingt halt immer die typische Stammtischmentalität der Bayern mit, das ist leider alles andere als ein Klischee, auch meiner Erfahrung nach. :schief:
 
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