Die neue ~200 Euro Preisklasse aktueller CPUs verglichen, Eure Meinung?

Ist sowieso Schwachsinn, bei LGA sieht man sofort wenn ein Pin aus der Reihe tanzt und das Board zu ersetzen ist billiger als die CPU. Und die Handhabung ist auch viel einfacher. Ich verstehe den Gedanken des höheren Risikos hierbei absolut nicht.

Ich weiß ja nicht was du für Augen und für Arbeitsbeleuchtung hast, ich jedenfalls konnte die verbogenen Pins zwar mit bloßem Auge erkennen, aber auch nur weil ich schon danach gesucht habe. Normalerweise gehe ich davon aus, daß die meisten die CPU einfach schnell in den Sockel legen und nicht gezielt noch unsymetrisch angeordneten Pins suchen.
Auf diese Idee kommt man wohl erst, wenn man dadurch mal wie ich Probleme hatte oder wenn man Händler ist und ein Produkt zurücknehmen soll.

Das mit "Board ist billiger als CPU" ist in dem Zusammenhang Schwachsinn, weil bei einem Sockel mit verbogenen Pins beides kaputt gehen kann, hab ich ja selbst erlebt!
 
Tim da bin ich mit dir auf einer Welle, wenn ich ein Board kaufe dann ist mein erster Blick nicht auf den Sockel, um zu schauen ob da alles okay ist. Im Gegenteil ich gehe davon aus das alles in Ordnung ist und ich die CPU einlegen kann und es läuft so wie es sollte. Sofern es mein Bastelobjekt ist.

Aber wenn ich feststelle, das irgendwie die Konfiguration nicht so funktioniert wie es sollte und es Fehler gibt die ich mir nicht erklären kann, dann bastel ich nicht selber rum, sondern geh zum "Onkel" der mir das System zusammen gebastelt hat, ohne selbst dran rumfummeln... egal ob ich es kann oder glaube es mir zutrauen es zu können. Ich hab ja für die Leistung bezahlt... versteh mich jetzt nicht falsch, aber "der Typ deines Vertrauens" hat Mist gebaut und du hast es mit deiner Aktion des Selbstversuches nicht besser gemacht.

Egal du hast aus dieser Aktion gelernt, auch wenn es lange gedauert hat dich zu überzeugen das Intel nicht der Böse ist der dir dein Spielzeug kaputt gemacht hat... ich finde es gut das Intel jetzt wieder auf deiner Liste steht.

Schade finde ich nur das es aufgrund deiner Unentschlossenheit und deiner "Perfektion" die GTX 1060 nun neun Monate in der OVP ein stilles Dasein fristet. Du hättest GTA V schon längst durchzocken können... ;)

Das sie jetzt mehr Wert ist als du sie erworben hast ist nicht deine Leistung, sondern die des Mininghypes... Ironie ist gut und ich mag sie, aber das hab ich ja schon erwähnt. :D
 
Aber wenn ich feststelle, das irgendwie die Konfiguration nicht so funktioniert wie es sollte und es Fehler gibt die ich mir nicht erklären kann, dann bastel ich nicht selber rum, sondern geh zum "Onkel" der mir das System zusammen gebastelt hat, ohne selbst dran rumfummeln... egal ob ich es kann oder glaube es mir zutrauen es zu können. Ich hab ja für die Leistung bezahlt... versteh mich jetzt nicht falsch, aber "der Typ deines Vertrauens" hat Mist gebaut und du hast es mit deiner Aktion des Selbstversuches nicht besser gemacht.

Da stimme ich dir zu, in meinem Fall allerdings hatte ich da schon keine Garantie mehr, also es waren mehr als 24 Monate um und in den 24 Monaten hatte ich den PC ca. 3 mal zu dem Laden gebracht und sie haben oftmals nur ein Problem gelöst, danach kam aber ein neues, oder das alte trat wieder auf, zumindest bei der GTX 660 hatte ich zweimal einen defekte Karte.
Insofern hatte ich weniger als null Vertrauen zu dem Laden, die sollten an mir keinen Cent mehr verdienen und hoffentlich bald konkurs gehen, denn ich vermute mal, daß ich nicht der einzige Kunde war, den sie so verar...t haben.
Die hätten es glatt geschafft mir das PC-Hobby zu zerstören, ich war oft so sauer auf die und den PC, daß ich am liebsten gegen den Tower getreten hätte, aber dafür bin ich glücklicherweise zu beherrscht.

Allerdings hat das ganze auch etwas sehr positives, die Jahre davor wollte ich ja nie selbst Hand an den PC legen, obwohl ich es eigentlich einigermaßen kann, nun aber hab ich durch das viele Umbauen und das Forum hier wieder Mut geschöpft und gemerkt, daß ich vieles ganz ordentlich hin bekomme.
Künftig werd ich alles selbst machen, dann kann ich auch bei großen und meist günstigeren Händlern bestellen und habe endlich auch ein Rückgaberecht und bekomme einwandfreie Ware. :nicken:

Egal du hast aus dieser Aktion gelernt, auch wenn es lange gedauert hat dich zu überzeugen das Intel nicht der Böse ist der dir dein Spielzeug kaputt gemacht hat... ich finde es gut das Intel jetzt wieder auf deiner Liste steht.

AMD ist mir zwar weiterhin sympathischer, aber letztendlich kaufe ich das, wo ich am meisten Rechenleistung fürs Geld bekommen werde.
PGA wäre mir zwar lieber, allerdings muß ich dazu sagen, daß ich mit PGA in den letzten Jahren keine Erfahrungen mehr habe, dafür aber einige mit LGA und daß mir bei LGA der Arretierungsbügel gut gefällt, das erleichtert die Kühlerdemontage, weil die CPU fest gehalten wird, ich erkenne also an, das auch LGA positive Seiten hat, wenn auch vielleicht etwas weniger als PGA.

Mit Intel hatte ich sonst eigentlich meist sehr gute Erfahrungen. Einmal zwar einen defekten P4-540 und dann halt die Sache mit dem i7-4770K, aber für letzteres kann Intel höchstwahrscheinlich nichts, der P4 damals wurde auf Garantie getauscht, verursachte mir also keine Kosten.
Die Jahre davor, bis etwa zurück zum Jahr 1990 hatte ich nie auch nur die kleinsten Probleme mit Intel-CPUs, allerdings hatte ich damals auch nie einen AMD, kann es also nicht vergleichen, weniger als Null Probleme kann man ja aber nunmal nicht haben.

Schade finde ich nur das es aufgrund deiner Unentschlossenheit und deiner "Perfektion" die GTX 1060 nun neun Monate in der OVP ein stilles Dasein fristet. Du hättest GTA V schon längst durchzocken können... ;)

Ich wollte halt vor dem Rechnerkauf noch diverse andere Dinge erledigen in diesem Jahr. Habe ich den Rechner erstmal wieder aufgebaut oder bin mitten drinn, lasse ich erfahrungsgemäß die anderen Dinge schleifen und das will ich nicht. ;)
 
Ich weiß ja nicht was du für Augen und für Arbeitsbeleuchtung hast, ich jedenfalls konnte die verbogenen Pins zwar mit bloßem Auge erkennen, aber auch nur weil ich schon danach gesucht habe. Normalerweise gehe ich davon aus, daß die meisten die CPU einfach schnell in den Sockel legen und nicht gezielt noch unsymetrisch angeordneten Pins suchen.
Auf diese Idee kommt man wohl erst, wenn man dadurch mal wie ich Probleme hatte oder wenn man Händler ist und ein Produkt zurücknehmen soll.

Das mit "Board ist billiger als CPU" ist in dem Zusammenhang Schwachsinn, weil bei einem Sockel mit verbogenen Pins beides kaputt gehen kann, hab ich ja selbst erlebt!
Ja, naja ist wohl auch eine Sache der individuellen Erfahrung. Ich mach das beruflich und kann dir nicht sagen wie viele PCs ich in meinem Leben schon aufgebaut habe... Daher erkenne ich sowas auf den ersten Blick. Allerdings habe ich schon seit jeher spezifisch darauf geachtet weil es nunmal Fehlerquelle Nummer eins ist. Aber ich habe noch nie erlebt oder gehört dass bei LGA mit verbogenen Pins die CPU mit in den Abgrund gezogen wurde. Die schalten eigentlich ab und resetten in Dauerschleife.
 
so unterhaltsam das ja ist: vllt knnen wir das thema mal abschließen. tim hatte pech und/oder mist gebaut. kommt vor, so what. denke wir und er haben alles dazu gesagt, was es zu sagen gibt.
 
Ja, naja ist wohl auch eine Sache der individuellen Erfahrung. Ich mach das beruflich und kann dir nicht sagen wie viele PCs ich in meinem Leben schon aufgebaut habe... Daher erkenne ich sowas auf den ersten Blick. Allerdings habe ich schon seit jeher spezifisch darauf geachtet weil es nunmal Fehlerquelle Nummer eins ist. Aber ich habe noch nie erlebt oder gehört dass bei LGA mit verbogenen Pins die CPU mit in den Abgrund gezogen wurde. Die schalten eigentlich ab und resetten in Dauerschleife.

Interessant das mit dem resetten und Dauerschleife, vielleicht ist meine CPU dann doch nicht kaputt...? :huh:
Es gab damals bei dem Board mit dem defekten Sockel, wie auch bei einem nagelneuen Board später das gleiche Verhalten, PC angeschaltet, Lüfter laufen, es kommt kein Bild, ich glaube es kamen 4 Beeps und der PC ging von selbst wieder aus, dann vergingen ein paar Sekunden und er ging von selbst wieder an, erneut kein Bild, wieder 4 Beeps und er ging wieder von selbst aus.
Ich hab dann abgebrochen, weiß nicht wie oft er das von selbst sonst noch gemacht hätte.
Meine Sorge damals war auch, daß ich vielleicht etwas falsch angeschlossen habe, zumindest hatte ich außer dem Power-Knopf, der hoffentlich richtig angeschlossen war und Sound, keine Gehäuseanschlüsse ans Board angeschlossen. Aber der Power-Knopf müßte ja eigentlich ausreichen und da er ja zumindest auf den Knopf reagierte, schätze ich mal daß es nicht an irgendeiner Verkabelung lag, der lange ATX-Stecker war natürlich mit dem Seitenstecker angeschlossen, ebenso P4+P8.
 
Ich weiß garnicht wie oft ich bereits geschrieben habe, daß ich nach dem die Pins im Sockel verbogen waren, ein nagelneues Asrock Z97-Board bestellt und damit gegengetestet habe. Ich habs sogar mal mit nur einem RAM-Modul versucht, auch da änderte sich nichts, außerdem hab ich zum Testen gleich noch ein nagelneues Bequiet! Straight Power 10 500 Watt verwendet.
Es gibt da eine überschaubare Anzahl an Möglichkeiten, warum die CPU nicht lief:
a) CPU im Eimer -> die wahrscheinlichste Erklärung
b) das nagelneues Mainboard hatte einen Defekt -> extrem unwahrscheinlich, es war auch ein Board was laut Asrock-Support aus einer fehlerfreien Charge stammte (selbst das hab ich noch überprüft)
c) irgendetwas falsch verkabelt -> selbst wenn, da sehe ich keinen kausalen Zusammenhang zu dem Problem, weil es maximal die Gehäuseanschlüsse gewesen sind, die nicht oder nicht korrekt angeschlossen waren, der Power-Knopf ging ja aber
d) RAM-Modul(e) defekt -> kann ich ausschließen, weil beide 4 GB Module nun in meinem Lenovo-Komplett-PC mit AMD A10-7800 laufen
 
Dann bleibt wirklich nur die CPU. Sehr seltsam. Aber wo du gerade so pauschal die Gehäuseanschlüsse ausschliesst, ich hatte schon piepende PCs wegen angeschlossenem Speaker (die sonst einwandfrei funktionierten). Manchmal ergibt es wirklich einfach keinen Sinn, letztendlich sind es halt auch nur von Menschen gefertigte Einzelkomponenten.
 
@Xaphyr:
Weißt du denn genaueres zum Thema Kurzschlussschutz bei Intel-CPUs?
Ich meine, wenn jetzt wie ich vermutete 2 Sockelpins einen CPU-Kontakt berührt haben sollten, kann die CPU sich dann vor einem Kurzschluss und Schaden schützen?
 
Die Sockelpins haben alle unterschiedliche Aufgaben, das kannst du nicht pauschal sagen.

In den meisten Fällen passiert nichts. Kann aber genausogut sein das ein 12V pin an dem Speichercontroller liegt und der dir abraucht. Oder, oder, oder.

Einzige Möglichkeit sicher zu testen ob die CPU funktioniert: funktionierendes Board mit anderer funktionierender CPU nehmen und die CPU dort testen.
Leider hat man in den wenigsten Fällen die Möglichkeit dazu.
 
Genau, das ist eben leider das Problem bei den schnellen Sockel-Wechsel-Zyklen von Intel, ich hatte Anfang des Jahre ja schon keine berauschende Auswahl an Z97-Boards mit vielen Phasen und guter Kühlung mehr.
 
Ich hab ja schon vor Wochen (oder Monaten ^^) geschrieben, dass ich mir den i7 mal ansehe, wenn er ihn mir zuschickt. Hatte aber keine Antwort bekommen.

Kann mich an die Testaktion mit dem anderen Board noch erinnern und wie schnell das Handtuch geschmissen wurde.
Würde mich nicht wundern, wenn seit Ewigkeiten ne funktionierende CPU neben der 1060 liegen würde.
 
an seiner stelle würd ich das mal machen. wäre zwar peinlich, wenn nach dem ganzen aufstand rauskäme, dass eigentlich garnchts kaputt ist, aber dann weiß man wenigstens bescheid und hat u.U. ne immer noch recht potente cpu ohne geld ausgeben zu müssen.
 
Heute würde ich aber auch eher Kerne kaufen, die ich noch nicht brauche als Kerne kaufen, die am Ende nicht reichen.
Leider gibt es den Mainstream 8 Kerner von Intel noch nicht. Das wäre vermutlich meine Wahl, wenn ich einen neuen Rechner anstrebe.

Ich würd persönlich immer das kaufen was preis-Leistungs-technisch zum momentanen Zeitpunkt das besten ist. Was nützen einen jetzt viele Kerne wenn die alle brach liegen? Und sollte es tatsächlich in 2-3 Jahren soweit sein, dass man wirklich 4 Kerne voll auslastet und die CPU dadurch zum Flaschenhals wird kann man immer noch aufrüsten. 2-3 Jahre sind schon ein relativ großer Zeitraum was Hardware angeht, da gibt es schon 2 neuere CPU/GPU Generationen plus Infrastruktur. Den alten Kram kriegt man dann bei ebay eh für gutes Geld los (ka wer sowas immer zu diesen hohen Gebrauchtpreisen kauft, aber es gibt anscheind genug Leute die das machen).
Man macht sich da einfach zu viele Gedanken. Mein 5 Jahre alter i7-2600K werkelt immer noch in meinem Hauptrechner ohne annährend an seine Grenzen zu kommen. Hab zwar schon nen R5 1600 im Schrank lagern (man weiß ja nie :ugly:), aber bisher noch keine Notwendigkeit gesehen umzurüsten.
 
naja, vor 5 jahren hätte man dir aber wahrscheinlich gesagt, dass dein 2600k overkill ist und garnicht nötig.
erinnert euch doch mal ein paar monate zurück, da wurde ständig gesagt, dass ein i7 für gaming völlig unnötig ist, ein i 5 reicht völlig.
und preis-leistungs-sieger war der i7 damals definitiv auch nicht...
grade dein beispiel belegt doch grade, dass ne gute cpu 5 jahre und länger halten kann
 
Nur mal so am Rande. Der Beep code deutet trotzdem auf ein RAM Problem hin.

Damals wurde mir erzählt, es würde mit dem Systemzeitgeber oder sowas in der Art zusammenhängen...
Also der RAM läuft wiegesagt mit meinem A10-7800 im Dualchannelmodus, ich hab ihn vor Monaten dort eingebaut, der Rechner steht aber nicht hier bei mir, darum hab ich damals nur einen relativ kurzen Test bestehend aus Cinebench und Far Cry 3 macht, da gab es aber keine Abstürze oder ähnliches.
Wenn der Beepcode also was mit einem RAM-Problem zu tun haben sollte, dann vermutlich doch mit dem Speichercontroller in der CPU selbst und wenn der im Eimer ist, ist die CPU wohl auch unbrauchbar.
Außerdem hab ich nicht verstanden, warum nichtmal ein Bild kam, und warum die Kiste nach dem Beepcode nach paar Sekunden von selbst wieder aus ging und nach weiteren Sekunden wieder an...
Am Netzteil kanns auch nicht liegen, dieses versorgt jetzt meinen Pentium4-540 (der wie der i7-4770K auch 84 Watt TDP hat), mit dessen Board, 4 GB RAM und der Geforce GTS 450.

Außerdem reizt es mich doch ein aktuelles System zu haben, momentan wäre mein Favorit der neue Core i7 8700K oder notfalls der i5 8600K.
Ich Frage mich ob sich der i7 mit seinen 12 Threads in absehbarer Zeit für Spiele lohnen wird, oder ob der i5 mit seinen 6 Thread auf 5 Jahre oder mehr ausreichen wird, vorausgesetzt man hat eine leistungsstarke Grafikkarte.
Würdet ihr eigentlich sagen, daß der 8700K durch seinen geringfügig höheren Grundtakt und ca. 400 MHz höher gehenden Turbo und den größeren Cache auch mehr Monoleistung hat als der 8600K?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sie haben die identische monoleistung bei gleichem takt. deswegen mehr GHz, mehr leistung. nimm halt einfach den 8700k, wenns irgendwie geht. dann brauchst du dir auch die nächste zeit keine gedanken mehr machen. der ist für alles gut und das wird auch ne ganze zeit so bleiben.
abgesehen davon lass doch echt mal die "kaputte" cpu nochmal von irgendjemand anders testen, zur not im fachgeschäft deines vertrauens. wär doch schade, der 4770k ist immer noch ne gute cpu, wenn du ihn verkaufst gibts noch gutes geld für. und wenn festgestellt wird , dass das ding wirklich kaputt ist, weisst dus wenigstens sicher.
 
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