Die Linke

Ich wähle den, der die Studiengebühren nicht mehr einführt. Koch hatte zwar gesagt, dass er die Gebühren 2009 nicht einführen will. Aber 2009 heißt nicht 2010 oder darüber hinaus.

Bei den Extremen Parteien ist es oftmals so, dass die "Führerschaft" gebildete Leute sind mit hohen Bildungsabschlüssen. Eloquenz ist auch oft zu finden. Allerdings sind das die Mindestvoraussetzungen für erfolgreiche Politik. Nicht aber für gute Politik.
 
Brandstifter in Berlin inhaftiert.

Kaputtmachen, was einen kaputtmacht, ist ja ein linker Klassiker und feiert in Form von Hunderten ausgebrannten Fahrzeugen in deutschen Cities gerade Wiederauferstehung. Eher selten wird jemand verhaftet - diesmal hat es geklappt. Pikant: der Tatverdaechtige Tobias Poge ist Sohn des LINKE-Politikers Detlef Poge, der in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung sitzt.
 
Oha, jetzt wird der alte Thread ausgegraben :D

Naja, meine Meinung dazu (die allerdings nicht auf alle Linken zu generalisieren ist) kennt ihr dazu ja xD - ist der 61. Post von mir in dem Thread :ugly:
 
ja, er hat Prostatakrebs...

Pikant:
Als Thüringens Ministerpräsindent Althaus seinen Skiunfall hatte, haben vor allem die Linken (Lafontaine voran) Rücktritt gefordert.. Und man stelle sich vor, Lafontaine wäre Ministerpräsident im Saarland geworden (er lässt ja erstmal alle Ämter ruhen). Der macht andere auf den Splitter im Auge und sieht seinen eigenen Balken nicht... Selber vorwerfen, dass man sich in Thüringen nicht um die Bürger kümmere und selber sowas im Saarland produzieren (bzw bei der Wahl mit Antritt billigend in Kauf zu nehmen), obwohl man weiß, dass man Krebs hat (Bei Althaus wars ja nicht vorherzusehen). Lafontaine wusste ja schon länger von seinem Krebs. Verantwortungsvoll ist das nicht gerade und auch moralisch verwerflich, denke ich. Natürlich ist es nicht schön, dass er Krebs hat, aber man muss eben die Tatsachen auch bedenken.

Das ist meine Meinung. Hört sich vielleicht ein Bisschen kalt an, ist aber nicht so gemeint.
 
Bei den Rücktrittsforderungen an Althaus ging es afaik nicht darum, dass er krankheitsbedingt der Arbeit fern blieb, sondern dass er fahrlässig einen Menschen getötet hat.
Ist natürlich quasi das gleiche, wie eine potentiell tödliche Krankheit zu haben :rollen:
 
Nein, es wurde auch ausdrücklich gesagt, er müsse zurücktreten, weil er die Geschäfte für längere Zeit nicht führen könne!
Wollte ja auch nix großes draus machen sondern nur auf seine Doppelmoral hinweisen ^^

Ist natürlich quasi das gleiche, wie eine potentiell tödliche Krankheit zu haben :rollen:
Das ist keine Ironie mehr sondern Sarkasmus / Zynismus
 
Zuletzt bearbeitet:
Und man stelle sich vor, Lafontaine wäre Ministerpräsident im Saarland geworden (er lässt ja erstmal alle Ämter ruhen).
Isser aber nicht, also ist es völliger Quatsch, den du da verzapfst. Lafontaine ist nicht Ministerpräsident und damit hat der Vergleich nichtmal Beine. Abgesehen davon weißt du nicht, wann lafontaine wusste, dass er eine gefährliche Krebserkrankung hat.
 
Isser aber nicht, also ist es völliger Quatsch, den du da verzapfst. Lafontaine ist nicht Ministerpräsident und damit hat der Vergleich nichtmal Beine. Abgesehen davon weißt du nicht, wann lafontaine wusste, dass er eine gefährliche Krebserkrankung hat.

Ich tippe mal, dass Lafontaine das schon länger weiß, aber es nicht gesagt hat.
Allerdings wusste er auch, dass er nie eine Chance auf dem Ministerpräsidentenposten hatte, von daher ist es egal, was wäre, wenn...;)
 
Ich tippe mal, dass Lafontaine das schon länger weiß, aber es nicht gesagt hat.
Krebs ist zwar ein tolles Schlagwort, die reine Krebsdiagnose benötigt dann auch noch die Bestätigung, ob es gutartiger oder bösartiger ist, ob man operieren muss oder eine andere Behandlungsmethode wählt etc. pp.

Ich denke nicht, dass Lafontaine im August 2008 (!) wusste, dass er an Krebs erkrankt ist.
 
Es geht ja auch nciht darum, dass sein Verhalten ungerechtfertigt war sondern darum, dass er das Verhalten, was er selber an den Tag legt bei anderen stark kritisiert => Doppelmoral?!
 
Es geht ja auch nciht darum, dass sein Verhalten ungerechtfertigt war sondern darum, dass er das Verhalten, was er selber an den Tag legt bei anderen stark kritisiert => Doppelmoral?!
Warum? Er ist kein Ministerpräsident, also kann es nicht dasselbe Verhalten gewesen sein. Noch dazu, wo ein Althaus einen Menschen umgebracht hat und die Wahrheit gezielt vertuscht wurde (seine zwei Leibwächter sollen angeblich nichts gesehen haben - wofür werden die eigentlich dann bezahlt?).
 
Naja, er hat immerhin ein Bundestagsmandat und ist mit Gysi Führungsspitze der Linken... Es geht ja nicht im Konkreten um die selben Ämter, sondern um die höhere, abstrakte Vorwurfsebene, auf der beide Fälle einzuordnen sind. Und da entscheidet Lafontaine bei sich selbst durchaus anders als bei anderen... nicht mehr und nicht weniger

Trotzdem wünsche ich ihm natrürlich, dass er schnell wieder gesund wird, denn Demokratie braucht alle Meinungen und die Linken sind schon Teil des deutschen sozialen Gewissens, wenn man das mal so sagen darf ;)

Naja und zu Althaus kann man sagen, dass er ja eine Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung oder sowas bekommen hat - also sein (gerechtes?) Urteil.
 
Naja, er hat immerhin ein Bundestagsmandat und ist mit Gysi Führungsspitze der Linken... Es geht ja nicht im Konkreten um die selben Ämter, sondern um die höhere, abstrakte Vorwurfsebene, auf der beide Fälle einzuordnen sind. Und da entscheidet Lafontaine bei sich selbst durchaus anders als bei anderen... nicht mehr und nicht weniger
Äpfel und Birnen ergibt jetzt also einen Sauerbraten? Ja, das ist schon mehr als eine abstrakte Vorwurfseben. Zumal immer noch niemand weiß, wann er es denn nun wirklich endgültig wusste.

Naja und zu Althaus kann man sagen, dass er ja eine Geldstrafe wegen fahrlässiger Tötung oder sowas bekommen hat - also sein (gerechtes?) Urteil.
Ja, sehr gerecht:

Althaus-Urteil: Kritik am schnellen Verfahren - Deutschland - FOCUS Online
 
Hehe weil wusste, dass du mit Alhaus' schnellem Verfahren ankommen würdest, habe ich das "gerecht" ja auch mit Fragezeichen und in Klammern geschrieben... weil man damit eine neue Diskussion über Gerechtigkeit anstößt. Ich bin dafür, sie hier (http://extreme.pcgameshardware.de/w...issenschaft/30045-der-philosophie-thread.html - zu Unrecht nicht hoch frequentiert) weiterzuführen, weil es nicht mehr primär um die Linke geht ^^

Vorsicht, dein Strohmann-Argument ? Wikipedia wird widerlegt, indem ich meinerseits ein Strohmann-ARgument anführe und eine eigene Analogie anführe xD (soll heißen, dass du meins nicht widerlegt hast!):

Um bei deinen Äpfeln & Birnen zu bleiben:
Aus Äpfeln und Birnen kann man Fruchtsaft machen und es gibt einige Eigenschaften, die alle Fruchtsäfte haben, eine gemeinsame, Übergeordnete Ebene. Und nur auf dieser Ebene argumentiere ich, deshalb kann man in diesem Fall schon Äpfel und Birnen vergleichen!
 
Naja, er hat immerhin ein Bundestagsmandat und ist mit Gysi Führungsspitze der Linken... Es geht ja nicht im Konkreten um die selben Ämter, sondern um die höhere, abstrakte Vorwurfsebene, auf der beide Fälle einzuordnen sind.

Nuja - eine gewisse Rolle spielt das Amt schon. Er verlangte ja auch nicht von jedem Mechaniker mit gebrochenem Zeh, zu kündigen - nur gegenüber dem Chef der Exekutive wurde die Forderung geäußert, da dieses Amt nunmal eine erhebliche Bedeutung hat. Z.B. ein Bundestagsmitglied von ein paar 100 (von denen bei vielen Sitzungen dann eh nur die Hälfte anwesend ist :rollen: ) ist da vergleichsweise unbedeutend und eine Genesungspause eher zu tollerieren. (ganz abgesehen davon, dass ein Bundestagsmandat afaik nur durch den Wähler vergeben kann - d.h. selbst wenn er es abgibt, kriegt es erst in 3,5 Jahren jemand anders. Ein Ministerpräsident kann dagegen vom Landtag jederzeit ersetzt werden, wenn sich alle einig sind.)
Wie es mit der Parteiführung aussieht, weiß ich nicht - da muss die Linke wohl selbst wissen, ob Krankheiten ein Problem sind, oder nicht. Im Gegensatz zu einem politischen Amt ist jedenfalls eine "vereinsinterne" Angelegenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja das ist eben die Frage... auf der einen Seite wird die Linke das so sagen, dass es "vereinsintern" ist und auf der anderen Seite aber die daraus resultierende "Unwichtigkeit" Lafontaines dementieren, sodass letzendlich doch nicht alles zusammenpasst.

Die Wahrheit ist, dass Lafontaine sowie Gysi nicht zu ersetzen sind, weil ohne die beiden bekannte Gesichter usw fehlen und auch in den Medien weniger Wind gemacht würde.
 
Ne der Linker sollte man ja generell keine Moral unterstellen, weil sie den Gleichheitsgrundsatz untergräbt, gegen (Leistungs-)Gerechtigkeit und gegen möglichst viel Freiheit ist ;)
 
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