Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Ihre Kultur ist nix anderes als unsere Kultur. Vergiss nicht, sie kommen aus den Ländern die schon zivilisiert waren wo wir uns hier praktisch mit Steinen gehauen haben. Und falls du auf die Religion ansprichst (die ja ein Teil ihrer Kultur ist, genau wie bei uns) - Islam selbst ruft weder zur Gewalt auf noch zu irgendwas anderem was hier nicht mit unseren Gesetzen vereinbar ist. Ausgenommen radikale Islamisten, die kommen aber nicht als Flüchtlinge hierher.
Natürlich ist unsere Kultur eine andere. Genauso wie die amerikanische Kultur oder die Japanische Kultur eine andere ist.

Erst nachdenken dann schreiben
 
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Natürlich ist unsere Kultur eine andere. Genauso wie die amerikanische Kultur oder die Japanische Kultur eine andere ist.

Erst nachdenken dann schreiben

Das ist klar. Aber durch offene Grenzen, viele Ausländer (die auf anderen Wegen herumkommen, ohne Asyl) und die moderne Technik vermischt sich eh alles. Und an anderen Kulturen is nichts schlimmes dran, sie sind sogar interessant und hilfreich. Muss man jetzt irgendwen ablehnen weil er in einem anderen Land aufgewachsen ist?
Die Grundsätze sind überall ziemlich gleich, die Gesetze - auch, mit wenigen Ausnahmen.

Und Asien lebt bestimmt nicht im Mittelalter, in vielen Dingen haben sie uns schon überholt und in kurzer Zeit wird es noch viel mehr sein.

Aber es ist sinnlos mit Leuten zu reden, die alles fremde ablehnen, auf der eigenen Kultur pochen und am liebsten eine moderne Art der chinesischen Mauer bauen würden.
Wir haben nur einen Planeten und wir sollten mal lernen, friedlich auf diesem zu leben. Durch moderne Technologien haben sich die Grenzen verschoben, Probleme irgendwo in der Welt erreichen uns unmittelbar, nicht mehr wie im Mittelalter. Und auf andere schielen bringt es nicht, wir müssen selbst aktiv werden und anderen Leuten helfen - egal was sie für Probleme haben. Weil wir es können.
 
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Du findest also das eine Kultur zur unseren passt, in der ein 6 jähriger Junge gegenüber seiner Mutter das sagen hat, wenn der Vater ausser Haus ist?

Ins Kinder zwangsverheiratet werden, weil der Vater sich davon ein Geschäft verspricht?

Ich denke, dass so eine Kultur im aufgeklärten Europa nicht passt. Und ich weiß auch das es viele Menschen gibt, die so denken wie ich.
 
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Ich wuerd genre mal wissen, wer welchen Familien-und Berufsstand hat.
15, ledig, Schüler (geplantes Abitur und dann als Fachinformatiker in der Systemintegration tätig sein)

Was trägt das zur Diskussion bei?
Ob jetzt ein frustrierter, lediger, arbeitsloser jedoch ausgebildeter Schreiner, 45 Jahre alter Günther oder ein 15 Jahre alter, lediger Frank, welcher das Abitur anstrebt für oder gegen Flüchtlinge ist, ändert nichts an irgendeiner Sichtweise.
Man wird entweder nur weniger ernst genommen oder komplett für voll genommen, auch wenn der größte Schwachsinn geschrieben wurde.
 
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xNoVoLiNE, ich habe mit jungen Menschen schon sehr viel bessere Gespraeche gefuehrt, als mit manchen Erwachsenen.

Mich haette nur der Background etwas interessiert.
Vor allem, ob die ganzen "rechten" wirklich die Arbeitslosen, nicht ganz so Gebildeten sind wie sie gerne dargestellt werden.
 
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Und Asien lebt bestimmt nicht im Mittelalter, in vielen Dingen haben sie uns schon überholt und in kurzer Zeit wird es noch viel mehr sein.
Auer Japan und Südkorea sind das auch keine High Tech Staaten,
die Gesellschaft ist oft auch noch weit hinter der unseren.
Guck dir alleine mal die Partnersuche in Japan an.

Asien ist nur beim Ende der Kolonialzeit verdammt gut weggekommen.

Europa ist die Moderne.
 
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Das stimmt, ein Chinese hat sogar freundlich Haltung angenommen und den Rechten Arm gehoben als er gesehen hat, dass ich Deutscher bin xD
 
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Auer Japan und Südkorea sind das auch keine High Tech Staaten,
die Gesellschaft ist oft auch noch weit hinter der unseren.
Guck dir alleine mal die Partnersuche in Japan an.

Asien ist nur beim Ende der Kolonialzeit verdammt gut weggekommen.

Europa ist die Moderne.

Das hat nicht nur mit High Tech zu tun. Es gibt auch grundlegende Werte wie Gastfreundschaft, Weltoffenheit, friedliches zusammenleben und Politik bei der sich keiner fürchten muss wenn der mal falsches sagt.
Nicht jeder muss geile Autos herstellen können um gut zu sein. Klar gibt es auch negative Beispiele wie NordKorea. Da ist einiges schief gelaufen, aber auch nicht ohne die USA.
Europa ist modern, aber man darf nicht sagen das Asien im Mittelalter lebt. Die Kriegsgebiete sehen natürlich so aus, aber wir sind da nicht ganz unschuldig daran.
Ich habe mein halbes Leben in Asien verbracht und hatte da nie Probleme. Und Europa tut so als ob sie das fortschrittlichste Stück auf der Erde ist, dabei ist hier offener Rassismus an jeder Ecke und keinen kümmert es so wirklich. Da fragt man sich was näher am Mittelalter ist...
 
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Was??? Meinst du das ernst Leob?

Die schicken ihre Einwohner zwei Monate im Jahr auf Weltreise, wo sie alles live erleben können was es gibt, damit nicht alle zeitgleich in ihren übervölkerten Hightech-Metropolen um Luft Ringen und du meinst die bekommen weniger von der Welt mit als wir hier?
Darüber solltest du wirklich nochmal in ruhe nachdenken.

cryo,
wie alt warst du zu der Zeit?
 
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Asien und kein Rassismus?
Hatte dazu schon mal was geschrieben. Aber kam ja von nem Nazi ;)

btw cryon1c, anscheinend gefaellt dir Europa und speziell Deutschland nicht ganz so wirklich, waer nicht Asien eine schoene Option fuer dich?
 
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Und Europa tut so als ob sie das fortschrittlichste Stück auf der Erde ist, dabei ist hier offener Rassismus an jeder Ecke und keinen kümmert es so wirklich. Da fragt man sich was näher am Mittelalter ist...
Offener Rassismus an jeder Ecke?
Wo leben sonst so viele unterschiedliche Kulturen an einem Ort wie hier in Europa (oder den USA)?
Und Rassismus in China gibt es 150 Volksgruppen, aber eine überwiegt und die diskriminieren die anderen.

EDIT:
Außerdem,
sollte man nicht den Fehler machen die generelle
Freundlichkeit eines Volkes an seinen eigenen Erfahrungen zu messen,
besonders als Europäer nicht.
Ich wurde auch in China durch und durch gut behandelt, aber Asiaten
bewundern Europäer besonders uns Deutsche. Wir gelten als Schön
(kein Witz ich wurde in Peking oft von irgendwelchen Leuten angehalten, weil die ein Foto mit mir machen wollten),
fleißig, intelligent etc
Die Asiaten dann wieder untereinander, das ist was ganz anderes.
Europa ist für große Teile der Welt die Insel der Glückseligen,
vielen kommt gar nicht in den Sinn, dass auch wir Probleme haben.
 
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Was??? Meinst du das ernst Leob?

Die schicken ihre Einwohner zwei Monate im Jahr auf Weltreise, wo sie alles live erleben können was es gibt, damit nicht alle zeitgleich in ihren übervölkerten Hightech-Metropolen um Luft Ringen und du meinst die bekommen weniger von der Welt mit als wir hier?
Darüber solltest du wirklich nochmal in ruhe nachdenken.

cryo,
wie alt warst du zu der Zeit?

Ich bin in Asien aufgewachsen, bis zum 14en Lebensjahr. Und war auch danach dort. Volljährig zu dieser Zeit. Also mehr als alt genug um zu verstehen was um einen herum passiert. Über Jahre hinweg keine negativen Erfahrungen, weder mit Muslimen, noch mit Christen oder sonstigen.

Mir gefällt Europa und Deutschland, sonst wäre ich längst woanders. Mir gefallen einige Leute und Parteien hier nicht, die denken ihr heiliges Land wird jetzt von Invasoren überrant und man müsse die Invasoren doch bitte mit allen erdenklichen Mitteln fernhalten - bei Bedarf auch im toten Zustand - Hauptsache nicht innerhalb der eigenen Grenzen. Gerade Deutschland, mit der Erfahrung aus nicht all zu ferner Zeit, sollte doch GAR keinen Rassismus, keine Diskriminierung mehr kennen. In keiner, selbst so harmloser Form. Ich denke manchmal die Bevölkerung hatte nie Geschichtsunterricht oder jeglichen Zugang zu Informationen zum 2. Weltkrieg.
Ich hatte nie gedacht, das Rassismus hier noch existieren würde, wo ich nach Deutschland kam. Das ging damals nicht in meinen Kopf rein - gerade das Problem, was für einen Weltkrieg und eine unglaubliche Menge an Elend und Tod gesorgt hat, ist wieder aktiv?!
Aber scheinbar lernen es einige nicht..

Sind wir hier wirklich fortschrittlich wenn wir Menschen in Klassen unterteilen, ihnen kein normales Leben ermöglichen können (während wir der Industrie und den gierigen Bänkern Milliarden dahin blasen, wo die Sonne nie scheint)? Ohne das diese Leute hier Angst hätten oder negative Erfahrungen machen müssten. Zivilisiertes, fortschrittliches Europa. Pfuj Teufel!

P.S.
Und ja, ich sage bewusst "Menschen". Weil ich nicht nach Herkunft, sozialem Status, Farben oder Religionszugehörigkeit unterscheide. Wir sind alle gleich viel wert, wir müssen alle fressen und pinkeln und es gibt keinen einzigen Grund, einen Menschen über einen anderen zu stellen.
 
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(während wir der Industrie und den gierigen Bänkern Milliarden dahin blasen, wo die Sonne nie scheint)?
Ich gehe aber davon aus, dass du trotzdem eine der Parteien gewählt hast, die dafür verantwortlich sind.
Nun mein Freund nenne mir einen Erdteil wo sie es besser haben.


Wir sind eben nicht alle gleich, es gibt Unterschiede, Menschen sind unterschiedlich und nicht gleich.
Was ein Mensch wert ist, ist schwer zu ermessen, aber die Unterschiede sind da.
Man muss sie nur erkennen, akzeptieren und gezielt nutzen.
 
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Ich habe mein halbes Leben in Asien verbracht und hatte da nie Probleme. Und Europa tut so als ob sie das fortschrittlichste Stück auf der Erde ist, dabei ist hier offener Rassismus an jeder Ecke und keinen kümmert es so wirklich. Da fragt man sich was näher am Mittelalter ist...
Nichts für ungut, aber wenn du ernsthaft glaubst, dass es in Europa mehr Rassismus als sonstwo gibt, liegst du wohl falsch. Hier geht es nicht um ein rein europäisches oder deutsches Problem, sondern um ein Problem der Menschheit. Wir stecken Menschen automatisch in Schubladen (siehe z.B. Wofür wir Vorurteile brauchen - WDR 5 oder Was sind Vorurteile? | bpb), was je nach Ausprägung in unlustigen Blondinen-Witzen oder ausgewachsenem Rassismus enden kann.
 
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Wow cryo, machst du dir die Welt einfach...
Ab wann beginnt denn bei dir Rassismus?

Ich war auch viel unterwegs und habe teils gleiche, teils gegenteilige Erfahrungen gemacht. Ich bin hier in Deutschland nie wirklich mit Rassismus in Berührung gekommen, im nahen Osten und in Afrika jedoch schon. Sag mal beispielsweise zu einem Tschetschenien, Russe und warte auf die Reaktion. Auch gut waren zwei neue Kollegen. Der erste stellte sich vor als Bosnier, der andere sah ähnlich aus und klang vom Akzent auch so. Als ich ihn fragte ob er auch von dort käme ging er fast durch die Decke, weil er Serbe sei. Der regte sich schon auf, wenn wir über Urlaub in Kroatien gesprochen haben. Derartiges habe ich auch in Kasachstan, Kirgisistan, Bosnien und der Ukraine gemerkt. In vielen Regionen reicht es schon wenn man die Herkunft falsch einschätzt.
 
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Klar sind wir unterschiedlich und wir werden weiterhin andere Leute in Schubladen stecken. Aber eine Sache ist es, darüber unlustige Witze zu machen, eine andere Sache ist es, diese Leute im Mittelmeer ertrinken zu lassen und sich danach zu freuen.

Der Wert eines Lebens ins unermesslich, und genau so sollten wir es behandeln. Keine Kollateralschäden, kein "nicht so gut gelaufen", kein "Auslända raus!".
Wir werden das Problem wohl nie ganz los. Aber wir müssen es wie ein Kapitalverbrechen behandeln und alles dafür tun, den Rassismus und die Diskriminierung aus allen möglichen Gründen zu bekämpfen.
Die Welt verändert sich, alles wird global. Lösen wir die Probleme nicht da wo sie entstehen, kommen sie ziemlich zügig zu uns. Und unsere Analytiker schreien dann wie immer: "Wir haben damit nicht gerechnet! Es wird doppelt oder drei Mal so schlimm!!!"
Wenn wir endlich zu einem Land werden, wo alle Leute friedlich miteinander leben, werden einige andere eventuell folgen.

Und ja, ich habe ernsthaft erwartet, hier keinerlei Rassismus anzutreffen, schon gar nicht öffentlich. Vor allem nicht in den Ländern die direkt vom 2. Weltkrieg betroffen waren. Da muss doch mal irgendwas klingeln das es nix gutes ist...

Wow cryo, machst du dir die Welt einfach...
Ab wann beginnt denn bei dir Rassismus?

Ich war auch viel unterwegs und habe teils gleiche, teils gegenteilige Erfahrungen gemacht. Ich bin hier in Deutschland nie wirklich mit Rassismus in Berührung gekommen, im nahen Osten und in Afrika jedoch schon. Sag mal beispielsweise zu einem Tschetschenien, Russe und warte auf die Reaktion. Auch gut waren zwei neue Kollegen. Der erste stellte sich vor als Bosnier, der andere sah ähnlich aus und klang vom Akzent auch so. Als ich ihn fragte ob er auch von dort käme ging er fast durch die Decke, weil er Serbe sei. Der regte sich schon auf, wenn wir über Urlaub in Kroatien gesprochen haben. Derartiges habe ich auch in Kasachstan, Kirgisistan, Bosnien und der Ukraine gemerkt. In vielen Regionen reicht es schon wenn man die Herkunft falsch einschätzt.

Die Welt ist so einfach. Alles andere denken wir uns aus, um sich besser und überlegener zu fühlen. Sieht man jemanden, sollte man einen Menschen sehen. Der muss genau so essen, schlafen und vögeln. Keine weiteren Argumente mehr, alle sind zufrieden.

Und ja, in vielen Ecken gilt es als Beleidigung wenn man jemanden zum feindlichen Land oder auch nur einer anderen Gruppierung zuordnet.
Ich würde auch durch die Decke gehen, wenn jemand sagt das ich aus Bayern kommen könnte. Ich baue deswegen aber keinen Zaun drum und zünde auch nix an.
 
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