Die AfD-Wehr

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Und die Illuminati. Du hast die Illuminati vergessen. Und die Echsenmenschen aus dem Erdinnern sowieso.

Warte einfach mal 50 Jahre ab - bis die Akten geöffnet werden, dann wird es Stück für Stück herauskommen.
Ein solcher Anschlag ist in der Dimension niemals ohne Hilfe von Diensten aus den USA durchführbar, das bemerkten Experten sogar aus dem Doof- RTL am Tag des Anschlags und die Beweise dafür sind auch nicht von der Hand zu weisen.
Es gab groß angelegte Übungen an diesem Tag, die genau das Klima schaffen - welches für Anschläge dieser Größenordnung nötig ist.
Also die Änderungen in der Befehlsstruktur was den Abschuss von Flugzeugen angeht, die an dem Tag simulierten Flugzeugentführungen usw. usf.

Woher sollten denn die Anschlagsplaner das alles so genau wissen?:schief: Es gab keinen perfekteren Tag für die Anschläge als den 11 September.
Die Einsatzfähigkeit wurde Stück für Stück durch diese Manöver und Wargames heruntergefahren.
Aber was diskutiere ich - du bist auch jemand der die gezielten Giftgasanschlage Assads für voll nimmt, die Massenvernichtungswaffen im Irak oder die aus Brutkästen herausgerissenen Babies. :schief:

Die Wargames des 11. September | Telepolis
 
Ein guter Stab hat für jeden wahrscheinlichen Fall einen Plan in der Schublade und nachdem 9/11 nicht der erste Anschlag aufs WTC war, ist es nicht unwahrscheinlich, dass man sowas auf dem Schirm hat.
 
Warte einfach mal 50 Jahre ab - bis die Akten geöffnet werden, dann wird es Stück für Stück herauskommen.

50 Jahre sind für einen Mann meines Alters eine lange Zeit, um recht zu behalten. Ich muss mich also erst einmal darum kümmern, dass unsere Regierung (die von den Echsenmenschen unterwandert ist), der Bevölkerung nicht mehr das Elixier des ewigen Lebens vorenthält ...

Aber was diskutiere ich - du bist auch jemand der die gezielten Giftgasanschlage Assads für voll nimmt, die Massenvernichtungswaffen im Irak oder die aus Brutkästen herausgerissenen Babies. :schief:

Ich weiß auch nicht, warum du diskutierst, zumal meine Replik abschätzig genug war, dass an und für sich jeder merken müsste, für wie indiskutabel ich deinen Vorstoß halte.

Ich gehe nach den Fakten. Assads Giftgaseinsatz ist hinreichend untersucht, gleichermaßen der Umstand, dass die WMDs im Irak nur ein vorgeschobener Kriegsgrund waren und ebenso die Brutkastenlüge.

Für dein 9/11-Geschwurbel hingegen gibt es nichts als ein paar Verschwörungstheorien, im Kern hauptsächlich begründet damit, dass der tatsächliche Hergang ja so wahnsinnig unvorstellbar wäre, da müsse ja irgend etwas anderes dahinter stecken. Dann graben selbsternannten Experten irgendwelche Ungereimtheiten aus, die von tatsächlichen Fachleuten im Halbschlaf wieder beerdigt werden, aber der Hirnfurz hängt weiterhin müffelnd im Raum.

Daher, ohne weitere Umschweife zurück zum Thema. Du kannst ja in der gesparten Zeit den Aluhut polieren. :)
 
Anstatt Assad breit zu unterstützen um den Frieden zu bewahren (Realpolitik zu machen) und langsam Richtung Demokratie zu marschieren

Die heutige Situation in Syrien ist die Folge davon, dass man Assad Jahrzehntelang gestützt hat...
(zum Rest sage ich mal besser gar nichts)


"Bereitwillig" würde ich das nicht nennen. Sie spielen mit, weil sie formal außer durch drastische Lagemeldungen nicht viel Einfluss nehmen können. Als Mittel des persönlichen Protests besteht maximal die Möglichkeit, seinen Abschied zu nehmen oder wenigstens förmlich um Ablösung vom jeweiligen Posten zu ersuchen - mit allen persönlichen und beruflichen Konsequenzen. Manchmal funktioniert das sogar, aber selbst wenn man einen Richtungswechsel erzwingt und sowohl auf dem Posten als auch im Dienst verbleibt, hat man anschließend wenig Freunde in der Regierung, die grundsätzlich am längeren Hebel sitzt. Auch der ranghöchste Soldat ist und bleibt ein Befehlsempfänger. Und das ist - im Guten wie im Schlechten - so gewollt.

Im Falle von Afghanistan reden wir von mehr als genug Militärangehörigen, die längst aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind und ihre Meinung freier äußern könnten, auch ohne Geheimnisse zu verraten, und wir reden von einer nicht unerheblichen Zahl von Feierlichkeiten und öffentlichen Auftritten, die allesamt rein gar nichts mit der Aufgabe des Militärs zu tun haben und in denen das Geschehene rauf und runter gelobt wird. Aber wir du schon selbst sagst: Wenn man sich selbst der nächste ist und Leuten mit Entscheidungsbefugnis über die eigene Karriere den Arsch lecken möchte, macht man genau das.
Sowas kann ich aber schon bei normalen Verantwortungsträgern nicht ab und bei Militärs, bei denen dieses Verhalten den Tod anderer Menschen nach sich zieht erst recht nicht. Und da durch den fehlgeplanten Krieg in Afghanistan nicht nur unschuldige Zivilisten vorhersehbar ermordet wurden, sondern auch Soldaten vorherseh- und vermeidbar ihr Leben verloren haben, ist das nicht nur im Rahmen von "Bürger in Uniform", sondern auch im Rahmen der von Militärs selbst bei jeder Gelegenheit beschworenen Kameradschaft ein so hochgradig unmoralisches Verhalten, dass es nicht nur 1-2 Leute an der Spitze, sondern zumindest ein paar Hundert wissende trifft.

Die Gegenannahme, die ich (im Zweifel für den Angeklagten) weiter vorne geäußert habe, lautet: Diejenigen, die genug Informationen für einen selbstsicheren Lagebericht vorliegen hatten (das sind einige weniger) waren schlichtweg zu blöd/arrogant, die korrekten Vorhersagen zu treffen/Szenarien auszuarbeiten, die zahlreiche nicht-Militärs mangels vollständiger Informationen mit größerer Unsicherheit, aber rückblickend hoher Präzision vorgelegt haben.

Dann kommt - ich vereinfache bzw. überspitze es einmal - ein Schreiben zurück: "Vielen Dank für Ihr Mühe, dafür haben Sie etwas Ruhe verdient. General Brownnose wird Sie sofort / morgen / zum Ende der Woche ablösen." - Kurz, der prinzipientreue Kommandant wird dann durch einen folgsamen ersetzt. Und ob es das Beste für die Truppe und/oder die dortige Zivilbevölkerung ist, wenn verantwortungsbewusste Kommandeure provozieren, durch Karrieristen abgelöst zu werden?

Wenn verantwortungsbewusste Kommandeure, so deine Ausführungen, keinen Handlungsspielraum im Rahmen ihrer Befehle für deutliche Verbesserungen haben, kann es zumindest nicht schlechter werden. Und nach meiner Erfahrung haben Karrieristen es in einem Betrieb, bei dem Entlassungen beinahe und ein Konkurs gänzlich unmöglich sind, verdammt schwer in Gegenwart mitdenkender Untergebener, weil es so lächerlich einfach ist, sie auflaufen zu lassen, wenn "keine Fortschritte" ein akzeptables Ergebnis des befohlenen Handelns ist. Und Mr. Brownnose wird nicht in vorderster Front stehen und den Corporal Courage ins gegnerische Feuer schubsen, ebensowenig wird er seine Unterschrift unter ein glasklares Todesurteil setzen. Solange er der nächst niederen Ebene aber nur befiehlt, einen hoffnungslosen Auftrag bestmöglich auszuführen/die Möglichkeit für einen taktischen Rückzug offen lässt, solange ist die nächsttiefere Ebene nicht gezwungen, das Unmögliche zu versuchen.

Und ja, auch Soldaten sitzt oft das eigene Hemd am dichtesten, es sind halt auch nur Menschen und per Definition Ausführende, nicht Bestimmende. Warum sie jetzt eine höhere Bringschuld haben sollen, als die Zivilbevölkerung (der Souverän!) und gewählte Volksvertreter, müsstest du etwas klarer herausstellen.

Ich schiebe ihnen keine höhere Bringschuld zu als andere Leute mit Verantwortung für Leib und Leben, aber eben auch keine geringere. Beim Militär ist es allerdings sehr viel häufiger offensichtlich, dass Handlungen den Tod anderer zur Folge haben werden, und es gibt sehr viel seltener andere Aspekte, deren Abwägung diese Problematik überschatten könnten. Genaugenommen fallen mir genau 0 ein, die es überhaupt geben könnte:
Das einzige morlisch akzeptable Szenario für den Einsatz von Militär ist ein Verteidigungsfall, bei dem mit Krieg letztlich weniger Unschuldige sterben, als ohne Krieg. Wer bei so einer Planung am Ende mit vielen unschuldigen Toten dasteht, aber nicht einmal aktue Angriffe zu fürchten hatte, als in den Krieg einstieg (was bei USA vs. Taliban beides der Fall ist), der hat also wirklich alles falsch gemacht und kann sich, im Gegensatz zu einigen Chemiekonzernen und ähnlichen, die durch etwas-zu-viel-Einsparungen ähnlich viel Leid verursacht haben, nicht einmal mit "da müssen wir wohl was übersehen haben" rausreden.


An dieser Stelle noch die Anmerkung, dass die garantierte Gesamtbezahlung von Soldaten hochgerechnet auf die Gesamt/Lebensarbeitszeit arschgut ist und sich relativ zu den verlangten Qualifikationen selbst für niedere Ränge mit höheren Entscheidungsträgerpositionen in zivilen Jobs verglichen werden kann und das regelmäßig mit den hohen Anforderungen begründet wird. Nicht zu Unrecht, aber da sollte man dann auch nicht jammern, wenn hohe Anforderungen gestellt werden. Und damit meine ich nicht "hohe Tolleranz gegenüber Grashalmen an der Nase".

Und die Illuminati. Du hast die Illuminati vergessen. Und die Echsenmenschen aus dem Erdinnern sowieso.

Ich habs euch so oft gesagt, aber ich wiederhole es noch einmal:
Das ist alles nur Graswurzelmarketing der Alufolienindustrie.
 
Für dein 9/11-Geschwurbel hingegen gibt es nichts als ein paar Verschwörungstheorien...

Nennt man kognitive Dissonanz, ich glaube die wirst du dein Leben lang nicht mehr ablegen können.

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Schade ist eben für die Hinterbliebenen, die ihr Leben lang dafür kämpfen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Aber gegen die Naivität mancher ist eben kein Kraut gewachsen.

Der Fall 9/11 ist genauso wie der Fall Pizzagate oder wie damals schon der Fall Jimmy Savile ein prominentes Beispiel wie Macht, Einfluss und Kontrolle das ganze Volk für blöd verkaufen und sie damit durchkommen.

im Kern hauptsächlich begründet damit, dass der tatsächliche Hergang ja so wahnsinnig unvorstellbar wäre, da müsse ja irgend etwas anderes dahinter stecken.

Ne, der Kern liegt an Ungereimtheiten in katastrophalem Ausmaß, welche durch Medien und Politik seit Jahren unterdrückt werden.
Aber wenigstens ist jetzt die WTC7 Geschichte mal in Anfängen geklärt und man weiß, dass keine Feuer für den Einsturz des Gebäudes verantwortlich waren, sonder es eine gezielte Sprengung gewesen sein muss.
Die Studie hat jedenfalls den Bericht von NIST erstmal widerlegt.

Dann graben selbsternannten Experten irgendwelche Ungereimtheiten aus, die von tatsächlichen Fachleuten im Halbschlaf wieder beerdigt werden, aber der Hirnfurz hängt weiterhin müffelnd im Raum.

Nur ist das eben eine eine absurde Lüge, eine reine Erfindung von dir, weil dir Dinge, welche du nicht verstehst, dir nicht in den Kram passen wollen.

Daher, ohne weitere Umschweife zurück zum Thema. Du kannst ja in der gesparten Zeit den Aluhut polieren. :)

Dann spar dir doch deinen Kommentar dazu. Jedenfalls liegst du falsch, wie so häufig.

Die heutige Situation in Syrien ist die Folge davon, dass man Assad Jahrzehntelang gestützt hat...

Das nennt man dann wohl Geschichtsrevisionismus.
Wenn man Assad weiterhin politisch unterstützt hätte und nicht die sogenannten "gemäßigten Rebellen", wäre es zu der Schweinerei dort unten erst gar nicht gekommen.
Aber klar, wichtiger ist das Ziel Russlands Einfluss in Syrien einzudämmen, als dass die Leute dort unten friedlich leben können.
Wenn das nächste Mal Halbsabschneider und Rebellen auf deutschem Boden gegen die Regierung hier kämpfen und sie mit Waffengewalt wegputschen wollen und von mehreren Ländern in einem Stellvertreterkrieg gepusht werden, wirst du auch eine dezidiert andere Meinung haben. Mehr Demokratie, weniger Korruption fordern ist immer wunderbar, aber dafür haben diese "Rebellen" in Syrien doch nie gekämpft. Die Leute, die das wollten waren ganz schnell durch Radikale Spinner und vom Ausland unterstützten Kämpfern ersetzt und ab dann war alles im Arsch.

Das ist die traurige Realität. Gäbe es keinen Assad mehr, würde Syrien gar nicht mehr existieren und wäre ein weiterer failed state der US Hegemonie.
 
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@ruyven
Interessanterweise antwortest du mir nie, aber ich sage es nochmal.
Die deutschen Einsätze sind legitimiert durch eine gewählte Regierung und ein gewähltes Parlament.
Gleichzeitig sind die Linken natürlich dagegen und klagen, unterliegen aber vor Gericht.
Wenn du jetzt von einem Soldaten verlangst diese Befehle nicht zu befolgen implizierst du

a) Die demokratisch gewählten Institutionen der BRD nicht berechtigt sind die Bundeswehr führen und die Bundeswehr ein bisschen Staat im Staate sein darf
und/oder
b) unsere Gerichte nicht frei entscheiden können

Natürlich habe ich meine soldatischen Pflichten und ich muss Befehle prüfen, aber wenn höchste deutsche Gerichte sagen "kannst du machen, ist in Ordnung" kann ich das machen. Jedenfalls solange die Gewaltenteilung funktioniert.

@poly
Warum hat man bei 9/11 deiner Meinung nach tausende US Zivilisten umgebracht, wenn es z.B. im Irak einfacher war?
Diese Theorie hat doch nichtmals unter deinen Annahmen eine innere Logik.
 
Och neee -- nicht der Ganser. Der wurde schon so oft widerlegt, dass man das nicht mehr zählen kann.
Aber der schwurbelt trotzdem immer noch den gleichen Käse.

Da ich Poly gerade mal wieder auf Ignore habe (Über die Festtage will Unfug wohldosiert sein ...), ist mir das zum Glück entgangen.

Nur so viel: Ganser ist die schlimmste Form von Verschwörungstheoretiker, nämlich die Sorte, die damit Geld verdient. Sprich, er hat ein vitales Interesse daran, den Schwachsinn am Laufen zu halten. Die Methode ist dabei immer die gleiche, nämlich - wie ich zuvor bereits schrieb - vermeintliche Ungereimtheiten auszugraben, diese in den Kessel der Verschwörungs-Community zu werfen und noch einmal gut durchkochen zu lassen. Das Schöne dabei ist, dass sie dort sehr lange kochen; in der Regel noch lange nachdem es bereits fundierte Erklärungen gibt, warum die vermeintlichen Ungereimtheiten keine sind. Das liegt daran, dass seriöse Experten in aller Regel davon absehen, ihr Ausführungen plakativ zu verbreiten und natürlich auch daran, dass diese in der Regel etwas komplexer sind als die simplifizierten Behauptungen, welche sie widerlegen.
Das greift um so mehr, da sich die Anhänger von Verschwörungstheoretikern zwar für ungemein schlau (und der "ignoranten Masse" überlegen) halten, jedoch in der Regel schlichten Geistes und allenfalls durchschnittlicher Bildung sind.

Insbesondere greifen sie gerne Fachbegriffe auf, wissen aber nicht so recht, was diese bedeuten und erst recht nicht, ob und wie sie auf den konkreten Sachverhalt zutreffen könnten. Und selbstverständlich bemerken sie im Besonderen nicht, wenn sie selbst betroffen sind.
Da hier beispielsweise von kognitiver Dissonanz die Rede war ... Verschwörungstheoretiker sind außerstande zu erkenne, dass diese sehr wohl im Spiel ist, allerdings eher auf ihrer Seite. Im Falle von 9/11 bedeutet dies: ihnen ist die Vorstellung unerträglich, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine Torkeltruppe Fanatiker mit Teppichmessern unter Ausnutzung bestehender Verkehrsinfrastruktur und mehr Glück als Verstand so viel Schaden anrichten kann - also ignorieren/verdrehen sie sämtliche Fakten, die genau darauf hindeuten und die o.g. Umstände beschreiben.

So, und nun aber bitte wirklich zurück zum Thema.
 
Verschwörungstheorien zeigen theoretisch möglich Abläufe und Hintergründe stattgefundener Ereignisse auf, deren theoretischer Anteil einzig im mangelnden Beweis praktischer Ausführung beruht, nicht jedoch auf einer grundsätzlich unmöglichen Variante. In Anbetracht grundsätzlicher Geheimhaltungs- und Vertuschungssmaßnahmen handelnder Institutionen ist damit der Verweis auf Verschwörungstheorien als absurdes Szenario, ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, das die Geschichte nicht wenige dieser angeblich unsinnigen Szenarien dennoch als real herausstellte, ein irrantionaler Versuch, das eigene Weltbild im subjektiv angenehmen Rahmen zu halten, aber keinesfalls ein unumstößlicher Fakt auf Dauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
... einzig im mangelnden Beweis praktischer Ausführung beruht, nicht jedoch auf einer grundsätzlich unmöglichen Variante....
Grundsätzlich ist alles möglich. Und nur weil Beweise fehlen kann man natürlich alles behaupten. Die Relevanz einer Verschwörungstheorie resultiert aus den Hinweisen und Beweisen. Die meisten Verschwörungstheorien sind so erbärmlich, dass es nicht einmal der Mühe lohnt, sie zu widerlegen. Darum ist z.B. die NASA zum Thema "Es gab gar keine Mondlandung" so ruhig. Es ist einfach nur Bullshit. Und das zieht sich durch sehr viele dieser absurden Verdächtigungen.

Bei Verschörungen ist es gab einfach. Mit der Anzahl der Eingeweihten steigt die Entdeckungswahrscheinlichkeit exponential. Der Einzelverschwörer oder Attentäter ist niemals zu entdecken, solange er niemanden einweiht oder die Taten großspurig ankündigt. Sobald mehrere Menschen werden, wird es schwierig. Selbst das geheime Kartell dreier Freunde, GM Vorstand, Rockefeller und Firestone Eigner, wurden langfristig ausgedeckt. Jede Verschwörung, die tausender bedarf kann nicht geheim gehalten werden.

".... 1950 wurden General Motors, Firestone und Standard Oil dafür einer kriminellen Verschwörung für schuldig befunden. Die Strafe betrug 5000 Dollar für die Unternehmen, Einzelpersonen erhielten Strafen von 1 Dollar. ...."

https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Amerikanischer_Straßenbahnskandal

Hier geht es auch nicht um eine Verschwörung, denn was die AfD will, sagt sie ganz offen. Das AfD-Papier zur Reform der "Wehrmacht" ist entlarvend. Da kann man einfach bei den bekannten Fakten und Protagonisten bleiben und der Sinn, die Zerschlagung der Demokratie, ist offensichtlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
(...)deren theoretischer Anteil einzig im mangelnden Beweis praktischer Ausführung beruht(...)

Das ist kein Mangel, sondern die unverzichtbare Zutat jeder Verschwoerungstheorie: die Behauptung von etwas, wofuer es keinen Beweis gibt. Stufe 2 ist dann, von allen anderen die Wiederlegung dessen zu fordern, was man selbst nie bewiesen hat und auch gar nicht beweisen kann. "Zwei und zwei ist vier. Nein, fuenf! Quatsch. Beweise es!"In der Juristenprosa nennt man diesen Hokuspokus Beweislastumkehr.
 
Erinnert an Flacherdler, die ein Foto der Erde als Beweis haben wollen, aber jedes Foto der Erde als gefälscht ablehnen.
Da kommt man auch nicht weiter.
 
Mit einem Verschwörungstheoretiker kann man in genau einer Situation diskutieren: Wenn man zufällig selbst einer ist und an eine leicht abgewandelte Version seiner Theorie glaubt. Als geistig gesunder Mensch redet man da gegen eine Wand aus Unwissen, fehlender Einsicht und um so mehr Sendungsbewußtsein.

Kurz, Debatten bringen nichts. Einfach stoisch den Unfug korrigieren, damit er nicht so stehen bleibt, und gut ist's.
 
Doch genau deswegen suspendiert man jemanden. Weil es eben keine Entlassung ist sondern nur das abziehen von jemandem von einer Position bis das ganze geklärt ist.
 
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