Die AfD-Wehr

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Doch, das sind die gleichen Vögel, die die Amis damals ausgebildet und ausgerüstet haben, damit sie gegen die Sowjets kämpfen.
Al-Kaida versteht sich aber ohnehin nicht als Gruppierung sondern eher als Dachverband aller islamistischen Gruppierungen.
 
Setz dich mal mit der Geschichte des Nahen Ostens seit 1949 auseinander. Iran, Irak und Afghanistan.
"Wir" um es mal zu vereinfachen was wir als westliche "Wertegemeinschaft" bezeichnen haben nie in Verteidigung gehandelt.
Man kann "uns" eher als plündernde Räuberbande beschreiben. Gut jetzt kann man noch behaupten das waren vor allem die USA.
Aber auch Deutschland hat gerade in der jüngsten Vergangenheit auch gerne mitgeholfen. Inkl Waffenlieferungen an fragwürdige Länder wie SA.

Aber klar es ging nie um Öl, andere Rohstoffe oder geopolitische Interessen. Das waren immer andere und "wir" hatten immer nur Gutes im Sinn.
Damit singt sich der naive Deutsche ruhigen Gewissens in den Schlaf.
 
Guck dir mal die Begründung an unter der das rechtlich durch ging an Birdman.

Geisi, es geht grade nur um Afghanistan.
 
Hast du das gelesen und hast du gelesen was ich geschrieben hab?

In deinem Text steht, dass die USA ihre Geopolitische Strategie nach 2001 entwickeln haben.
 
Ich habe gesagt, dass man 2001 wegen 9/11 reingegangen ist, aber man danach unter anderem wegen Geopolitischer Interessen dort geblieben ist. Um Rohstoffe hingegen ging es nicht.
 
Der Strategiewechsel hat nicht mit 9/11 zu tun, da werden Ursache und Wirkung verwechselt. Die Anschläge waren der Anstoß für die Beschleunigungen eines Strategiewechsel, der seit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Gange war.

Davor ging es geostrategisch - grob vereinfacht - darum, sich entweder Ressourcen zu sichern oder die Schlagdistanz zu verkürzen (gelegentlich auch beides).

Danach musste man mit dem Fallout des Wandels umgehen. Dort, wo vorher Stellvertreterkriege ausgefochten wurden, entstanden autonome Machtblöcke, von denen sich einige weitere Einmischungen verbaten, während andere explizit um Unterstützung buhlten. Aus dieser Zwickmühle kam man nicht heraus, man musste sich positionieren und teilweise exponieren und machte sich Feinde, die aufgrund fehlender militärischer Stärke zu Terror-Strategien griffen und mit zunehmendem Grad der Organisation ins Herz der USA trugen.

Die USA gingen nach Afghanistan, um einen Status Quo wieder herzustellen, den es dort an sich nie gegeben hat. Anders als der Angriff auf den Irak war das aber trotzdem keine innenpolitische Beruhigungsmaßnahme, sondern es gab eine Vielzahl an Absichten, die sich durch den Einsatz in Afghanistan gleichzeitig verfolgen ließen. Einige dieser Absichten wurden sogar verwirklicht, aber im Großen und Ganzen sind die USA nur die nächste Großmacht, die dort gescheitert ist.
 
Ohne 9/11 hätte es keinen NATO Bündnisfall gegeben und 9/11 war ganz klar der Auslöser für diesen.
Außerdem muss man beobachten, dass die USA zuerst ohne große eigene Bodentruppen agiert haben.
Es gibt Geopolitische Interessen, aber das der Anlass war 9/11.
 
Wie schon geschrieben, Anlass für eine Stategie und Begründung/Rechtfertigung für eine konkrete Aktion innerhalb dieser Strategie sind zwei paar Schuhe.

Die Anschläge waren bereits eine Folge der neuen geostrategischen Ausrichtung. Al-Kaida hat die ja nicht aus Jux und Tollerei geplant und durchgeführt, sondern es war der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Aktionen, die ihren Ausgang im Zweiten Golfkrieg und der Stationierung von US-Truppen auf der Arabischen Halbinsel hatten, was den Islamisten ein Dorn im Auge war.

Wir erinnern uns: Nachdem der Einfluss der Sowjetunion nach deren Ende auch im Irak verschwand, sahen die USA wenig Anlass, die Freundschaft mit Saddam Hussein aufrecht zu erhalten, zumal diese die seitens der USA gewünschte Zerschlagung des Iran im Ersten Golfkrieg nicht hatte leisten können. Der Irak überfiel Kuwait, um sich finanziell zu sanieren.

Andernfalls wäre alles beim Alten geblieben: Sowohl die NATO als auch der Warschauer Pakt hätten Mittel in die Region geblasen, um erstarkenden Einfluss der jeweiligen Gegenseite zu verhindern, der Irak hätte keinen zwingenden Anlass für die Besetzung Kuwaits gesehen (bzw. die Großmächte hätten es Hussein erfolgreich ausreden können), es hätte keine Intervention gegeben, keine Stationierungen und die von den USA als Stänkerverein gegen die Sowjets ausgerüsteten islamistischen Gruppen hätten nicht ihre Gönner als neuen Gegner aufgefasst - und dementsprechend hätte es auch nicht in die Anschläge vom 11. September kulminieren können.

Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde natürlich ein wenig vereinfacht dargestellt.
 
Er nennt erst den Hindukusch als Beispiel und dann redet er von Rohstoffen. Er impliziert, dass Afghanistan dazu gehört.
" Die Bundeswehr beteiligte und beteiligt sich im Rahmen des Natobündnisses an völkerrechtswidrigen sogenannten MISSIONEN auch um die Rohstoffversorgung ODER WEITERE INTERESSEN der westlichen Wertegemeinschaft zu wahren."

Es war nicht auf Rohstoffe BEGRENZT und auch nicht auf Afghanistan. Ich führte Afghanistan nur als Beispiel ins Feld, weil es nur zu gut aufzeigt, daß das ganze mit Verteidigung nichts zu tun hat

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Ohne 9/11 hätte es keinen NATO Bündnisfall gegeben und 9/11 war ganz klar der Auslöser für diesen.
Außerdem muss man beobachten, dass die USA zuerst ohne große eigene Bodentruppen agiert haben.
Es gibt Geopolitische Interessen, aber das der Anlass war 9/11.

Bloß kamen die meisten der Terroristen aus Saudi Arabien. Hat man das vergessen zu bombardieren?
 
Außerdem sollten die, die sich immer auf das Völkerrecht berufen wenn sie so eine Diskussion beginnen auch beachten, dass Recht abgewogen werden muss.
Nur deswegen haben auch die Grünen beim Kosovo mitgemacht. Vielleicht fällt dir das entsprechende Zitat dazu auch ein.

Welche Bedrohungslage ging denn von Jugoslawien aus? Einzig die USA wollten ein großes Russland nahes Serbien verhindern und die Grünen und SPD haben sich Clinton angeboten und wurden bezüglich der Wahlen unterstützt, weil Kohl diesen Einsatz nicht gebilligt hätte.

Erstaunlich offene Worte des damaligen Kanzlers dazu

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Das Recht wurde nicht abgewogen, sondern gebrochen und für die Unterstützung des deutschen Volkes wurde massives völlig absurdes Framing betrieben. Schröder sinngemäß : Wir führen keinen Krieg. Aber manchmal ist man gezwungen, eine friedliche Lösung mit Waffengewalt durchzusetzen.

Wer für derartige Zustände eine Dienstpflicht fordert, soll bitte selbst Leib und Leben für die Machtallüren anderer riskieren . Derartiges zur Bedingung ans Wahlrecht zu knüpfen, zeigt nur auf das
die Gesellschaft von neuronaler Apoptose durchzogen ist. Was wäre es für eine Welt, wenn diejenigen die Krieg fordern und fördern, selbst dafür einstehen müssten, statt andere ins Schlachtfeld zu führen

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Guck dir mal die Begründung an unter der das rechtlich durch ging an Birdman.

Geisi, es geht grade nur um Afghanistan.
Es gibt keinen Unterschied. Bin Laden und seine Mannen sind keine Afghanen, sie sind nach Afghanistan gekommen um sich von den Amis ausbilden und ausrüsten zu lassen. Jetzt sind es die Taliban. In Irak hießen sie Al-Kaida im Iraq (ab 2006 Islamischer Staat im Irak, der Rest ist Geschichte). In Syrien hießen sie Nusra Front, jetzt HTS. Im Jemen heißen sie Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel, ihre Fahne ist von der IS-Fahne kaum zu unterscheiden. Am Ende ist das alles Al-Kaida.
 
Bloß kamen die meisten der Terroristen aus Saudi Arabien. Hat man das vergessen zu bombardieren?
Ist es erlaubt so blöde Fragen zu stellen?
Haben die Terroristen in SA ihre Camps etc gehabt? Nein, also was hätte man in SA angreifen sollen?
" Die Bundeswehr beteiligte und beteiligt sich im Rahmen des Natobündnisses an völkerrechtswidrigen sogenannten MISSIONEN auch um die Rohstoffversorgung ODER WEITERE INTERESSEN der westlichen Wertegemeinschaft zu wahren."

Es war nicht auf Rohstoffe BEGRENZT und auch nicht auf Afghanistan. Ich führte Afghanistan nur als Beispiel ins Feld, weil es nur zu gut aufzeigt, daß das ganze mit Verteidigung nichts zu tun hat

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Man nimmt keine Beispiele die hinken wie ein Krüppel.

Welche Bedrohungslage ging denn von Jugoslawien aus?
Frag das mal die Menschen in Bosnien.
 
Um Menschen geht und ging es nie. Das wird zwar gerne so verkauft aber Fakt ist es geht um Interessen.
Bei dem Genozid in Ruanda haben wir auch weggesehen...wie bei ganz vielen Konflikten wo es eben keine "Interessen" gab.
Wenn ich "westliche" Werte höre wird mir schon schlecht und ganz klar das ist nicht das was ich unter Werten verstehe.

Man muss sich nur mal ehrlich mit der Geschichte im nahen Osten seit 1949 auseinandersetzen.
Dieses Geheuchel geht mir so auf den Keks das ich im Strahl kotzen könnte. Und dann gibts noch die Bücklinge die das Ganze aggressivst verteidigen.
Warum steht ein Bush jr. nicht längst vor Gericht. Die Fakten liegen auf den Tisch...aber da ist die Presse ganz leise.
Man stelle sich nur vor die bösen Russen hätten das verbrochen...
 
Ist es erlaubt so blöde Fragen zu stellen?
Haben die Terroristen in SA ihre Camps etc gehabt? Nein, also was hätte man in SA angreifen sollen?


Man nimmt keine Beispiele die hinken wie ein Krüppel.

Hast du kein echtes Kontraargument gegen den Kern der Aussage? Ok ist schwierig, wenn man es anhand der Fakten nicht widerlegen kann, da verliert man sich an Details um abzulenken.

Frag das mal die Menschen in Bosnien.


Das ist wohl das am häufigsten missbrauchte Scheinargument in diesem Zusammenhang.
Das war eine innerstaatliche Angelegenheit eines wie selbst Gerhard Schröder korrekt bemerkte souveränen Staates und damit Völkerrechtsbruch . Da gibt es nichts zu deuten. Menschenrechte? Das ich nicht lache. Die Argumentation kippt spätestens dann wenn man die Ausgangslage verkehrt. Wie sähe wohl die Meinung aus wenn ein innerstaatlicher deutscher Konflikt von serbischen Bomben gelenkt werden würde?


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