Die AfD-Wehr

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Es artet also in Rousinenpickerei aus darüber philosophieren zu wollen ob die AfD schon eine Nazipartei ist, oder eben nicht, da die Tendenzen und Äußerungen durchaus für sich sprechen, wohin der Hase laufen soll.

Zumal die Rosienpickerrei sinnlos ist.
Es herrscht trotzdem eine Gefahr, die der Rechtstaat bekämpfen muss, wenn er nicht in eine Pseudodikatur mit machtgeilen Idioten wie Trump, Bolsonaro, Erdogan oder Boris Jonson abdriften will, die sich mal eben über die demokratisch gewählten Parlamente hinwegsetzen. Bernd Höcke passt von der Persönlichkeit auch sehr gut in diese Reihe.
 
@nightslaver
Du sagst, dass der Hitler-Faschismus nicht die einzige Form des Faschismus ist? Stimmt. Aber ich hab der AfD auch nicht den Faschismus sondern explizit den Nationalsozialismus abgesprochen. Selbst wenn wir uns einig sind, dass die AfD Faschitisch ist (würde ich auf den Flügel schon beziehen), dann ist sie noch lange nicht nationalistisch.

Der NS war unter den extremen politischen Bewegungen schon was herausstechendes und eher mit den Stalinismus in der UdSSR und anderen Ländern zu vergleichen als mit dem spanischen und italienischen Faschismus.
 
Man kann auch einfach definieren, Nazis = Rechtsextrem, denn beide Begriffe werden synonym verwendet.
Nein, Nazi greift viel weiter. Rechtsextrem zu sein, beeinhaltet Gewaltbereitschaft, das muss ein strammer Nazi gar nicht sein. 1945 waren für die Amerikaner alle Deutschen Nazis. Der Begriff ist also sehr schwach und sehr weit auslegbar. Wer auch nur ansatzweise rassistisch, nationalistisch, autokratisch, obrigkeitshörig, usw ist, ist potenziell verdächtig, ein Nazi und damit ein Feind unserer Demokratie, der Menschrechte und der offenen Gesellschaft zu sein.
 
@nightslaver
Du sagst, dass der Hitler-Faschismus nicht die einzige Form des Faschismus ist? Stimmt.

Auch der Nationalsozialismus ist am Ende nur eine extremere faschistische Ausprägung.

Aber ich hab der AfD auch nicht den Faschismus sondern explizit den Nationalsozialismus abgesprochen.

Nationalsozialismus ist die im Kern die Verbindung von sozialen, völkischen und nationalen Themen in einer Idiologie, findet an das in der AfD? Ja, findet man, in Kreisen wie dem vom Höcke. Sind damit die Grundbausteine gegeben um theoretisch bei der AfD von einer Nationalsozialistischen Partei sprechen zu können, doch wohl im Grunde schon.

Selbst wenn wir uns einig sind, dass die AfD Faschitisch ist (würde ich auf den Flügel schon beziehen), dann ist sie noch lange nicht nationalistisch.

Natürlich ist die AfD nationalistisch, aber ich denke mal du meintest eigentlich nationalsozialistisch, aber auch das ist in Teilen, siehe oben, gegeben.

Der NS war unter den extremen politischen Bewegungen schon was herausstechendes und eher mit den Stalinismus in der UdSSR und anderen Ländern zu vergleichen als mit dem spanischen und italienischen Faschismus.

Nein, das einzige was Stalinismus und Nationalsozialismus gemein haben ist die systematische Vernichtung ihrer politischen Gegner, Führerkult theoretisch noch, aber das hast du grundsätzlich häufig in autokratischen Systemen, ansonsten sind sie zimlich unterschiedlich gewesen.
Die Schnittmenge zwischen deutschen Faschismus und italienischen und spanischen sind da weit größer, nicht umsonst wird der deutsche Nationalsozialismus auch in der Geschichtsforschung dort verortet und nicht beim Stalinismus.
 
Sind damit die Grundbausteine gegeben um theoretisch bei der AfD von einer Nationalsozialistischen Partei sprechen zu können, doch wohl im Grunde schon..
Warum redest Du es so schön? Es sind nicht "theoretisch Grundbausteine", die NSAfD um Höcke besteht aus strammen und bekennenden Faschisten. Genau und nur das wurde gerichtlich festgestellt, und das will etwas heißen.
 
Natürlich ist die AfD nationalistisch, aber ich denke mal du meintest eigentlich nationalsozialistisch, aber auch das ist in Teilen, siehe oben, gegeben.
Du liegst richtig, da sollte nationalsozialistisch stehen.

Und ich sage weiter nein, die AfD ist in weiten Teilen rechtsextrem, teilweise faschistisch, aber nicht nationalsozialistisch.


@roti
Du bist Ing oder? Und du kommst trotzdem mit dem Argument an, dass eine Aussage schwammig ist, weil sie von gewissen Leuten unpräzise genutzt wird?
Lernt man das beim wissenschaftlichen Arbeiten?
 
Ich verstehe immer noch nicht, was Du ausdrücken willst. Ist es so schwer, in ganzen Sätzen so schreiben? :huh:
Das:
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Und ich sage weiter nein, die AfD ist in weiten Teilen rechtsextrem, teilweise faschistisch, aber nicht nationalsozialistisch.

Du antwortest also weiter auf Fragen, die niemand gestellt hat und ignorierst weiter solche, die Dir gestellt werden? Meine sehr verehrten Damen und Herren, es sinkt fuer sie: das Niveau. Oder mit einem naseweisen Foristen gesprochen:

Lernt man das beim wissenschaftlichen Arbeiten?
 
Zuletzt bearbeitet:
@jepe
Du solltest gemerkt haben, dass ich seit Post 337 nicht mehr auf diese Fragen antworten, weil es keinen Sinn macht. Deswegen dieses Statement, ich hab es in der Vergangenheit oft und lang begründet.

Ich zitiere mal Stresemann:
Ihre Geistlosigkeit fängt allmählich an Orgien zu feiern.

Btw
Guckt euch mal eure Posts an. Die berühmte Echokammer.
 
Du verweigerst also bekennend den Dialog, stellst uns aber in die Echokammer? Reflexion ist nicht so Dein Ding, oder?

P. S. Ein Zitat habe ich auch fuer Dich: Eine gute Rede soll das Thema erschoepfen, nicht den Zuhoerer.
 
Und ich sage weiter nein, die AfD ist in weiten Teilen rechtsextrem, teilweise faschistisch, aber nicht nationalsozialistisch.

Ist die Gemengelage der Begrifflichkeiten letztlich nicht egal?

Es werden Feindbilder erschaffen und die Bekämpfung jener als wesentlicher Programminhalt der Partei definiert.
Mit Hetze gegen Asylanten, Ausländer, Schwule, Behinderte oder sonst wer (bevorzugt Minderheiten) wird kein einziges Problem unserer heutigen Gesellschaft gelöst.

Es ist der Klassiker von allen diktatorischen Mächten, die Gesellschaft wird mit der Bildung eines äußeren, fremden Feindes zum Zusammenhalt eingeschworen,
damit von der eigenen Unzulänglichkeit abgelenkt wird und dient alleinig zum Machterhalt bzw. Gewinnung.
Ist die Macht erst etabliert, wird das willfährige Volk ebenso behandelt, wie zuvor der künstlich erschaffene Feind.

Willkommen in der blutrünstigen Diktatur...
 
Du verweigerst also bekennend den Dialog, stellst uns aber in die Echokammer? Reflexion ist nicht so Dein Ding, oder?

P. S. Ein Zitat habe ich auch fuer Dich: Eine gute Rede soll das Thema erschoepfen, nicht den Zuhoerer.
Eine Echokammer funktioniert nicht mit einer Person, sondern kommt daher, dass man von anderen Leuten Bestätigung bekommt. Aber scheinbar bin ich der einzige der hier denkt.

Guck doch den Post von Roti an, als hätte ich die AfD als normale Partei bezeichnet. Aber nein das tu ich nicht. Wo seid ihr sachlich oder nur ansatzweise in der Lage Sachen zu verstehen?
Das was ihr hier zeigt ist Gift für die Gesellschaft und nur knapp weniger schlimm wie das was die AfD propagiert.
Hetzende Rechte, geldgeile Neoliberale und unfähige Linke. Schönes Jahrzehnt.
 
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