Die AfD-Wehr

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Wo ist das eine Quelle?
Der macht nur Kaffeesatzlesen, nachdem die Glaskugel nichts ausspuckt.
Die waren nicht dabei, weißt du? Das aber zufällig nach einem Angriff auf eine Luftabwehr-Batterie ein eine Woche alter Vogelschlag stattfand, ist eher unwahrscheinlich, zumal die F35 Tests gegen Vogelschlag absolviert hat. Sowas glauben nur compisucher, die an die totale militärische Überlegenheit des Westens glauben, dessen Streitkräfte jedoch im Wesentlichen nur aus dem US Militär bestehen.


Wenn wirklich eine F35 abgeschossen wäre, dann hätte man in Damaskus, Moskau und/oder Teheran die Wrackteile davon mit ganz großem Rumptata zur Schau gestellt und die Presse wäre voll davon gewesen. Vergleich die F117, die während des Jugoslawienkrieg abgeschossen wurde.
Du argumentierst also, ohne die Artikel dazu überhaupt angesehen zu haben. Also für dich: So eine Rakete kann zwar keine Krankenhäuser treffen, für einen Luftsieg muß sie aber nicht direkt treffen und das Ziel in tausend Teile sprengen. Die F-35 konnte also landen.
Das gilt natürlich nicht für Trumps Terrorraketen, von denen Syrien 71 von 103 vom Himmel geholt hat:
More Photos Of Trump's "Smart" Missiles Intercepted In Syria
 
Birdman ich hab den Artikel erst jetzt gelesen, aber wenn man etwas vom Himmel holt ist das ein Synonym für abgeschossen und nicht für beschädigt.
So ist das ganze viel glaubwürdiger im Bezug auf die F35 wobei es nur eine Möglichkeit ist, dass es so passiert ist und keine Aussage, dass es definitiv so war.

Also drück dich richtig aus.
 
Du argumentierst also, ohne die Artikel dazu überhaupt angesehen zu haben.
In dem Artikel wird nur auf das eingegangen, was in diversen Kreml- und Damaskusnahen Blogs geschrieben wird. Das ist mit so vielen "vielleicht", "könnte sein", "es besteht die Möglichkeit", ... versehen, dass man da statt einer F35 auch Münchhausen auf der Kanonenkugel, eine fliegende Kuh oder Alladin auf dem Teppich getroffen haben könnte. Oder kurz: Diese Blogs blasen jede Menge Dampf in ihr schmales Blüschen, nur um die Leser bei Stange zu halten.

Cowtapult GIF | Gfycat
 
Birdman ich hab den Artikel erst jetzt gelesen, aber wenn man etwas vom Himmel holt ist das ein Synonym für abgeschossen und nicht für beschädigt.
So ist das ganze viel glaubwürdiger im Bezug auf die F35 wobei es nur eine Möglichkeit ist, dass es so passiert ist und keine Aussage, dass es definitiv so war.

Also drück dich richtig aus.
Das ist das Gleiche. Das Flugzeug ist besiegt, die Gefahr gebannt. Ein Foto von dem gebirdeten Flieger hätte ja alles aufklären können, aber das brauchen die Israelis nicht, denn sie gehören zum Westen, der Fraktion mit Anspruch darauf, automatisch im Recht zu sein. Statt dessen sollen die Syrer im Libanon nach Wrackteilen eines Fliegers, der noch landen konnte, suchen.
 
Das ist nicht das gleiche, für kein Militär der Welt. Es ist außerdem vollkommen normal, dass man solche Bilder nicht veröffentlicht.
 
Das ist keine Fake News Seite, sondern eine renommierte pro-amerikanische Seite, die sich mit eben solchen Themen befasst.
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Was soll daran renommiert sein?
Erstens fehlt ein Impressum und gehört hab ich von der Seite auch noch nie was.

Wenn man renommierte amerikanische Zeitungen will, nimmt man die New York Times oder die Washington Post.

Und ganz komisch kein einziges seriöses Blatt berichtet über diesen Vorfall. Spricht also alles für einen Fake.
 
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Wenn sich Präsidenten ihre eigenen Nachrichten schreiben lassen, kann da nichts seriöses rauskommen.
Nixon war doch damals genauso schlimm, wie Trump heute.
 
Nein, das ist eben noch nicht entschieden.
Staaten haben ein Recht zur Selbstverteidigung, auch wenn die Angriffe von privaten Akteuren aus einem anderen Staat kommen. Wenn besagter Staat allerdings nichts oder zu wenig gegen die Bedrohung tut bzw tun kann darf man selbst aktiv werden.

Problem ist, dass mit eventueller Ausnahme des Iraks niemand von syrischem Boden aus angegriffen wurde, erst recht nicht von Bereichen unter Assads Kontrolle. Genau gegen die richten sich aber deutsche Aktivitäten und nicht z.B. gegen IS-Territorium im Irak. Auch hat Deutschland den IS nicht als Staat anerkannt und kann somit keinen zwischenstaatlichen Konflikt gegen ihn führen. (Würde man ihn anerkennen, wäre die Sache rechtlich extrem einfach - al Bakr hat ein globales Kalifat ausgerufen, ausgehend von einem Staat wäre das eine formelle Kriegserklärung an den Rest der Welt.) Umgekehrt ist internationale Kriminalität kein Grund, in andere Länder einzumarschieren. Auch dann nicht, wenn diese die Kriminellen gar nicht erst zu verfolgen versuchen.

Das einzige, was Deutschlands Vorgehen gegen Assad daran hindert, ein Verstoß gegen das Völkerrecht zu sein, ist die Tatsache, dass es kein militärischer Einsatz in Syrien ist. Sehr diskutabel wäre aber die Zusammenarbeit mit den USA, die eigene Bodentruppen in Rojava in eingesetzt haben, welches aber sowohl laut amerikanischer als auch deutscher Position gar kein eigener Staat ist.


Bündnisfall nach Artikel 42 EU-Vertrag nach den Anschlägen in Frankreich 2015. Damit ist Deutschland offiziell in den Krieg gegen den IS, den man damals als Proto-Staat bezeichnen konnte, eingetreten.

Artikel 42 EUV besteht nur aus Absichtserklärungen und NATO-Verweisen, auf dieser Grundlage könnte man keinen Bündnisfall ausrufen - und es wurde auch nie versucht.


Sicher das es keine zivile Passagiermaschine war? Das können doch die sowjetisch/russischen Flugabwehrraketen besonders gut, ist auch einfacher als Militärjets vom Himmel zu holen.
Sie treffen ja auch zielsicher die ganze Zeit Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen in Syrien, aber darin waren die Russen ja schon immer sehr gut!

"schon immer"? Aus den russischen Eroberungsfeldzügen im Kaukasus wäre mir sowas nicht bekannt und aus Afghanistan, Vietnam und Korea auch nicht. Sonst hat sich Russland aber seit Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr offen an heißen Kriegen beteiligt, sondern nur Material geliefert. Allgemeinen scheinen mir systematische Angriffe auf die Krankenversorgung von der Hager Landkriegsordnung bis zum Einmarsch der USA in Afghanistan löblicherweise unüblich gewesen zu sein.


Wenn wirklich eine F35 abgeschossen wäre, dann hätte man in Damaskus, Moskau und/oder Teheran die Wrackteile davon mit ganz großem Rumptata zur Schau gestellt und die Presse wäre voll davon gewesen. Vergleich die F117, die während des Jugoslawienkrieg abgeschossen wurde.

"Abgeschossen" wurde nicht mal behauptet (auch wenn es vorher Abschüsse von F-16 gab), nur beschossen und beschädigt.



"number 43 (of 60) in the Top Think Tanks in the United States"

Denen glaubt man doch sofort alles :)

(Wobei die Berichterstattung hier tatsächlich dem zu erwartenden Bias entgegen läuft.)
 
Problem ist, dass mit eventueller Ausnahme des Iraks niemand von syrischem Boden aus angegriffen wurde
Doch klar, Angriffe bzw Anschläge des IS zählen als Angriffe vom syrischen Boden aus.

Dazu muss der IS nicht als Staat anerkannt sein.

Die ganze Sache ist Völkerrechtlich nicht einfach, weil nicht abschließend geregelt, aber definitiv gegen das Völkerrecht ist es nicht!
 
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es im Sinne des Völkerrechts ist, das wenn ein paar verirrte Polen in Deutschland eine Bombe zünden sollten , um 5:45 Uhr zurückgeschossen werden würde. Beim Verfassen der Un Charta war die Weltordnung different, weshalb wohl eine derartige Regelung nicht aufgenommen wurde. Das als Legitimation aufzufassen, halte ich für sehr fragwürdig, was einem spätestens dann ins Bewusstsein treten sollte, was passiert, wenn deutsche Staatsbürger beginnen, bomben in Drittländern zu zünden. Die Argumentation des Übertretens territorialer Hoheiten im umgekehrten Fall bezüglich Völkerrecht dürfte interessant werden.

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Doch klar, Angriffe bzw Anschläge des IS zählen als Angriffe vom syrischen Boden aus.

Dazu muss der IS nicht als Staat anerkannt sein.

Die ganze Sache ist Völkerrechtlich nicht einfach, weil nicht abschließend geregelt, aber definitiv gegen das Völkerrecht ist es nicht!

Wenn du den IS nicht als Staat anerkennst, kann er dich nicht als militärische Macht angreifen. Da muss man nicht mal das wachsweiche Völkerrecht bemühen, das geht schon nach deutschem Recht nicht. Nach letzterem ist ein Anschlag auch ein krimineller, kein militärischer Akt. Wir sind hier nicht in den USA, bei uns sind Mord im Rahmen von Anschlägen sowie die Bildung terroristischer Vereinigungen Straftaten. Deren Bekämpfung obliegt der Polizei und ist kein Anlass für militärische Manöver.

Obwohl es Versuche gab, einen Terrorismusbegriff zu verankern, gibt es bis heute auch im Völkerrecht keine global akzeptierten Grundsätze, die einen Reaktion auf Anschläge ermöglichen würden. Sämtliche auf militärische Konflikte bezogenen Regeln scheitern schon allein daran, dass eine klare Identifizierung der Zugehörigkeit nicht möglich ist – wie bei jeder anderen Straftat müsste der Täter erstmal überführt und die Verknüpfung zu Hinterpersonen bewiesen werden. Das Völkerrecht kennt dagegen nur legitimierte Reaktionen auf Typen, die in Uniform aufmarschieren oder sonstwie einer Militäreinheit zugeordnet werden können. Und auch das eben eigentlich nur von Staaten. Man mag das jetzt, wie vieles im Völkerrecht, für falsch halten, aber aktuell gibt es diese Lücke definitiv, da Eingriffe in fremdes Staatsterritorium generell untersagt werden, bräuchte man aber eine klar formulierte Ausnahmeregelung.
 
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