Deutschland - Die Wirtschaftsmacht von gestern?

Oder du hast Heute einfach eine andere Sichtweise auf die Dinge?

Nein.
Damals haben Manager nicht das 400 Fache eines Arbeiters verdient.
Und das Geld ist auch damals nicht so schnell von einem Land ins andere geflossen.
Die Globalisierung und der technische Fortschritt haben da eine Menge Einfluss gehabt.
Außerdem ist das Geld heute so billig wie nie. Die Banken bezahlen doch praktisch keinen Zins mehr wenn sie sich Geld von der EZB leihen.

Ich bin der Meinung dass sich die Wirtschaftspolitik in den letzten 20 Jahren stark in Richtig Reichtum entwickelt hat.
Sieht man auch ganz gut daran dass die Mittelschicht immer kleiner bzw. ärmer wird während die 10% Reichen immer reichen werden.
 
Du kannst halt nur mehr verdienen, wenn du mehr erwirtschaftest. Das passiert aber nicht mehr oder kaum noch. Es gibt nicht automatisch mehr Gehalt, nur weil Rohstoffe teurer werden. Das propagieren vielleicht Gewerkschaften, aber es wäre nichts anderes, als würde man Geld drucken. Als "Reicher" hast du halt immer Möglichkeiten. Notfalls gehst du mit deinem Geld einfach da hin, wo du noch hohe Wachstumsraten hast.

Als Angestellter bleibt einem nur die Produktivitätssteigerungen. Alternativ kann man die Leute von ihrer Steuer- und Soziallast befreien, wozu der Staat sich dann aber mal endlich verschlanken müsste, statt immer mehr Geld in Umverteilung und Verwaltung zu pumpen. Effektiv wird das deutsche BIP nur von einem winzigen Teil der Bevölkerung erwirtschaftet, der alle anderen durchfüttert. Das sind nicht nur Leute, die Sozialleistungen beziehen, sondern auch sämtliche Staatsdiener, Angestellte im Gesundheitswesen, GEZ-Bonzen und auch alle möglichen Dienstleister, die sich irgendwo zwischenschummeln.

Das funktioniert alles nur so gut, weil Deutschland nicht so doof war, die materielle Wertschöpfung komplett ins Ausland zu verlagern. Man schaue sich beispielsweise England an, wo kaum noch etwas produziert wird. Die sind nur noch nicht den Bach runtergegangen, weil man sich in Finanzfragen grundsätzlich querstellt und sich die ganzen Heuschrecken ins Land geholt hat, die im restlichen Europa keiner mehr haben wil. Reine Dienstleistungsgesselschaften wie Griechenland liegen längst am Boden. Da wird seit Jahrzehnten nix mehr erwirtschaftet, sondern nicht vorhandenes Geld in einer ausufernden Verwaltung umverteilt. Mit unserer geistesgestörten Elite steuern wir selbst allmählich in diese Richtung. Leistungsbereitschaft als Voraussetzung zur Erzeugung gewinnbringende Güter wird schrittweise abgeschafft, im Gegenzug bilden wir "empathiebegabte" Schwätzer in Einheitsschulen aus, die Gelder umverteilen und altklug daherschwätzen, intellektuell aber kaum in der Lage sind, etwas zu erwirtschaften.
 
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Den Trend zur Dienstleistungsgesellschaft siehst du auch in Deutschland.
Die Industrie verlagert ebenfalls ins Ausland.
Das merke ich ja selbst -- ich arbeite in der Automobilbranche als Zulieferer -- und sehe wohin wir inzwischen unsere Sachen schicken die wir fertigen.
In Deutschland bleibt da fast gar nichts mehr.
Und Unternehmen wie VW erhöhen von Jahr zu Jahr den Druck um immer mehr Kosten einzusparen.
 
@ruyven

Gab mal Zeiten, da "war es halt so", dass Frauen nichts zu sagen haben, Arbeiter als Eigentum zählen und mit der Peitsche motiviert werden.
Früher war also nicht alles schlecht. :D
Es ist aber nunmal so, dass gewisse Leute mehr als man selbst verdienen und auch wenn da viele schwarze Schafe dabei sind, würde ich so einen Job nicht machen wollen, da ich dort nicht nach 8h nach Hause gehe und die Beine hoch lege, außer ich lege keinen Wert auf eine ordentliche Leistung.

Wieso gibt es überhaupt Urlaub? Oder Feiertage? Oder gar Wochenenden? Eigentlich könnte man diese nicht-Arbeiter jeden Abend feuern, wenn sie nach Hause gehen und die Frechheit haben, nichts produktives zu machen!
Da sollen sie lieber die bezahlte Nichtleistung abschaffen, bevor sie die bezahlten Überstunden streichen und nur noch Zeitausgleich geben, so wie es bei uns gerade gefordert wird.
Es ist zwar schön, dass ich auch im Urlaub meinen Schnitt weiter bezahlt bekomme, aber wenn sie mir das streichen, kann ich damit leben, da ich nichts dafür leiste, aber meine tatsächliche Leistung möchte ich bezahlt haben.

Also entweder ja man zuwenig jugendliche arbeitsfähige oder man muss für den Generationenvertrag auch niemanden ins Land holen

Das das wirkliche Problem nicht zuwenig Arbeiter und auch nicht zu wenig Arbeit ist, sondern zu wenig Lohn, dass wird aber vermutlich nie in einen 4-Jahres-Denkrahmen passen - genauso wie generelle Problematik der Wachstumsabhängigkeit.
Ähm, hä?
Ich hab nur behauptet, dass für den Generationenvertrag ein ständiges Bevölkerungswachstum notwendig ist, da die Leute immer älter werden und irgendjemand ja einzahlen muss.
Da es aber genug Arbeitslose gibt, ist es sinnfrei, wenn sie z.B. wie bei uns behaupten, dass wir wegen den Renten neue Leute ins Land holen müssen.
 
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Dieses "Problem" hat nahezu jedes Land. Zieht man diejenigen ab, deren Kenntnisse für Entscheidungen nicht reichen (siehe Thread zum Wahlalter - nicht zwingend (nur) alle unter 18), bleiben vorwiegend Ältere. Und in Führungspositionen an der Spitze kommen per se Leute, die ihre Qualitäten schon mehrfach irgendwo bewiesen haben.
Kannst du mir das anhand von Herrn Mehdorn erklären?

Also das mit den mehrfach bewiesenen Qualitäten?

Was gibts da zu erklären? Mehdorn wurde für seine Jobs nach seinen Fähigkeiten ausgesucht. Es waren nicht unbedingt die Fähigkeiten, die man braucht, um ein Bahnunternehmen erfolgreich zu machen, oder einen Flughafen effizient zu bauen - aber darum gehts nicht. Das sind Fehler des jeweiligen Auswählverfahrens. Fakt ist aber einfach, dass du selbst mit richtigen Kriterien (z.B. "hat die nötige Sichtweite für jahrzehnte währende Investitionen in Verkehrsinfrastruktur bewiesen") niemanden junges finden wirst, der auf den Job passt - einfach weil man über diverse Zwischenstufen erst nach und nach beweisen muss, dass man das Zeug dazu hat. Die "besten der Besten" sind per Definition diejenigen, die schon fast zu alt für einen Job sind. Denn lernen und Erfahrung sammeln kostet (Lebens)Zeit.



Nein.
Damals haben Manager nicht das 400 Fache eines Arbeiters verdient.
Und das Geld ist auch damals nicht so schnell von einem Land ins andere geflossen.
Die Globalisierung und der technische Fortschritt haben da eine Menge Einfluss gehabt.

Was hat das mit einem "anderen Kapitalismus" zu tun gehabt? Vor 30 Jahren gab es anstelle eines freien Marktes halt haufenweise praktische und politische Schranken, die Unternehmen zu nationalem Handeln zwangen. Was du hier lobst war kein "anderer Kapitalismus", sondern es war eine Mischung aus stink normalem Kapitalismus und ein größere nicht-kapitalistisches Drum-Herum, dass ihn in seine Grenzen verwies. Das Durchschnittsergebniss daraus ist natürlich nicht 100% kapitalistisch - auch nicht 100%-anders-kapitalistisch.

Und der durchschnittliche Arbeiter auf diesem Planeten verdiente weder damals noch heute 1/400tel eines Top-Managers. Damals hat man in Deutschland nur gern vergessen, den chinesischen Durchschnittslohn in die Rechnung einzubeziehen.



Früher war also nicht alles schlecht. :D
Es ist aber nunmal so, dass gewisse Leute mehr als man selbst verdienen und auch wenn da viele schwarze Schafe dabei sind, würde ich so einen Job nicht machen wollen, da ich dort nicht nach 8h nach Hause gehe und die Beine hoch lege, außer ich lege keinen Wert auf eine ordentliche Leistung.

Geschmacksfrage. Hier gehts aber um die zahlreichen Jobs, bei denen man auch nicht nach 8h nach Hause geht und trotzdem unterdurchschnittlich verdient. Und du dürftest mit deinem "nicht machen wollen" eine wesentlich seltenere Ausnahme sein, als die "schwarzen Schafe". Von den meisten Leuten würde ich erwarten, dass sie sofort "Ja" zu einer 60h Woche bei 10 Millionen Jahresgehalt sagen, von 100 Millionen (inkl. Boni) ganz zu schweigen. Denn das eine Jahr (bzw. den einen Monat) hält so einen Job auch durch und danach kann man dann, wenn man Bescheiden ist, die private 0h Woche einführen.

Da sollen sie lieber die bezahlte Nichtleistung abschaffen, bevor sie die bezahlten Überstunden streichen und nur noch Zeitausgleich geben, so wie es bei uns gerade gefordert wird.
Es ist zwar schön, dass ich auch im Urlaub meinen Schnitt weiter bezahlt bekomme, aber wenn sie mir das streichen, kann ich damit leben, da ich nichts dafür leiste, aber meine tatsächliche Leistung möchte ich bezahlt haben.

Schön, dass dein Job so lässig ist, dass du für ein paar € gerne noch ein paar Stunden mehr machst. Ist aber zunehmend weniger Branchen der Fall. Die Leute sind überarbeitet und brauchen Mehrfreizeit als Ersatz für ihre Mehrleistung.
 
Naja, viel erfolg kann Mehdorn allerdings nunmal nicht vorweisen... Wenn Bahn und Flughafen nicht reicht gäbe es noch die HDM...

Man kann sagen was man will aber dieser Herr hat ein Unternehmen nach dem anderen gegen die Wand gefahren... Die Millionen Abfindung bekommt er trotzdem...

Was nützt da jahrelange Erfahrung wenn diese Erfahrung entweder falsch ist oder man aus diesen Erfahrungen nicht lernt?!
 
Von schlecht bezahlten Branchen habe ich jetzt bei uns kaum was mitbekommen, aber vom normalen Arbeiter bis zu Chefs von mittleren Unternehmen habe ich genug erfahren und überarbeitet sind eher die besser verdienenden.

Vielleicht ist das bei euch ja anders, aber gerade bei uns kenne ich keinen normalen Arbeiter, der zu viel arbeitet und unsere Firma ist in einigen Bereichen Weltmarktführer.

Von den meisten Leuten würde ich erwarten, dass sie sofort "Ja" zu einer 60h Woche bei 10 Millionen Jahresgehalt sagen, von 100 Millionen (inkl. Boni) ganz zu schweigen. Denn das eine Jahr (bzw. den einen Monat) hält so einen Job auch durch und danach kann man dann, wenn man Bescheiden ist, die private 0h Woche einführen.
Ok, so eine Stelle bekommt man nicht so einfach und die, die man mehr oder weniger "einfach" bekommen kann, gehen zwar mit einem Gehalt einher, auf das viele normale Arbeiter zwar neidisch sind, das aber nicht reicht, um sich gerade mal nur ein Jahr reinzuhängen.

Mir persönlich wäre es sogar egal, wenn unser Werksmeister das 10fache von mir verdient, solange er seinen Job ordentlich macht, denn das hat ja nichts mit meiner Bezahlung zu tun.
Ich habe einen Beruf gelernt, für den ich Minimum nach Kollektivvertrag bezahlt werden will und meine Mehrleistung will ich mit Geld vergütet bekommen.
Mit über 4 Wochen Resturlaub im Oktober kann ich mich nämlich nicht über zu wenig Freizeit beschweren.
Allerdings ist mir auch klar, dass es für viele andere nicht so schön läuft.

PS: Ein paar €...
Für 36 Überstunden bekomme ich mit Zulagen ca. 800€.
 
Ok, so eine Stelle bekommt man nicht so einfach und die, die man mehr oder weniger "einfach" bekommen kann, gehen zwar mit einem Gehalt einher, auf das viele normale Arbeiter zwar neidisch sind, das aber nicht reicht, um sich gerade mal nur ein Jahr reinzuhängen.

Das sind aber eben die Spitzengehälter, über die sich alle aufregen.

Mir persönlich wäre es sogar egal, wenn unser Werksmeister das 10fache von mir verdient, solange er seinen Job ordentlich macht, denn das hat ja nichts mit meiner Bezahlung zu tun.

Natürlich hat das was mit deiner Bezahlung zu tun. X € kann das Unternehmen für die Bezahlung aller Angestellten entbehren. Wenn einer davon 10 mal mehr, als andere bekommt, bleibt für die entsprechend weniger. Natürlich muss, man gerade in Industriebetrieben mit vergleichsweise großer Belegschaft aber flacher Hierarchie (1 Schichtführer auf dutzende Arbeiter statt einem Bereichsleiter auf 3 Abteilungsleiter auf je 4 Teamleiter auf je 2-3, zusammen ein paar Dutzend, Leute, die die Arbeit machen), aufpassen, dass man die Anzahl der Gutverdiener in Relation setzt. Aber ein paar dutzend bis 100 € pro kleinem Angestellten können da durchaus rauskommen (und selbst 50 € sind viel Geld für eine Putzfrau, der bislang nach Abzug laufender Lebenserhaltungskosten vielleicht nur 100-150 € bleiben). Umgekehrt stellt sich halt die Frage, wie jemand, auch mit 6 12-Stunden-Tagen, das 1000(0) fache eines 40-h-Arbeiters an persönliche Leistung erbringen kann.

Mit über 4 Wochen Resturlaub im Oktober kann ich mich nämlich nicht über zu wenig Freizeit beschweren.

Klingt in der Tat nach einem außergewöhnlich entspannten Tarif. Ich hab schon lange von niemandem mehr gehört, der einen neuen Arbeitsvertrag hat und im Januar mehr als 5 Wochen Resturlaub hätte. Bis zum Oktober sind dann vielleicht noch 5 (für Weihnachten verplante) Tage übrig - es sei denn, man durfte wegen Arbeitsbedarf keinen Urlaub nehmen. Genau das sind dann aber eben die Jobs, in denen man aufhören muss, "arbeiten bis zum Umfallen" als Norm zu verkaufen - egal, wieviel es dafür gibt.

PS: Ein paar €...
Für 36 Überstunden bekomme ich mit Zulagen ca. 800€.

Nice. Ich konnte mein Gehalt dieses Jahr deutlich verbessern, aber nach 36 h habe ich noch nicht einmal die Hälfte und der Staat will auch noch seinen Teil.
Viel Spaß noch auf der Opferseite der Umverteilungsdiskussion :P
 
Das sind aber eben die Spitzengehälter, über die sich alle aufregen.
Die Aufregung wäre aber wohl geringer, wenn solche Leute keinen hohen Abfindungen oder Bonuszahlungen bekommen, wenn sie Mist bauen.
Liegt aber dann vielleicht auch daran, dass man weniger davon in der Bevölkerung mitbekommt.

Natürlich hat das was mit deiner Bezahlung zu tun. X € kann das Unternehmen für die Bezahlung aller Angestellten entbehren. Wenn einer davon 10 mal mehr, als andere bekommt, bleibt für die entsprechend weniger.
Jein.
Da bei uns, außer wenigen Ausnahmen, nur nach Kollektivvertrag gezahlt wird, könnte unser Werksmeister durch theoretische Zusatzleistungen das 10fache verdienen, selbst wenn er laut KV weniger verdienen müsste.
Solange ich aber korrekt nach KV bezahlt werde, sehe ich kein Problem, da ich unter diesen Vorraussetzungen dort angefangen habe.
Würde der Werksmeister jetzt korrekt nach KV bezahlt werden, würde das verfügbare Geld weiter nach oben, statt nach unten wandern, weswegen mir sein Lohn egal sein kann.

Klingt in der Tat nach einem außergewöhnlich entspannten Tarif. Ich hab schon lange von niemandem mehr gehört, der einen neuen Arbeitsvertrag hat und im Januar mehr als 5 Wochen Resturlaub hätte. Bis zum Oktober sind dann vielleicht noch 5 (für Weihnachten verplante) Tage übrig - es sei denn, man durfte wegen Arbeitsbedarf keinen Urlaub nehmen. Genau das sind dann aber eben die Jobs, in denen man aufhören muss, "arbeiten bis zum Umfallen" als Norm zu verkaufen - egal, wieviel es dafür gibt.
Ich hatte ja schon über 3 Wochen Urlaub dieses Jahr und hätte auch mehr haben können, aber ich gehe normalerweise, bis auf ein paar Ausnahmen, nur dann in Urlaub, wenn ich weniger Arbeit habe.
Im Generellen läuft das aber bei uns sehr gemütlich.

Nice. Ich konnte mein Gehalt dieses Jahr deutlich verbessern, aber nach 36 h habe ich noch nicht einmal die Hälfte und der Staat will auch noch seinen Teil.
Viel Spaß noch auf der Opferseite der Umverteilungsdiskussion
Die 800€ waren netto. :D

Und ja, etliche Einschnitte in den Kollektivvertrag würden mich mehr oder weniger hart treffen, weswegen ich lieber auf unnötige Leistungen verzichten würde.
Wenn ich mehr, bzw. länger arbeite, möchte ich auch mehr bezahlt haben, denn bei mehr Freizeit habe ich auch mehr Zeit, um weniger Geld auszugeben. Klingt für mich nicht nach einem Vorteil.
 
5 Wochen pro Jahr, aber wenn man nur geht, wenn man wenig Arbeit hat, bleibt eben mehr übrig und da ich meine Überstunden dank Schichtbetrieb nur in der Nacht mache, bekomme ich auch 100% Zulage.
Das war es dann aber auch, denn ich bekomme nur etwas über dem, was mir laut KV zusteht und wenn man es genau nehmen würde, müsste ich sogar aufgestuft werden.
Ich würde sogar gerne wieder 12h pro Tag arbeiten dürfen, aber es sind ja nur maximal 10h erlaubt.

Woanders bekommt man bei uns in der Metallbranche sogar leicht mehr bezahlt, hat dafür aber auch blödere Arbeitszeiten.
Mein Gehalt ist hier also nichts Besonderes.
 
der durchschnittliche ami (USA) hat dreimal so viel geld auf dem konto als der durchschnittliche deutsche. (bargeld).
der durchschnittliche nettolohn (jahreseinkommen) liegt doppelt so hoch wie in deutschland.
die USA hatte bis zur "wirtschaftskrise" auch weltweit die finanziell stärkste "mittelschicht" und das jahrzehnte lang in folge.

wenn ich sehe wie unsere politiker gelder versenken und der steuerzahler im prinzip kaum noch leistungen bekommt bis auf die notdürftige minimal-versorgung dann bin ich eindeutig gegen das sozialsystem.

in amerika kostet die mini-privat-versicherung (einstieg-grundversicherung) gerade mal 80$ im monat und man hat die möglichkeit gelder die nicht verwendet worden sind sogar zu vererben.
wenn dein vater also angenommen 50.000$ eingezahlt hat und übermorgen tot umfällt dann bekommt der erbe dies gutgeschrieben.
in deutschland kannst du 300.000€ einzahlen und bekommst bestenfalls die hälfte oder auch gar nichts raus.

im ami land kann man sich mit einem normalen gehalt ziemlich viel leisten... man ist halt für alles selbstverantwortlich.
in deutschland wird man von vollidioten regiert und vollidioten verwalten auch das volk in finanzieller hinsicht.

wofür man in einem niedriglohnland wie deutschland sehr hohe steuern bezahlt ist mir schleierhaft...
die minderwertigen staatlichen hilfen will ich nicht mal geschenkt annehmen. das fängt bei überfüllten schulen an und hört bei komplett überforderten pflegepersonal auf.
ein gutes krankenhaus sucht man auch vergebens. da kann so eine nicht "dringende" hüft-OP schon mal 6+ monate dauern... bis man eben an der reihe ist. es gibt ja noch nicht mal staatliche hilfe für bildung. also quasi nachmittagsunterricht mit schülern die halt dinge "nicht so schnell" auf die reihe bekommen. nein nein, da müssen eltern natürlich privat nachhilfe bezahlen.

erbärmlich, wirklich erbärmliches abzocker-system zugunsten von sozialschmarotzern wie funktionären, politikern und beamten.
ps.: polizei, feuerwehr, rettung ... alles gut. aber diese ganzen pragmatischen bürofurzer im beamtenstab könnte man ausmisten.
 
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der durchschnittliche ami (USA) hat dreimal so viel geld auf dem konto als der durchschnittliche deutsche. (bargeld).
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der durchschnittliche nettolohn (jahreseinkommen) liegt doppelt so hoch wie in deutschland.
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die USA hatte bis zur "wirtschaftskrise" auch weltweit die finanziell stärkste "mittelschicht" und das jahrzehnte lang in folge.
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wenn ich sehe wie unsere politiker gelder versenken und der steuerzahler im prinzip kaum noch leistungen bekommt bis auf die notdürftige minimal-versorgung dann bin ich eindeutig gegen das sozialsystem.

in amerika kostet die mini-privat-versicherung (einstieg-grundversicherung) gerade mal 80$ im monat und man hat die möglichkeit gelder die nicht verwendet worden sind sogar zu vererben.
wenn dein vater also angenommen 50.000$ eingezahlt hat und übermorgen tot umfällt dann bekommt der erbe dies gutgeschrieben.
in deutschland kannst du 300.000€ einzahlen und bekommst bestenfalls die hälfte oder auch gar nichts raus.

im ami land kann man sich mit einem normalen gehalt ziemlich viel leisten... man ist halt für alles selbstverantwortlich.
in deutschland wird man von vollidioten regiert und vollidioten verwalten auch das volk in finanzieller hinsicht.

wofür man in einem niedriglohnland wie deutschland sehr hohe steuern bezahlt ist mir schleierhaft...
die minderwertigen staatlichen hilfen will ich nicht mal geschenkt annehmen. das fängt bei überfüllten schulen an und hört bei komplett überforderten pflegepersonal auf.
ein gutes krankenhaus sucht man auch vergebens. da kann so eine nicht "dringende" hüft-OP schon mal 6+ monate dauern... bis man eben an der reihe ist. es gibt ja noch nicht mal staatliche hilfe für bildung. also quasi nachmittagsunterricht mit schülern die halt dinge "nicht so schnell" auf die reihe bekommen. nein nein, da müssen eltern natürlich privat nachhilfe bezahlen.

erbärmlich, wirklich erbärmliches abzocker-system.

1. Politik | Telepolis
Wenn sich innerhalb der letzten 4 Jahre nichts grundlegendes geändert hat (hat es nicht), stimmt die Aussage nicht.

2. Wenn ich keine Abzüge habe, ist mein Nettolohn ebenfalls doppelt so hoch.

3. Die USA sind Vorreiter in der ungerechten Vermögensverteilung.

4. Mal davon ab, dass unsere "Minimal-Versorgung" mit 380€ + Miete + Nebenkosten im Vergleich geradezu fürstlich sind, ist dir schon bewusst das selbst ein Theaterbesuch deinerseits staatlich gefördert wird.;)
Witzig ist, dass du auf unser Gesundheitssystem schimpfst.....in den USA ist dort viel mehr im Argen. Und wer keine Versicherung hat stirbt! *punkt*
Und gegen was möchtest du dich für 80$ Versichern, wenn du damit die Krankenversicherung meinst --> das kannst du dir abschminken.;)
 
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4. Mal davon ab, dass unsere "Minimal-Versorgung" mit 380€ + Miete + Nebenkosten im Vergleich geradezu fürstlich sind, ist dir schon bewusst das selbst ein Theaterbesuch deinerseits staatlich gefördert wird.

Nicht alle Nebenkosten. Ich glaube den Strom muss man noch selber löhnen, nur Heizung und Wasser werden vom Amt bezahlt. Was aber nix an der Tatsache ändert dass nicht arbeiten mittlerweile belohnt wird. Hartz 4 (am besten noch mit Kindern) und Schwarzarbeit, besser kanns einem eigentlich gar nicht gehen. Alle die noch arbeiten gehen werden noch dafür bestraft.
 
Ich kenne ja auch einige, die es sich in der Hartz-4-Hängematte gemütlich machen, aber mir wäre das einfach zu doof. Ich werde in den kommenden Wochen meine Master-Arbeit abgeben und habe - zumindest wie es jetzt aussieht - erst mal nichts, was zu meiner Qualifikation passt. Trotzdem würde ich solange erst mal irgendwo aushelfen, bis ich was Richtiges finde, bevor ich beim Staat betteln gehe. Zumal es mir auch tierisch auf den Sack ginge, wenn ich ständig vor irgendwelche Minderleister vom Amt treten und Rechenschaft ablegen müsste, warum ich denn nicht Praktikum x in Stadt-am-anderen-Ende-Deutschlands ohne große Chance auf Weiterbeschäftigung für ein paar Kröten angenommen habe.
 
Nicht alle Nebenkosten. Ich glaube den Strom muss man noch selber löhnen, nur Heizung und Wasser werden vom Amt bezahlt. Was aber nix an der Tatsache ändert dass nicht arbeiten mittlerweile belohnt wird. Hartz 4 (am besten noch mit Kindern) und Schwarzarbeit, besser kanns einem eigentlich gar nicht gehen. Alle die noch arbeiten gehen werden noch dafür bestraft.

Du darfst die Altersarmut nicht außer Acht lassen.
Wenn du schwarz arbeitest hast du zwar für den Augenblick Geld aber eben immer nur dann wenn du auch arbeitest.
Mit 70 oder so kannst du aber nicht mehr arbeiten weil die Knochen dann im Eimer sind.
Dann kriegst du nur noch die Grundsicherung im Alter -- das müssten 660€ sein oder so -- versuch davon mal eine Wohnung zu finanzieren.
 
Langfristig wird es eh nicht mehr als Grundsicherung für Alte geben. Berufspolitikerin und Quotenfrau Nahles plündert die Rentenkasse jetzt noch mal ordentlich zu Gunsten einer Generation, die sowieso schon am besten wegkommt. Für heute unter 40-Jährige bleibt dann eben schon ein paar Tage eher nichts als verbrannte Erde. Es gibt künftig einfach zu viele Alte und zu wenig Beitragszahler. Da bringt auch die Zuwanderung nichts. Laut unlängst veröffentlichter Bertelsmannstudio hinterlässt jeder Zuwanderer im Durchschnitt ein Minus von 80k Euro, wenn man deren Bevölkerungsanteil auf die Staatsausgaben umrechnet.

Für eine andere Politik ist es mMN nun auch zu spät. Qualifizierte Zuwanderer kommen sicher nicht hierher, damit sie gigantische Steuer- und Sozialabgaben für ein Seniorenvolk abdrücken dürfen. Schon heute fließen alleine 80 Milliarden Euro an Steuergeldern als Zuschuss in die Rentenkasse. Das ist der mit Abstand größte Haushaltsposten und man mag sich kaum vorstellen, wo das noch hinführt. Und dann werden da noch Billionenbeträge für künftige Pensionäre fällig, ohne dass dafür jemals Reserven geschaffen worden wären ... Insofern sind andere Länder wesentlich interessanter für potenzielle Zuwanderer. Wahrscheinlich werden künftig auch viele Deutsche abwandern, weil sie sich als Leistungsträger in D nur noch gegängelt fühlen.
 
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Du darfst die Altersarmut nicht außer Acht lassen.
Wenn du schwarz arbeitest hast du zwar für den Augenblick Geld aber eben immer nur dann wenn du auch arbeitest.
Mit 70 oder so kannst du aber nicht mehr arbeiten weil die Knochen dann im Eimer sind.
Dann kriegst du nur noch die Grundsicherung im Alter -- das müssten 660€ sein oder so -- versuch davon mal eine Wohnung zu finanzieren.
Is doch egal. Ich bin jetzt 40 und wenn ich soweit bin mit aufhören da gibts dann keine Rente mehr. Da haben wir dann nur noch Grundsicherung.
 
Du darfst die Altersarmut nicht außer Acht lassen.
Wenn du schwarz arbeitest hast du zwar für den Augenblick Geld aber eben immer nur dann wenn du auch arbeitest.
Mit 70 oder so kannst du aber nicht mehr arbeiten weil die Knochen dann im Eimer sind.
Dann kriegst du nur noch die Grundsicherung im Alter -- das müssten 660€ sein oder so -- versuch davon mal eine Wohnung zu finanzieren.

Die Grundsicherung läuft bei Altersarmen nach HartzIV (zwar nicht als ALGII, aber nach den gleichen Kriterien). Wer also tatsächlich schafft, es sich damit "bequem" zu machen (und zwar nur damit, ohne Schwarzarbeit. Den Lebensstandard eines -noch- erfolgreichen Kriminellen als Produkt der Sozialsysteme zu bezeichnen erübrigt wohl jede weitere Diskussion...), der kann/muss/wird das also auch im Alter ähnlich machen. (Zumindest solange, bis er zuzahlungspflichtige Medikamente/Behandlung braucht... .)
Beneiden würde ich solche Menschen, deren Leben primär aus vorm-Fernseher-hängen besteht aber nicht.
 
Derzeit sieht es so aus als wenn man in Zukunft mit 44% des letztens Gehalts in Rente gehen.
Du musst also schon eine Menge verdienen um nicht in den Bereich der Grundsicherung zu kommen.
Und wer sagt dass man in 20 Jahren noch 44% bekommt?
Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente oder Pension gehen kommt auf den Staat eine riesige Summe zu die er stemmen muss.
Solange sich nicht alle an dem System beteiligen wird das in die Hose gehen.
 
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