Der "Naturwissenschaften" Thread

Die Bevölkerung kann man sicher problemlos ernähren.
Aber viele wollen Fleisch essen, mit dem Auto fahren und in einer warmen Wohnung leben. Das kostet nicht nur Ressourcen sondern verschmutzt auch den Planeten.
Jetzt kann man aber nicht verlangen, dass die Menschen, die ja Europa und Nordamerika ausm Fernsehen kennen, nicht so leben dürfen wie wir weil das den Planeten verschmutzt. Man muss endlich mal eine einheitliche Regelung bekommen. Weg von dem kapitalistischen Denken und hin zur Nachhaltigkeit.
Wenn die Erdbeeren aus China im Supermarkt billiger sind als heimische Erdbeeren, dass stimmt was Grundsätzliches nicht.
Ich bin ja dafür, den Preis auf Konsumartikel mit einem CO2 Fingerabdruck auszustatten.
Man schaue sich unsere europäischen Rinder an. Die werden nach Afrika verschifft, dort geschlachtet und das Fleisch kommt dann wieder zurück zu uns und wandert in die Supermärkte.
Und zwar nur deswegen, weil es günstiger ist, die Rinder einzusammeln und nach Afrika zu verschiffen als sie hier zu schlachten. Kann doch nicht sein.
 
Die Bevölkerung kann man sicher problemlos ernähren.
Aber viele wollen Fleisch essen, mit dem Auto fahren und in einer warmen Wohnung leben. Das kostet nicht nur Ressourcen sondern verschmutzt auch den Planeten.
Jetzt kann man aber nicht verlangen, dass die Menschen, die ja Europa und Nordamerika ausm Fernsehen kennen, nicht so leben dürfen wie wir weil das den Planeten verschmutzt. Man muss endlich mal eine einheitliche Regelung bekommen. Weg von dem kapitalistischen Denken und hin zur Nachhaltigkeit.
Wenn die Erdbeeren aus China im Supermarkt billiger sind als heimische Erdbeeren, dass stimmt was Grundsätzliches nicht.
Ich bin ja dafür, den Preis auf Konsumartikel mit einem CO2 Fingerabdruck auszustatten.
Man schaue sich unsere europäischen Rinder an. Die werden nach Afrika verschifft, dort geschlachtet und das Fleisch kommt dann wieder zurück zu uns und wandert in die Supermärkte.
Und zwar nur deswegen, weil es günstiger ist, die Rinder einzusammeln und nach Afrika zu verschiffen als sie hier zu schlachten. Kann doch nicht sein.

Ich muss da auch immer an die Nordseekrabben denken. Die werden zum pulen auch extra nach Marokko gekarrt...
 
Vlt. sollte man den Mist einfach nicht mehr kaufen,

die Konsumenten haben eine hohe Marktmacht,

aber heutzutage soll es ja am liebsten gar nix mehr kosten. :(

Der Letzte in der Kette, ist halt der Loser.
 
Nochmal zu den Naturwissenschaften: was ich interessant finde ist, das für die meisten der perfekteste Körper die Kugel ist. Jeder beliebige Punkt der Oberfläche hat den gleichen Abstand zum Mittelpunkt. Das hat kein anderer Körper.
Aber die Kugel ist etwas vom Menschen geschaffenes. In der Natur gibt es meines Wissens nichts was 100% perfekt ist.
Die Erde ist auch eher kartoffelförmig und nicht so perfekt wie sie immer dargestellt wird.
Außerdem geht sie am Äquator auseinander, bzw das Wasser wird vom Mond seitlich weggezogen.

Aber wie ist es im Mikrokosmos? Sind Atome richtige Kugeln. Oder eher nicht?:)
 
Schönes neues Thema, gerade auch bei Krebsmedikamenten. Da heißt es jetzt: individuell ausprobieren
Ich lese gerade in Spekrum der Wissenschaft ein Interview mit Forschern um den medizinnobelpreisträger
zum Thema. Da ergeben sich massive neue Felder und sämtliche Medizinstudien sind hinterfragbar.

"Warum manche Medikamente zu einem bestimmten Zeitpunkt besser anschlagen, damit beschäftigen sich Chronomediziner"
Chronomedizin: Therapie im Takt des Koerpers | Wissen | Themen | BR.de

"Wann ist die beste Zeit für die Tablette?"
Personalisierte Medizin: Wann ist die beste Zeit fuer die Tablette? - Spektrum der Wissenschaft

War mir bisher völlig entgangen das Thema

Hmmm... So rein theoretisch müsste doch ein schwarzes Loch perfekte Kugelform haben, sofern es statisch (nicht rotierend) ist.
Aber sie rotieren doch mit "wahnsinniger" Geschwindigkeit. Der gesamte Drehompuls ist erhalten geblieben. Genau wie Pulsare auch sehr schnell drehen, einmal pro Sekunde ein Umlauf ist üblich.

Schmelzende Tropfen im Weltraum, also in Versuchen der ISS, haben ziemlioch gute Kugelform. Selbst die Abweichung der Erde ist ziemlich gering,, vergleicht man Pol- zu Äquatorradius

Und holländische Tulpen kommen heute nicht mehr aus Amsterdam sondern aus Kenia.
Es ist auch energetisch viel günstiger, auf guten Böden in Kenia, die mir wenig Düngung auskommen, Blumen zu züchten und nach Europa zu fliegen. Das sind ja keine Gewichte. Das ist besser, als beheizte Glashäuser, in denen sie früher in Holland aufgezogen wurden. Ebenso ist es mit vielen Lebensmitteln, wie Äpfel, deren Lagerung durch Kühlung aufwändig wird.

Dieses ganze Label "regionaler Erzeuger" ist Humbug, solange man es nicht frisch als Gemüse der Saison isst. Ich rate jedem, einen Gemüse Saisonkalender in die Küche zu hängen und das zu kaufen, was gerade geerntet wird. Schmeckt besser, ist billiger und man hat das ganze Jahr Abwechselung Aktuell z.B. Rosenkohl, Rotkohl, Chichorre. Lecker....

z.B.: https://gastroguerilla.files.wordpress.com/2013/01/saison_gemc3bcse.jpg
https://gastroguerilla.files.wordpress.com/2013/01/saison_obst.jpg

...
 
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Nochmal zu den Naturwissenschaften: was ich interessant finde ist, das für die meisten der perfekteste Körper die Kugel ist. Jeder beliebige Punkt der Oberfläche hat den gleichen Abstand zum Mittelpunkt. Das hat kein anderer Körper.
Aber die Kugel ist etwas vom Menschen geschaffenes. In der Natur gibt es meines Wissens nichts was 100% perfekt ist.

Klar gibt es in der Natur Kugeln. Der Heilige Pillendreher rollt die perfekte Kugel. Hatte ich mal in einer Doku gesehen. Die Kugel ist so perfekt, kein Mensch ist in der Lage, eine ähnlich perfekte Kugel mit so geringen Abweichungen zu formen. Schon beeindruckend, was die Evolution so auf die Beine stellt.

Die Erde ist auch eher kartoffelförmig und nicht so perfekt wie sie immer dargestellt wird.
Außerdem geht sie am Äquator auseinander, bzw das Wasser wird vom Mond seitlich weggezogen.

Das mit der Kartoffel ist Unsinn. Natürlich ist die Erde vom Weltraum aus betrachtet eine perfekte Kugel, da man die Unterschiede durch die Rotation oder die Gebirge nicht sehen kann, da sie viel zu klein sind.
Die Geschichte mit der Kartoffel kam auf als man das Gravitationsfeld der Erde vermessen hat und so Unterschiede feststellte.

Aber wie ist es im Mikrokosmos? Sind Atome richtige Kugeln. Oder eher nicht?:)

Nein. Da der Ort eines Elementarteilchens unbestimmt ist, kann man nicht sagen, dass Atome Kugeln sind. Man kann nur anhand von Wahrscheinlichkeiten angeben, wo sich das Elektron gerade befindet.

Aber sie rotieren doch mit "wahnsinniger" Geschwindigkeit. Der gesamte Drehompuls ist erhalten geblieben. Genau wie Pulsare auch sehr schnell drehen, einmal pro Sekunde ein Umlauf ist üblich.

Ja, das ist richtig. Ein Pulsar hat den gleichen Drehipuls wie der Stern, der er vorher war und wenn der Stern sehr groß war, sich aber trotzdem recht schnell gedreht hat, hast du natürlich eine enorme Umdrehungsgeschwindigkeit, wenn der Rest nur noch 10km groß ist. wobei ein Pulsar immer langsamer wird, da er Rotationsenergie verliert.
Beim schwarzen Loch wissen wir aber nicht, was hinter dem Ereignishorizonts ist. Da endet eben die Physik, die wir kennen. Es könnte also sein, dass die gesamte Masse des schwarzen Loch ein Punkt in der Raumzeit ist, wobei auch das wieder Spekulation ist, da die Raumzeit am Ereignishorizonts endet.

Dieses ganze Label "regionaler Erzeuger" ist Humbug, solange mane s nicht frisch als Gemüse der Saison ist. Ich rate jeden einen Gemüse Saisonkalender in die Küche zu hängen und das zu kaufen, was gerade geerntet wird. Schmeckt besser, ist billiger, und man hat das ganze Jahr Abwechselung_

Das Problem ist, dass wir in einer Gesellschaft leben, die jetzt alles sofort haben will. Und der Kapitaslismus hat sich noch nie für Nachhaltigkeit interessiert.
Das ist ja auch das Problem, was ich beim flache Erde Modell habe, wenn die sagen, dass die Erde nach dem Eiswall noch weiter geht und unendlich groß ist aber niemand soll das erfahren.
Wäre das tatsächlich so, würden die Kapitalisten die unendliche Erde sofort ausplündern und alles zu Geld machen.
 
Klar gibt es in der Natur Kugeln. Der Heilige Pillendreher rollt die perfekte Kugel. Hatte ich mal in einer Doku gesehen. Die Kugel ist so perfekt, kein Mensch ist in der Lage, eine ähnlich perfekte Kugel mit so geringen Abweichungen zu formen. Schon beeindruckend, was die Evolution so auf die Beine stellt.
Rollen Mistkäfer wirklich so perfekte Kugeln? Das wußte ich nicht.:D


Das mit der Kartoffel ist Unsinn. Natürlich ist die Erde vom Weltraum aus betrachtet eine perfekte Kugel, da man die Unterschiede durch die Rotation oder die Gebirge nicht sehen kann, da sie viel zu klein sind.
Die Geschichte mit der Kartoffel kam auf als man das Gravitationsfeld der Erde vermessen hat und so Unterschiede feststellte.
Achso. Danke für die Aufklärung.


Nein. Da der Ort eines Elementarteilchens unbestimmt ist, kann man nicht sagen, dass Atome Kugeln sind. Man kann nur anhand von Wahrscheinlichkeiten angeben, wo sich das Elektron gerade befindet.
Und zur Form/Struktur kann man keine Aussage machen?

Ich weiß das man von Elektronenwolken ausgeht (falls das noch aktuell ist). Früher hat man Schalenmodelle verwendet.
Aber der Atomkern muß ja eine (feste) Form haben.
 
Außerdem geht sie am Äquator auseinander, bzw das Wasser wird vom Mond seitlich weggezogen.
Es geht um Fliehkräfte, immerhin hat die Erde am Äquator 1666km/h relativ zum Ursprung drauf, wenn Du 40.000km durch 24h teilst. Das ist bedeutender als die paar Meter vom Mond. Der ist zu weit weg, dessen Schwerkraft ist auf der Erde sehr gering. Die Schwerkraft nimmt mit dem Abstand hoch zwei (Danke Threshold) ab, da bemerkt man 380.000km Entfernung massiv.

Die Geschichte mit der Kartoffel kam auf als man das Gravitationsfeld der Erde vermessen hat und so Unterschiede feststellte.
Z.B. verändern GPS Satellieren ihre Bahn in Abhängigkeit vom lokalen Gravitationsfeld. Es gibt im Bereich von zwei Metern Bahnabweichungen. das ist auf 42000km Bahnumfang der etwas 350km über der Meeresspiegel fliegenden GPS Satelliten wirklich sehr wenig,

Beim schwarzen Loch wissen wir aber nicht, was hinter dem Ereignishorizonts ist.
Aber wir messen die Rotation, schon vor zwanzig Jahren wurde das gemacht, heute ich man da recht genau. Hängt davon ab, was alles ins schwarze Loch kommt. Kleinere, aus Sternen ohne Rotation rotieren natürlich nicht, große, die doe Masse mehrerer Galaxien verschluckten, haben weiterhin deren Drehimpuls.
Rotierende Staubsauger: Schwarze Loecher drehen durch - SPIEGEL ONLINE
 
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Rollen Mistkäfer wirklich so perfekte Kugeln? Das wußte ich nicht.:D

Ja ja, die Käfer sind schon super. :D

Und zur Form/Struktur kann man keine Aussage machen?

Die Erde ist eine Kugel. die kleinen Abweichungen sieht man halt nicht.
Stell dir die Erde in einer Auflösung von 1000 Pixel vor. Die Abflachung an den Polen beträgt 45km. Was sind jetzt die 45km bei einem Durchmesser von 12756km? Der Unterschied Mariangraben zum Everst sind gerade mal 20km. Die Abplattung durch die Rotation ist also mehr als der Unterschied Berg zur tiefsten Stelle im Ozean.
Und vom Weltraum aus siehst du davon eh nichts.

Ich weiß das man von Elektronenwolken ausgeht (falls das noch aktuell ist). Früher hat man Schalenmodelle verwendet.
Aber der Atomkern muß ja eine (feste) Form haben.

Das ist ja das Problem. Was ist Materie eigentlich? Ein Proton besteht aus drei Quarks. Die drei Quarks machen aber gerade mal 5% der Masse des Protons aus. Der Rest ist Bindungsenergie.
Ein Proton besteht also im Prinzip aus Bindungsenergie. Im Prinzip kannst du im Mikrokosmos alles als Wolke betrachten. Egal ob es jetzt Elektronen sind, Atome als Ganzes oder Protonen oder Neutronen. Nichts ist wirklich greifbar oder auszumachen.
Und wirklich "sehen" kann man ein Proton eh nicht. Selbst wenn du mit hoch energetischem Licht das Proton bestrahlst um es sichtbar zu machen, wird die Energie, die du dem Proton so zuführst, es verändern und somit unsichtbar machen.
In der Quantenphysik muss man halt auch ein Stück "glauben" dass es so ist. Denn sichtbar machen kann man das nicht. Man kann das aber mathematisch erfassen und die Mathematik lügt nicht.

Es geht um Fliehkräfte, immerhin hat die Erde am Äquator 1666km/h relativ zum Ursprung drauf, wenn Du 40.000km durch 24h teilst. Das ist bedeutender als die paar Meter vom Mond. Der ist zu weit weg, dessen Schwerkraft ist auf der Erde sehr gering. Die Schwerkraft nimmt mit dem Abstand hoch drei ab, da bemerkt man 380.000km Entfernung massiv.

Die Schwerkraft nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab.

Aber wir messen die Rotation, schon vor zwanzig Jahren wurde das gemacht, heute ich man da recht genau. Hängt davon ab, was alles ins schwarze Loch kommt. Kleinere, aus Sternen ohne Rotation rotieren natürlich nicht, große, die doe Masse mehrerer Galaxien verschluckten, haben weiterhin deren Drehimpuls.
Rotierende Staubsauger: Schwarze Loecher drehen durch - SPIEGEL ONLINE

Wie gesagt, was hinter dem Ereignishorizonts ist, weiß niemand. die Physik und die Naturgesetze enden dort.
Was hier beschrieben wird, ist nur die Wirkung. Mehr nicht. Der Ereignishorizont ist die Grenze. Was ein schwarzes Loch wirklich ist, wissen wir nicht.
 
Menschenaffen, gewisse Vogelarten (Krähen, Möwen, Papageien) und Wale habe im Tierreich die höchste Intelligenz.

...sagt jedenfalls Homo sapiens. ;)
Die Kriterien, was "Intelligenz" und vor allem was "viel Intelligenz" ist, sind aber recht willkürlich festgelegt und hängen oft eher von dem Erfindergeist der Untersuchenden ab. Bei vielen Tests dürfte das Problem weniger darin bestehen, ein Tier zu finden, dass sie meistern könnte, als ein Tier zu finden, dass sie überhaupt zu lösen versucht. Letztlich ist man auf extrem primitive "überwinde Hindernisse zwischen dir und deiner Nahrung"-Aufgaben beschränkt. Und spätestens bei einem Weidetier (die vermutlich dennoch nicht ganz zu Unrecht als eher kleine Leuchten gelten), dass normalerweise quer über eine ganze Wiese läuft und von 2000000 Grashalmen nur exakt die 342 anrührt, auf die es gerade Appetit hat, kommt man damit nicht weit.

Sehr intelligente Tiere können sogar bis zu einen bestimmten Level denken, das sie u.a. Werkzeuge herstellen und benutzen und Strategien entwickeln.
Deren Entwicklungstand ist mit menschlichen Kleinkindern vergleichbar.

Kleinkinder? Einige, laut Homo sapiens besonders intelligente Tiere bringen Sachen zustande, die man sehr ungern an Kindern sehen würde. Die Intelligenzforschung konzentriert sich ja gern auf Positivmerkmale und zeichnet damit ein recht löchriges Bild, aber wenn man sich die Topvertreter der sogenannten intelligenten Tiere anguckt, ergiben sich recht klare Trends. Sepien (Kollegen der Kraken) täuschen, Krähen lügen, Bonobos betrügen, Schimpansen für Krieg inklusive Hinterhalten, iirc bei einer Gorilla-Population (könnte aber auch Schimpansen gewesen sein, bin mir gerade sehr unsicher) wurde schon Genozid, also die Ausrottung einer benachbarten Gruppe nachgewiesen und Große Tümmler betreiben Gruppenvergewaltigung (einfache ist für weitaus mehr nachgewiesen).
Ein Hoch auf die Intelligenz!

Demnach auch eine Seele.

Bewusstsein und Individualität sind Begriffe aus der Persönlichkeitsforschung, aber "Seele" ist ein rein theologischer Ausdruck. Es sind keine Merkmale einer menschlichen "Seele" bekannt, somit kann man auch keine Spuren derselben in Tieren finden. Es gibt nur die Zuschreibung von "Seelen" durch Vertreter verschiedener Religionen. Christliche Seelen gibt es demnach nur beim Menschen, Hinduistische dagegen an allen Ecken und Enden :ka:


Na ja, ein paar Idioten glauben ja, dass die Erde nach dem Eiswall unendlich weit groß ist. :D
Von daher mache ich mir keine Sorgen. :daumen:
Und das Erdöl wird auch nie knapp werden, weil das Erdöl ja keine Millionen Jahre in der Erde lag und aus abgestorbener Biomasse entstanden ist.
Die Welt kann so einfach sein. :hail:

Um Knappheit von Erdöl auszuschließen muss man sich nicht auf einer Scheibe wähnen. Wir kennen weitaus mehr Erdöl und Kohle und vor allem Erdgas Lagerstätten, als wir in den nächsten Jahrtausenden verbrennen sollten, wenn uns unsere Lebensbedingungen lieb sind.
Ehe das Öl wirklich knapp wird, haben wir wesentlich größere Probleme.


Das Problem an dieser Aussage "es sind zu viele Menschen" liegt darin, dass damit die Verantwortung verschoben wird. Und die Verantwortung liegt bei uns Europäern und dem Rest der "westlichen" Welt. Eine afrikanische Großfamilie trägt nur einen Bruchteil im Vergleich zu einem Europäer zur Umweltzerstörung und Klimawandel bei. Die Probleme hierbei sind eher im sozialen Bereich zu suchen. Ich glaube auch, dass wir problemlos in der Lage sind, die derzeitige Weltbevölkerung zu ernähren, dafür müssten die Lebensmittel fair verteilt werden und wir müssen hier mit der Lebensmittelverschwendung aufhören.

Die Lücke zwischen "können" und "müssen" wird immer enger. Klar "kann" man mit perfekter Organisation auch 12-14 Milliarden am Leben erhalten - so ein Mensch braucht erstaunlich wenig zum Überleben. Aber vor ein paar Jahrzehnten hatte man noch die Ambition, die Menschen gut und vielseitig und schmackhaft zu ernähren. Und vor 0,5-1 Jahrhundert hätte man drum herum auch noch ein Bisschen Natur übrig lassen können. Zu viele sind es definitiv und das ist eigentlich kein Anlass, irgendwas abzuschieben. Erst recht nicht als Europäer, denn Europa ist der afaik (=zu faul, nachzugucken :P) am dichtesten besiedelste Kontinent, der mit die meisten Versorgungsgüter importiert. Klar gibt es mehr Kongolesen als Belgier, aber man muss halt auch die Größe und die Ressourcen des Landes angucken. Wenn wir in Deutschland Reservate in der Größe einrichten würden, wie man es von manch afrikanischem Staat erwartet und auf Netto-Selbstversorgung inklusive Energie bestehen würde, dann wären vielleicht noch 30-40 Millionen Deutsche tragbar, wenn man vor allem den ländlichen Teil einspart und 20 Millionen, wenn man die derzeitige Verteilung den zusätzlichen Pro-Kopf-Bedarf bei geringerer Siedlungsdichte mit einrechnet.
Die Feststellung "zu viel" ist in meinen Augen vollkommen richtig, aber jeder der hier mitliest darf sich direkt selbst an die Nase fassen und mal überlegen, wieviel seine Familie so zur Bevölkerungsentwicklung beiträgt/beigetragen hat.


Ich muss da auch immer an die Nordseekrabben denken. Die werden zum pulen auch extra nach Marokko gekarrt...

Aber wehe wenn LKW mal ein paar Cent mehr kosten...


Aber wie ist es im Mikrokosmos? Sind Atome richtige Kugeln. Oder eher nicht?:)

Atome bestehen aus einer relativ geringen Anzahl kleinerer Bausteine. Wenn die nicht gerade perfekte Halb/Viertel/...-kugeln sind, kann das wohl nicht einmal Näherungsweise aufgehen. Gängige Darstellungen von Atomkernen ähneln eher Himbeeren.

Die beste natürliche Annäherung an Kugeln dürften wohl Sterne sein, weil deren Eigengravitation im Vergleich zu extern wirkenden Kräften und im Vergleich zur Eigenrotation meist sehr hoch ist und ein plastischer Körpern, auf den nur Eigengravitation wirkt, eine perfekte Kugel bilden würde.


Rollen Mistkäfer wirklich so perfekte Kugeln? Das wußte ich nicht.:D

Ich hab zumindest schon Bilder von scheibenähnlichen Dung-Pellets gesehen. Dürfte davon abhängen, wo das Objekt langgerollt wird. Wie jeder weiß, der schonmal Bulleten geformt hat, ist 2D-rollen eine recht gute Möglichkeit, Kugelformen zu produzieren und relativ zu ihrer Größe Rollen Mistkäfer ziemlich viel. Aber halt manchmal auch ziemlich lange geradeaus und das ergibt dann nur in einer Dimension was relativ rundes - also eine Scheibe oder eine Wurst. Wenn ständig die Richtung geändert wird, sollten aber gute Kugeln bei rauskommen.

Im biologischen Bereich dürften aber einfache Zellkolonien oder schlicht einzelne Zellen die besten Annäherungen sein. Erinnert sich noch jemand an Volvox aus dem Biounterricht?


Z.B. verändern GPS Satellieren ihre Bahn in Abhängigkeit vom lokalen Gravitationsfeld. Es gibt im Bereich von zwei Metern Bahnabweichungen. das ist auf 42000km Bahnumfang der etwas 350km über der Meeresspiegel fliegenden GPS Satelliten wirklich sehr wenig,

Wenn man mit GPS 1 m hohe Wellen vermessen will, ist es viel :)
 
Kleinkinder? Einige, laut Homo sapiens besonders intelligente Tiere bringen Sachen zustande, die man sehr ungern an Kindern sehen würde. Die Intelligenzforschung konzentriert sich ja gern auf Positivmerkmale und zeichnet damit ein recht löchriges Bild, aber wenn man sich die Topvertreter der sogenannten intelligenten Tiere anguckt, ergiben sich recht klare Trends. Sepien (Kollegen der Kraken) täuschen, Krähen lügen, Bonobos betrügen, Schimpansen für Krieg inklusive Hinterhalten, iirc bei einer Gorilla-Population (könnte aber auch Schimpansen gewesen sein, bin mir gerade sehr unsicher) wurde schon Genozid, also die Ausrottung einer benachbarten Gruppe nachgewiesen und Große Tümmler betreiben Gruppenvergewaltigung (einfache ist für weitaus mehr nachgewiesen).
Ein Hoch auf die Intelligenz!

Wo wir wieder bei der Evolution sind. Hast du einen Vorteil gegenüber anderen, wird der gnadenlos genutzt.
Der Mensch hat der Vorteil, dass er einerseits in Gruppen arbeitet und andererseits eben fähig ist, komplexe Strukturen zu bilden.
Hätten die Schimpansen die Fähigkeit, hätten sie sich auf dem gesamten Globus ausgebreitet.

Das mit dem Genozid waren Schimpansen. Allerdings ist sich die Forschung da uneins. Vermutlich haben die Schimpansen eine andere Gruppe zwar angegriffen, aber eher vertrieben als alle getötet.
Dabei ging es um Lebensraum und Nahrung.
 
Wenn man mit GPS 1 m hohe Wellen vermessen will, ist es viel :)
Es ging nur um die Kugelabweichung der Erde. Das ganze GPS System ist, hinterfragt man Genauigkeiten, ziemlich interessant. Natürlich wird z.B. die Geschwindigkeit der Satelliten für deren Zeitmessung mit berücksichtigt, ebenso minimale Bahnänderungen durch uinterschiedliche Schwerkraft, etc. Wenn man bewertet, wie genau man die Distanz zu den Satelliten auf der Erde messen muss, immerhin sind die min. 400km entfernt, damit man die eigenen Position auf 30cm genau bestimmen kann, und auf dem Niveau sind militärische GPS Systeme, dann ist das alles echtes Hightech. Sowas baut man nicht einfach.

Die Schwerkraft nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab.
Ups, habe ich drei geschrieben und nicht zwei? Es iost eine Kugeloberflöcxhe, also natürlich hoch zwei mit dem Abstand...
76.gif
 
Klar gibt es in der Natur Kugeln. Der Heilige Pillendreher rollt die perfekte Kugel. Hatte ich mal in einer Doku gesehen. Die Kugel ist so perfekt, kein Mensch ist in der Lage, eine ähnlich perfekte Kugel mit so geringen Abweichungen zu formen. Schon beeindruckend, was die Evolution so auf die Beine stellt.
*Holy shi.* :P



Und zur Form/Struktur kann man keine Aussage machen?

Ich weiß das man von Elektronenwolken ausgeht (falls das noch aktuell ist). Früher hat man Schalenmodelle verwendet.
Aber der Atomkern muß ja eine (feste) Form haben.

Wenn alles eine Form hätte, müsste alles aus irgendwas anderem bestehen und man würde sich fragen welche Form das hat ;).
Das ist alles ein Geschwurbel(tm) aus Felder, die in ihrer Wirkung den Eindruck von greibarer Geometrie hinterlassen.

Man verwendet das Schalenmodell auch heute noch. Man muss nicht jedes Problem maximal kompliziert behandeln. Wenn ich die Fallzeit eines Steins aus Höhe h ausrechnen möchte pack ich auch nicht die ART aus :ugly:.
Schalenmodell mit dem Ausschlussprinzip von Pauli und man kann schon wirklich viel erschlagen.


In der Quantenphysik muss man halt auch ein Stück "glauben" dass es so ist. Denn sichtbar machen kann man das nicht. Man kann das aber mathematisch erfassen und die Mathematik lügt nicht.

Das ist kein Glauben, das ist der verzweifelte Versuch nicht anschauliche Dinge in anschauliche Modelle zu pressen. Das klappt aber nicht und man sollte sich auf die Messungen und Berechnungen verlassen. Fängt man da ein mal mit irgendwelchen Vergleichen (Rotation von Elementarteilchen) an kommt man in Teufelsküche :D
 
Das ist kein Glauben, das ist der verzweifelte Versuch nicht anschauliche Dinge in anschauliche Modelle zu pressen. Das klappt aber nicht und man sollte sich auf die Messungen und Berechnungen verlassen. Fängt man da ein mal mit irgendwelchen Vergleichen (Rotation von Elementarteilchen) an kommt man in Teufelsküche :D

Na ja, man versucht alles in eine Form zu pressen. Ob das nun der Spin der Elementarteilchen ist oder die Farbladung der Quarks.
Das gleiche ist ja dunkle Energie oder dunkle Materie. Das sind letztendlich nur Platzhalter für etwas, das wir noch nicht verstehen.
 
Na ja, man versucht alles in eine Form zu pressen. Ob das nun der Spin der Elementarteilchen ist oder die Farbladung der Quarks.
Das gleiche ist ja dunkle Energie oder dunkle Materie. Das sind letztendlich nur Platzhalter für etwas, das wir noch nicht verstehen.

Gerade weil man irgendwann mal unglückliche Namen vergeben hat sollte man sich darunter nichts vorstellen. Die Vorstellung von mechanischen Modellen hindert einen nur daran die sehr speziellen Eigenschaften der Quantenmechanik zu akzeptieren ;).
 
Die Erde ist eine Kugel. die kleinen Abweichungen sieht man halt nicht.
Stell dir die Erde in einer Auflösung von 1000 Pixel vor. Die Abflachung an den Polen beträgt 45km. Was sind jetzt die 45km bei einem Durchmesser von 12756km? Der Unterschied Mariangraben zum Everst sind gerade mal 20km. Die Abplattung durch die Rotation ist also mehr als der Unterschied Berg zur tiefsten Stelle im Ozean.
Und vom Weltraum aus siehst du davon eh nichts.
Die Frage war auf den Atomkern bezogen.;)



...sagt jedenfalls Homo sapiens. ;)
Die Kriterien, was "Intelligenz" und vor allem was "viel Intelligenz" ist, sind aber recht willkürlich festgelegt und hängen oft eher von dem Erfindergeist der Untersuchenden ab. Bei vielen Tests dürfte das Problem weniger darin bestehen, ein Tier zu finden, dass sie meistern könnte, als ein Tier zu finden, dass sie überhaupt zu lösen versucht. Letztlich ist man auf extrem primitive "überwinde Hindernisse zwischen dir und deiner Nahrung"-Aufgaben beschränkt. Und spätestens bei einem Weidetier (die vermutlich dennoch nicht ganz zu Unrecht als eher kleine Leuchten gelten), dass normalerweise quer über eine ganze Wiese läuft und von 2000000 Grashalmen nur exakt die 342 anrührt, auf die es gerade Appetit hat, kommt man damit nicht weit.
Tiere lassen sich leider nur durch Belohnungen dazu "überreden" irgendwelche Aufgaben zu lösen. Und die Belohnungen sind meistens etwas essbares.

Wobei der Mensch ohne Lohn ja auch ungerne arbeiten geht.:D


Kleinkinder? Einige, laut Homo sapiens besonders intelligente Tiere bringen Sachen zustande, die man sehr ungern an Kindern sehen würde. Die Intelligenzforschung konzentriert sich ja gern auf Positivmerkmale und zeichnet damit ein recht löchriges Bild, aber wenn man sich die Topvertreter der sogenannten intelligenten Tiere anguckt, ergiben sich recht klare Trends. Sepien (Kollegen der Kraken) täuschen, Krähen lügen, Bonobos betrügen, Schimpansen für Krieg inklusive Hinterhalten, iirc bei einer Gorilla-Population (könnte aber auch Schimpansen gewesen sein, bin mir gerade sehr unsicher) wurde schon Genozid, also die Ausrottung einer benachbarten Gruppe nachgewiesen und Große Tümmler betreiben Gruppenvergewaltigung (einfache ist für weitaus mehr nachgewiesen).
Ein Hoch auf die Intelligenz!
Es wurde der kognitive Entwicklungsstand bewertet. Durch Verhaltensforscher und Psychologen.



Bewusstsein und Individualität sind Begriffe aus der Persönlichkeitsforschung, aber "Seele" ist ein rein theologischer Ausdruck. Es sind keine Merkmale einer menschlichen "Seele" bekannt, somit kann man auch keine Spuren derselben in Tieren finden. Es gibt nur die Zuschreibung von "Seelen" durch Vertreter verschiedener Religionen. Christliche Seelen gibt es demnach nur beim Menschen, Hinduistische dagegen an allen Ecken und Enden :ka:
Für mich hängen Bewußtsein, Charakter und Seele zusammen.

Man verwendet das Schalenmodell auch heute noch. Man muss nicht jedes Problem maximal kompliziert behandeln. Wenn ich die Fallzeit eines Steins aus Höhe h ausrechnen möchte pack ich auch nicht die ART aus :ugly:.
Schalenmodell mit dem Ausschlussprinzip von Pauli und man kann schon wirklich viel erschlagen.
Ok. Das ist einleuchtend.;)


Edit: Noch was erfreuliches aus dem Bereich der Biologie

Riesenbiene erstmals seit 38 Jahren in Indonesien gesichtet - WELT

Die kann von der Körpergröße fast der asiatischen Riesenhornisse Konkurrenz machen.:wow:
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade weil man irgendwann mal unglückliche Namen vergeben hat sollte man sich darunter nichts vorstellen. Die Vorstellung von mechanischen Modellen hindert einen nur daran die sehr speziellen Eigenschaften der Quantenmechanik zu akzeptieren ;).

Ja, Big Bang Theorie, Schwarzes Loch. Da gibt es einige Namen, die sich irgendwann mal durchgesetzt haben und nun nicht mehr austauschbar sind.
Und die Quantenphysik ist sowieso etwas, mit dem der normale Mensch nicht viel anfangen kann. Alleine der Tunneleffekt ist im Grunde genommen hanebüchen. Aber ohne ihn könnte die Sonne keine Protonen miteinander verschmelzen.
 
Ja, Big Bang Theorie, Schwarzes Loch. Da gibt es einige Namen, die sich irgendwann mal durchgesetzt haben und nun nicht mehr austauschbar sind.
Und die Quantenphysik ist sowieso etwas, mit dem der normale Mensch nicht viel anfangen kann. Alleine der Tunneleffekt ist im Grunde genommen hanebüchen. Aber ohne ihn könnte die Sonne keine Protonen miteinander verschmelzen.

Nur wenn man glaubt Teilchen wären Kugeln :X
 
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