Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wobei ich nicht glaube das Energie und Materie unendlich vorhanden sind, sondern "nur" der Raum unendlich groß. Bzw er wird unendlich groß weil der Prozess der Expansion ja noch im vollen Gange ist. Bzw sogar schneller wird.;)

Soweit ich weiß wird nicht mehr angenommen, das Universum sei aus einer einzigen Singularität hervorgegangen, sondern möglicherweise an unendlich vielen Punkten zum exakt gleichen Zeitpunkt (ja das ist möglich, da die Naturgesetz erst mit Entstehung des Universums entstanden sind, bzw sogar erst kurz danach), daher spricht nicht wirklich etwas gegen unendliche Materiemassen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Soweit ich weiß wird nicht mehr angenommen, das Universum sei aus einer einzigen Singularität hervorgegangen, sondern möglicherweise an unendlich vielen Punkten zum exakt gleichen Zeitpunkt (ja das ist möglich, da die Naturgesetz erst mit Entstehung des Universums entstanden sind, bzw sogar erst kurz danach), daher spricht nicht wirklich etwas gegen unendliche Materiemassen.
Ok das habe ich noch nicht gehört, das ist mir neu. Müßte ich mich mal ein wenig drüber informieren...
 
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Wenn dich das Ganze ein wenig interessiert (also nicht nur der eine Punkt), dann kannst du mal hier lesen http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/ , der Autor schreibt es echt super verständlich, so dass sogar Laien wie ich die sonst von Physik und Chemie 0,0 Ahnung haben es verstehen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

daher spricht nicht wirklich etwas gegen unendliche Materiemassen.

Der Physiker hat immer was gegen Unendlichkeit, denn Unendlichkeit lässt sich schwer in eine Form gießen.
Wenn das Universum unendlich viel Energie beinhalte, wäre die Entropie unwichtig. Wieso aber sollte man dann Strukturen schaffen, wenn es unendlich viel Energie gäbe?
 
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Der Physiker hat immer was gegen Unendlichkeit, denn Unendlichkeit lässt sich schwer in eine Form gießen.
Wenn das Universum unendlich viel Energie beinhalte, wäre die Entropie unwichtig. Wieso aber sollte man dann Strukturen schaffen, wenn es unendlich viel Energie gäbe?

Wenn ich einen Punkt habe und dieser die Energiemenge X beinhaltet und diese ausreicht um z.B das beobachtbare Universum zu schaffen, es aber von diesem Punkt unendlich viele an unendlich vielen Orten gab, so gibt es dennoch letztendlich mehr Raum als Materie, wobei es von beidem unendlich viel gibt (ja macht nicht wirklich Sinn, da unendlich keine Steigerung hat aber ich denke du verstehst was ich meine).

Ganz abgesehen davon, er hat etwas gegen Unendlichkeit, doch sie existiert, außer du bist in der Lage die Relativitätstheorie zu widerlegen und somit die Singularitäten in Schwarzen Löchern zu widerlegen und am Anfang des Universums kann es alles gegeben haben, bzw. eher nichts, denn erst mit diesem, bzw. kurz danach, wenn ich mich richtig erinnere, entstanden die Naturgesetze.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wenn ich einen Punkt habe und dieser die Energiemenge X beinhaltet und diese ausreicht um z.B das beobachtbare Universum zu schaffen, es aber von diesem Punkt unendlich viele an unendlich vielen Orten gab, so gibt es dennoch letztendlich mehr Raum als Materie, wobei es von beidem unendlich viel gibt (ja macht nicht wirklich Sinn, da unendlich keine Steigerung hat aber ich denke du verstehst was ich meine).

Das ist ja die Frage -- gab es unendlich viele Punkte, an denen das Universum entstand?

Ganz abgesehen davon, er hat etwas gegen Unendlichkeit, doch sie existiert, außer du bist in der Lage die Relativitätstheorie zu widerlegen und somit die Singularitäten in Schwarzen Löchern zu widerlegen und am Anfang des Universums kann es alles gegeben haben, bzw. eher nichts, denn erst mit diesem, bzw. kurz danach, wenn ich mich richtig erinnere, entstanden die Naturgesetze.

Öhm -- du darfst den Ereignishorizont eines schwarzen Lochs -- den man sehr wohl physikalisch erfassen kann -- nicht mit dem schwarzen Loch an sich gleich setzen. Was sich hinter dem Ereignishorizonts verbirgt, weiß kein Mensch, da die Physik hier schlicht versagt und auch die allgemeine Relativitätstheorie versagt hier. Sie postuliert zwar sowas wie ein schwarzes Loch aber gleichzeitig versagt die Relativitätstheorie dabei, das physikalisch zu beschreiben.
Schwarze Löcher selbst können wir nur mathematisch erklären und als Strukturwissenschaft hat die Mathematik sowieso keine Probleme mit Unendlichkeit.
Und die Naturgesetze müssen mit dem Urknall entstanden sein und nicht kurz danach.
 
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Das ist ja die Frage -- gab es unendlich viele Punkte, an denen das Universum entstand?

Das wissen wir nicht, es ist aber weit entfernt von unmöglich.

Öhm -- du darfst den Ereignishorizont eines schwarzen Lochs -- den man sehr wohl physikalisch erfassen kann -- nicht mit dem schwarzen Loch an sich gleich setzen. Was sich hinter dem Ereignishorizonts verbirgt, weiß kein Mensch, da die Physik hier schlicht versagt und auch die allgemeine Relativitätstheorie versagt hier. Sie postuliert zwar sowas wie ein schwarzes Loch aber gleichzeitig versagt die Relativitätstheorie dabei, das physikalisch zu beschreiben.
Schwarze Löcher selbst können wir nur mathematisch erklären und als Strukturwissenschaft hat die Mathematik sowieso keine Probleme mit Unendlichkeit.

Die Relativitätstheorie erlaubt doch Singularitäten in dieser Form?
Außerdem brauchst du doch die Singularität?, ansonsten wäre es schlicht nicht möglich, dass Licht nicht aus dem Schwarzen Loch entkommen kann.
Mal nebenbei eine Frage an dich, da du dich ein wenig mit Physik aus zu kennen scheinst, müsste das Licht, sowie alles andere nicht Überlichtgeschwindigkeit nach passieren des Ereignishorizonts erreichen?, die Fluchtgeschwindigkeit ist ja höher als die Lichtgeschwindigkeit, sorry, wenn das eine eigentlich dumme Frage ist, aber etwas dazu (was ich verstanden habe) habe ich nicht bei Google finden können.

Und die Naturgesetze müssen mit dem Urknall entstanden sein und nicht kurz danach.

Ok, kann sein, dass ich da falsch liege, aber ist das nicht der (oder einer der Gründe) Grund, warum man nur bis zu einer gewissen Zeit nach dem Urknall zurückrechnen kann?
 
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Dass Licht (also ein Photon) den Ereignishorizont nicht verlassen kann, liegt daran dass er "unendlich" gekrümmt wird.
Da ein Photon immer mit c fliegt und bei einer größeren Masse nicht langsamer wird, verlängert sich die Zeit, die Frequenz des Photons nimmt ab und wird ins Rote verschoben. An bzw. "in" einer Singularität bleibt die Zeit stehen, ein Photon kann deshalb nicht daraus entweichen, weil ihm einfach die "Zeit" dazu fehlt.:D:ugly:

Die Fluchtgeschwindigkeit eines Schwarzen Lochs kann man übrigens berechnen: Fluchtgeschwindigkeit (Raumfahrt) – Wikipedia
Die Fluchtgeschwindigkeit ist hier übrigens nicht größer c, sondern gerade c im Vakuum, allderings ist das auch nach der Neuwton'schen Auffassung der Gravitationsphysik. Genauer bzw. korrekt wird das mit der Kerr-Lösung beschrieben und das ist jetzt wieder über meinem Reportoire an Layenwissen. :fresse:
 
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"1" ist eine Größe die bekannt ist in der Drake-Gleichung, nämlich unser Fall. Andere Fälle sind uns nicht bekannt.
Ich denke du machst das auch zu kompliziert.;)

Wir haben bis zu 300 Milliarden Sterne in unserer Galaxie. Wenn davon jeder Millionste Stern einen erdähnlichen Planet im Sonnensystem hat sind es dann immer noch 300000.
Extrapoliere das mal auf das Universum!

Wahrscheinlichkeiten werden angegeben als "Zahl der Fälle in denen es Eintritt"/"Zahl der Fälle die zu betrachten sind". Erstere lautet für die uns bekannten Planten "1", ja. Aber wir haben keine Ahnung, wie groß die zweite Zahl ist. Der mich bemitleidende RtZk geht offenbar von wenigen tausend bis zehntausend aus, wann dann "weit unter 1%", also z.B. 0,01% = 10^-5 ergeben würde. Multipliziert man das mit der Zahl der Planeten erhält man natürlich astronomisch hohe Zahlen. Aber es könnte auch ebensogut 10^-50 sein. Da wir nur einen einzigen Planten kennen, auf dem Leben entstanden ist und dort noch nicht einmal genau wissen, wie, können wir das schlichtweg nicht abschätzen. Und zwar nicht nur nicht mit wissenschaftlicher Präzision, sondern auch nicht intuitiv hinsichtlich der Größenordnung.

Nur so zur Orientierung ein Rechenbeispiel, wie oft die Entstehung von Leben auf der Erde schief gegangen ist: Nach aktuellem Stand der Forschung hat sich Leben auf diesem Planeten nur ein einziges Mal gebildet (und dann ausgebreitet). Alle gängigen Theorien zum Ursprung gehen von auf der frühen Erde weit und dank großflächiger Umweltprozesse auch nicht in extrem abweichenden Mengen verbreiteten Zubstanzen aus und von abiotischen Faktoren, die zumindest in den obersten 10 m einer Wasserfläche und den obersten 10 cm einer Landfläche möglich sind. Gehen wir im globalen Schnitt mal von 1 m aus und klammern die 1/3 der Erdoberfläche aus, weil die Bedingungen in polaren Regionen schlechter sind, so ergibt sich ein Volumen von 148900000000000 m³, in dem Leben häte entstehen können. Die benötigten Stoffe respektive eine Protozelle würden aber bequem in einen Würfel von 0,1 mm Kantenlänge passen (eigentlich auch noch einmal 1-2 Größenordnungen kleiner, aber es soll mir ja keiner vorwerfen, ich würde mir die Sache schönrechnen). Das heißt es gab 1,5*10^20 mögliche Orte, an denen Leben hätte entstehen können. Aber nur an einem davon hat das Ganze auch funktioniert - und das ist nur die Betrachtung der räumlichen Komponente. Zeitlich hätte es wortwörtlich jede Minute soweit sein können, denn 60 Sekunden reichen locker aus, um die chemische Substanzen in einem so kleinen Volumen neu zu mischen. Faktisch vergingen zwischen einer ausreichenden Abkühlung der Erde und somit der Möglichkeit von Leben bis zu den ersten Spuren von Leben schätzungsweise 500 Millionen Jahre (ältere Untersuchungen tendieren zu 1 Milliarde). Das heißt an jedem dieser 1,5*10^20 Orte gab es 5*10^12 mögliche Zeitpunkte, an denen Leben hätte entstehen können, bis es das erste Mal geklappt hat. Bis dieses Leben anschließend die Bedingungen weltweit so nachhaltig verändert hatte, dass eine exakte Wiederholung unmöglich wurde, verging noch einmal erheblichen Zeit. Zusammengenommen ergeben sich rund 10^33 Zeitpunkte und Orte, an denen Leben auf diesem Planeten hätte entstehen können/sollen. Und es hat nur ein einziges Mal geklappt.
Um das mal Auszuschreiben: Nur
1/1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000
der Versuche, Leben entstehen zu lassen, was hier erfolgreich. Zum Vergleich: Die Chance auf einem Sechser im Lotto liegt bei exakt 1/15.537.573. Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben auf der Erde liegt eher auf dem Niveau von "Eine Raumsonde mit zufälligem Kurs starten und dann ohne weitere Kurskorrekturen am Mars UND am Jupiter vorbeizufliegen" (und ggf. noch Saturn zu treffen). Mit "deutlich unter 1%" oder allgemein mit Wahrscheinlichkeitserfahrungen aus dem Alltag kommt man bei Fragen nach der Entstehung von Leben dagegen nicht weit. Menschen sind unfähig, solche Zahlen intuitiv handzuhaben und bis wir ein paar 10000 Planeten direkt untersucht haben und es uns gelungen ist, Leben selbst herzustellen, werden wir auch keine Rechengrundlage für eine wissenschaftliche Einschätzung haben.
 
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Das wissen wir nicht, es ist aber weit entfernt von unmöglich.

Man kann nichts ausschließen. Keine Frage.
Die Theorien über den Urknall gehen bis knapp an die Planck Zeit heran. Aber heran kommt man nicht und alles was davor war, entzieht sich uns eh.

Die Relativitätstheorie erlaubt doch Singularitäten in dieser Form?
Außerdem brauchst du doch die Singularität?, ansonsten wäre es schlicht nicht möglich, dass Licht nicht aus dem Schwarzen Loch entkommen kann.
Mal nebenbei eine Frage an dich, da du dich ein wenig mit Physik aus zu kennen scheinst, müsste das Licht, sowie alles andere nicht Überlichtgeschwindigkeit nach passieren des Ereignishorizonts erreichen?, die Fluchtgeschwindigkeit ist ja höher als die Lichtgeschwindigkeit, sorry, wenn das eine eigentlich dumme Frage ist, aber etwas dazu (was ich verstanden habe) habe ich nicht bei Google finden können.

Ja, die Relativitätstheorie erlaubt die Singularität.
Eine Singularität wurde ja anfangs mathematisch erfasst, denn man wollte letztendlich wissen, wie viel Masse benötigt wird, bis selbst das Licht nicht mehr dem Gravitationspotenzial entkommen kann.
Und schließlich entdeckte man im Weltall indirekt exakt solche Massen. Cygnus X1 ist vermutlich das berühmteste Schwarze Loch (wobei mich ja immer noch interessiert, wie da überhaupt ein Blauer Überriese noch da ist, wenn nebenan ein Stern zur Supernova wurde und jetzt als schwarzes Loch weiter existiert -- aber das nur am Rande). Auch wenn man natürlich nicht 100% sagen kann, dass es ein schwarzes Loch ist, nimmt man es an, da man sich das halt nicht anders erklären kann und die allgemeine Relativitätstheorie ist eben das Beste was wir haben, wenns um Gravitation geht.

Ich gucke viele Dokus und Videos zu dem Thema und lese dazu halt auch. Ich kann dir den Kanal von Josef Gaßner empfehlen. Der ist echt informativ und unterhaltend.
Urknall, Weltall und das Leben

Nein, dumme Fragen gibt es nicht. Du stellst schon die richtigen Fragen. Das Licht kann den Ereignishorizont nicht verlassen. Das ist ja das, was die Theorie voraussagt und das ist das, was unsere Beobachtungen bestätigen. Also aktuell alles korrekt.
Das Dilemma ist halt, dass nach der Quantenphysik aber trotzdem etwas das schwarze Loch verlassen müsste, da es eben immer eine Wahrscheinlichkeit gibt. Und die Quantenphysik ist letztendlich Wahrscheinlichkeiten. Die Hawking Strahlung ist das, um was es geht. Nur hat man sie bisher noch nicht entdecken können. Aber vielleicht sind unsere Methoden auch noch nicht fein genug. Schließlich hat es auch ewig gedauert, bis man Gravitationswellen nachweisen konnte. Verließe also Energie das schwarze Loch, müssten wir wieder eine neue Theorie ausarbeiten.
Wir wissen auch nicht genau, was eigentlich passiert, wenn Materie in den Ereignishorizont eintaucht. Es gibt ja das Gesetz der Impulserhaltung. Demzufolge müsste der Drehimpuls des schwarzen Lochs immer weiter zunehmen, je mehr Materie hinein fällt. Aber wir können noch nicht mal sagen, ob ein schwarzes Loch überhaupt einen Drehimpuls hat.
Schwarze Löcher sind jedenfalls sehr interessante Phänomene und es gibt noch eine Menge daran zu erforschen. Vor allem, wie schwarze Löcher entstehen können, die mehrere Milliarden Sonnenmasse schwer sind.

Ok, kann sein, dass ich da falsch liege, aber ist das nicht der (oder einer der Gründe) Grund, warum man nur bis zu einer gewissen Zeit nach dem Urknall zurückrechnen kann?

Man kann maximal bis zur Planck Zeit gehen. Das ist die Planck Länge multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit. Erst mit Beginn der Planck Zeit kann man von Kausalität sprechen. Alles, was davor ist, ist nicht mehr innerhalb unserer Physik -- also sozusagen eine Singularität -- und daher auch außerhalb der uns bekannten Naturgesetze.
Daher ist ein schwarzes Loch -- also das, was hinter dem Ereignishorizont ist, nicht mehr innerhalb unser bekannten Physik. Vermutlich ist dort die Materie in Energie umgewandelt und auf einen einzigen Punkt konzentriert. Also ein eindimensionales Objekt -- was auch immer das sein soll.
 
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Es gibt ja zum Ereignishorizont und zu einem "innern" eines Schwarzen Lochs längst neuere Theorien.
Laut einiger Physiker endet der Raum selbst an einem Ereignishorizont, jemand oder etwas, das dort hineinfällt, würde an einer "Wand" aus energiereichen Elementarteilchen praktisch "verbrennen".

Das geht ja alles auf Hawking zurück, der mit der nach ihm benannten Strahlung postulierte, dass jede Information, die in ein Schwarzes Loch hineinfällt, irgendwie erhalten bleiben müsse.
 
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Das sind halt alles nur Theorien ;)

Ich glaube nicht, das wir die einzige Spezie sind,

die aus einer Verkettung günstiger Umstände entstanden sind. :D
 
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Nur so zur Orientierung ein Rechenbeispiel, wie oft die Entstehung von Leben auf der Erde schief gegangen ist: Nach aktuellem Stand der Forschung hat sich Leben auf diesem Planeten nur ein einziges Mal gebildet (und dann ausgebreitet). Alle gängigen Theorien zum Ursprung gehen von auf der frühen Erde weit und dank großflächiger Umweltprozesse auch nicht in extrem abweichenden Mengen verbreiteten Zubstanzen aus und von abiotischen Faktoren, die zumindest in den obersten 10 m einer Wasserfläche und den obersten 10 cm einer Landfläche möglich sind. Gehen wir im globalen Schnitt mal von 1 m aus und klammern die 1/3 der Erdoberfläche aus, weil die Bedingungen in polaren Regionen schlechter sind, so ergibt sich ein Volumen von 148900000000000 m³, in dem Leben häte entstehen können. Die benötigten Stoffe respektive eine Protozelle würden aber bequem in einen Würfel von 0,1 mm Kantenlänge passen (eigentlich auch noch einmal 1-2 Größenordnungen kleiner, aber es soll mir ja keiner vorwerfen, ich würde mir die Sache schönrechnen). Das heißt es gab 1,5*10^20 mögliche Orte, an denen Leben hätte entstehen können. Aber nur an einem davon hat das Ganze auch funktioniert - und das ist nur die Betrachtung der räumlichen Komponente. Zeitlich hätte es wortwörtlich jede Minute soweit sein können, denn 60 Sekunden reichen locker aus, um die chemische Substanzen in einem so kleinen Volumen neu zu mischen. Faktisch vergingen zwischen einer ausreichenden Abkühlung der Erde und somit der Möglichkeit von Leben bis zu den ersten Spuren von Leben schätzungsweise 500 Millionen Jahre (ältere Untersuchungen tendieren zu 1 Milliarde). Das heißt an jedem dieser 1,5*10^20 Orte gab es 5*10^12 mögliche Zeitpunkte, an denen Leben hätte entstehen können, bis es das erste Mal geklappt hat. Bis dieses Leben anschließend die Bedingungen weltweit so nachhaltig verändert hatte, dass eine exakte Wiederholung unmöglich wurde, verging noch einmal erheblichen Zeit. Zusammengenommen ergeben sich rund 10^33 Zeitpunkte und Orte, an denen Leben auf diesem Planeten hätte entstehen können/sollen. Und es hat nur ein einziges Mal geklappt.
Um das mal Auszuschreiben: Nur
1/1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000
der Versuche, Leben entstehen zu lassen, was hier erfolgreich. Zum Vergleich: Die Chance auf einem Sechser im Lotto liegt bei exakt 1/15.537.573. Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben auf der Erde liegt eher auf dem Niveau von "Eine Raumsonde mit zufälligem Kurs starten und dann ohne weitere Kurskorrekturen am Mars UND am Jupiter vorbeizufliegen" (und ggf. noch Saturn zu treffen). Mit "deutlich unter 1%" oder allgemein mit Wahrscheinlichkeitserfahrungen aus dem Alltag kommt man bei Fragen nach der Entstehung von Leben dagegen nicht weit. Menschen sind unfähig, solche Zahlen intuitiv handzuhaben und bis wir ein paar 10000 Planeten direkt untersucht haben und es uns gelungen ist, Leben selbst herzustellen, werden wir auch keine Rechengrundlage für eine wissenschaftliche Einschätzung haben.
Ich habe das Gefühl als wenn die Zahlen alle an den Haaren herbeigezogen sind.:lol:

Wenn die Umweltbedingungen stimmen wird die Wahrscheinlichkeit deutlich höher sein. Dann ist es einfach nur eine Frage der Zeit bis Leben entsteht.
Und es hat in der Erdgeschichte schon mehrere große Massenaussterben gegeben wo mindestens 75% aller Arten ausgestorben sind. Danach haben sich immer wieder neue Arten gebildet. So unwahrscheinlich kann das also alles nicht sein wenn einmal die Umweltbedingungen stimmen.
 
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Es gibt ja zum Ereignishorizont und zu einem "innern" eines Schwarzen Lochs längst neuere Theorien.
Laut einiger Physiker endet der Raum selbst an einem Ereignishorizont, jemand oder etwas, das dort hineinfällt, würde an einer "Wand" aus energiereichen Elementarteilchen praktisch "verbrennen".

Das geht ja alles auf Hawking zurück, der mit der nach ihm benannten Strahlung postulierte, dass jede Information, die in ein Schwarzes Loch hineinfällt, irgendwie erhalten bleiben müsse.

Es gibt immer wieder neue Theorien. Belegen kann man aber keine, da man sich einem schwarzen Loch halt nicht nähern kann.
Ja, Hawking sagte, dass wenn man einen Stuhl ins schwarze Loch wirft, es auch weiterhin ein Stuhl sein muss, wenn es drin ist. Nur feststellen kann man das nicht.
Ebenso gibt es die Impulserhaltung. Jedes Objekt mit einem Drehimpuls, das ins schwarze Loch fällt, gibt seinen Drehimpuls ans schwarze Loch ab. Theoretisch müsste es also schwarze Löcher geben, die einen so hohen Drehimpuls haben, der der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Gefunden hat man aber noch keine.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ebenso gibt es die Impulserhaltung. Jedes Objekt mit einem Drehimpuls, das ins schwarze Loch fällt, gibt seinen Drehimpuls ans schwarze Loch ab. Theoretisch müsste es also schwarze Löcher geben, die einen so hohen Drehimpuls haben, der der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Gefunden hat man aber noch keine.
Zumindest gibt es ja rotierende schwarze Löcher. Z.B. eins im Zentrum in unserer Galaxie. Deswegen dreht sich wohl auch unsere Galaxie.
 
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Es gibt immer wieder neue Theorien. Belegen kann man aber keine, da man sich einem schwarzen Loch halt nicht nähern kann.
Ja, Hawking sagte, dass wenn man einen Stuhl ins schwarze Loch wirft, es auch weiterhin ein Stuhl sein muss, wenn es drin ist. Nur feststellen kann man das nicht.
Ebenso gibt es die Impulserhaltung. Jedes Objekt mit einem Drehimpuls, das ins schwarze Loch fällt, gibt seinen Drehimpuls ans schwarze Loch ab. Theoretisch müsste es also schwarze Löcher geben, die einen so hohen Drehimpuls haben, der der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Gefunden hat man aber noch keine.

Wie soll der Stuhl noch Stuhl sein? Der wird in Subatomare Teile zerrissen, Information kommt sicherlich keine mehr raus, gemäß Hawking kann nur Hitzestrahlung entweichen, die aber eben keine Informationen enthält.

Zumindest gibt es ja rotierende schwarze Löcher. Z.B. eins im Zentrum in unserer Galaxie. Deswegen dreht sich wohl auch unsere Galaxie.

Ist es nicht sogar so, dass man noch nie nicht rotierende gefunden hat?
 
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Wie soll der Stuhl noch Stuhl sein? Der wird in Subatomare Teile zerrissen, Information kommt sicherlich keine mehr raus, gemäß Hawking kann nur Hitzestrahlung entweichen, die aber eben keine Informationen enthält.
Die Hawking Strahlung besagt das Teilchenpaare miteinander "verbunden" sind. Wenn ein Teilchen ins schwarze Loch gezogen wird und eins entkommt sind sie miteinander verbunden. Demnach wohl auch die Information.



Ist es nicht sogar so, dass man noch nie nicht rotierende gefunden hat?
Das kann gut möglich sein.
 
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Die Hawking Strahlung besagt das Teilchenpaare miteinander "verbunden" sind. Wenn ein Teilchen ins schwarze Loch gezogen wird und eins entkommt sind sie miteinander verbunden. Demnach wohl auch die Information.

Schwarzes Loch – Wikipedia , es gibt zwar ein paar Theorien wie man das Informationsparadoxon auflösen könnte, bisher war es aber noch nicht möglich, genauso wenig wie die Hawking Strahlung bisher belegt werden konnte.
Man muss es auch so sehen, die Relativitätstheorie erlaubt auch Wurmlöcher, doch noch nie konnte man eines beobachten.
Sprich nur weil es theoretisch möglich sein könnte muss es in der Realität nie existiert haben.
 
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Schwarzes Loch – Wikipedia , es gibt zwar ein paar Theorien wie man das Informationsparadoxon auflösen könnte, bisher war es aber noch nicht möglich, genauso wenig wie die Hawking Strahlung bisher belegt werden konnte.
Man muss es auch so sehen, die Relativitätstheorie erlaubt auch Wurmlöcher, doch noch nie konnte man eines beobachten.
Sprich nur weil es theoretisch möglich sein könnte muss es in der Realität nie existiert haben.

Ja, so ist es.

Wir wissen eigentlich gar nicht, was da draußen abgeht. ;)

Dunkle Energie, dunkle Materie,
keiner weiß, was das überhaupt sein soll,
dabei soll unser sichtbares Universum wohl gerade mal 5% der Gesamtmasse ausmachen ;)

Da haben die Wissenschaftler wohl noch eine ganze Weile zu tun. :D
 
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Ich habe das Gefühl als wenn die Zahlen alle an den Haaren herbeigezogen sind.:lol:

Wenn die Umweltbedingungen stimmen wird die Wahrscheinlichkeit deutlich höher sein. Dann ist es einfach nur eine Frage der Zeit bis Leben entsteht.
Und es hat in der Erdgeschichte schon mehrere große Massenaussterben gegeben wo mindestens 75% aller Arten ausgestorben sind. Danach haben sich immer wieder neue Arten gebildet. So unwahrscheinlich kann das also alles nicht sein wenn einmal die Umweltbedingungen stimmen.

Du kannst gerne Zahlen an den Zehennägeln herbeiziehen, wenn dir das lieber ist. Ich warte gespannt - vor allem zu deinen neuen Erkenntnissen über das Alter und die Größe der Erde oder die Größe und Beweglichkeit von Molekülen (andere Zahlen braucht mein Beispiel nicht).
Aber nicht im Forum "Glauben, Meinungen und subjektiver Senf"
 
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