Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Was hälst du von der "Ursuppen" Theorie von Stanley Miller? Der hat das doch im Labor nachgebaut und konnte Eiweißketten damit herstellen. Die Grundlage für Leben wie wir es kennen.
Es gibt da auch noch die "Black Smoker" Theorie. Wobei ich die von Miller vertretende noch wahrscheinlich halte, weil die Bedingungen dafür nicht ganz so extrem sind.

Millers Experimente passen nicht sonderlich gut zu unseren Kenntnissen über die Bedingungen auf der frühen Erde, aber das Grundprinzip ist das einzig logische. Ob man es nun an die Oberfläche packt und reaktionsfreudige Substanzen durch Blitze generiert oder ob man es einmal durch vulkanisches Gestein pumpt für das gleiche Ergebnis - für Hochrechnungen wäre das interessant, aber ich glaube nicht, dass wir jemals genug rekonstruieren können, um darüber zu entscheiden. Die heutigen Lebensgemeinschaften an den schwarzen Rauchern sind jedenfalls mit einer ganzen Reihe höherer Gruppen von Tieren verwandt und afaik stammen auch die Bakterien aus verschiedenen Lebewesen. Das heißt es handelt sich um Organismen, die nachträglich eingewandert sind und sich diese Lebensräume erschlossen haben, nicht um Überbleibsel des Ursprung des Lebens.
Spannender als die Entstehung der ersten organischen Verbindungen (Miller) finde ich ohnehin das herangehen von der anderen Seite: Wie könnte überhaupt das erste, einfachste sich selbst replizierende System ausgesehen haben? Die größte Annäherung, die wir heute an frühes Leben haben ist die RNA-Duplikation. Aber die ist schon viel zu komplex. Selbst wenn man den Code drastisch eindampfen würde bräuchte man mindestens ein halbes Dutzend z.T. sehr großer Moleküle. Von einzeln Aminosäuren bis dahin ist es ein sehr langer Weg.

Wenn man nach Miller geht dann kommt doch jeder mögliche Punkt an der Oberfläche des "Urozeans" dafür in Frage. Und der Urozean hatte fast die komplette (Ur) Erde bedeckt. Also sehr viel Raum für die Entstehung von Leben.
Das Leben an Punkt C enstanden ist und nicht an Punkt A ist Zufall. Wie du schon richtig festgestellt hast: es ist alles eine Frage der Zeit.
Über die Anzahl der Versuche bis Leben enstanden ist können wir keine Aussage machen!
Deswegen kann ich auch immer noch nicht ganz nachvollziehen wie du auf so eine kleine Wahrscheinlichkeit kommst.

Na aus der banalen Feststellung heraus, dass es eben einen gigantischen Raum gab, in dem Leben hätte entstehen können, aber dass das nur einmal geklappt hat. Über einen Zeitraum von mehrern 100 Millionen Jahren hätte jeder tropfen Urozean (oder alternativ jeder Krümel festen Landes) Leben hervorbringen können. Haben sie aber nicht. Logische Schlussfolgerung: Zusätzlich zu den nötigen Substanzen braucht man für die Entstehung von Leben eine enorme Portion Glück, denn es gibt knapp eine Oktilliarde Möglichkeiten, wie es schief geht.

Alleine die Tatsache dafür das es extrem viele sind reicht für mich aus.

Und das ist dein grundlegender Denkfehler:
Eine Wahrscheinlich ist immer ein Bruch und "extrem viel"(e Planeten) gibt nur den Zähler an. Aber jeder Bruch tendiert gegen null, wenn der Nenner deutlich größer als der Zähler ist. Und der Zähler könnte in diesem Fall noch weitaus größer sein. Du fällst auf die gleiche "Logik" rein wie Spielsüchtige die der Meinung sind, irgendwann den Jackpot zu gewinnen, wie sie "ganz viel" spielen: Der Ansatz ist richtig, aber man darf die relative Einstufung "viel" nicht auf den eigenen Alltag beziehen, sondern auf die Zahl der Möglichkeiten. Und die ist beim Glücksspiel "sehr, sehr viel mehr" und bei der Frage nach der Enstehung des Lebens für uns wortwörtlich "unermesslich".

Wenn die Zivilisationen uns ein paar tausend Jahre vorraus sind haben sie vielleicht Technologien entwicklet wovon wir heute sagen das ist unmöglich.
Man braucht sich ja nur die Entwicklung bei uns angucken. Seit Entdeckung der Elektrizität und Erfindung der Computer ging alles rasant schnell.

Ich argumentiere nicht mit "möglich" und "unmöglich", sondern mit "leichter" und "schwerer" und mit den uns bekannten Naturgesetzen. Diese Rangfolge der Optionen, bei denen die Ausbeutung eines fremden Sternensystems die schlechtere Wahl ist, gilt !immer!, solange sich nicht jenseits der makroskopischen Grenzen der Relativitätstheorie bewegt.

Letztere kennen wir zugegebenermaßen auch erst seit kosmologisch kurzer Zeit, haben sie aber beim Blick auf astronomische Bewegungen entwickelt und diese damit erklärt. Das neuere Erkenntnisse diesen Wissensstand zum Thema Reisen im All grundlegend auf den Kopf stellen, wage ich zu bezweifeln - der wird genauso bestand haben, wie Newton auch heute immer noch alle alltäglichen Gravitations-Einflüsse erklärt und wie wir mit Kepler Auf- und Untergang von Mond und Sonne vorhersagen können.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Spannender als die Entstehung der ersten organischen Verbindungen (Miller) finde ich ohnehin das herangehen von der anderen Seite: Wie könnte überhaupt das erste, einfachste sich selbst replizierende System ausgesehen haben? Die größte Annäherung, die wir heute an frühes Leben haben ist die RNA-Duplikation. Aber die ist schon viel zu komplex. Selbst wenn man den Code drastisch eindampfen würde bräuchte man mindestens ein halbes Dutzend z.T. sehr großer Moleküle. Von einzeln Aminosäuren bis dahin ist es ein sehr langer Weg.
Ist ja klar das am Anfang die einfachsten Molekühle stehen, welche sich weiter entwickelt haben. Deswegen würde ich auch weiter vorne anfangen und nicht umgekehrt.

Na aus der banalen Feststellung heraus, dass es eben einen gigantischen Raum gab, in dem Leben hätte entstehen können, aber dass das nur einmal geklappt hat. Über einen Zeitraum von mehrern 100 Millionen Jahren hätte jeder tropfen Urozean (oder alternativ jeder Krümel festen Landes) Leben hervorbringen können. Haben sie aber nicht. Logische Schlussfolgerung: Zusätzlich zu den nötigen Substanzen braucht man für die Entstehung von Leben eine enorme Portion Glück, denn es gibt knapp eine Oktilliarde Möglichkeiten, wie es schief geht.
Nur weil etwas lange nicht aufgreten ist, kannst du nicht sagen wie oft es schief gegangen ist. Weil du über die Anzahl der "Fehlversuche" keinerlei Informationen hast.



Und das ist dein grundlegender Denkfehler:
Eine Wahrscheinlich ist immer ein Bruch und "extrem viel"(e Planeten) gibt nur den Zähler an. Aber jeder Bruch tendiert gegen null, wenn der Nenner deutlich größer als der Zähler ist. Und der Zähler könnte in diesem Fall noch weitaus größer sein. Du fällst auf die gleiche "Logik" rein wie Spielsüchtige die der Meinung sind, irgendwann den Jackpot zu gewinnen, wie sie "ganz viel" spielen: Der Ansatz ist richtig, aber man darf die relative Einstufung "viel" nicht auf den eigenen Alltag beziehen, sondern auf die Zahl der Möglichkeiten. Und die ist beim Glücksspiel "sehr, sehr viel mehr" und bei der Frage nach der Enstehung des Lebens für uns wortwörtlich "unermesslich".
Tja, ist der Nenner denn deutlich größer als der Zähler? Bist du dir da so sicher? Ich bin es nicht.


Ich argumentiere nicht mit "möglich" und "unmöglich", sondern mit "leichter" und "schwerer" und mit den uns bekannten Naturgesetzen. Diese Rangfolge der Optionen, bei denen die Ausbeutung eines fremden Sternensystems die schlechtere Wahl ist, gilt !immer!, solange sich nicht jenseits der makroskopischen Grenzen der Relativitätstheorie bewegt.

Letztere kennen wir zugegebenermaßen auch erst seit kosmologisch kurzer Zeit, haben sie aber beim Blick auf astronomische Bewegungen entwickelt und diese damit erklärt. Das neuere Erkenntnisse diesen Wissensstand zum Thema Reisen im All grundlegend auf den Kopf stellen, wage ich zu bezweifeln - der wird genauso bestand haben, wie Newton auch heute immer noch alle alltäglichen Gravitations-Einflüsse erklärt und wie wir mit Kepler Auf- und Untergang von Mond und Sonne vorhersagen können.
Klar, die Naturgesetze gelten immer und überall. Da haben sich alle in (diesen) Universum dran zu halten. Aber bei der Schnelligkeit der technischen Evolution, kann man sich vielleicht gar nicht vorstellen, was doch mal irgendwann möglich ist.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Und das ist dein grundlegender Denkfehler:
Eine Wahrscheinlich ist immer ein Bruch und "extrem viel"(e Planeten) gibt nur den Zähler an. Aber jeder Bruch tendiert gegen null, wenn der Nenner deutlich größer als der Zähler ist. Und der Zähler könnte in diesem Fall noch weitaus größer sein. Du fällst auf die gleiche "Logik" rein wie Spielsüchtige die der Meinung sind, irgendwann den Jackpot zu gewinnen, wie sie "ganz viel" spielen: Der Ansatz ist richtig, aber man darf die relative Einstufung "viel" nicht auf den eigenen Alltag beziehen, sondern auf die Zahl der Möglichkeiten. Und die ist beim Glücksspiel "sehr, sehr viel mehr" und bei der Frage nach der Enstehung des Lebens für uns wortwörtlich "unermesslich".

Die Zahlen sind aber unglaublich viel bis unendlich höher, dass es Leben gibt, als, dass du jedes Mal im Lotto gewinnst.

Spielsüchtige denken nicht logisch, denn nach diesem Plan, bei ganz viel spielen würdest du rein statistisch nur alle 139.838.160 Versuche gewinnen, so oft könnte man gar nicht spielen.

Übrigens sind die Planeten eher der Nenner als der Zähler, da nur auf einem kleinen Bruchteil (wobei es in absoluten Zahlen trotzdem enorm viele sind) der Planeten Leben entstehen könnte.

Eigentlich ist sowas ganz einfach, existiert eine Wahrscheinlichkeit für etwas und ist sie noch so klein (es gibt in der Realität keine Wahrscheinlichkeit die gegen Null geht), so kann man garantieren, dass sie in einem beobachbaren Universum mit einem Durchmesser von 93,3 Milliarden Lichtjahren und einer Billionen Galaxien und einem alter von 13,7 Milliarden Jahren schon mehr als 1 Mal eingetreten ist.
Diese Zahlen sind unglaublich weit über unserem Vorstellungsvermögen, wir können uns noch nicht einmal vorstellen wie groß die Entfernung zum Pluto ist und genau das ist der Grund warum es immer noch Menschen wie dich gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Spielsüchtige denken nicht logisch, denn nach diesem Plan, bei ganz viel spielen würdest du rein statistisch nur alle 139.838.160 Versuche gewinnen, so oft könnte man gar nicht spielen.
Spielsüchtige denken, wenn sie ein paar mal gewonnen haben, dass sie immer wieder gewinnen. Oder den ganz großen Gewinn machen.
Das ist überhaupt nicht rational.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Eigentlich ist sowas ganz einfach, existiert eine Wahrscheinlichkeit für etwas und ist sie noch so klein (es gibt in der Realität keine Wahrscheinlichkeit die gegen Null geht), so kann man garantieren, dass sie in einem beobachbaren Universum mit einem Durchmesser von 93,3 Milliarden Lichtjahren und einer Billionen Galaxien und einem alter von 13,7 Milliarden Jahren schon mehr als 1 Mal eingetreten ist.
Diese Zahlen sind unglaublich weit über unserem Vorstellungsvermögen, wir können uns noch nicht einmal vorstellen wie groß die Entfernung zum Pluto ist und genau das ist der Grund warum es immer noch Menschen wie dich gibt.

Nö, entscheidender ist eher der Zeitfaktor, nicht die Entfernung. ;)

Selbst in einem sicheren Abstand zu Roten und Blauen Riesen
könnte sich eine Lebensform entwickeln,
welche durchaus ein paar Millionen Jahre durchhalten würde,

dann wäre aber eher Ruhe. :D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Selbst in einem sicheren Abstand zu Roten und Blauen Riesen
könnte sich eine Lebensform entwickeln,
welche durchaus ein paar Millionen Jahre durchhalten würde,

Nö, der blaue Riese hat eine so hohe Strahlungsleistung und damit so hohe Werte bei UV Strahlung und Partikelstrahlung, dass kein Planet das überleben kann. Dazu existiert er auch zu kurz als dass sich da Leben ansiedeln kann.
Wenn man die Erde als Standard Entwicklung heranzieht, braucht das Leben rund 1 Milliarde Jahre um überhaupt Einzeller zu bilden. Ein blauer Riese ist dann schon längst zur Supernova geworden.
Und der rote Riese ist eh am Ende seiner Entwicklung. Entweder wird er zum weißen Zwerg oder wird zur Supernova.
Beteigeuze ist so ein roter Riese und der wird irgendwann als Supernova explodieren.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Nö, der blaue Riese hat eine so hohe Strahlungsleistung und damit so hohe Werte bei UV Strahlung und Partikelstrahlung, dass kein Planet das überleben kann. Dazu existiert er auch zu kurz als dass sich da Leben ansiedeln kann.
Wenn man die Erde als Standard Entwicklung heranzieht, braucht das Leben rund 1 Milliarde Jahre um überhaupt Einzeller zu bilden. Ein blauer Riese ist dann schon längst zur Supernova geworden.
Und der rote Riese ist eh am Ende seiner Entwicklung. Entweder wird er zum weißen Zwerg oder wird zur Supernova.
Beteigeuze ist so ein roter Riese und der wird irgendwann als Supernova explodieren.

Gut, man weiß nicht ob sich Leben nicht auch unter extremen Bedingungen entwickeln kann und nicht doch deutlich früher entstehen kann, das nötige Glück braucht es dafür natürlich, ob die Erde früh oder spät Leben entwickelt hat können wir wohl erst sagen, wenn wir solche Informationen auch von anderen Planeten haben.
Bärtierchen sind ja ein gutes Beispiel, dass manche Tiere fast überall überleben können.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Die Zahlen sind aber unglaublich viel bis unendlich höher, dass es Leben gibt, als, dass du jedes Mal im Lotto gewinnst.

Danke für dieses Zitat meinerselbst...

Übrigens sind die Planeten eher der Nenner als der Zähler, da nur auf einem kleinen Bruchteil (wobei es in absoluten Zahlen trotzdem enorm viele sind) der Planeten Leben entstehen könnte.

Du willst du Wahrscheinlichkeit für Entstehung von Leben auf einem Planeten durch die Zahl der Planeten teilen?? (Oder du hast nicht verstanden, was ich beschrieben habe.)

Eigentlich ist sowas ganz einfach, existiert eine Wahrscheinlichkeit für etwas und ist sie noch so klein (es gibt in der Realität keine Wahrscheinlichkeit die gegen Null geht), so kann man garantieren, dass sie in einem beobachbaren Universum mit einem Durchmesser von 93,3 Milliarden Lichtjahren und einer Billionen Galaxien und einem alter von 13,7 Milliarden Jahren schon mehr als 1 Mal eingetreten ist.

Nach dieser "Logik" müsste beispielsweise jedes Universum mehrfach in sich selbst kollabiert sein, denn auch die Wahrscheinlichkeit für einen Kollaps ist >0.

Diese Zahlen sind unglaublich weit über unserem Vorstellungsvermögen, wir können uns noch nicht einmal vorstellen wie groß die Entfernung zum Pluto ist und genau das ist der Grund warum es immer noch Menschen wie dich gibt.

Soll ersterer Teil eine stumpfe Wiederholung dessen sein, was ich hier seit Tagen schreibe und letzterer eine Beleidigung?
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Gut, man weiß nicht ob sich Leben nicht auch unter extremen Bedingungen entwickeln kann und nicht doch deutlich früher entstehen kann, das nötige Glück braucht es dafür natürlich, ob die Erde früh oder spät Leben entwickelt hat können wir wohl erst sagen, wenn wir solche Informationen auch von anderen Planeten haben.
Bärtierchen sind ja ein gutes Beispiel, dass manche Tiere fast überall überleben können.

Du kannst die Erde wieder als Maßstab nehmen. Um komplexes Leben bilden zu können brauchst du ein Schutz vor starker Strahlung, denn die zerstört nun mal komplexe Moleküle. Und ein blauer Riese ballert ja nun wirklich eine Menge raus. Man muss da nur mal den Sirius A anschauen. Jetzt kein Superriese aber trotzdem so stark an Strahlung, dass da nichts wachsen wird.
Und das Bärtierchen braucht wie alle anderen Lebewesen Wasser. Ohne Wasser wird es eng.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Nach dieser "Logik" müsste beispielsweise jedes Universum mehrfach in sich selbst kollabiert sein, denn auch die Wahrscheinlichkeit für einen Kollaps ist >0.

Es gibt keine Wahrscheinlichkeit für einen Kollaps, das Universum wird sich immer weiter ausdehenen bis in Billionen (oder waren es sogar Trillionen?) Jahre selbst die Atome auseinander gerissen werden.

Du kannst die Erde wieder als Maßstab nehmen. Um komplexes Leben bilden zu können brauchst du ein Schutz vor starker Strahlung, denn die zerstört nun mal komplexe Moleküle. Und ein blauer Riese ballert ja nun wirklich eine Menge raus. Man muss da nur mal den Sirius A anschauen. Jetzt kein Superriese aber trotzdem so stark an Strahlung, dass da nichts wachsen wird.
Und das Bärtierchen braucht wie alle anderen Lebewesen Wasser. Ohne Wasser wird es eng.

Ein Planet ohne Eigendrehung wäre hier eine Möglichkeit und würde flüssiges Wasser an der Grenze zur Sonnenseite ermöglichen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Beteigeuze ist so ein roter Riese und der wird irgendwann als Supernova explodieren.
Interessant ist auch wie groß die werden können. Da hat man ja so keine richtige Vorstellung von. Bei You Tube gibt es nette Videos mit Größenvergleichen.

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AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Interessant ist auch wie groß die werden können. Da hat man ja so keine richtige Vorstellung von. Bei You Tube gibt es nette Videos mit Größenvergleichen.

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Wenn wir mal ehrlich sind, wir können uns nicht mal die Größe der Sonne auch nur im Ansatz vorstellen, solche Vergleiche bringen gar nichts, genauso, wie wenn sie danach ein Schwarzes Loch dazu hauen, dass die größten Sterne dann um das 1000fache überragt.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wenn wir mal ehrlich sind, wir können uns nicht mal die Größe der Sonne auch nur im Ansatz vorstellen, solche Vergleiche bringen gar nichts, genauso, wie wenn sie danach ein Schwarzes Loch dazu hauen, dass die größten Sterne dann um das 1000fache überragt.
Ich finde die Videos ganz nett. Richtig vorstellen kann man sich das dann trotzdem nicht. Aber man hat vielleicht den Hauch einer Ahnung.:)
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Danke für dieses Zitat meinerselbst...



Du willst du Wahrscheinlichkeit für Entstehung von Leben auf einem Planeten durch die Zahl der Planeten teilen?? (Oder du hast nicht verstanden, was ich beschrieben habe.)



Nach dieser "Logik" müsste beispielsweise jedes Universum mehrfach in sich selbst kollabiert sein, denn auch die Wahrscheinlichkeit für einen Kollaps ist >0.



Soll ersterer Teil eine stumpfe Wiederholung dessen sein, was ich hier seit Tagen schreibe und letzterer eine Beleidigung?

So langsam habe ich das Gefühl das wir mit einer Wand diskutieren :D
Aber gut das du noch die Muße hast es weiter zu probieren, ich gebe es jetzt auf...


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Interessant ist auch wie groß die werden können. Da hat man ja so keine richtige Vorstellung von. Bei You Tube gibt es nette Videos mit Größenvergleichen.

Interessant finde ich ja zu ermitteln, wo denn überhaupt die Grenze ist.
Ich hatte mal die Informationen, dass Sterne mit 120 Sonnenmassen das Maximum wären. Dann hat man Sterne gefunden, die 150 Sonnenmassen haben. Inzwischen kennt man einen Stern, der rund 265 Sonnenmassen besitzt (und der hat schon eine Menge Sonnenmassen verloren).
die Strahlungsleistung solcher Dinger ist so groß, dass sie eigentlich ihre eigene Hülle wegblasen müssten und daher niemals so groß werden können. Trotzdem sind sie so groß.
Faszinierend. :D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Interessant finde ich ja zu ermitteln, wo denn überhaupt die Grenze ist.
Ich hatte mal die Informationen, dass Sterne mit 120 Sonnenmassen das Maximum wären. Dann hat man Sterne gefunden, die 150 Sonnenmassen haben. Inzwischen kennt man einen Stern, der rund 265 Sonnenmassen besitzt (und der hat schon eine Menge Sonnenmassen verloren).
die Strahlungsleistung solcher Dinger ist so groß, dass sie eigentlich ihre eigene Hülle wegblasen müssten und daher niemals so groß werden können. Trotzdem sind sie so groß.
Faszinierend. :D
Und dann sind wir so vermessen Aussagen über die Wahrscheinlichkeit von Leben im Universum zu machen.;)
In Wirklichkeit wissen wir nicht viel. Nur das das Universum sehr groß ist, vielleicht sogar unendlich.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Und dann sind wir so vermessen Aussagen über die Wahrscheinlichkeit von Leben im Universum zu machen.;)
In Wirklichkeit wissen wir nicht viel. Nur das das Universum sehr groß ist, vielleicht sogar unendlich.

Letztendlich stellen wir Theorien auf und beobachten dann, ob die Theorie stimmt.
Die allgemeine Relativitätstheorie ist schon super. Da kannst du nicht sagen, dass sie falsch ist -- sie ist halt unvollständig wie es die Newtonsche Theorie auch schon war.
Mit Hilfe der Quantenphysik haben wir eine Menge Technologie entwickelt. Ergo kann sie auch nicht falsch sein, denn sonst würde die Technik nicht gehen.
Dann gibt es eben spezielle Sachen wie die dunkle Materie. Bis heute weiß keiner, was das ist. Es gibt Theorien aber bisher sind sie nicht überprüfbar bzw. die Überprüfung ist gescheitert.
Von der dunklen Energie wissen wir noch weniger. Aber irgendwas muss da sein, denn bisher gibt es keine andere Theorie, die das erklärt, was wir beobachten.
Und man kann sich ja nicht an eine Theorie klammer, obwohl die Beobachtungen dazu nicht passen.

Schau dir mal die Theorie der flachen Erde an. Eine flache, stillstehende Erde.
Die Beobachtung, dass die Sonne in einer Stunde 15 Grad zurücklegt und zwar unabhängig von der Position des Beobachters widerlegen die flache Erde ja schon.
Dazu natürlich die Funktionsweise des Kreiselkompass oder wieso ein Wirbelsturm einen Drehimpuls hat. Alles Dinge, die die flache Erde nicht erklären kann (den Rest spare ich mir mal).
Trotzdem gibt es immer noch Leute, die sich daran klammern und eben für alles, was die flache Erde nicht erklären kann, eine neue Physik einführen bzw. bestehende mathematische Modelle als Lüge bezeichnen.
Eine Theorie muss sich aber empirischen Wissenschaften stellen und wenn die Theorie dabei versagt, muss eine neue Theorie entwickelt werden.
Wie man anfangs glaubte, dass die Sonne eine große Kohlekugel ist, die glüht. Das hat sich im Nachhinein als nicht richtig erwiesen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Letztendlich stellen wir Theorien auf und beobachten dann, ob die Theorie stimmt.
Die allgemeine Relativitätstheorie ist schon super. Da kannst du nicht sagen, dass sie falsch ist -- sie ist halt unvollständig wie es die Newtonsche Theorie auch schon war.
Mit Hilfe der Quantenphysik haben wir eine Menge Technologie entwickelt. Ergo kann sie auch nicht falsch sein, denn sonst würde die Technik nicht gehen.
Dann gibt es eben spezielle Sachen wie die dunkle Materie. Bis heute weiß keiner, was das ist. Es gibt Theorien aber bisher sind sie nicht überprüfbar bzw. die Überprüfung ist gescheitert.
Von der dunklen Energie wissen wir noch weniger. Aber irgendwas muss da sein, denn bisher gibt es keine andere Theorie, die das erklärt, was wir beobachten.
Und man kann sich ja nicht an eine Theorie klammer, obwohl die Beobachtungen dazu nicht passen.
Ich streite die Theorien auch nicht ab. Aber wir wissen vieles einfach noch nicht. Und es gibt immer mal wieder Überraschungen.


Schau dir mal die Theorie der flachen Erde an. Eine flache, stillstehende Erde.
Die Beobachtung, dass die Sonne in einer Stunde 15 Grad zurücklegt und zwar unabhängig von der Position des Beobachters widerlegen die flache Erde ja schon.
Dazu natürlich die Funktionsweise des Kreiselkompass oder wieso ein Wirbelsturm einen Drehimpuls hat. Alles Dinge, die die flache Erde nicht erklären kann (den Rest spare ich mir mal).
Trotzdem gibt es immer noch Leute, die sich daran klammern und eben für alles, was die flache Erde nicht erklären kann, eine neue Physik einführen bzw. bestehende mathematische Modelle als Lüge bezeichnen.
Eine Theorie muss sich aber empirischen Wissenschaften stellen und wenn die Theorie dabei versagt, muss eine neue Theorie entwickelt werden.
Wie man anfangs glaubte, dass die Sonne eine große Kohlekugel ist, die glüht. Das hat sich im Nachhinein als nicht richtig erwiesen.
Naja, sowas halte ich auch für Humbug.;)
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich streite die Theorien auch nicht ab. Aber wir wissen vieles einfach noch nicht. Und es gibt immer mal wieder Überraschungen.

Aber letztendlich irren wir uns immer weiter. Was haben sich die Menschen früher geirrt. Heute wissen wir Dinge besser.
Aber es sind ja immer neue Fragen zugekommen. Das war ja so bei der Atomforschung, als man herausfand, dass Atome eben doch teilbar sind. Ja sogar sein müssen.
Ebenso zerfällt ein Neutron. Ergo kann das kein Elementarteilchen sein. Als man dann die Quarks fand, war das Erstaunen eben groß. Es gibt bis heute 6 Quarks, aber nur 2 brauchst du für die Zusammensetzung der bekannten Materie. die anderen 4 sind ein netter Gag, aber überflüssig. Trotzdem gibt es sie. Wozu sind sie also da?
Das Elektron ist bedeutend kleiner als ein Proton, trotzdem hat es exakt die gleich große elektrische Elementarladung wie das Proton.
Die Gravitation ist unfassbar viel schwächer als die anderen drei Grundkräfte. Muss aber so sein, denn sonst gäbe es kein Leben im Universum.
Es gibt heute meiner Meinung nach mehr Fragen als noch vor 100 Jahren. Und immer wenn wir was beantworten können, kommen neue Fragen auf, wie bei der Entdeckung des Higgs Feldes.
 
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