So hart es klingt, aber wenn 50% der Gamer-Orientierten Onlineshops morgen verschwunden wären, es hätte keine Auswirkung auf die Preise, oder die Bequemlichkeit der Kunden Hardware zu bestellen.
Dann ist schon die Frage welchen Wert ein einzelner Shop bietet? Erzeugt das mehr Verkäufe für die Hardwarehersteller, weil einer mehr da ist der Sachen verkauft, oder hätten die nicht auch die gleiche Menge verkauft, wenn sie die Zuteilung von einem Händler der wegfällt auf den Rest verteilen? Besonders wenn die Hersteller versuchen jedes Prozent Marge in ihre Richtung umzuleiten, muss man sagen, dass es in Zukunft Händler wohl weniger brauchen wird, stattdessen mehr Webshop von Herstellern die über den Distributor ihren Weg zum Kunden finden, der vorher die Händler beliefert hat. Vgl. wie Steam seine Steamdecks an den Kunden bringt, das ist genau diese Form der Optimierung.
Man kann als Hersteller natürlich auch die Preise hochtreiben, indem man aus jedem GPU kauf eine Schnitzeljagd macht, weil man alle 2 Wochen ein neues Modell des gleichen Chips auf den Markt wirft und das über 300 Online Points of Sale verteilt, damit maximale Fragmentierung den Kauf erschwert, Preise nicht vergleichbar sind und die Kauferfahrung gezielt so frustrierend gestaltet wird, dass man einfach irgendwann den Aufpreis zahlt als Kunde nur um seine Ruhe zu haben. Aber genau den Bogen sehe ich überspannt und daher denke ich, dass Mindfactory nicht der letze Onlineshop sein wird, der dann einem rückläufigen Markt zum Opfer fällt.