Der Fall Mindfactory - Heise übernimmt!

Mindfactory war so günstig, dass eher die Käufer die Abzocker waren.

Teile der Hardwareszene sind wirkliche Geizhälse. Es ist doch nicht schön, wenn ein Unternehmen wie Mindfactory 7€ an einer CPU verdient.
Weil der Kunde ja mit der Knarre auf MFs Brust die Preise diktiert hat... MF hat sich für die Strategie entschieden und der Kunde ist dem (natürlicherweise) gefolgt...
 
Weil der Kunde ja mit der Knarre auf MFs Brust die Preise diktiert hat... MF hat sich für die Strategie entschieden und der Kunde ist dem (natürlicherweise) gefolgt...
Der Kunde geht auf Preisvergleichportale und versucht jeden Euro zu drücken. Wenn ich lese, dass Mindfactory an einer Mittelklasse CPU 7€ Gewinn macht, dann bekomme ich ungute Gefühle.

Es liegt eben auch an der Mentalität der Kunden, die Unternehmen dazu zwingen unter Wert zu verkaufen.

In diesem Forum sind doch auch viele Billigheimer unterwegs...
 
Der Kunde geht auf Preisvergleichportale und versucht jeden Euro zu drücken. Wenn ich lese, dass Mindfactory an einer Mittelklasse CPU 7€ Gewinn macht, dann bekomme ich ungute Gefühle.

Es liegt eben auch an der Mentalität der Kunden, die Unternehmen dazu zwingen unter Wert zu verkaufen.

In diesem Forum sind doch auch viele Billigheimer unterwegs...
Ok Thomas, wir haben es kapiert, du musst nicht über Geld nachdenken, ist aber auch gut jetzt sonst macht du dich lächerlich.
 
Der Kunde geht auf Preisvergleichportale und versucht jeden Euro zu drücken. Wenn ich lese, dass Mindfactory an einer Mittelklasse CPU 7€ Gewinn macht, dann bekomme ich ungute Gefühle.

Du stellst ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen als Opfer dar? Keine Ahnung ob du die haarspray Dose falsch herum abgefeuert hast, oder was dich dazu bewegt...
Es liegt eben auch an der Mentalität der Kunden, die Unternehmen dazu zwingen unter Wert zu verkaufen.

In diesem Forum sind doch auch viele Billigheimer unterwegs...
Genauso wie jedes Unternehmen, hat auch der Customer das Recht für sich profitabel zu agieren. Wenn ein MF nicht profitabel auf dem Markt teilnehmen kann, dann hat es auch dort nichts zu suchen. Alternate, Galaxus, NBB, sogar Caseking sind deutlich teurer Unterwegs, haben auch Kunden, setzen Ware ab und sind dabei profitabel. Also wo ist das Problem, der Kunde? Nö der kauft auch zu höheren Preisen, nachgewiesen. Vielmehr stellt sich die Frage, warum hat denn MF billiger verkauft und warum war es ihnen nicht möglich zu profitablen Preisen erfolgreich zu sein? MAl abgesehen davon, dass MF bei den Großteil der waren nicht soviel günstiger als die Konkurrenz war, dafür aber höhere Versandkosten verlangt hat, die sicherlich auch Stück Weit in die Marge eingeflossen sind.

Auch MF hatte nur unser Geld im Blick und sicherlich nix verschenkt, nur die Strategie war wohl nicht gut Genug oder der Deckungsbeitrag kein Begriff für die Entscheider...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Kunde geht auf Preisvergleichportale und versucht jeden Euro zu drücken. Wenn ich lese, dass Mindfactory an einer Mittelklasse CPU 7€ Gewinn macht, dann bekomme ich ungute Gefühle.

Es liegt eben auch an der Mentalität der Kunden, die Unternehmen dazu zwingen unter Wert zu verkaufen.

In diesem Forum sind doch auch viele Billigheimer unterwegs...
Aber da sind wir wieder beim dem Thema, bietest du zu günstig an, verschwindest du vom Markt.

Niemand hinderte Mindfactory daran den Preis anzuheben, in einem Unternehmen sollten immer Personen sitzen die den EK und VK Preis korrekt abwiegen das genügend Spielraum für das Unternehmen bleibt. Ist das nicht mehr gewährleistet ist es doch kein verschulden der Käufer...

Die Käufer können ja nur das kaufen was am Markt ist!


Zu dem 7€ Gewinn kann ich nur sagen, Mindfactory war oftmals bei Produkten um bis zu 50€ günstiger als die Konkurrenz, wenn man jetzt nur 20€ günstiger gewesen wäre, wären die Produkte auch weg gegangen und der Gewinn wäre höher gewesen.
 
Dann werde ich in Zukunft keine PC Teile mehr kaufen.........
Das ist das gleiche wie ich habe mehr als genug Leistung beim PC, ich werde den nie mehr neues kaufen. Zu der Fraktion gehörst du bestimmt auch.

ich habe die Aussage leider auch gemacht, mir wurden die eigenen Sprüche um die Ohren gehauen von meiner Mutter und so.
Den ich habe sehr wohl einen neuen PC gekauft. Manche sinnlose Aussagen bringen am Ende nix wenn man sie nicht einhält. Ich werde so eine Aussage nicht mehr machen. Ich werde für nächste Zeit nicht mehr cpu power brauchen aber jede Hardware geht auch mal am Ende kaputt oder man hat doch mal Lust auf einen neuen PC.
ich kann nicht sagen wie die Zukunft so sein wird. Zumindest weiß ich das ein guter PC 11-12 Jahre locker halten wird selbst dann wenn man den PC halbwegs aktiv nutzt.
Mein bester Kumpel ist da ganz hart drauf aber auch unrealistisch. Der PC hat ganz 2600 € gekostet also muss der mindestens 20 Jahre halten. Ich denke mal nicht das der so lange halten wird, aber zumindest einige Jahre sehr wohl. Und egal ob high-end cpu oder nicht, nach 5 Jahren und mehr wird die hardware überholt worden sein. Das ist sicher.
 
Genauso wie jedes Unternehmen, hat auch der Customer das Recht für sich profitabel zu agieren. Wenn ein MF nicht profitabel auf dem Markt teilnehmen kann, dann hat es auch dort nichts zu suchen. Alternate, Galaxus, NBB, sogar Caseking sind deutlich teurer Unterwegs, haben auch Kunden, setzen Ware ab und sind dabei profitabel. Also wo ist das Problem, der Kunde? Nö der kauft auch zu höheren Preisen, nachgewiesen. Vielmehr stellt sich die Frage, warum hat denn MF billiger verkauft und warum war es ihnen nicht möglich zu profitablen Preisen erfolgreich zu sein? MAl abgesehen davon, dass MF bei den Großteil der waren nicht soviel günstiger als die Konkurrenz war, dafür aber höhere Versandkosten verlangt hat, die sicherlich auch Stück Weit in die Marge eingeflossen sind.

Auch MF hatte nur unser Geld im Blick und sicherlich nix verschenkt, nur die Strategie war wohl nicht gut Genug oder der Deckungsbeitrag kein Begriff für die Entscheider...
Klar haben Konsument:innen das Recht. Machen dies allerdings viele Kund:innen, dann hat dies Auswirkungen auf die Angebotsstruktur. An sich sollte Niedrigpreisstrategie zu mehr Marktanteil führen und hierdurch Mitbewerberinnen verdrängen.
Inwieweit diese Strategie bei Mindfactory womöglich nicht zum Erfolg geführt hat, bleibt wohl offen bis offizielles bekannt ist.
Nochmal - die Konsument:innen haben das Recht, müssen dann aber auch mit den Konsequenzen (weniger Anbieterinnen, Geschäftesterben in Innenstädten) leben. An diesem Punkt will ich Deine Händlerinnen/Mitbewerberinneliste um Amazon ergänzen. Die Konkurrenz und Präsenz/Dominanz dieses Konzern ist sicher nicht zu unterschätzen. Amazon ist im Internet allgegenwärtig, wenn es um Angebote von Hardware geht. Inhaltlich passt sich hieran folgender Inhalt ein ...

Ok Thomas, wir haben es kapiert, du musst nicht über Geld nachdenken, ist aber auch gut jetzt sonst macht du dich lächerlich.
Zu berücksichtigen ist sicher die negative Reallohnentwicklung vieler Menschen in Deutschland. Diesen ist sicher kein Vorwurf zu machen, dass sie sich aus Ermangelung an Geld bei ihren Käufen an günstigen Angeboten orientieren. Allerdings lässt sich der Vorwurf an eine durchaus große Menge an Konsument:innen richten, die ohne Not bei Billigshops oder aus Bequemlichkeit bei Konzernen wie Amazon kaufen. Von solchen Konsument:innen und deren Rechtfertigungen kann mensch auch hier im Forum lesen. Die Polemik "Geiz ist geil" trifft durchaus auf einige Leute zu, so mein Eindruck. Gesellschaftlich gesehen und viele weitere Konsumbereiche einbeziehend hat das gewisse Ausmaße erreicht. Mensch denke an den Trend der Mittelschicht bei Aldi & Co einzukaufen. Das sind dann Strategien nicht nur des Erhalts sondern auch der Erweiterung des Wohlstands. Nach dem Motto: Was an der einen Stelle gespart wird, kann an anderer, neuer Stelle ausgegeben werden bspw. ein weiterer Urlaubsflug. So formt sich das Bild vom entgrenzten Konsum im noch(!) vorhandenen Überfluss auf Kosten der eigenen Lebensgrundlagen aufgrund der Natur- und Klimazerstörungen die mit der für den Konsum verbundenen Produktion bzw. Bereitstellung der Dienstleistungen einhergehen.

Edit: klar, zwar mache ich vieles bezüglich Konsum nicht, gänzlich kann und würde ich mich von der Kritik aber nicht ausnehmen.
 
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Naja moderne Hardware ist doch deutlich empfindlicher gewordej als früher. Der eine PC also älteste geht noch immer. Der dürfte locker 20-25 Jahre alt sein und geht noch immer. Für Windows 98 bzw xp geht das locker noch. Für alte also sehr alte games reicht das vollkommen aus. Das stimmt.
 
Die sind am Ende würde ich behaupten
Verkaufen nur noch bestand, nirgends steht das neue Ware eintrifft, das was bestellt wurde
 
Zu berücksichtigen ist sicher die negative Reallohnentwicklung vieler Menschen in Deutschland. Diesen ist sicher kein Vorwurf zu machen, dass sie sich aus Ermangelung an Geld bei ihren Käufen an günstigen Angeboten orientieren. Allerdings lässt sich der Vorwurf an eine durchaus große Menge an Konsument:innen richten, die ohne Not bei Billigshops oder aus Bequemlichkeit bei Konzernen wie Amazon kaufen. Von solchen Konsument:innen und deren Rechtfertigungen kann mensch auch hier im Forum lesen. Die Polemik "Geiz ist geil" trifft durchaus auf einige Leute zu, so mein Eindruck. Gesellschaftlich gesehen und viele weitere Konsumbereiche einbeziehend hat das gewisse Ausmaße erreicht. Mensch denke an den Trend der Mittelschicht bei Aldi & Co einzukaufen. Das sind dann Strategien nicht nur des Erhalts sondern auch der Erweiterung des Wohlstands. Was an der einen Stelle gespart wird, kann an neuer Stelle ausgegeben werden. Eventuell ein weiterer Urlaubsflug. Entgrenzter Konsum im noch(!) vorhandenen Überfluss auf Kosten der eigenen Lebensgrundlagen aufgrund einhergehender Natur- und Klimazerstörungen.

Edit: klar, zwar mache ich vieles bezüglich Konsum nicht, gänzlich kann und würde ich mich von der Kritik aber nicht ausnehmen.

Wow, sehr eloquent und präziese geschrieben, wenn das keine KI verfasst hat, bin ich beeindruckt :D

Einige Probleme der (sozialen) Marktwirtschaft sind mir bekannt und bewusst, die kann ich aber nicht wirlich steuern und habe auch nicht die Zeit mir eindringlich Gedanken dazu zu machen.
Grob gesagt kaufe ich keinen unnötigen Scheiss mehr und lege das Geld, dass ich sonst für unwichtige Dinge ausgegeben habe an, mehr kann ich in meiner Situation als 0815 Mensch eh nicht tun.
 
Das Wort Scalper wird inzwischen geradezu inflationär gebraucht.

Ich glaube, dass die meisten Scalper Vorwürfe aus dem Mund von Geizhälsen kommen. Jeder Euro muss gedrückt werden. Geiz ist geil.

Soll doch ein Unternehmen, welches dir den Allerweltesten pudern soll bei einem Gewährleistungsfall, doch 50 - 100€ an einer hochpreisigen Grafikkarte verdienen. Meinetwegen soll ein Händler 20% an einem Produkt Gewinn einfahren.
Tja, Scalping wird offenbar unterschiedlich betrachtet. Eine Kehrseite sind dann Leute, die meinen, Profit ist geil, und denen es egal bzw. nur recht ist, wenn sie Waren teurer verkaufen, so dass andere Gamer:innen dann draufzahlen müssen. Du hast ja selbst seitenweise hier mal herumlaviert, als Du für solche Verkaufspraxis/-haltung kritisiert wurdest.

Wow, sehr eloquent und präziese geschrieben, wenn das keine KI verfasst hat, bin ich beeindruckt :D

Einige Probleme der (sozialen) Marktwirtschaft sind mir bekannt und bewusst, die kann ich aber nicht wirlich steuern und habe auch nicht die Zeit mir eindringlich Gedanken dazu zu machen.
Grob gesagt kaufe ich keinen unnötigen Scheiss mehr und lege das Geld, dass ich sonst für unwichtige Dinge ausgegeben habe an, mehr kann ich in meiner Situation als 0815 Mensch eh nicht tun.
Naja, irgendwie muss mensch ja Sachverhalte und Zusammenhänge ausdrücken und ich wollte zu der Diskussion hier eben noch ein paar andere Aspekte ergänzen. :)
"Dieser Text wurde Ihnen präsentiert von H.I. ('Human Intelligence')!" :lol:

Sicher, jede:r kann nur im Rahmen seiner:ihrer Möglichkeiten und je nachdem geht damit auch mehr oder weniger Verantwortung einher. Deswegen habe ich das ja auch so betont. Keinen unnötigen Scheiß kaufen ist doch ein guter Ansatz. An den orientiere ich mich auch. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe die Aussage leider auch gemacht, mir wurden die eigenen Sprüche um die Ohren gehauen von meiner Mutter und so.
Das ist halt so, wenn minderjährig ist.
ich kann nicht sagen wie die Zukunft so sein wird. Zumindest weiß ich das ein guter PC 11-12 Jahre locker halten wird selbst dann wenn man den PC halbwegs aktiv nutzt.
Kommt immer drauf an, wofür man ihn nutzt.
Mein bester Kumpel ist da ganz hart drauf aber auch unrealistisch. Der PC hat ganz 2600 € gekostet also muss der mindestens 20 Jahre halten.
Warum?
. Und egal ob high-end cpu oder nicht, nach 5 Jahren und mehr wird die hardware überholt worden sein. Das ist sicher.
Bei ner CPU, nein.
 
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