Als wirtschaftstheoretische Idee hat "Neoliberalismus" natürlich eine eigene, fixe, nicht zwingend mit der Realität deckungsgleiche, Definition.) ist in meinen Augen vielmehr die rücksichtslose Konkurrenz mit reienm Fokus auf kurz- bis mittelfristigem Profit ohne jegliche juristischen oder moralischen Einschränkungen. "Manager" (=Minister) eines als neoliberale Entität agierenden Staates würden also einzig und allein auf die Maximierung der Staatseinnahmen gegenüber den -ausgaben achten.
Und genau da liegt halt der Knackpunkt: Wer einen Sachwert gigantischen Ausmaßes mit gesichertem, kontinuierlichen Einkommen, wie es große Infrastrukturelemente nun einmal sind (neben dem Strom- z.B. auch das Telefon-, Kabel-, Wasser-, Schienen- und Straßennetz), für einen Apfel und ein faules Ei verrammscht, der macht genau das nicht.