Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
Zufälligerweise habe ich ein Zweischaligesmauerwerk :ugly: ... die Luft in dem Hohlraum hat unterm Strich 0 Dämmwirkung.
Hab auch irgendwo in den Unterlagen diesen W/m²K Wert - mit Grafik des Mauerwerksaufbau´s.
Erst ab der Dämmung tritt der signifikante Dämmwert in Erscheinung.

Deswegen bei mir ja auch der Grundgedanke mit der zusätzlichen Einblasdämmung. Ist zumindestens lt. paar Minuten google preiswerter als ne kpl. neue Fassade.
Da ich pers. finde das wir ein relativ hohen Ölverbrauch haben für die paar m² :ugly:

Aber erstmal das nötige Kleingeld dafür zusammenkratzen :D
 
Was Ruyven sicherlich meint
Reine Spekulation. Bleben wir doch was geschrieben wurde.

kann ich jedem nur empfehlen diffusionsoffen zu planen also entsprechende Kalkputze und Silikatfarben verwenden. Dann hat man immer ein perfektes Raumklima und quasi keine Schimmelmöglichkeit.
Aus eigener Paxis ist meine Empfehlung Lehmputz mit Wandheizung. Dazu Lehmfarbe wenn gewünscht. Ansonsten ist Silikatfarbe zwar teuer jedoch wirklich sehr gut.
weil das Mauerwerk dann quasi zu ist und nicht mehr "atmen" kann
Das Mauerwerk atmet eh nicht außer da ist ein Loch in der Wand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also dämmt Luft doch? Aber gegenüber richtigen Dämmmaterial wohl nur minimal:
NUR Luft oder Gase oder Vakuum dämmt.
Pure Physik, die Wärme wird dadurch weniger durchgeleitet.
Das exemplarische Styropor ist nix anderes als Luft mit ner Kunststoffhülle.
Das "Hüllmaterial" ist völlig egal.
Man nimmt heutzutage oftmals Zellulose oder Holzwolle.
Auch hier: Nicht das Material, sondern die Luft, die in diesen porösen Baumaterialien eingelagert ist,
hat die isolierende Wirkung.
Warum glaubts du, gibt es Vakuum-Dämmung?
Nicht anders.
 
Aus eigener Paxis ist meine Empfehlung Lehmputz mit Wandheizung. Dazu Lehmfarbe wenn gewünscht. Ansonsten ist Silikatfarbe zwar teuer jedoch wirklich sehr gut.

Das Mauerwerk Atmet eh nicht außer da ist ein Loch in der Wand.
Mit atmen meinte ich die Diffusionfähigkeit, die bei Dispersionsfarben dann nicht mehr gegeben ist. Lehm ist auch super aber schwer zu verarbeiten.

MfG
 
NUR Luft oder Gase oder Vakuum dämmt.
Pure Physik, die Wärme wird dadurch weniger durchgeleitet.
Das exemplarische Styropor ist nix anderes als Luft mit ner Kunststoffhülle.
Das "Hüllmaterial" ist völlig egal.
Man nimmt heutzutage oftmals Zellulose oder Holzwolle.
Auch hier: Nicht das Material, sondern die Luft, die in diesen porösen Baumaterialien eingelagert ist,
hat die isolierende Wirkung.
Warum glaubts du, gibt es Vakuum-Dämmung?
Nicht anders.
Also so geringer die Dichte umso höher die Dämmwirkung?
 
Zufälligerweise habe ich ein Zweischaligesmauerwerk :ugly: ... die Luft in dem Hohlraum hat unterm Strich 0 Dämmwirkung.
Hab auch irgendwo in den Unterlagen diesen W/m²K Wert - mit Grafik des Mauerwerksaufbau´s.
Erst ab der Dämmung tritt der signifikante Dämmwert in Erscheinung.

Deswegen bei mir ja auch der Grundgedanke mit der zusätzlichen Einblasdämmung. Ist zumindestens lt. paar Minuten google preiswerter als ne kpl. neue Fassade.
Da ich pers. finde das wir ein relativ hohen Ölverbrauch haben für die paar m² :ugly:

Aber erstmal das nötige Kleingeld dafür zusammenkratzen :D
Das ist genau das was ich weiter oben schrieb, Kalksand + Mineralstoffdämmung und Klinkervorbau. ;-)

MfG
 
Also so geringer die Dichte umso höher die Dämmwirkung?
Es geht um die Energieübertragung.
Wärme regt Atome an.
In einer monolithischen Betonwand (super Energiespeicher) wird die Wärme nach Erhalt wieder abgestrahlt.
In einer Isolierung wird sie weniger weitertransportiert.
Im Vakuum gar nicht.
 
Es geht um die Energieübertragung.
Wärme regt Atome an.
In einer monolithischen Betonwand (super Energiespeicher) wird die Wärme nach Erhalt wieder abgestrahlt.
In einer Isolierung wird sie weniger weitertransportiert.
Im Vakuum gar nicht.
Ja aber in einen Vakuum ist die Dichte doch nahe 0. :ugly:
 
Ja aber in einen Vakuum ist die Dichte doch nahe 0. :ugly:
Yepp, und genau deswegen verbrennt sich Raumfahrer Hans nicht, wenn alle Minute mal ein Atom mit 10.000° vorbeischwebt.
Na klar, zwischen Dämmung KS und der Klinkerwand hast du eine Luftschicht zur Hinterlüftung, daher ja auch die regelmäßigen Löcher in der Klinkerfassade. :-)

MfG
Ohne belehrend wirken zu wollen.
Es kommt auf die richtige Lage der Hinterlüftung an.
Das kann man prima mitd em Glaser-Diagramm abarbeiten (habe ich schon erwähnt, dass ich Physik toll finde :)

keine Hinterlüftung, KS und Dämmung saufen ab:
Screenshot 2025-07-11 100855.png


Lüftungeeben zw. Klinker und Dämmung (klassische aber physikalisch falsche Bauweise,
Klinker ist immer feucht:
Screenshot 2025-07-11 100811.png


Richtige Bauweise -Hinterlüftung bei KS zw. die Dämmung.
ACHTUNG: Bei Rotzeigel ist das etwas anders gelagert!!!)
Keinerlei Tauwasser.

Screenshot 2025-07-11 100846.png


Die U-Werte bei diese Kurzmodellierung in 3 Minuten sind grottenschlecht.
Statt 175 mm Dämmung benötigt man heutzutage deutlich mehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Lehm ist auch super aber schwer zu verarbeiten.
Ich möchte ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Lehm ist super einfach zu verarbeiten. Fehler gemacht? Mit Wasser einsprühen und runter damit. Kann erneut verwendet werden. Lehmputz angerührt - Nachbar klingelt und lädt auf ein Bier ein - kein Problem da der Lehmputz später, auch am nächsten Tag, mit nem Schuß Wasser wieder angerührt werden kann. Es gibt praktisch keinen Abfall sondern lediglich weiche Hände. Mir ist kein anderer Putz bekannt welcher dermaßen einfach zu verarbeiten ist. Für das Raumklima aufgrund der Eigenschaft Luftfeuchtigkeit aufzunehmen aber auch abzugeben wirklich richtig gut. Auch für Feuchträume wie das Badezimmer.
 
Yepp, und genau deswegen verbrennt sich Raumfahrer Hans nicht, wenn alle Minute mal ein Atom mit 10.000° vorbeischwebt.

Ohne belehrend wirken zu wollen.
Es kommt auf die richtige Lage der Hinterlüftung an.
Das kann man prima mitd em Glaser-Diagramm abarbeiten (habe ich schon erwähnt, dass ich Physik toll finde :)

keine Hinterlüftung, KS und Dämmung saufen ab:
Anhang anzeigen 1499020

Lüftungeeben zw. Klinker und Dämmung (klassische aber physikalisch falsche Bauweise,
Klinker ist immer feucht:
Anhang anzeigen 1499021

Richtige Bauweise -Hinterlüftung bei KS zw. die Dämmung.
ACHTUNG: Bei Rotzeigel ist das etwas anders gelagert!!!)
Keinerlei Tauwasser.

Anhang anzeigen 1499022

Die U-Werte bei diese Kurzmodellierung in 3 Minuten sind grottenschlecht.
Statt 175 mm Dämmung benötigt man heutzutage deutlich mehr
Sehr interessant und gut zu wissen. :daumen:

MfG
Ich möchte ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Lehm ist super einfach zu verarbeiten. Fehler gemacht? Mit Wasser einsprühen und runter damit. Kann erneut verwendet werden. Lehmputz angerührt - Nachbar klingelt und lädt auf ein Bier ein - kein Problem da der Lehmputz später, auch am nächsten Tag, mit nem Schuß Wasser wieder angerührt werden kann. Es gibt praktisch keinen Abfall sondern lediglich weiche Hände. Mir ist kein anderer Putz bekannt welcher dermaßen einfach zu verarbeiten ist. Für das Raumklima aufgrund der Eigenschaft Luftfeuchtigkeit aufzunehmen aber auch abzugeben wirklich richtig gut. Auch für Feuchträume wie das Badezimmer.
Lehmputz braucht sehr lange zum durchtrocknen, verträgt kein direktes Wasser, ist weich und anfällig für Rissbildung(falsche Verarbeitung). Man kann schwer bohren oder Lasten anbringen ohne ihn zu beschädigen. Ich würde in jedem Fall darum einen Kalkputz nehmen und empfehlen, der die gleichen Eigenschaften aufweist aber robuster und besser zu verarbeiten ist. Man kann auch mischen, hat ein Freund von mir gemacht, in seinem Wohnzimmer, das sah vor allem optisch auch sehr schön aus, der Naturlook.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr interessant und gut zu wissen. :daumen:

MfG

Lehmputz braucht sehr lange zum durchtrocknen, verträgt kein direktes Wasser, ist weich und anfällig für Rissbildung(falsche Verarbeitung). Man kann schwer bohren oder Lasten anbringen ohne ihn zu beschädigen. Ich würde in jedem Fall darum einen Kalkputz nehmen und empfehlen, der die gleichen Eigenschaften aufweist aber robuster und besser zu verarbeiten ist. Man kann auch mischen, hat ein Freund von mir gemacht, in seinem Wohnzimmer, das sah vor allem optisch auch sehr schön aus, der Naturlook.

MfG
Wo ist den der Kalkputz besser zu verarbeiten? Rühr mal Kalkputz an lass diesen 3 Stunden stehen und arbeite weiter. Das eine Lehmwand etwas länger zum trocknen benötigt ist so hat sich praktisch beim verarbeiten jedoch nicht ausgewirkt.
Vieles was Du gegen den Lebmputz aufführst hat eigentlich nichts mit der Verarbeitung des Materials zu tun.
Btw ich flute meine Wände aber auch nicht mit direktem Wasser. Im Badezimmer steckt der Lehm ohne Schäden das dargebotenen Wasser weg. Mit Bohrungen hatte ich bisher keinerlei Probleme. Lasten trägt die Wand nicht der Putz.

Ich bleibe dabei von der Verarbeitung von Lehmputz ist hervorragend. Das Kaklputz besser zu verarbeiten ist kann ich nicht bestätigen.
 
Keine Ahnung welcher Standard von Dir als gut isoliertes Haus gilt aber hier möchte ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Obwohl mein Haus sehr gut isoliert ist habe ich keinen Wunsch dieses im Sommer zu kühlen.
Im Sommer ist es hier in der EG Wohnung schön kühl.
Dem kann man zustimmen. Kühlung perse braucht man bei gut isolierten Häusern nicht, wenn man klug lüftet, in den Zeiten wo es draußen am kühlsten ist und tagsüber mit Rollos und geschlossenen Fenstern verhindert, dass sich die Räume durch Sonne und heiße Luft aufwärmen können.
Kann es sein, dass ihr eher ländlich wohnt? In der Stadt kann es schnell mal passieren, dass die Außentemperatur auch nachts nicht mehr für einen signifikanten Zeitraum merklich unter 25°C sinkt. Vermutlich wäre es sinnvoll, es erstmal mit mehr Begrünung anstatt dem massenhaften Einbau von Klimaanlagen zu versuchen, aber das Bedürfnis nach Kühlung ist da im Sommer definitiv gegeben.
 
Kann es sein, dass ihr eher ländlich wohnt?
Ich wohne in einer Kleinstadt und @DaStash soviel ich weiß in Berlin.
In der Stadt kann es schnell mal passieren, dass die Außentemperatur auch nachts nicht mehr für einen signifikanten Zeitraum merklich unter 25°C sinkt.
Zum Glück liegen bei uns die Nächte deutlich darunter. Aber der Sommer ist noch nicht vorbei.
Vermutlich wäre es sinnvoll, es erstmal mit mehr Begrünung anstatt dem massenhaften Einbau von Klimaanlagen zu versuchen, aber das Bedürfnis nach Kühlung ist da im Sommer definitiv gegeben.
Begrünung ist auf jeden Fall eine wichtige Maßnahme.
 
Ich wohne in einer Kleinstadt und @DaStash soviel ich weiß in Berlin.
Hm, OK. Na gut, es kann auch viel mit dem Mikroklima zusammenhängen. Die Ecken von Berlin, die ich kenne, sind auch eher weitläufig, mit viel Platz zwischen den Häuserreihen und auch vielen Bäumen und Grünflächen. Das ist hier leider oftmals anders. Dazu kommt, dass Berlin auch allgemein etwas kühler ist als die Gegend hier.
 
Hm, OK. Na gut, es kann auch viel mit dem Mikroklima zusammenhängen. Die Ecken von Berlin, die ich kenne, sind auch eher weitläufig, mit viel Platz zwischen den Häuserreihen und auch vielen Bäumen und Grünflächen. Das ist hier leider oftmals anders. Dazu kommt, dass Berlin auch allgemein etwas kühler ist als die Gegend hier.
Wo wohnst du denn?

Bei uns sind zwischen den Häusern noch Gärten und Abstand.
Aber es ist im Moment allgemein nicht so warm hier.

Edit: Achso Frankfurt alles klar. ;)
 
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