Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
Wow, das ist genau das Thema was immer wieder aufkommt. Du sprichst von "Lebenspech", aber in Wirklichkeit hat dir im Eintrittsfall die Politik das eingebrockt! Und das macht m.M.n. für viele einen riesen Unterschied. Du selbst bist nicht betroffen, schwingst Reden und sprichst von vorgeschobenen Gründen, wenn die Leute nicht sofort und ohne zu hinterfragen das geforderte blind umsetzen. Wir werden in Kürze sehen was die Bürger davon halten.
Ganz genau und genau an solch einem Verhalten krankt die ganze Debatte. Statt also alle mitzunehmen versucht man es mit ideologischen Dogmen und Diktaten und wer die vermeintlich bessere und richtigere Meinung und Ansicht nicht teilt, wird in entsprechenden Schubladen gesteckt. Man selber weiß es besser und alle anderen liegen halt falsch oder sind faul, was auch immer. Differenzierung, was ist das?

Dafür gibt es eine Begriff aber den darf man hier nicht nennen. :wayne:

MfG
 
Die Klimakatastrophe wartet nicht bis der letzte AfDler es einsieht. Wir müssen mit harten Maßnahmen sofort handeln und der IV ist einer der Bereiche in dem man hart und weitgehend folgenlos durchgreifen kann. Ein Auto zu haben, ist kein Menschenrecht.
 
Die Klimakatastrophe wartet nicht bis der letzte AfDler es einsieht. Wir müssen mit harten Maßnahmen sofort handeln und der IV ist einer der Bereiche in dem man hart und weitgehend folgenlos durchgreifen kann. Ein Auto zu haben, ist kein Menschenrecht.
Wir leben in einer Demokratie mein Freund, nicht in einer Diktatur, falls du das nicht mitbekommen haben solltest. Hier darf man sich also mehrheitlich dafür entscheiden einen anderen Weg zu gehen und muss dann mit den Folgen leben, genauso wie du, wenn das eine Mehrheit anders sieht.

MfG
 
Ich sage mal so, man kann durchaus ein schlüssiges Argument bilden, wenn man sagt, dass die Leugnung der Klimakrise verfassungsfeindlich ist.

Und bevor Schnappatmung einsetzt:

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich sage mal so, man kann durchaus ein schlüssiges Argument bilden, wenn man sagt, dass die Leugnung der Klimakrise verfassungsfeindlich ist.

Wer von uns leugnet denn die Klimakrise? Es wird doch lediglich festgestellt und gefordert, dass die Vorgehensweise zur Erreichung der Klimaziele so angepasst wird, dass die deutsche Industrie international wettbewerbsfähig bleibt, damit die Bevölkerung ihre Arbeitsplätze nicht verliert und kein Raubbau an Infrastruktur, Sozialleistungen, medizinischer Versorgung und dem Wohlstand jedes einzelnen betrieben wird. Sprich, nicht durch die kalte Küche und auf Teufel komm raus, schäsegal was kostet - wird schon.

Ich würde mir wünschen, dass von der Bundesrepublik eine Aufklärungskampage gestartet wird um die Bevölkerung ganz offiziell abzuholen und klar aufzuzeigen wie und zu welchen Konditionen was und bis wann erreicht werden soll. Wenn das in sich schlüssig ist, die Vorgehensweise für jeden klar und mit Etappenzielen belegt ist, dann wird m.M.n. mehr Akzeptanz in der Bevölkerung entstehen und alles Fahrt aufnehmen. Um es noch offizieller zu machen könnte im Nachgang ein Volksentscheid die Vorgehensweise fixieren.

Aber warum tut man das nicht und lebt mit Diskussionen und Ablehnung in der Bevölkerung und damit einhergehender Stagnation in der Zielerreichung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage mal so, man kann durchaus ein schlüssiges Argument bilden, wenn man sagt, dass die Leugnung der Klimakrise verfassungsfeindlich ist.

Und bevor Schnappatmung einsetzt:

Ey, ganz ehrlich, geht es dir eigentlich gut, was laberst du da ständig für einen Quark zusammen? Wer der hier Mitdiskutierenden hat bitte irgendetwas geleugnet, kannst du eigentlich auch mal bei der Sache bleiben, statt immer nur solch krude Thesen in den Raum zu werfen?

Wir leben in einer Demokratie, das ist keine Autokratie, keine Diktatur und auch keine Scientokratie. Finde dich damit ab oder wähle entsprechende Parteien, wenn dir das nicht zusagt.

MfG
 
Komisch, dass das auf der Webseite der AfD steht:


"Die Aussagen des Weltklimarats, dass Klimaänderungen vorwiegend menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert. Sie basieren allein auf Rechenmodellen, die weder das vergangene noch das aktuelle Klima korrekt beschreiben können.
Wir wollen das Projekt der Dekarbonisierung über die „Große Transformation“ beenden und den „Klimaschutzplan 2050“ der Bundesregierung aufheben."

Das ist imho ein guter Ansatz für ein Verbot.
 
Komisch, dass das auf der Webseite der AfD steht:


"Die Aussagen des Weltklimarats, dass Klimaänderungen vorwiegend menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert. Sie basieren allein auf Rechenmodellen, die weder das vergangene noch das aktuelle Klima korrekt beschreiben können.
Wir wollen das Projekt der Dekarbonisierung über die „Große Transformation“ beenden und den „Klimaschutzplan 2050“ der Bundesregierung aufheben."

Das ist imho ein guter Ansatz für ein Verbot.
Und wo bitte hat das etwas mit dem zu tun was ich, was wir, was irgendjemand in diesem Thread hier debattiert hat? Ironischerweise trittst du rhetorisch nicht besser auf als die AFD, indem du hier quasi nach einer Diktatur schreist. Gibt es da etwa Unterschiede, gute und böse Diktatur?

MfG
 
Komisch, dass das auf der Webseite der AfD steht:
Ok, nun wird mal wieder ganz deutlich, jeder der nicht stillschweigend mitmacht ist sofort AFD und damit dikreditiert!

Ich habe es im Wahlfred schon mal gesagt, wenn die AFD verfassungsfeindlich ist, dann ist es die obererste Pflicht der Regierung und der demokratischen Parteien ein Verbot ala NPD umzusetzen. Was haben die die letzten Jahre gemacht?
 
Und wo bitte hat das etwas mit dem zu tun was ich, was wir, was irgendjemand in diesem Thread hier debattiert hat? Ironischerweise trittst du rhetorisch nicht besser auf als die AFD, indem du hier quasi nach einer Diktatur schreist. Gibt es da etwa Unterschiede, gute und böse Diktatur?

MfG
Nein, aber das Toleranzparadox. Jemanden die Freiheit zugeben eben diese Freiheit zu beenden, geht nicht.
 
Wer von uns leugnet denn die Klimakrise? Es wird doch lediglich festgestellt und gefordert, dass die Vorgehensweise zur Erreichung der Klimaziele so angepasst wird, dass die deutsche Industrie international wettbewerbsfähig bleibt, damit die Bevölkerung ihre Arbeitsplätze nicht verliert und kein Raubbau an Infrastruktur, Sozialleistungen, medizinischer Versorgung und dem Wohlstand jedes einzelnen betrieben wird. Sprich, nicht durch die kalte Küche und auf Teufel komm raus, schäsegal was kostet - wird schon.
Die Politik und die deutschen Hersteller haben das leider verschlafen. Es hätte mehr und schneller Richtung E Autos investiert werden müssen. Auch in die entsprechende Infastruktur.
 
Nein, aber das Toleranzparadox. Jemanden die Freiheit zugeben eben diese Freiheit zu beenden, geht nicht.
Lass doch mal diesen Quark und bleib beim Thema. Immer wieder schwurbelst du rum statt mal einen Gesprachsfaden zu halten und weiter zu verfolgen.

Daher nochmal für dich.:
"Und wo bitte hat das etwas mit dem zu tun was ich, was wir, was irgendjemand in diesem Thread hier debattiert hat? Ironischerweise trittst du rhetorisch nicht besser auf als die AFD, indem du hier quasi nach einer Diktatur schreist. Gibt es da etwa Unterschiede, gute und böse Diktatur?"

MfG
 
Schön, dann halte ich fest, dass hier niemand AfD wählt und dann muss sich auch niemand angegriffen fühlen. Wenn jemand AfD wählt, soll er sich gerne angegriffen fühlen.
 
Kurze Frage: Was hat das alles noch mit Energiewende zu tun?

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Die Politik und die deutschen Hersteller haben das leider verschlafen. Es hätte mehr und schneller Richtung E Autos investiert werden müssen. Auch in die entsprechende Infastruktur.
Hätte, hätte, Fahrradkette. Das haben nicht nur Politiker und die Industrie verpennt. Der deutsche Seppel hat auch gerne am Stammtisch über die depperten E-Autofahrer vom Leder gezogen. Versemmelt hat es mal wieder die gesamtdeutsche Arroganz. Am Ende will es keiner gewesen sein - also sind die Grünen schuld! :ugly:

Man sehe sich nur mal den VW Chef an, als er vor Jahren über Tesla ablästert. Mittlerweile ein Paradebeispiel für die gesamtdeutsche Grundhaltung, wenn es um neue Techniken geht.

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Hätte, hätte, Fahrradkette. Das haben nicht nur Politiker und die Industrie verpennt. Der deutsche Seppel hat auch gerne am Stammtisch über die depperten E-Autofahrer vom Leder gezogen. Versemmelt hat es mal wieder die gesamtdeutsche Arroganz. Am Ende will es keiner gewesen sein - also sind die Grünen schuld! :ugly:

Man sehe sich nur mal den VW Chef an, als er vor Jahren über Tesla ablästert. Mittlerweile ein Paradebeispiel für die gesamtdeutsche Grundhaltung, wenn es um neue Techniken geht.

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Du stimmst mir ja zu 🙂
Natürlich war es auch die deutsche Arroganz. Tesla und China wurden vor Jahren noch belächelt.
Habeck hatte auch davor gewarnt.
 
Das haben nicht nur Politiker und die Industrie verpennt.
Da bin ich ganz anderer Meinung. Das hat ganz klar nur die Politik verpennt. Denn die Industrie erhält seine grundsätzlichen Leitplanken nur aus der Politik inkl. Lobby.

Bspw 3L Auto: ein innovativer Schritt als Innitiative der Industrie. Die Politik aber hat nicht darauf reagiert und so liefen die Lupos, Polos und der A2 wieder aus. Ein großes Co2 Reduktionspotenzial wurde damit vor gut 10 Jahren schon von der Politik in D verschenkt.
 
Was nichts daran ändert, dass die Politik machen kann, was sie will, wenn der Seppel nur darüber lacht und es dann anders macht.

Gerade dein Beispiel zeigt, dass sich diese Fahrzeuge nicht bei den Kunden durchsetzen konnten. Was hättest du da machen wollen? Prämien vom Staat geben? Die gab es. Hat sich trotzdem nicht rentiert.

Auch die deutschen Dreiliter-Modelle Audi A2 TDI 3 l und VW Lupo TDI 3 l brachten – trotz steuerlicher Förderung des Absatzes und Zuschüssen für die Entwicklung – keine betriebswirtschaftliche Rendite, woraufhin der VW-Konzern die Produktion wieder einstellte (der Lupo 3L war bis Mai 2005 bestellbar; vom A2 3L wurden nur 6500 Exemplare gekauft).
 
Bspw 3L Auto: ein innovativer Schritt als Innitiative der Industrie. Die Politik aber hat nicht darauf reagiert und so liefen die Lupos, Polos und der A2 wieder aus. Ein großes Co2 Reduktionspotenzial wurde damit vor gut 10 Jahren schon von der Politik in D verschenkt.
Was man hätte machen können: Die Regularien für Schadstoffe für Fahrzeuge mit wenig Verbrauch reduzieren, sprich dass bspw. ein Auto mit sehr wenig Verbrauch keine aufwändige Abgasnachbehandlung per Gesetz braucht und der 3-Wege-Kat reicht oder andere Anforderungen reduziert werden.
Dann sind die Karren auch günstig und mitunter leichter zu warten und reparieren. Würde ja alles gehen.
Heutzutage sind so viele Sachen gesetzlich verpflichtend, dass Autos eben teuer sind, weil man einen ganzen Berg an extra Technik einbauen muss, die natürlich regelmäßig kaputt geht.
 
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