Keine Energieträger, die wir ohne andere, negative Konsequenzen, ausbeuten könnten. Und die Auswirkungen von z.B. Erzabbau wären auch extrem, denn zumindest bislang wurden keine konzentrierten Lagerstätten entdeckt. Das große Mengen zusammenkommen, liegt allein an den großen Flächen - die man aber auch entsprechend umgraben müsste...
Doch, es gibt durchaus Möglichkeiten diese Mineralien abzubauen, die Effektivität steigt mit jedem Jahr. Schon 1978 gab es, bedingt durch den hohen Rohstoffpreis, erste, erfolgreiche Versuche. Bis wir auf diese Rohstoffe wirklich angewiesen sind, wird es Möglichkeiten geben sie noch effektiver zu fördern. Öl wird schon jetzt mit Schiffen aus dem Meer gefördert.
Nein, ich schaue alleine auf die Kosten.
In Deutschland bauen Roboter die Autos zusammen, was OK ist, denn die arbeiten sehr schnell und kostengünstiger als ein deutscher Arbeiter, sie brauchen auch keinen Urlaub und ein Techniker kann mehrere Roboter betreuen.
In China könnten Roboter Elektronikartikel zusammenbauen, aber das würde deutlich mehr kosten als die Arbeiter und ich hab z.B. noch keine Nähroboter gesehen.
Ja, aber auch die Arbeiter in China werden nicht ewig kostengünstiger arbeiten können. Technik wird immer weiter fortentwickelt und wird immer effizienter. Es geht mir auch nicht darum, das diese Umstellung innerhalb der nächsten fünf Jahre passieren soll, sondern das sie theoretisch möglich bzw. sogar wahrscheinlich ist.
(was heißt wir, wohl eher die generation die dann lebt, denn ich glaube nicht, das wir das noch erleben werden, leider (ich würde gerne in 50 jahren erst auf die welt kommen...vor allem weil das wir heute als hightech ansehen dann schon billiger kinder-schrott ist))
Inwiefern uns medizinischer Fortschritt ein längeres, unendliches Leben ermöglicht ist ein sehr interessantes Feld. Leider aber keines auf dem in der nächsten Zeit praxistaugliche Durchbrüche zu erwarten sind.
klar kriegen wir zu wenig kinder (rentensystem ist bald nimmer zum halten deswegen z.B.) was zum beispiel auch dazu führt, das einwanderer immer mehr einfluss bei uns in der gesellschaft gewinnen, weil sich die "ureinwohner" die schon seit generationen hier leben nicht mal mehr selbst ersetzen (wenn 2 leute im schnitt 1 kind haben, dann ist das ein ganz schöner rückgang), kein da ist es doch kein wunder, wenn man mehr integration fordert d.h. die die her kommen (und her kommen müssen, sonst kollabiert das land irgendwann!) müssen sich an uns anpassen.
Das ist zwar eigentlich ein Thema, das zu einem anderen Thread gehört, aber ich glaube kaum das wir die Kapazitäten haben um eine Million Einwanderer jährlich (denn die bräuchten wir) zu integrieren, geschweige denn zu assimilieren.
a) kinder kosten ZEIT (wenn ich sehe wieviel zeit meinem vater früher (mit mega viel arbeit, seiner frau (meiner stiefmutter) deren tochter (meine (stief-) schwester) und mir für sich selbst und seine Hobbies blieb (gut, ich behaupte ja sogar - nicht ganz zu unrecht - er hätte damals keine hobbies gehabt (er ging 1x die woche kartenspielen (schafkopfen) und das war es (bis auf dann und wann am abend vll nen film oder ein buch) deshalb kann ich verstehen, wenn viele leute (mich übrigens eingeschlossen) KEINE KINDER WOLLEN!)
Das ist aber kein Grund, denn man wirklich gelten lassen kann. Das Kinder Zeit kosten ist unbestritten, außer du gibst sie an eine Pflegemutter, was viele, verständlicherweise, nicht wollen. Aber hier geht es um eines der existenziellen Themen unserer Gesellschaft und es sollte auch eine Art freiwillige Verpflichtung zum Kinderbekommen herrschen, schließlich ist das nunmal überlebenswichtig für unsere Gesellschaft (Aus meiner Sicht, aus ruyven_macaran ist es wahrscheinlich genau umgekehrt). Das ist wie Assimilation wieder eine Sache der Erwartungshaltung der Gesellschaft.
b) kinder kosten GELD - wenn ich sehe das es hundert irgendwas euro kindergeld für eine kind um die 18 rum gibt (was nicht einmal die hälfte von dem ist, was dieses "kind" wenn es noch in ausbildung/schulischer bildung ist braucht (ich meine was braucht man alles: kleidung, schulsachen, strom, nahrung (da biste dann schon leicht bei 300 EURO ), taschengeld und sonstiges (benzingeld etc.)...schlimmer ist es ja noch wenn man ein baby hat und mit dem "kindergeld" (was IMHO eine beleidigung für alle werdenden eltern ist, weil es eben so wenig ist) noch nicht mal windeln und alle paar monate neue klamotten (kinder wachsen ja auch) drin sind, dann ist es klar das viele - vor allem auch die die wenig verdienen - keine kinder haben können und die die gut verdienen wollen vll auch ihren dadurch gewonnenen STATUS ausleben aka. vll ein schöneres auto als der nachbar mit 2 kindern oder ein größeres haus als die allein erziehende mutter etc.
Letztendlich sind wir Menschen aber dafür zuständig unsere Art (wenn man den Mensch im Vergleich zum Tier sieht) zu vermehren und zu verstärken. Das sollte einem das Geld wert sein, unabhängig davon ist es natürlich wichtig das Kinder bekommen für die Mittelschicht nicht gleichbedeutend mit in die Armut rutschen bedeutet. Insofern stehe ich einer Erhöhung des Kindergeldes positiv gegenüber.
c) kinder kosten ARBEITSPLATZ bzw. BEFÖRDERUNGEN und KARRIERE:
auf der einen seite würden viele vll gerne kinder haben und würden gerne auch einen elternteil dafür "zuhause lassen" (was ich - am anfang (bis das kind 5 ist IMHO) - auch sehr gut finde (und nein es muss nicht immer die mutter sein)) aber es geht halt nicht, noch dazu (hab da nen fall in der verwandschaft):
steig mal aus einem - gut bezahlten - job aus und komm nach 5 jahren oder so wieder an, du hast I. sehr viel vergessen und II. es hat sich viel neues getan, du kommst extremst schwer wieder rein!
auch wird man (da gibt es statistiken) wenn man kinder hat weniger leicht befördert bzw. erhält weniger lukrative angebote aus dem eigenen unternehmen, vor allem weil man nicht mehr flexibel ist (d.h. man kann nicht jetzt mal für 6 monate nach USA gehen oder nach china etc.) auch sonstige beförderungen sind schwerer zu erreichen, weil man z.B. öfter "krank" ist (stress oder auch: man bleibt daheim, weil der sohn oder die tochter krank sind)
auch wird man sich überlegen müssen, ob einer der eltern halbtags arbeitet, weil man vll keinen ganztags-kindergartenplatz bekommt!
Das ist in der Tat ein großes Problem und muss gelöst werden. Ganztagsbetreung muss ausgebaut werden, gleichzeitig muss das Unterrichtsniveau erhöht werden. Das kostet Geld und wird sich wahrscheinlich nur durch eine extrem stark wachsende Wirtschaft oder zusätzliche Steuern abfangen lassen.
d) auch ist unsere gesellschaft, neben schon genannten aspekten (a-c) sehr kinderfeindlich, weil es keine kindergartenpläzte (von krippen für babies rede ich nicht, weil ich diese für einen fehler halte (IMHO sollte man sein kind bis es mindestens 3 jahre alt ist zuhause aufziehen....kinder schon in dem alter weg zu geben (ausser mal für ein bis zwei abende pro woche, für die es babysitter gibt) halte ich für nicht gut für das kind) gibt, wenn ich höre das manche eltern 20 kilometer oder mehr fahren müssen am morgen um ihr kind ab zu geben obwohl eigentlich um die ecke ein kindergarte währe, der aber VOLL ist, dann sollte jedem klar sein: HIER LÄUFT WAS FALSCH!
Das ist aber ein Einstellungsproblem. Hier kann mann durch eine Wertegebung die die Einstellung zu Kindern schon in der Schule gegensteuern (manche nennen es auch Gehirnwäsche, hier muss man sehr vorsichig sein) und durch bessere Aufklärung z.B. über den Wert von Kindern für unsere Gesellschaft gegensteuern.
e) noch dazu gibt es keine angebote das z.B. wenn ein elternteil zuhause bleibt, der arbeitgeber bzw. der staat für dessen fehlendes entgelt einspringt (was sich IMHO gehören würde, denn so wie es im moment läuft sterben wir aus.) auch gibt es keine anders gearteten "belohnungen" für ehepaare bzw. auch ledige (d.h. nicht verheiratete) die kinder haben (nein, ich wünsche mir in dieser hinsicht nicht das 3te reich zurück (!)) z.B. rabatte beim einkauf (z.B. eine niedrigere mehrwertssteuer für die die kinder haben etc.) oder ähnliches.
Belohnungen sind etwas sehr zwiespältiges, zum einen brauchen wir mehr Kinder, zum anderen sollten Kinder die nicht aus Geldgründen gezeugt werden. Das möchte ich keinem Kind zumutten.