Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

Es ist die Eigenart des heutigen Menschen zu urteilen, ob etwas gut/nützlich oder nicht ist.
Es geht nicht darum zu sagen, dass etwas niedlich oder süß ist, sondern was es braucht, um das Ökosystem stabil zu halten und das kann man sehr wohl erforschen.
Und hat auch irgendwo seinen Platz und Daseinsberechtigung.
Natürlich, jede Art ist da und lebt und sorgt für Diversität.
Arten sterben immer wieder aus, das ist Evolution. Nur beschleunigt der Mensch das aktuell in einem Ausmaß, wie es das noch nie gegeben hat und am Ende wird es dazu führen, dass das Ökosystem sich stark verändern wird.
Ich hatte ja darüber eine Doku bei Arte gesehen und es ist erschreckend, wie schnell das inzwischen voranschreitet.
 
Es geht nicht darum zu sagen, dass etwas niedlich oder süß ist, sondern was es braucht, um das Ökosystem stabil zu halten und das kann man sehr wohl erforschen.
Tja, die Problematik ist dabei, dass es wieder mal pures Eigeninteresse der Spezies Mensch ist, das weltweite Ökosystem "stabil" zu halten.
Im Prinzip das Aufrechterhalten einer Stasis.
Auf die Idee zu kommen, dass wir dadurch versuchen zu verhindern, dass was Besseres nach den Hominiden kommen könnte, kommt aber keiner.

Du wirst aber nur mit dem Selektieren und fördern/schützen einzelner Arten niemals zurück zu einem stabilisierten Ökosystem kommen.
Das mag vordergründig für ein paar Jahre/Jahrzehnte funktionieren, wird dann aber wieder zusammenbrechen, weil man garantiert irgend ein Bakterium oder sonst was übersehen wird.
 
Du wirst aber nur mit dem Selektieren und fördern/schützen einzelner Arten niemals zurück zu einem stabilisierten Ökosystem kommen.
Das mag vordergründig für ein paar Jahre/Jahrzehnte funktionieren, wird dann aber wieder zusammenbrechen, weil man garantiert irgend ein Bakterium oder sonst was übersehen wird.
Das Ökosystem hatte sich ja schon immer verändert, je nach dem, obs warm oder kalt war.
Dass der Mensch das Ökosystem am Laufen halten will, in dem er lebt, ist ja logisch. alles andere wäre auch quatsch.
Die Frage ist halt, in wie weit sich der Mensch anpassen kann oder will er das Ökosystem so steuern, dass es für ihn perfekt ist? Das wird nicht funktionieren.
 
Alle bisherigen Versuche des Menschen, ein Ökosystem zu steuern, sind ziemlich in die Hose gegangen. Was mit großem Abstand besser funktioniert hat und zwar praktisch jedes einzelne Mal: Einfach mal nichts tun. Störungen und Beeinflussungen durch den Menschen vermeiden und eine angemessene Zeit warten. Bei z.B. Wölfen haben schon die paar Jahre zweiter Weltkrieg gereicht und den Populationen ging es blendend. Für ein riesiges Gebiet voll natürlichem Wald samt typischer Bewohner haben ein paar Jahrzehnte nach Tschernobyl gereicht. Für Urwald wären es halt einige Jahrhunderte, aber vieles was wir heute als schützenswerte Mittelmeervegetation erachten ist auf Kahlschalgflächen der Römer entstanden. Die Korallenriffe im besten Zustand findet man auch nicht vor Florida, wo es die größten Aufbauprogramme gibt und auch nicht in den Teilen des Pazifiks, die am wenigsten von Hitzeereignissen oder Taifunen betroffen sind/waren, sondern in denen, die am weitesten von Großstädten, Industrie und Massentourismus entfernt liegen.

Bezüglich Arten: In komplexen Ökosystemen, also denen die der Mensch für gewöhnlich als besonders wertvoll einstuft, gibt es immer ein enges Netz, in dem keine einzige Art unverzichtbar ist - wenn das Ökosystem noch intakt ist. Erst wenn alle Arten bis auf eine ausgerottet sind, ist die eine auf einmal systemkritisch. Und wenn sie so in freier Wildbahn so selten geworden ist, dass man sie in Zoos züchten muss, dann ist sie in der Regel scheiß egal. Nashörner mögen mal eine wichtige ökologische Rolle in der afrikanischen Savanne gespielt haben, aber ehe Homo sapiens mal auf die Idee kam, an Kimme und Korn vorbei auf sowas zu achten, waren die Assault Unicorns so selten geworden, dass sie definitiv keine große Rolle mehr spielen. Was wir heute als afrikanische "Wildniss" wahrnehmen (also eingezäunte Ranches und Nationalparks mit Eintrittsgebühren) ist das, was vom wie auch immer gearteten, ursprünglichen Ökosystem dieser Gegend übrig bleibt, wenn man Nashörner rausnimmt. (Und dafür gefütterte Großkatzen reinsetzt)
 
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Hier gehen Möwen auf Taubenjagd.
 
Kurze Vorgeschichte.

Übers WE unseren kleinen Teich "aufgeräumt'", nachdem endlich mal die Kaulquappen zu Fröschen wurden.

Der kleine Teich (kaum mehr als 4m² Wasserfläche, allerdings mit kleinem Wasserfall, weil Berghang) war ursprünglich mal für die Kinder/Enkel angelegt worden, hatte sich aber immer mehr zum Biotop mit Eigenleben entwickelt.
Ein Mal im Jahr heisst es Blätter und Schmodder raus, damit auch mal ein Hund drinnen baden kann und man überhaupt sieht, was das da so drinnen ist.

Also, zuerst (hoffentlich) alle Frösche erwischen und am nahgelegenen Pillersee ausquartieren, 10-15 bleiben vor Ort - soll ja nächstes Jahr auch wieder Froschkinder geben.

Dann eben sauber machen.

Der Schreck war dann groß.
Mir war bekannt, dass wir 6-10 Ringelnattern im und um den Teich hatten - no problemo.

Doch diese Schlangen, die ich plötzlich entdeckte, waren neu.

Kreuzottern - gleich zwei Stück - doof, Giftschlangen

Wunderte mich dann nicht mehr, dass wir dieses Jahr kaum Blindschleichen und Eidechsen am Grundstück hatten.
Mich hatte schon mal eine gebissen beim Herumnuhlen im Wald - das macht echt Aua.
Für sehr kleine Kinder und kleinere Haustiere extrem unlustig, weil potentiell tödlich.

Also - fangen (ohne gebissen zu werden) und bei mir im Wald aussetzen.

Für den Nochnichtkenner.
Kreuzottern haben neben der Kreuzzeichnung auf dem Kopf (nicht immer erkennbar) senkrecht geschlitzte Augen, während die harmlosen Ringelnattern runde Augen haben.

Prachtkerl (oder Weib?):
Kreuz1.jpg


Transportbehälter:
Kreuz2.jpg


ab in die neue Heimat:

Kreuz3.jpg
 
Interessant ist auch das Blindschleichen keine Schlangen sind obwohl sie so aussehen.
Sie gehören zu den Echsen. Die können bei Gefahr ein Teil ihres Schwanzes abwerfen.
 

Keiner weiß wo die Löwin herkommt. Kann ja nur aus privater Gefangenschaft sein wenn kein Zoo die vermisst.
Hoffentlich erschiessen sie die nicht gleich. Betäubungspfeile würde ja auch reichen.
 
Leute, die Großwild aus der Ferne betäuben können, sind rar. Von den aktiv Suchenden werden 70-80% eine normale Schusswaffe und <<<1% ein geeignetes Betäubungsgewehr haben. Der einzige Grund, warum die Löwin noch eine gewisse Überlebenschance hat: Die von Polizei & Co normalerweise genutzte Munition dürfte gegen ein so großes Tier nur begrenzt tötungssicher sein. Solange ein sie entdeckender Polizist keine akute Gefahr sieht, tut er also gut daran, jemandem vom Fach zu benachrichtigen anstatt selbst zur Tat zu schreiten. Nicht dass er am Ende mit einem leeren Magazin und einer angeschossenen, sehr übel gelaunten Löwin im Wald steht. Aber wenn ein Jäger sie als erstes findet oder ein Polizist einen Jäger als nächstgelegenen Problemlöser ausmacht...
Bettvorleger.

Merkwürdig finde ich aber, dass man keinen Überblick über private Löwenhalter in Brandenburg hat. Woanders ist jedes zweite Kleinreptil registrierungspflichtig und einen ausgewachsenen Löwen hält man ja nun auch nicht im Kellerterrarium, wo ihn kein Nachbar bemerkt. Selbst Löwinnen fauchen von Zeit zu Zeit laut genug, dass jenseits eines etwaigen illegalen Halters jemand im Bilde gewesen sein muss.
 
Merkwürdig finde ich aber, dass man keinen Überblick über private Löwenhalter in Brandenburg hat.
Das finde ich auch sehr merkwürdig.

Offenbar kommt das Tier aus einer privaten Haltung.
Die Frage ist jetzt, ist das Tier seit der Geburt an Menschen gewöhnt und sieht sie nicht als Beute an oder wurde das Tier sein ganzen Leben lang schon gequält? Das kann das hässlich werden.
Lösen sind doch Rudeltiere. Da müsste doch was gehen.
 
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Schade das Steve Irwin damals den tödlichen Unfall mit einen Stachelrochen hatte.
Ich hatte ihn immer gerne gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider interessiert das Schicksal der Affen in Asien nur Wenige.
Die werden wegen Palmöl Plantagen brutal mit Macheten abgeschlachtet.

Und auch das hier:

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Mag auf den ersten Blick witzig erscheinen. Aber die haben den total gemästet so fett wie der ist.
Und in anderen Haushalten werden die teilweise sogar sexuell mißbraucht.
 
Mag auf den ersten Blick witzig erscheinen. Aber die haben den total gemästet so fett wie der ist.
Und in anderen Haushalten werden die teilweise sogar sexuell mißbraucht.
Interessant ist ja, dass man ihm das Fahren beibringen konnte. Mich interessiert jetzt, ob er auch vor einer roten Ampel stehen bleiben würde.
 
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