Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

Krass!:wow: Aber das waren wohl zwei junge Gorillas und die Schimpansen in deutlicher Überzahl.
Eben. Eine Gruppe Schimpansen würde nicht auf die Idee kommen eine Familie mit gorillas zu überfallen. Die würden die Schimpansen schnell in die Flucht schlagen.
Ich glaube auch nicht, dass sich Schimpansen und Gorillas außerhalb von Nationalparks überhaupt begegnen.
 
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Diese kleinen Äffchen finde ich richtig süß.:love:
 
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Bei uns laufen immer 3-4 Eichhörnchen rum. Die wechseln sich immer mit unseren Nachbarn ab.
Aber wir legen ihnen auch Nüsse ohne Schale hin. Dann bleiben sie sitzen und fressen meistens vor Ort.
Die Nüsse mit Schale versuchen sie immer im Garten oder in den Blumenkästen zu verbuddeln. :ugly:

"Puschel", auf meinen Avatarbild ist aber leider nicht mehr wieder gekommen. Das war bis jetzt das zahmste Eichhörnchen. Vermutlch ist er (oder sie) schon tot. Dafür sind seine/ihre Kinder hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Puschel", auf meinen Avatarbild ist aber leider nicht mehr wieder gekommen. Das war bis jetzt das zahmste Eichhörnchen.
Das ist schade :( (Kann mich noch erinnern wie Du mal erwähnt hast das Euer "zahmes" Eichhörnchen nicht mehr kommt).

Aber toll finde ich die Einstellung:
Dafür sind seine/ihre Kinder hier
Bei dem Gedanken hat man gleich wieder Freude im Herzen :daumen:.
(Und stimmen wirds wohl auch)
 
Weil im KI-Thread mal Selbstbewusstseins/Selbsterkennungsexperimente angesprochen wurden:

Putzerfische haben nicht nur den Spiegeltest bestanden, sondern dabei kürzlich auch Lernverhalten und Einblicke in ihr Lernverhalten gezeigt.
- Putzerfische, denen man einen Parasitenähnlichen Fleck aufmalt, fangen an sich zu scheuern, nachdem sie sich so in einem Spiegel gesehen haben. (Aber nicht, wenn der Spiegel fehlt oder wenn die Markierung fehlt.) Soweit, so langweilig. Spannender sind aber die Folgeversuche.
- Putzerfische, die sich mal im Spiegel gesehen haben, reagieren mit dem gleichen Scheurverhalten, wenn man ihnen ein Foto von sich mit Fleck zeigt.
- Putzerfische, die noch nie einen Spiegel gesehen haben, greifen Fotos von sich genauso an, wie Fotos von Artgenossen.
- Putzerfische, die sich zuvor im Spiegel gesehen haben, greifen nur noch Fotos von Artgenossen an, aber nicht mehr ihre eigenen Ebenbilder.
- Putzerfische, die sich zuvor im Spiegel gesehen haben, zeigen die gleiche Aggression gegenüber manipulierten Fotos, die einen Fisch mit ihrem eigenen Körper aber einem fremden Kopf zeigen, aber nicht gegenüber solchen mit ihrem Kopf auf einem fremden Körper.

=> Putzerfische sind in der Lage, anhand von Bewegungen ihr eigenes Spiegelbild als solches zu erkennen und sie merken sich bei dieser Gelegenheit, wie ihr Gesicht aussieht und sie sind anschließend in der Lage, dieses auch auf Fotos wiederzuerkennen und von Artgenossen zu unterscheiden.

Ziemlich beachtliche Leistung für ein kleines Fischchen, dass in seiner natürlichen Umgebung nie eine spiegelnde Oberflächen sehen wird (und somit auch nie sein eigenes Gesicht oder auch nur größere Teile seines Körpers) und dessen Sozialstruktur die Komplexität von "mein Territorium, dein Territorium" nicht überschreitet. Bei einem weiteren Versuch wurde übrigens festgestellt, dass sie diese Fähigkeit auch noch für "sein Territorium" nutzen, also einen ex-Revierinhaber aus der Nachbarschaft, der sein altes Gebiet von ihnen zurückholen will, als einen ganz fremden. Da auch diese Fähigkeit in freier Wildbahn wenig direkten Nutzen hat, müsssen diese Tiere also allgemein ein Personenkonzept einschließlich "ich", "Bekannter A", "Bekannter B", ..., "Fremder", etc. haben, während die Mehrheit der Menschheit sie vermutlich weiterhin für simple Reaktionsautomaten handelt, denen man jegliche Intelligenz und jegliches Reflexionsvermögen abspricht, während man sie langsam in einem Eimer erstecken lässt oder alternativ bei lebendigem Leib einmal quer durch den Schlund pierct, um sie als Köder einzusetzen.


Für allen, denen die Textfassung zu dröge war, gibt es intelligente Fische jetzt auch als Arte-Beitrag:

Geht noch auf einige weitere Arten ein. So können Schützenfische beispielsweise Menschengesichter wiedererkennen und das nicht nur in der Perspektive, in der sie gezeigt wurden, sondern auch wenn ein Profilbild der gleichen Person gezeigt wird. Wobei der Schützenfisch nicht nur dieses Profil nie zuvor gesehen hat, sondern überhaupt keine Profil-Frontal-Kombination, außer natürlich die Leute, die im Labor rumrennen. Diese Fische beobachten demnach die Ereignisse außerhalb ihres Beckens mit genug Aufmerksamkeit, um ein allgemeines Verständnis für den räumlichen Aufbau eines Menschenkopfes zu entwickeln und anhand dessen beliebige Frontalansichten in zugehörige Seitenansichten transformieren zu können. Das ist etwas, was Gesichtserkennung-KIs erst seit ein paa Jahren können und das keineswegs mit Erfolgsgarantie. Man stelle sich umgekehrt mal einen Menschen vor, der einen Fisch (einen individuellen, keine Art) von vorn erkennen soll, nachdem man ihm ein Bild von dessen Seite gezeigt hat.

Noch spannender finde ich aber eine beinahe anekdotenhaft am Rand erwähnte Story über, erneut, Puterfische_ Neben ihrer normalen Tätigkeit "Parasiten fressen" nehmen die auch manchmal einen extra Happen aus der Schleimhaut des Kunden (definitiv nicht nett) oder besänftigen diesen durch Berührungen (sehr nett). Ob man letzteres nun als Massage, Streicheln oder Abreibung betrachtet, sei mal dahingestellt, aber es scheint keinen handfesten Nutzen zu haben, sondern allenfalls eine besonders gründliche Reinigung vorzutäuschen.

So, und jetzt kommts: Nicht nur dass dieser Wohlfühl-Service häufiger gegenüber Raubfischen eingesetzt wird, während man sich das Knabbern da lieber spart. Sondern es werden auch Stammkunden aus unmittelbarer Nachbarschaft (um die sich der Putzer nicht bemühen muss, die kommen eh immer wieder, selbst wenn sie ab und zu gebissen werden) massiert. Aber nur wenn besonders verheißungsvolle andere Fische in der Nähe herumschwimmen, die (noch) kein besonderes Interesse an den Diensten des Putzers zeigten. Sobald deren Interesse geweckt wurde, bleibt der eben noch verwöhnte Stammkunde dagegen alleine sitzen und der Neuzugang erhält die volle Aufmerksamkeit.

Oder anders ausgedrückt: Putzer machen ganz klassische Werbung. Sobald jemand zuguckt, den sie anlocken wollen, führen sie ihr Repertoire bestmöglich an einem anderen Fisch vor, der zufällig das Glück hat, in der Nähe zu sein.

Das ist imho eine verdammt hohe intellektuelle Leistung. Dafür muss man nicht nur einschätzen, wie sich eine !weitestgehend nutzlose! Handlung für den Empfänger anfühlt, also über rationale Empathie verüfgen. Sondern man auch abschätzen ob wie ein Beobachter diesen Prozess von außen sieht und man antizipieren, dass dieser Dritte über eine ähnliche Empathie verfügt wie man selbst und extrapolieren, was der Dritte auf dieser Grundlage für Entscheidungen treffen könnte. Das heißt der Putzerfisch ist sich !bewusst!, dass sich beobachtender Fisch A !bewusst! ist, das geputzter Fisch B sich gerade wohlfühlt und Fisch A deswegen den Wunsch entwickelt, dass gleiche zu spüren.

Im Vergleich dazu hat die selbsternannte Krone der Schöpfung bis vor kurzem (oder mehrheitlich vielleicht sogar bis heute) anderen Lebewesen konmplett abgesprochen ein Bewusstsein, Gefühle oder Empathie haben zu können. Gut, ein paar Mitdenker fanden das schon immer fragwürdig und dass Menschenaffen, Meeressäuger, Rabenvögel, Papageien und Kraken einiges auf dem Kasten haben, ist ja auch offensichtlich. Aber wenn jetzt schon 10-cm-Fischchen eine artenübergreifende Dreieckskommunikation beherrschen, die manch Möchtegern-Diplomat innerhalb von Homo sapiens nicht hinbekommt, dann kann ich die "ich kann das nicht essen weil das denkt auch"-Phase des Vegetarierwerdens wohl direkt überspringen und mich auf "ist eh alles intelligent, also ist ein Schweine-Steak auch nicht verwerflicher als Regenwurm-Versklavung" festlegen :ugly: .
 
Das ist imho eine verdammt hohe intellektuelle Leistung. Dafür muss man nicht nur einschätzen, wie sich eine !weitestgehend nutzlose! Handlung für den Empfänger anfühlt, also über rationale Empathie verüfgen. Sondern man auch abschätzen ob wie ein Beobachter diesen Prozess von außen sieht und man antizipieren, dass dieser Dritte über eine ähnliche Empathie verfügt wie man selbst und extrapolieren, was der Dritte auf dieser Grundlage für Entscheidungen treffen könnte. Das heißt der Putzerfisch ist sich !bewusst!, dass sich beobachtender Fisch A !bewusst! ist, das geputzter Fisch B sich gerade wohlfühlt und Fisch A deswegen den Wunsch entwickelt, dass gleiche zu spüren.
Wieso "Nutzlose Handlung"? Die Putzerfische als auch ihre "Wirte" haben ja was davon.
 
Ich finde Papageien super, die Artgenossen per Videocall anrufen und mit ihnen reden. Je häufiger ein Papagei sich meldet, desto beliebter ist er.
 
Ich werde mich nicht mit dir auf eine Spam-Battle zum Thema "warum reines empfinden kein praktischer Nutzen darstellt" einlassen, dass ist hier nicht Thema. Wenn du meine Beiträge selbst nach einer Erklärung in leicht verständlichem Deutsch nicht verstehen willst, dann kommentier sie auch nicht.
 
Sorry, wenn du keinen Spaß verstehen kannst. Das tut mir echt leid für dich.

Topic:

Hier noch ein Video über die Intelligenz von Oktopussen.

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Erstaunlich was die drauf haben.
 
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