Der Auto-Thread

Wir können aber halt nicht nur laden wenn es sonnig ist. Es hängt quasi jede Nacht ein Auto dran, alleine wegen der langen Ladezeiten. Somit scheidet Solar einfach schonmal aus.

Sagt ja auch keiner, dass nur geladen werden kann wenn es sonnig ist. Nachts dann eben per Netzbezug, bzw wenn bewölkt dann eben nur zusätzlich unterstützend. Der Stromzähler saldiert ja, eure Bezugskosten wird es auf jeden Fall senken. Lasst es euch vielleicht einfach mal von einem PV Fachbetrieb ausrechnen, ich behaupte je nach dem wie viel ihr aufs Dach bekommt reicht es garantiert um mehr Fahrzeuge dran zu hängen ohne dass der Energieversorger ärger macht weil die Leitung angeblich nicht dick genug wäre. Vielleicht reicht es sogar aus, dass ihr abgesehen von ein paar extrem dunklen Wintertagen komplett auf die "Nachtladung" verzichten könnt.
 
Sagt ja auch keiner, dass nur geladen werden kann wenn es sonnig ist. Nachts dann eben per Netzbezug, bzw wenn bewölkt dann eben nur zusätzlich unterstützend. Lasst es euch vielleicht einfach mal von einem PV Fachbetrieb ausrechnen, ich behaupte je nach dem wie viel ihr aufs Dach bekommt reicht es garantiert um mehr Fahrzeuge dran zu hängen ohne dass der Energieversorger ärger macht weil die Leitung angeblich nicht dick genug wäre.
Wir können keine weitere Steckdose an das Stromnetz anklemmen. Die Kapazität vom Anschluss und der Trafostation ist komplett ausgereizt.
Klar kann man einfach heimlich noch was dranklemmen und hoffen das es keiner merkt. Dann haben wir bald Zustände wie in Mexico, wo auch jeder wild seine eigenen Kabel zieht und 3 mal pro Tag der Strom ausfällt.

Es gibt zum Glück für das Stromnetz feste Vorschriften was gemacht werden darf. Und da die Kabel nicht auf einmal dicker werden, geht halt nicht mehr. Wir können ja nicht anfangen die ganzen Klimaanlagen oder die Waschanlage demontieren, nur weil wir mehr Ladestationen brauchen.
Und alleine an der Temperatur der Kabel im Keller merkt man das zu Hauptzeiten alles am Limit ist. Die Kabel sind nämlich schön handwarm.
 
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Wir können keine weitere Steckdose an das Stromnetz anklemmen. Die Kapazität vom Anschluss und der Trafostation ist komplett ausgereizt.
Klar kann man einfach heimlich noch was dranklemmen und hoffen das es keiner merkt.

es wird nicht "heimlich dran geklemmt" das macht schon ein Elektriker in Verbindung mit dem Energieversorger so wie es ordentlich nach deutschen Vorschriften zu sein hat.

Nochmal, lasst es euch einfach mal von einem Profi ausrechnen. Angebot machen lassen kostet doch nix, außer die Überwindung mal alte Denkmuster hinter sich zu lassen.

Ladesteuerungen sind heutzutage auch intelligent genug, um den Anschluss nicht zu überlasten. Wenn ihr nur Summe X am Anschluss beziehen könnt, aber noch Y ZUSÄTZLICH vom Dach zapfen könnt, wo soll dann der Nachteil liegen? Selbst wenn der Netzbetreiber sagt es darf maximal Z eingespeist werden aber ihr produziert mehr weil grade kein Fahrzeug dran hängt und in der Werkstatt keine Verbraucher laufen, dann macht ihr selbst wenn die Einspeiseleistung abgeregelt wird noch euern Schnitt.

Dann wird auch wenn die Sonne knallt euer Kabel nicht mehr warm und wenn sie es nicht tut wird eben das zweite oder dritte auto mal nicht geladen. Die Gesamtsituation wäre immer noch besser als jetzt.
 
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Wir sind mit unserem Energieversorger und Elektriker schon eine ganze Weile dabei eine Lösung zu finden. Es gibt hier an der Straße nämlich noch mehr Autohäuser, die auch mehr Ladestationen haben wollen. So schnell wird es da mit Sicherheit keine Lösung geben.
 
Und der braucht auch erstmal eine Genehmigung um die halbe Stadt umzugraben. Davon mal ganz abgesehen das erstmal ein Grundstück für die neue Trafostation her muss. Und naja freie Baugrundstücke in der Stadt... gibt halt keiner einfach so sein Land weg.
 
Ne da muss ich dich leider enttäuschen. Ich teile mir mit einem Kollegen die E-Autos die zwischendurch mal kommen. Wenn bekomme ich eher mehr zu tun.

Dann seid ihr wohl die einzige Werkstatt, wo die E-Fahrzeuge öfter gewartet/repariert werden müssen.
Abnehmen kann ich dir die Geschichte nicht.
Und es ist Fakt, dass die Werkstätten mit dem Schwenk auf E-Fahrzeug über die Jahre große Probleme bekommen werden. Denn das Hauptgeschäft der Wartung/Verschleißteile (Ölwechsel, Bremsen, etc.) bricht fast komplett weg.
Der Umbruch dauert wahrscheinlich Jahrzehnte, fängt aber jetzt schon an (z.B. kostet die 30tkm "Wartung" bei einem E-Golf gerade mal ~120-150€).
 
Als ob E-Autos nicht mehr kaputt gehen würden. :D Die ersten Smarts sind mitlerweile auch schon in dem Alter, wo sich die Besitzer über die nicht mehr vorhandene Reichweite beschweren.

Außerdem bauen E-Autos und Hybrids genauso viel Unfälle wie alle anderen. Und da man ja bei Airbagauslösung immer gleich die Batterie tauschen muss, ist bei den Autos immer besonders viel zu tun.
Zur Wartung kommen bei Daimler alle E-Autos jedes Jahr wie alle Verbrenner auch. Da fällt halt der Ölwechsel weg.

Reine E-Autos haben wir eh sehr wenig, da im Moment noch nicht praxistauglich. Der große Anteil sind Plug in Hybrids.
 
Zur Wartung kommen bei Daimler alle E-Autos jedes Jahr wie alle Verbrenner auch. Da fällt halt der Ölwechsel weg.

Logisch. Warum sollte er das auch nicht? Die Werkstätten müssen Geld rein holen, darauf sind sei ausgelegt. Und der Daimlerkunde ist ja so erzogen worden dass er jedes Jahr brav in den Intervallen zum Service kommt weil es sonst keine Garantie mehr gibt. Und Kulanz kann er sich auch abschreiben wenn er nicht seinen Jahresbeitrag gezahlt hat ;) Und bitte bloss nicht das Öl und anderes Zeugs selber bringen... das geht gar nicht und das Auto is dann auch sofort kaputt :ugly:

Das sind meine Wartungs- und Unterhaltskosten nach 1 Jahr und 4 Monaten. Aktuell 28.800km. Kein Service gemacht und immer noch volle Garantie. Wenn man die Reifen raus rechnet und die Versicherung ists nicht so schlimm...

Kosten.jpg

Die Anderen Blätter der Kalkulation will niemand sehen :D Für "Sprit" waren auf den letzten 28.800km nicht mal 40€ fällig... Kein Öl, keine Filter.... nix.

Der Plugin-Hybrid hingegen musst nach wie vor den ganzen alten Mist machen, jedes Jahr und bloss nicht die km überziehen oder ne Woche zu spät... daher hab ich auch entschieden für sowas kein Geld mehr auszugeben. Und wenn ich mir ansehe was die bei nem Motorrad das Zündaussetzer hat erst mal alles tauschen müssen und was das für nen Aufwand ist weiss ich dass das 2 Rad hier auch bereits angezählt ist....
 
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Und ich möchte nicht auf die Emotionen eines Verbrennungsmotors verzichten.
Mindestens eine Krawallbüchse wird auch in Zukunft immer in der Garage stehen.
 
Solarzellen? Und nachts und bei Bewölkung kann man nicht laden? Tolle Idee. :D Selbst wenn man einen Puffer installiert müsste der so groß sein, das man dafür 50 Generatoren kaufen könnte.
Du hast nur den falschen denkansatz oder ihr habt so viel dachfläche, das ihr theoretisch euren kompletten bedarf decken könntet. Letzteres halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. ;)
Den puffer-speicher würdet ihr also nur für den überschuß benötigen, es geht aber auch ohne da ihr die entstehende energie doch garantiert gleich verbraucht. Das einzige was ich noch installieren würde wäre ein rückspeisefester stromzähler, damit keine von euch erzeugte energie ins stromnetz kommt.
Heutzutage noch einzuspeisen ist dann doch das dämlichste was man machen kann und so benötigt ihr auch keine erlaubnis vom energieversorger bzw. müßt euch nicht absprechen.
Mal davon ab, ich weiß auch nicht wie eure lage ist bzw. wieviel wind da geht. In einem industriegebiet kann man durchaus auch kleine windräder aufstellen zumal ihr ja kein 2 oder 4MW windrad braucht. Zeischen 10 und 50KW tun es sicherlich auch. (das sollte so dimensioniert sein, das es halbwegs die "grundlast" übernehmen kann) Und wenn horizontelläufer nicht genemigt werden es aber ausreichend wind gibt, kann man es ja auch mal mit einem vertikalläufer probieren.
Alles in allem würde das aber der reduzierung der stromrechnung dienen (der benötigte rest-strom käme konventionell aus der leitung) und so ließe sich sicherlich noch 1-2 ladesäulen mehr aufbauen. (die halt rein mit von euch erzeugtem strom laufen)
 
Die kostenlose Stromquelle ist der Steuerzahler. Das Bezahlsystem der ganzen Ladesäulen funktioniert nicht wirklich, deswegen laden die meisten E-Autos kostenlos und der Steuerzahler bezahlt.
 
Diese nahezu kostenlose Bezugsquelle würde mich jetzt aber schon interessieren.

Ladearten.jpg

Sieht bei mir so aus. Supercharging unterwegs ist ja quasi im Autopreis mit drin. Sind glaub rund 2.000CHF für Strom und nochmal 6.000CHF die pro Auto für die Infrastruktur weg gehen. (Dafür funktioniert sie aber auch Europaweit problemlosest :D ) Kosten dafür bisher 0,00. Gab dann als die "Flatrate" nicht mehr inklusive war hier ne Preissenkung von rund 2.000CHF aufs Auto. Ob ich das raus hole.. keine Ahnung. Aber wichtiger ist mir dass das Ladenetz zuverlässig rennt.

Öffentliche Ladestationen sind hier bei mir zu 99% der AC-Lader im Einkaufcenter. Davon sind 4 x 22kW Boxen dort. Ich gehe immer Donnerstags abend dort was futtern weil ich für 1 Person nix kochen will und es dort für sehr wenig Geld lecker Futter gibt. Und am Samstag Morgen wird der Wocheneinkauf dort erledigt. In der Zeit geht mehr als Genug rein damit es für die Woche reicht. Wir haben hier aber auch sehr viele andere öffentliche Stationen, etliche sind gratis, andere kosten Geld. Sind absbeits der Autobahn aber meistens AC-Lader die halt Kunden anlocken sollen. Und wer eh grad am laden ist trinkt dann noch nen Kaffee und nen Stück Kuchen und schon ist das bissle an Stromkosten wieder drin ;) Aber die brauche ich fast nie. Einkaufscenter reicht eigentlich. :nicken:

Heimladung is der Strom den ich zu Hause in der Nacht aus dem Netz beziehe... mach ich eigentlich nie :D Und ganz selten lade ich mit dem Strom aus der PV-Anlage. Der geht wenn die Autos da sind zu 99% ins Auto meiner Frau. Das reicht bei ihr dann meist auch für eine Woche hin und zurück. Für mich bleibt da wenig übrig.

Firma ist was ich in der Firma so beziehe. Dort hab ich ne T15-Steckdose bekommen. Is sowas wie ne CEE16 nur auf 10A beschränkt, Schweizer Produkt. So gross wie ne Schukodose, gibt's auch mit 16A. Dort zahle ich den Industrietarif den mir mein Chef verrechnet. Das sind umgerechnet 6Cent pro kWh. Dazu kommt dass wir ne grosse PV-Anlage in der Firma haben es quasi PV-Strom ist. Dort lade ich meist gemütlich mit 5A 3phasig. Aber auch das brauch ich nicht sooo oft.

Destination-Charging sind die Ladevorgänge wenn ich unterwegs bin und entweder in Hotels oder anderen Unterkünften lade. Je nachdem haben die ne Wallbox dort oder ich nehm wenn es hat auch ne einfache Steckdose. Da bin ich überhaupt nicht wählerisch. Das reicht meist um etwas nachzuladen um dann nicht an nen Schnellader zu müssen sondern erst mal 2 oder 300km nach dem Frühstück los zu fahren bis die Blase voll is und ich eh Pause machen muss :D Bisher wollte da aber niemand Geld dafür haben, daher auch die Summe von 0. Muss aber sagen dass ich inzwischen auch nirgendwo mehr übernachte wo ich nicht ne Lademöglichkeit habe. So wie ich früher auf WLAN geachtet habe tu ich halt jetzt auf Lademöglichkeit fokussieren :D

Wie gesagt, ich will niemandem seinen Verbrenner weg nehmen, das soll jeder selber für sich entscheiden. Und derzeit passt es auch nicht für jeden. Entweder finanziell, wegen Laden zu Hause oder was auch immer. Für mich persönlich funktioniert es aber und daher will ich nimmer zurück. Ich hab auch keinen Bock mehr auf diese Verarsche wie sie bei VW, Audi etc. läuft. Und ich mein nicht die Abgassache. Ölverbrauch beim TFSI zum Beispiel. Das is einfach den Kunden verarschen wo es geht. Und der freut sich noch dass er nach 2 Jahren aus "Kulanzgründen" nur 50% der Kosten tragen muss, WENN er vorher exakt alle anderen Intervalle eingehalten hat.
Das kann und will ich nicht mehr unterstützen.

Und für den Strom geb ich Geld lieber hier aus als dass ich es in den Nahen Osten runter schiebe...

@P2063
Nö, wir haben hier nie mit so nem Ökoblödsinn wie EEG und so angefangen. Wir versteuern keinen Eigenverbrauch. Nur den Ertrag den wir durch den Verkauf bekommen müsste ich theoretisch versteuern. Da ich aber keine 4Cent pro kWh hier bekomme erreiche ich die Steuergrenze gar nicht. Ich reduziere auf die Art aber massiv den Bezug aus dem Netz da ich inzwischen fast alles so gesteuert habe dass es den Strom vom Dach nutzt so weit es geht. Im Gegensatz dazu bekommen wir hier unsere PV-Anlagen mit Einspeisung auch nicht vergoldet.... bei euch würd ich jeden cm voll kleistern. :D Mit etwas Fläche kann man da ja fast davon leben :D
 
währenddessen in Deutschland: PV dank Steuern auf Eigenverbrauch nur 1/3 günstiger als Netzbezug, öffentliche Ladestationen dreimal so teuer wie die kWh am eigenen Netzanschluss, wenn ein Supermarkt mal eine Ladesäule hat die nicht von einem Verbrenner zugeparkt wurde wird sie nach 30min tot geschaltet weil könnte ja jemand tatsächlich sein Auto dran laden, wenn man beim Arbeitgeber lädt schön brav den geldwerten Vorteil versteuern, für die Ladesäulen der einzelnen lokalen Energieversorger braucht man jeweils eine eigene App/Registrierung/Zahlkarte und dann funktioniert die Hälfte der Anschlüsse nicht...

Und dann wundert sich die Politik, dass das hier mit der E-Mobilität nix wird. Aber Hauptsache denen, die ohnehin reich genug sind sich einen Neuwagen zu leisten noch Subentionen hinterher werfen statt Infrastruktur und überflüssige mehrfach geleistete Steuern an zu gehen. Kann man nur mit dem Kopf schütteln.
 
Und dann wundert sich die Politik, dass das hier mit der E-Mobilität nix wird.

Die wundert sich nicht, die tut nur so. Das sieht man auch gut an allem anderen, was die Bundesregierung beim Thema Klimawandel verzapft.

Langfristig gibt übrigens auch für Verbrennungsliebhaber eine Lösung: Biomass to liquid. Dann allerdings zu entsprechenden Lieberhaberpreisen für den Treibstoff.
 
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