Der Auto-Thread

Wahre worte von einem waisen mann... :hail:
Nur leider können nicht alle im winter ihren führerschein machen und manche sind selbst bei besten bedingungen schon überfordert. :ugly:

Die aufmerksamkeit halte ich noch für das geringste... Habt ihr schon mal geschaut wie andere im winter so herum fahren? Die packen sich teils übelst dick ein, als wenn -15 grad wären und keine heizung im auto geht. Und dann klemmt da halt so ein michelin-männchen irgendwo zwischen lenkrad und sitz und kann sich kaum bzw. nicht vernünftig bewegen.

Jupp, ist mir durchaus aufgefallen. Mein Fahrlehrer damals hat immer gesagt: "Den Kofferraum und die Haken im Innenraum darf man ruhig benutzen. Wenn du dich zu dick anziehst, hast du nicht nur ein Bewegungs-, sondern auch ein Wahrnehmungsproblem." Tja und bis heute ziehe ich vorm ins Auto steigen immer! meine Jacke aus. Mein bester Kumpel hat sich damals eine Fahrschule ausgesucht die einen Porsche hatte und im Ruf stand dass man dort immer bestehen würde. Das ist einer von den Typen die mit zei Pullovern und ner Daunenjacke da eingekeilt sitzen, unfähig sich zu drehen, oder die Arme frei zu bewegen, mit Tempomat 110 auf der Mittelspur bleibt, ganz gleich ob viel oder wenig Verkehr. Wir fahren eigentlich immer getrennt, weil wir sonst jedes Mal aneinander geraten.
 
Die Empfehlung die Jacke auszuziehen ist ja nett - hilft nur nicht, wenn man dann vor Kälte zitternd im Auto sitzt . ;)
Bei 0° Innenraumtemperatur ist es mir jedenfalls viel zu kalt ohne Jacke. Allerdings behindert mich die Jacke alleine auch nicht in meiner Bewegungsfreiheit. Und man sollte den Beckengurt unter der Jacke lang legen.
 
Ich hab auch das Gefühl bei neueren Autos hat die Anzeige eine Art Entprellung vorgeschaltet. Nur wenn das ESP für mehrere Sekunden ackern muss geht auch die Lampe an.

Ist richtig. Bei den modernen Fahrzeugen (zumindest deutscher Hersteller) liegt die ESP Regelschwelle je nach Fahrsituationen und Eingriff deutlich vor dem Aktivieren der Leuchte.

Edit:

Hab ich die letzten Tage gesehen, fand ich sehr gut zusammengefasst:

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Die Empfehlung die Jacke auszuziehen ist ja nett - hilft nur nicht, wenn man dann vor Kälte zitternd im Auto sitzt . ;)
Da gibt es so tolle sachen wie stand- bzw. sitzheizung. Die helfen effektiv gegen kälte und die standheizung hast du auch spätestens nach der 2. zerkratzen frontscheibe wieder herein. :D
Mal davon ab, auf kurzstrecke (bis 10km) kannst du dich ja gerne dick einpacken. Auf meiner mittelstrecke auf arbeit (33km einfach) will ich das aber schon nicht mehr haben und auf langen strecken hab ich garkeine jacke mehr an.
 
Durfte gestern einen Q7 V12 TDI fahren. Richtig geiles Gerät :D Schade, dass ich mir den nicht als Zweitwagen leisten kann. Würde damit gerne durch Stuttgart fahren.
 
Hab mir im SWR gerade eine doku zu tesla und elektro-automobilität angeschaut. Finde das recht interessant... Aber bei tesla muß man wohl nicht unbedingt arbeiten. ;)
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Ich würde generell nicht unbedingt freiwillig für ein US Unternehmen arbeiten :D Diese Hire & Fire Kultur ist halt etwas das wir hier nicht kennen. Bei VAG, BMW und Mercedes nennt sich das System eher 400€ Jobber oder Leiharbeiter.... Ob das am Ende besser ist ist halt dann die andere Frage.
 
Nur das das bei Tesla mit "Hire & Fire" wohl nicht mehr viel zu tun hat. Da fliegt man wohl nur, wenn man eine gewerkschaft fordert. Der rest geht anscheinend eher freiwillig, sei es das betreffende die nase voll haben, nach ein paar jahren auf den gelenken kaputt sind (keine rotation in der produktion?), etwas besser bezahltes oder einen job mit weniger streß gefunden haben.
Die 400€-jobber bei deutschen herstellern können höchstens studenten sein, denn jeder der etwas kann wird sich damit nicht zufrieden geben und findet mittlerweile auch spielend wo anders etwas. Selbst als putzkraft würde ich mir das nicht mehr geben... (vorher lerne ich um oder gehe als ungelernter und hab so mehr raus)
Und das ewige klischee leiharbeiter... Ich weiß nicht wie es bei euch aus sieht, aber hier gibt es wohl auch leute, die nix anderes mehr machen wollen. Schließlich wird gut bezahlt (die haben auch tarif+ ggf. fahr-geld) und wenn man etwas kann, dann ist es auch durchaus drin sich immer mal wo anders hin schicken zu lassen. (wegen der abwechslung)
 
Ich würde generell nicht unbedingt freiwillig für ein US Unternehmen arbeiten :D Diese Hire & Fire Kultur ist halt etwas das wir hier nicht kennen.

Viel mehr würden mich die knapp bemessenen Urlaubstage und fehlenden Sozialleistungen stören. Die meisten haben dort grade mal 10-12 Tage und dann wird auch noch erwartet die für Krankheitstage zu benutzen.
 
Und das ewige klischee leiharbeiter... Ich weiß nicht wie es bei euch aus sieht, aber hier gibt es wohl auch leute, die nix anderes mehr machen wollen. Schließlich wird gut bezahlt (die haben auch tarif+ ggf. fahr-geld) und wenn man etwas kann, dann ist es auch durchaus drin sich immer mal wo anders hin schicken zu lassen. (wegen der abwechslung)
Also die Leute von Bertrandt, Ferchau und Co. die ich bis jetzt so getroffen habe, hatte zu 95% das Ziel im aktuellen Leihunternehmen übernommen zu werden. In der Regel werden sie aber lieber nach der Maximalzeit zurück geschickt damit sie keinen Anspruch auf Übernahme haben.
 
Also mein bruder ist in leiharbeit und hat es so schlecht nicht. Er verdient nach seinen 2-3 jahren als "handlanger" (muß für schweißarbeiten die teile in richtiger reihenfolge zusammen stellen und denen vor die füße karren) bald soviel wie ich mit über 20 jähriger zugehörigkeit als handwerker (nebengewerk) und macht sich dabei auch nicht so kaputt. Übernehmen wollen sie ihn zwar nicht, aber das scheint auch niemenden zu stören und wenn ich von mir aus gehe, mir wäre das auch egal. Es kann aber durchaus sein das bei größeren unternehmen andere mechanismen greifen als bei einem kleineren/mittleren mittelständler. Leiharbeit ist jedenfalls garnicht so schlecht, wie sie immer hin gestellt wird. (und immer noch besser als kürzere kündigungsfristen)
Aber naja, mir wäre ständig die selbe arbeit nix. Ich brauche etwas abwechslung, auch wenn man dadurch fast jeden tag eine neue wundertüte bekommt.
 
Mir erschließt sich nicht, was daran nicht so schlecht sein soll, wenn die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt wird, nur weil einer der beiden Leiharbeiter ist. Pauschalisieren sollte man nie etwas, Leiharbeit ist eben eine Form der Beschäftigung von Arbeitnehmern und auch vollkommen legitim. Ein Bekannter von mir arbeitet auch schon Ewigkeiten als Leiharbeiter von Baustelle zur Baustelle, ist Elektroingenieur, hat aber keine Lust auf Verantwortung. Er verdient soviel, das er 2 mal im Jahr nach DomRep fliegen kann, das reicht ihm. Ist ja alles in Ordnung. Aber man kann nicht verneinen, dass die Gefahr von Missbräuchen in der Leiharbeit eindeutig höher ist, als z.B. bei Festangestellten.
 
Aber man kann nicht verneinen, dass die Gefahr von Missbräuchen in der Leiharbeit eindeutig höher ist, als z.B. bei Festangestellten.
Tja, das erkläre mal diversen osteuropäischen lkw-fahrern die hier quer durch deutschland schippern, im best-fall irgendetwas um die 3€/h bekommen aber mindestens den mindestlohn bekommen müßten. Oder diversen putzkräften in krankenhäusern (kenne da einen fall persöhnlich), die zwar offiziell den mindestlohn bekommen aber auf 400€ basis eingestellt sind und deren arbeits-pensum natürlich nicht in der vorgegebenen zeit zu schaffen ist.
Sorry, aber zum besch... braucht man keine leiharbeit. Ich sehe es sogar eher so, das leiharbeit mittlerweile so reglementiert ist, das sich festanstellungen besser eignen um geld zu sparen. Leiharbeit bringt da nur etwas, wenn man die jobs dauerhauft in der "schwebe" halten oder dafür kurze kündigungsfristen haben will.
 
Nach einen knappen Monat ist meine neue Halle/Werkstatt nun eingerichtet, Halle trifft es mittlerweile nicht mehr ganz. Muss mich wohl mit dem Gedanken anfreunden das es eher eine private Werkstatt wird als eine Halle. Die alte Halle ist mittlerweile auch leer geräumt... so leer ist es schon eine ziemliche Bruchbude. Die neue Werkstatt mit Heizung, Toilette und fließend warmen Wasser (in der alten hatten wir gar kein Wasser), hat da schon einige Vorteile. Hinter dem Mazda neben dem Metallregalen habe ich mir eine kleine Couch und Tisch hin gestellt, hinter dem Subi steht ein Kühlschrank. Eigentlich alles da was man braucht. :cool:
 

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