Der Auto-Thread

Ich hab da ja nix gegen, dass eure Autos die Physik überwinden, etwas ungewöhnlich finde ich das aber schon :schief:
Vielleicht solltet ihr eure Autos mal an die Hersteller zurückgeben, damit die herausfinden können, wie die so wahnsinnig sparsam sein können.

Hier mal die normalen Verbrauchswerte bei 200 und keine Fabelwerte mit Rückenwind und Gefälle:

Kompaktklasse: Das kostet Tempo 200 im kompakten Diesel und Benziner - autobild.de

Mittelklasse:
Diesel oder Benziner? Das kostet Tempo 200 - autobild.de
 
Interessant, nen Golf GTI verbraucht 16,9 Liter bei 200km/h.
Ich bin da bei 13-14 Liter bei praktisch dem gleichen Motor, nur halt nen Octavia Combi.
Bei 130km/h sind es ca 7 Liter und bei 80km/h 5,5-6 Liter.
Vor allem brauch ich keine 31km dazu fahren.
200km/h, gerade Strecke, Tempomat rein und Momentanverbrauch anzeigen lassen.
 
Ich bin A33 gefahren von Osnabrück nach Versmold. Da gehts mehrfach bergauf und bergab. Ich hab über die gesamte Strecke gemessen weil ich so ausschließen kann, dass eben weder Steigung noch Gefälle den Wert verfälschen. Eine Momentaufnahme als Angabe für einen DURCHSCHNITTswert zu nehmen ist irgendwie widersprüchlich.
 
... ist deine Aussage.
Es gibt zig Evos die 600PS oder gar 800PS haben. Und die sind alles andere als unfahrbar. .


Du kannst so einen 800PS EVO nicht fahren, andere schon. Nur weil der Turbo nicht wie bei einem weichgespülten Serienwagen anspricht, bedeutet das noch lange nicht das man damit nicht fahren kann.
Und was interessiert einen das große Turboloch? Wer außer dir fährt mit 3000 rpm rum, wenn man flott unterwegs sein will? :D :D Niemand.


Ja genau, weil kleinvolumige Turbomotoren mit mords Leistung ja auch so gut fahrbar sind und weil das Ansprechverhalten auf der Piste natürlich ne absolut vernachlässigbare Größe ist, versuchen die Formel 1 mit dem Hybrid oder die Rallye WM mit Anti-Lag auch nicht aufwendig das Turboloch zu umgehen. :lol:

Jungs, nur weil ihr verbastelte Rappelkisten fahrt und nen Nordschleifenaufkleber auf der Karre hab, bedeutet das noch lange nicht, dass ihr Ahnung von der Materie habt. Auch wenn ihr euch das verzweifelt einredet.
 
Im Gegensatz zu dir, haben wir den Beruf immerhin gelernt. Aber auf diesem schwachen Niveau, wird mit dir niemand eine Diskussion führen.
 
Öhm nö, in der Realität. Informiere dich vielleicht mal ein wenig über aktuelles Tuning. Das ist nicht mehr wie früher, wo man nach jeder Fahrt das Ding im Eimer hatte. Die Werkstoffe sind so gut geworden das man solche Belastungen abfangen kann.

Ja, schon Recht.

Hab gerade wieder den Kopf geschüttelt über meinen 3.0 CDTI. Der verbraucht bei Tempo 80 knappe sieben Liter, bei 130 sind es 8,2 und gerade eben auf 30km Strecke gemessen bei Tempomat 200 gerade mal 9,6. Ich hab mich immer gefragt warum Opel aus einem 3l Turbo Diesel nur 184 PS holt, aber das hat eindeutig auch seine Vorteile! Ich freu mich jedenfalls.

Das ist aber alles andere als wenig... Aber Opel und Motorenbau ist so eine Sache für sich.

Im Gegensatz zu dir, haben wir den Beruf immerhin gelernt.

Nicht falsch verstehen, aber die von ATU haben es ebenfalls... würdest Du sie als kompetent bezeichnen?

Übrigens kannst was zu meiner Frage von vor einpaar Seiten sagen?
 
Da ich nicht wirklich Leute kenne die bei ATU arbeiten, kann ich deren Kompetenz nicht beurteilen. Jedoch rein aus dem Bauch raus würde ich sagen hat selbst ein ATU Mitarbeiter mehr Fachkenntnisse als die meisten Bürokräfte. Welche Frage? Dann kann ich ggf heute Abend drauf antworten wenn ich wieder zurück bin. Ich vermute aber es wird wieder eine BMW spezifische Frage sein, von irgendwelchen Sachen wo sich normalerweise kein Mensch drüber informiert? :D
 
Ja genau, weil kleinvolumige Turbomotoren mit mords Leistung ja auch so gut fahrbar sind und weil das Ansprechverhalten auf der Piste natürlich ne absolut vernachlässigbare Größe ist, versuchen die Formel 1 mit dem Hybrid oder die Rallye WM mit Anti-Lag auch nicht aufwendig das Turboloch zu umgehen. :lol:

Jungs, nur weil ihr verbastelte Rappelkisten fahrt und nen Nordschleifenaufkleber auf der Karre hab, bedeutet das noch lange nicht, dass ihr Ahnung von der Materie habt. Auch wenn ihr euch das verzweifelt einredet.
Hahahaha an der Aussage kann man mal wieder bestens sehen das du 0 Ahnung von Autos hast.
1. Antilag hat absolut nichts mit Turboloch zu tun. Antilag verbessert das Ansprechverhalten indem es den Turbo im Schub auf Drehzahl hält.
2. Versucht im Motorsport niemand das Turboloch wegzubekommen. Warum auch? Rennwagen schleichen nicht mit 3000rpm durch die Gegend.
 
Welche Frage? Dann kann ich ggf heute Abend drauf antworten wenn ich wieder zurück bin. Ich vermute aber es wird wieder eine BMW spezifische Frage sein, von irgendwelchen Sachen wo sich normalerweise kein Mensch drüber informiert? :D

Nene, nicht wirklich was BMW spezifisches. :) Ich quote mich mal:

Mal was anspruchvolleres: wie kriegt man "am einfachsten" raus, wieviel Platz zwischen dem Kolben und dem Ventil noch vorhanden ist?

Hintergrund: Am Zylinderkopf wurden 0,7mm abgenommen um auf höhere Verdichtung zu kommen. Mit der Seriennockenwelle funktioniert es (Öffnungsw.: 248°, Spreizung E/A: 104°/108°, Hub 10,6mm, Hub OT 1mm). Jetzt die Überlegung eine andere NWs zu verbauen mit den Werten:

NW1: Öffnungsw.: 268°, Spreizung E/A: 112°/112°, Hub 11,4mm, Hub OT 1,3mm
NW2: Öffnungsw.: 264°, Spreizung E/A: 112°/112°, Hub 11mm, Hub OT 1,1mm

Die Frage ist ob dazu der Platz ausreicht und die Kolben und Ventile nicht per Du miteinander werden...

Danke Dir.
 
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Um so schlimmer, dass ihr keine Ahnung habt... :)

Was er wiederum hier gerade wieder beweist.

Ok

Nene, nicht wirklich was BMW spezifisches. :) Ich quote mich mal:

Das hat dir doch TheBadFrag schon gut erklärt, viel anders kann man es nicht machen. Du könntest auch einfach den Motor von Hand durchdrehen und mit dem Endoskop in den Brennraum leuchten, ob du da jedoch ausreichend was siehst ist die nächste Frage.
 
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Das hat dir doch TheBadFrag schon gut erklärt, viel anders kann man es nicht machen. Du könntest auch einfach den Motor von Hand durchdrehen und mit dem Endoskop in den Brennraum leuchten, ob du da jedoch ausreichend was siehst ist die nächste Frage.

Ich hätte da noch eine andere Idee. Ein Klumpen Knettmasse auf den Kolben, Kopf mit Ventilen (Ventile geschlossen) drauf mit der alten Dichtung, die Kurbelwelle durchdrehen und dann die Dicke der Knettmasse an der Stelle wo die Ventile sind messen. Müsste doch auch gehen? Wird, glaube ich, bei den umgebauten Käfer-Motoren auch so gemacht. Nennt sich "Quetschkante messen" oder sowas.

Achso, noch eine Frage: Um wieviel setzt sich die ZKD, wenn man die Schrauben anzieht? Gibt es da ein Richtwert oder sowas?

Und noch eine Frage: bei sowas sind neue Kolbenringe Pflicht oder?
 
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Kommt drauf an was für eine Art von ZDK du verbaust, MKD setzen sich zum Beispiel gar nicht. Die normalen Metall-WeichStoff Dichtungen drücken sich da im Verhältniss mehr zusammen, aber auch die nicht viel. Einen Richtwert gibt es nicht, da jeder Hersteller seine ZKD Schrauben mit einem anderen Anzugmoment anzieht. Dann kommt es noch drauf an wieviel Schrauben es sind usw...

Ansich müsste das mit deiner Knete funktionieren. Du könntest es auch vor dem umbauen messen. Einfach den ersten Zylinder auf OT drehen und durch den Kerzenschacht messen. Nach dem Umbau das gleiche, danach zieht du Wert A von Wert B ab und hast die Differenz.

Zur Sicherheit würde ich aber Seabound fragen, der scheint mehr Ahnung zu haben als ich.

Edit:
Neue Kolbendichtungen sind nicht Pflicht, je nach Laufleistung würde ich aber drüber nachdenken. Gerade weil es nicht heißt das sie mit der neuen höheren Verdichtung immer noch komplett dicht sind. Wäre ärgerlich wenn alles zusammen gebaut ist, der Motor abgedrückt wird und du ein lustiges Flötkonzert aus deinem Ölmessstabgehäuse hörst. Wobei das dann irgendwann ein Rattenschwanz wird und du den kompletten Motor revidierst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an was für eine Art von ZDK du verbaust, MKD setzen sich zum Beispiel gar nicht. Die normalen Metall-WeichStoff Dichtungen drücken sich da im Verhältniss mehr zusammen, aber auch die nicht viel. Einen Richtwert gibt es nicht, da jeder Hersteller seine ZKD Schrauben mit einem anderen Anzugmoment anzieht. Dann kommt es noch drauf an wieviel Schrauben es sind usw...

Es ist eine "normale" Dichtung, keine Metalldichtung.

Ansich müsste das mit deiner Knete funktionieren. Du könntest es auch vor dem umbauen messen. Einfach den ersten Zylinder auf OT drehen und durch den Kerzenschacht messen. Nach dem Umbau das gleiche, danach zieht du Wert A von Wert B ab und hast die Differenz.

Stimmt, auch eine gute Idee.

Was sagst Du zu den Kolbenringen? Wenn die Ovalität der Zylinder im Toleranzbereich liegt, wird ggf nur "nachgehont".
 
Edit:
Neue Kolbendichtungen sind nicht Pflicht, je nach Laufleistung würde ich aber drüber nachdenken. Gerade weil es nicht heißt das sie mit der neuen höheren Verdichtung immer noch komplett dicht sind. Wäre ärgerlich wenn alles zusammen gebaut ist, der Motor abgedrückt wird und du ein lustiges Flötkonzert aus deinem Ölmessstabgehäuse hörst. Wobei das dann irgendwann ein Rattenschwanz wird und du den kompletten Motor revidierst.

Die Maschine hat um die 175.000km runter. Das "honen" beim AluSil-Block ist auch nicht so einfach und macht auch nicht jeder. Also, die "00" Ringe und honen.
 
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