Der Auto-Thread

Für was? Ich wollte kein so kleines, flinkes und leichtes Auto mit schwerem Allradantrieb. Das beißt sich ja komplett vom Konzept.

Und so ein leichter Fronttriebler kommt bei Schnee mit gescheiten Winterreifen genauso weit wie ein Mittelklassewagen mit Allrad.
Hast du schonmal ein Allrad Auto gefahren? Also ich kaufe kein Auto mehr ohne Allrad. Auf der Rennstrecke ists genial aber selbst auf der normalen Straße will ich es nie mehr missen. Ich sag nur links abbiegen bei Regen.

Mit meinem A3 Quattro bin ich schon durch so hohen Schnee gefahren, dass der Schnee über die Motorhaube auf die Scheibe geschoben wurde und die Wischer stecken geblieben sind.:D:ugly: Dann hab ich das Seitenfenster runter gemacht und bin halt mit Kopf ausm Fenster weitergefahren, bis ich wieder anhalten konnte.(wo der Schnee nicht mehr so hoch war, weil man auch mit einem Allrad Auto sich eingraben kann, wenn man nicht aufpasst) Ich glaube nicht das ein FWD Fahrzeug das schafft...

Außerdem zieh ich im Winter im Schnitt 5-6 mal Kollegen irgendwo raus. Teilweise sogar aus dem Graben. Nen Kumpel mit Allrad ist nämlich schneller und billiger als ein Abschleppwagen.:ugly:
 
Ich kann ja Allrad nix abgewinnen, Mehrkosten, Mehrverbrauch, Antriebseinflüsse in der Lenkung,... Alles nix für mich und Schnee, dass man ohne nicht mehr weiter kommt habe ich persönlich noch nie erlebt.
 
Ich kann ja Allrad nix abgewinnen, Mehrkosten, Mehrverbrauch, Antriebseinflüsse in der Lenkung,... Alles nix für mich und Schnee, dass man ohne nicht mehr weiter kommt habe ich persönlich noch nie erlebt.
Mehrkosten bei Anschaffung stimmt.
Mehrverbrauch... ...naja... Die 0,5 Liter auf 100Km machen aber blos 75€ auf 10000 km aus, bei einem Spritpreis von 1,51€. Das ist ja nun nicht so die Welt.
Antriebseinflüsse in der Lenkung... ...ich glaub da sind FWD Fahrzeuge aber viel viel viel schlimmer dran.:ugly:
Da ich regelmäßig Leute rauszeihe, muss ich sagen das es selbst in NRW genug Schnee gibt, dass man mit FWD und RWD stecken bleiben kann. Und nein, die Leute, die ich rausziehe sind nicht alles Idioten, die nicht fahren können.

Dafür hab ich quasi immer Traktion. Mit 150 PS bekommt man im trockenen die Räder nicht zum durchdrehen. Bei nasser Straße nur, wenn man die Räder stark eingeschlagen hat.
Auf der Bremse ist das Auto wesendlich stabiler. Ja ein Auto mit Allrad bremst besser, als ein Auto ohne. Damit meine ich nicht 100-0 auf grader, trockener Stecke, sondern bremsen in Kurven, bremsen bei Lastwechsel oder auf ungleichmäßiger Fahrbahn.
Querfahren auf Schnee ist mit 4 angeriebenen Räder auch total geil. Man muss nur aufpassen, denn ein Auto mit AWD beschleunigt auf Schnee deutlich schneller, als man bremsen kann.:ugly:
Man hat sehr wenig Reifenverschleiß, weil man sehr selten radiert. Da hat man über die Reifenkosten den Mehrverbrauch schon wieder rein.

Wenn man noch nie Allrad gefahren ist, dann kann man es einfach nicht nachempfinden.:P Ich hab zwar nur nen Haldex Allrad, der ein wenig Bedenkzeit braucht(weil von 2002) aber ohne geht nicht mehr.
 
Mit meinem A3 Quattro bin ich schon durch so hohen Schnee gefahren, dass der Schnee über die Motorhaube auf die Scheibe geschoben wurde und die Wischer stecken geblieben sind.:D:ugly: Dann hab ich das Seitenfenster runter gemacht und bin halt mit Kopf ausm Fenster weitergefahren, bis ich wieder anhalten konnte.(wo der Schnee nicht mehr so hoch war, weil man auch mit einem Allrad Auto sich eingraben kann, wenn man nicht aufpasst) Ich glaube nicht das ein FWD Fahrzeug das schafft...

Was natürlich auch ständig im Winter vorkommt. Also ich fahre nun den 10 Winter hintereinander mit FWD, bin nie stecken geblieben. Einige im Bekanntenkreis mit ihren Hecktrieblern hingegen schon, dass waren auch die Leute die vorm Winter gesagt haben das FWD voll kacke sei. Nun ja... Heckantrieb ist schön und gut, bei normaler Fahrweise und bei alltäglichem Wetter muss man es aber nicht zwangsläufig haben. Da tut es auch ein pöbel Fronttriebler.
 
Also wenn du regelmäßig Leute aus deinem Bekanntenkreis rausziehen musst, dann hast du entweder einen sehr großen Bekanntenkreis, oder da können wirklich manche net fahren...

Das mit dem Radieren, dir ist schon klar, dass der absolut größte Reifenverschleiß nicht beim Anfahren entsteht, sondern beim zügigen Fahren auf der Autobahn? Da dürfte zwar ne 4WD Kiste auch gewisse Vorteile haben, aber dafür nutzen sich halt alle Räder ab, so dass ein Durchwechslen wie man es gerne mal macht nichts bringt.

Das ein Allradler besser bremst halte ich für ein Gerücht. Lediglich beim Lastwechsel könnte er ein wenig stabiler sein, wenn man mal auf der Bremse steht, dann ists aber völlig gleich.
 
Besser als nen Freund: 400PS, RWD, alle erdenklichen Assistenzsysteme aber Sommerreifen bei leichtem Schneefall -> zum Händler gestellt und GTI gefahren bis der Schnee wieder weg war.
 
Also wenn du regelmäßig Leute aus deinem Bekanntenkreis rausziehen musst, dann hast du entweder einen sehr großen Bekanntenkreis, oder da können wirklich manche net fahren...

Das mit dem Radieren, dir ist schon klar, dass der absolut größte Reifenverschleiß nicht beim Anfahren entsteht, sondern beim zügigen Fahren auf der Autobahn? Da dürfte zwar ne 4WD Kiste auch gewisse Vorteile haben, aber dafür nutzen sich halt alle Räder ab, so dass ein Durchwechslen wie man es gerne mal macht nichts bringt.

Das ein Allradler besser bremst halte ich für ein Gerücht. Lediglich beim Lastwechsel könnte er ein wenig stabiler sein, wenn man mal auf der Bremse steht, dann ists aber völlig gleich.

Es ist nicht nur mein Bekanntenkreis, das spricht sich schnell rum. Da heists dann: "Ruf ma den Verrückten mit dem Audi an, der zieht dich schon wieder raus.";)
Allein schon wenn man ne etwas steilere Hofeinfahrt hat und da rückwärts mit nem RWD Auto raus muss, kann das schonmal zu Problemen führen. Und keiner hat Bock dem Salz beim arbeiten zuzugucken.

Ich wechsel meine Räder eigendlich immer durch. Vorn klaut der Reifenmarder immer das Profil auf den außenkanten der Reifen.:ugly:(Ja ich fahr mit genug Luft)

Einfach mal ausprobieren. Grade bei sehr schwierigen Siturationen, wie z.B. einer stark gewölbten Straße oder bremsen in einer Kurve, wo man eh schon nah am Grenzbereich ist, hat man ein sehr gut zu kontrollierendes Auto.


Bei ner gescheiten Gehirn zu Gasfuss Kommunikation brauch man für diese "schwierige" Aufgabe kein Allrad. Mir dreht da nix durch Weder bei Front oder Hecktrieblern alles zwischen 70 und 170 PS was ich so fahre ...
Wenn man nicht ewig auf eine große Lücke warten will, dann klappt das nicht ohne Allrad. Wenn ich in eine Lücke rein will, dann halte ich das Auto mit der Handbremse fest, bringe den Motor schonmal auf 2500rpm und schieße dann los. Bis jetzt hat sich auch noch niemand beschwert, dass es zu knapp war. Ich beobachte eigendlich immer den Rückspiegel und hab noch nie ne Lichthupe bekommen.
 
Sobald der Motor ausgekuppelt ist macht es definitiv keinen Unterschied ob man ein RWD, ein FWD oder ein AWD Auto bremst. Alles Andere wäre auch physikalisch nicht zu erklären.

Motor auf 2,5k bringen und dann bei angezogener Handbremse einkuppeln ist für mich keine Alltagssituation sondern einfach nur Autoquälerei und Wichtigtuerei. So eilig kann man garnicht sein.
 
Einfach mal ausprobieren. Grade bei sehr schwierigen Siturationen, wie z.B. einer stark gewölbten Straße oder bremsen in einer Kurve, wo man eh schon nah am Grenzbereich ist, hat man ein sehr gut zu kontrollierendes Auto.

Ich sage nur Bremsübungen in der Nocksteinkurve... Vollbremsungen in der Kurve sind kein Ding, egal mit welchem Antrieb!

Wenn man nicht ewig auf eine große Lücke warten will, dann klappt das nicht ohne Allrad.

Warum sollte das nicht klappen? Ein wenig Gefühl im Gasfuß und man kommt in ne Lücke rein - beim RWD wenn man mag, kann und will auch spektakulär quer...

Das ein Allradler mehr Traktion hat, darüber müssen wir uns nicht unterhalten, dass man aber mit anderen Fahrzeugen verzweifelt und hilflos beim Abbiegen dasteht ist aber auch völliger Quatsch! Ansonsten würde der Verkehr ja bei jedem Platzregen zum erliegen kommen.
 
Sobald der Motor ausgekuppelt ist macht es definitiv keinen Unterschied ob man ein RWD, ein FWD oder ein AWD Auto bremst. Alles Andere wäre auch physikalisch nicht zu erklären.

Motor auf 2,5k bringen und dann bei angezogener Handbremse einkuppeln ist für mich keine Alltagssituation sondern einfach nur Autoquälerei und Wichtigtuerei. So eilig kann man garnicht sein.
Wer kuppelt denn freiwillig aus beim Bremsen? Dann destabilisiert man das Auto nur unnötig! Ausgekuppelt wird nur ganz kurz beim Schalten, ansonsten bleibt der Gang drin!

Ich lasse logischer Weise die Handbremse los bevor ich losfahre!;) Wie soll man denn mit angezogener Bremse losfahren? Klar kann man auch per Spitze Hacke wie beim Runterschalten das Auto festhalten aber das ist nicht so gemüdlich.:D


Ich sage nur Bremsübungen in der Nocksteinkurve... Vollbremsungen in der Kurve sind kein Ding, egal mit welchem Antrieb!



Warum sollte das nicht klappen? Ein wenig Gefühl im Gasfuß und man kommt in ne Lücke rein - beim RWD wenn man mag, kann und will auch spektakulär quer...

Das ein Allradler mehr Traktion hat, darüber müssen wir uns nicht unterhalten, dass man aber mit anderen Fahrzeugen verzweifelt und hilflos beim Abbiegen dasteht ist aber auch völliger Quatsch! Ansonsten würde der Verkehr ja bei jedem Platzregen zum erliegen kommen.
Am besten probierst du es mit einem Allrad Auto einfach mal aus, dann weist du, was ich meine. Klar kommt man mit jedem Fahrzeug zum stehen, dennoch hält der Allrad einen wunderbar in der Spur.

Man ist ja auch nicht völlig verzweifelt und kann sich nicht einordnen. Mit nem AWD hat man nur die Möglichkeit ganz normal mit Volldampf anzufahren, obwohl man mit eingeschlagenen Rädern da steht. Grade innerorts sind ja meist die Lücken sehr klein und da hab ich schon oft genug Lücken ausgenutzt, die mit einem FWD nicht annähernd möglich wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer kuppelt denn freiwillig aus beim Bremsen? Dann destabilisiert man das Auto nur unnötig! Ausgekuppelt wird nur ganz kurz beim Schalten, ansonsten bleibt der Gang drin!

Du überlegst dir schon was du schreibst?

Bei ner Vollbremsung geht der Motor aus, wenn man nicht auskuppelt und der Bremsweg wird unnötig länger.
Wenn man bremst, dann spielt es bezüglich der Fahrstabilität keine Rolle ob ausgekuppelt ist oder nicht, weil es so oder so einen Lastwechsel am Rad, nebst geänderter Radlastverteilung gibt. Das wiederum kann zu einer Instabilität führen, nicht das Kuppeln!
Das Rad hängt ja beim Bremsen an der Bremse und nicht am Motor!
 
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Du überlegst dir schon was du schreibst?

Bei ner Vollbremsung geht der Motor aus, wenn man nicht auskuppelt und der Bremsweg wird unnötig länger.
Wenn man "normal" bremst, dann spielt es auch keine Rolle ob ausgekuppelt ist oder nicht, weil es so oder so einen Lastwechsel am Rad, nebst geänderter Radlastverteilung gibt. Das Rad hängt ja dann an der Bremse und nicht am Motor!
Was? Du meinst mit Vollbremsung das alle 4 Räder stehen? Das geht leider nicht, weil ich ABS hab. Ich kann von Topspeed 235 km/h (5 Gang) ganz locker bis auf 30 km/h abbremsen, ohne einmal auskuppeln zu müssen oder das der Motor ausgeht. Bei 30 km/h ist er dann etwa bei 1000 rpm, dann sollte man die Kupplung treten. Und bei 30 noch abzufliegen wird sehr schwer.

Grade wenn man rechts und links (schnee und trocken oder nass und trocken) unterschiedlich viel Grip hat, bleibt das Auto sehr grade in der Spur wenn man bremst, da alle Räder miteinander verbunden sind. Plötzliches ausbrechen wirst du da nicht finden.


Och bei Regen mit nem FWD kommst du so seitwärts inne Parklücke :D
Stimmt das ist einer der Vorteile eines FWD!:D
 
Na mal angesehen davon, dass wie schon erwähnt der Bremsweg eingekuppelt länger ist, spielt spielt das für die Fahrstabilität gar keine Rolle. Die hängt am Lastwechsel am Rad.

Bei Bremsungen mit unterschiedlichen Reibwerten links und rechts bricht kein modernes Auto aus - da spielt der Antriebsstrang gar keine Rolle.

Im Übrigen sind bei Allradfahrzeugen natürlich nicht alle Räder miteinander verbunden - vom Unimog vlt mal abgesehen...
 
Ich glaube nicht, dass der Bremsweg eingekuppelt länger ist. Das bischen Schwungmasse vom Motor bremst die Bremse locker mit runter. Warum sagen dann aber auch Profifahrer, dass ein AWD wesendlich stabiler beim Anbremsen ist?

Ja, weil heuzutage das ABS so fein, schnell und fahrsicher regelt. Nur das war halt nicht immer so.

Ist klar das man 3 Differenziale, oder eine Lamellenkupplung mit 2 Diffs hat. Mit ner starren Verbindung aller 4 Räder ist ja fahren auch fast unmöglich.
 
Ob du das glaubst oder nicht ist nicht entscheidend. Physik ist ja keine Meinungsumfrage... Es ist auch je nach Übersetzung auch net bloß ein bisschen Trägheit, sondern kann über den Drehzahlgradienten umgerechnet in Fahrzeugmasse mehrere hundert Kilo ausmachen.

Nochmal zu den mü-Split Geschichten, vlt. solltest du mal ein Fahrsicherheitstraining machen. Da sieht man mal was passiert - nix. Außerdem bekommt man ein wenig Theorie mir auf den Weg (Kammscher Kreis,...) und versteht warum ein Auto instabil wird und wann.

Ein AWD Bock hat natürlich andere Lastverteilungen wie ein anderes Auto und reagiert daher auch ein wenig anders, aber beim Bremsen sind ja praktisch alle Autos Allradgetrieben. Beim Anbremsen kommt es ganz auf die Situation an. Nur wenn man in einer Kurve aus einer hohen Zugbelastung direkt in eine harte Bremsung geht kann es einen Allradvorteil geben, sonst ists kein Unterschied.
 
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