Der Auto-Thread

Es geht ja nicht darum, dass du die Schraube sofort abdrehst. Wenn sie zu hoch vorgespannt ist, dann kommt sie unter Last ins fließen und löst sich. Je nachdem kann es dann auch zu einer Wasserstoffversprödung kommen (bin jetzt net sicher welche Festigkeitsklasse die Teile haben - die wäre für die Wahrscheinlichkeit mitverantwortlich) und der Kopf auch noch nach Tagen und Wochen einfach so abfatzen.

Wenn die wiederum zu schwach angezogen ist, dann geht sie über kurz oder lang auch auf...

Es ist sicherlich nicht mit einem übergroßen Risiko verbunden, dass eines der Szenarien geschieht - sonst gäbe es diesbzgl. wesentlich mehr Unfälle. Aber alleine die Tatsache, dass an dieser Stelle ein so einfach zu vermeidender Fehler passieren könnte, dessen potentielle Auswirkungen ziemlich fatal sein dürften, sollte jeden verantwortlich denkenden Fahrer dazu bringen nur mit Drehmomentschlüssel anzuziehen!
 
@MCKing, ich hab es doch auf der letzten Seite gerechnet:
Bei 20cm Hebel max mit 60kg auf den senkrechten Hebel stellen, dann ist die Schraube "ordnungsgemäß" fest.
Wenn du da natürlich mit 80-90kg draufstehst bzw auch noch hüpfst (:ugly:) wird es gefährlich.
Bei längerem Arm ist natürlich die Kraft kleiner...
 
War früher immer sehr begeistert von den G-Ladern. Hatte selbst jahrelang einen Polo G40. Kiste war leistungsgesteigert und hatte laut Prüfstand 138 PS. Den Lader hatte ich aber nur optimieren lassen (Kanäle wurden optimiert,beschichtet usw.) den Rest der Mehrleistung war mit Chip und Zylinderkopf/Nockenwelle realisiert worden. An der Laderdrehszahl habe ich nie was geändert bei dem Lader. Der Polo wurde regelmäßig gewartet und warm/kalt gefahren. In meinem Besitz war er 4,5 Jahre und hatte als ich ihn verkaufgt habe waren weit mehr als 100000 km gefahren damit ohne Schäden an Lader oder sonstwas. Derjenige welcher ihn von mir gekauft hat besitzt das Ding immernoch. Allerdings hatte er inzwischen einen Schaden am Getriebe bzw. Differntial. Man sagte ihm als er das instandsetzen lies, es sei eine folge der Leistungssteigerung bzw der Drehmoment erhöhung die daraus ebenfalls resultiert. Es ist wohl so das der polo Serie 150Nm hat aber die Getriebe wohl nur für maximal 160 Nm ausgelegt seien oder so ähnlich. Inzwischen sehe ich den G-Lader eher weit hinter modernen kleinen Turboladern bzw Kompressoren.

Wenn man auf Mobile schaut dann sieht man meistens solche G40/60 wo der Lader innendrin so versifft ist von Öl wo garkeiner seinsoll! Aber wenn man die immer schön warm fährt dann gehen die nicht kaputt... Hattedein Polo auch so ein geilen Ladersound? :D
 
Es ging, den charakteristischen Ladersound hatte der aber nicht so deutlich wie etwa der G60. Hatte man nen K&N "Pilz" drauf war es deutlicher. Wer etwas über G-Lader wissen will oder Reparatur oder Tuning sucht schaut mal auf der Page der Firma SLS Tuning Hofgeismar bei Kassel drauf. Das etwas Öl im Lader ist ist normal, das haben die sogar sobald die grade aus der Überarbeitung kommen. Das Ding hat sogar ne eigene Hochdruck Ölleitung. Zwei Wellen und jede Welle gelagert. Auch gerne ausfallen und verrecken tun die wenn nicht regelmäßig Ölwechsel macht. Diese Zuleitung setzt sich gern zu.
 
Ich benutze eigentlich nie einen Drehmomentschlüssel. Hat bislang bei jedem Auto immer gut gehalten.
Bis man eine Schraube abdreht, muss man schon Gewalt anwenden.
Allein schon wegen der größeren Wärmedehnung von Alu sollte man die Schrauben mit Drehmoment anziehen. Die Felge aus Alu dehnt sich ja stärker aus, als der Radbolzen aus Stahl. Wenn man jetzt bei 20°C die Schraube schon zu fest anbrummt, weil sie ja "gut halten" soll, dann ist sie schon unnötig vorgespannt. Wenn man dann z.B. auf der Nordschleife (dein Profilbild Karussell ;)) die Felge über die Bremse auf 200° aufheizt, dann wird der Radbolzen bis aufs absolute Maximum gespannt oder vielleicht auch darüber hinaus. :ugly:

Radbolzen sind meist 10.9 oder sowas in der Richtung aber sie sind dadurch nicht unzerstörbar.

Und wer sich nen Auto für 15000€+ kaufen kann, der kann ja wohl auch in einen Drehmomentschlüssel für 60-80€ investieren. Und vorallem RICHTIG damit anziehen und nicht knacke-di-knack-knack damit machen.
 
Aber bis ich da mal angekommen bin müssste ich ja auf ein 1 Meter Radkreuz mit nem Mords Bierbauch drauf springen :D

Ich hab schon 3 mal Radbolzen abgerissen, ging eigentlich relativ einfach wenn man keine Puddingarme hat. Den Rest hat Zappask gesagt und dem ist nichts entgegen zu setzen. Würden wir hier von einer Investition von über 200 Euro reden könnte ich es verstehen, aber die 30Euro (dafür bekommt man Drehmomentschlüssel im niedrigen Preissegment) sollte man investieren.

Am Montag hab ich mein Auto meinem besten Freund geliehen, er hat ein paar schöne Bilder gemacht.
 

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Er ist kein Photograf ;)
Find das schon ganz schick was er da gemacht hat, klar mit besserer Kamera und besserem Equiment wäre da noch viel raus zu holen.
 
Bin ich froh keinen großen Wert auf meine Felgen zu legen ;)
Hab jetzt nen Satz Stahlräder für die Winterreifen gekauft, dazu nen Satz Zierblenden, weil die Sommerreifen-Blenden nicht auf die Winterfelgen gepasst haben... War auch so schon teuer genug^^
 
Ja, die Winterfelgen halte ich auch für überbewertet. Ich hab mir ein paar Schicke ausgesucht, mit luftigem Design und schwarz lackiert. Man sieht schön die Bremsanlage und die Felge wirkt opitsch wertig. Aber auf Gewicht oder sonstiges habe ich nicht geachtet. Warum auch. Ist Winter und ich fahr mit Winterreifen. Performance intersiert da nicht. Die Felgen sollten winterfest lackiert sein und möglichst preiswert. Ich hab für 4 Reifen und die Felgen 1000 € gezahlt. Wenn ich sehe, dass jemand mehr als sowas alleine für die Winterfelgen ausgibt, muss man sich schon an den Kopf greifen.

EDIT: noch mal nachgeschaut. Hab ja eigentlich weniger als 1000 € bezahlt.

Inklusive sind Wuchten und Montieren der Winterreifen und Einlagerung der Sommerreifen. Also dürfte ich für Felgen und Winterreifen Netto bei 850 - 900 € sein.
 
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Zubehörfelgen kosten ja auch nur einen Bruchteil von dem, was die Hersteller für "Originalfelgen" nehmen.

Daran sind weniger die Leute schuld, die die kaufen, weil sie "sich Luxus gönnen".
Bei mir wird die günstigste Variante wohl auf 1400€ hinauslaufen. Und für das Geld bekomm ich vom Hersteller nicht mal Stahlfelgen + Reifen...
 
Originalfelgen sind auch nur teurer Beschiss. OK, kann sein, dass die gewichtsoptimierter sind, als ne Felge außem Baumarkt, aber für den Winter wäre mir sowas egal. So lange die Teile TÜV haben und gut aussehen, reicht das.
 
Lieber güstige Felgen + gute Winterreifen, als teure Felgen + Linglong oder Mentor Reifen oder wie dieser Müll auch immer heißt. :ugly: Macht Linglong nicht auch Kippen? Warscheinlich pressen die den Abfall davon zu Reifen. :D

Der "Ottonormalfahrer" merkt fahrtechnisch eh keinen Unterschied zwischen ein paar Felgen. Lediglich die Qualität bleibt bei billig Felgen manchmal auf der Strecke. :ugly:
 
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