Der Auto-Thread

Der Motor taugt nichts (außer halt der Klang)...

Nun bin ich auf eine Erklärung gespannt wieso das so ist, und vorallem würde mich interessieren was andere Hersteller insbesondere die deutschen da besser können.

Die Motoren sind meiner Meinung nach besser als alles was man von VW,BMW und Co bekommt. Die Motoren haben einen sehr großen Hubraum und bieten wenig Leistung, dass ist für die Zuverlässigkeit das absolut beste. Die Motoren halten ewig auch wenn sie nicht die meiste Leistung auf die Straße bringen, aber das interessiert eh keinen Menschen. Der Chevy von meinem Vater hat 5.7L bei 211PS, der Crysler meiner Mutter hat 3.5L und 211PS und mein Motor hat 2.0L und 190PS. Nun rate mal welcher von den Motoren wohl am Ende die meisten Kilometer runterspulen würde.
 
Eine modifizierte Z06 muss aber mit einem 997 Turbo ganz schön kämpfen, trotz 80PS mehr :schief:

Dafür kannste eine Corvette kaputt fahren und kannst dir trotzdem ne zweite holen oder eine Corvette für schönes Wetter und nen Kleinwagen fürn Alltag.
Für mich spielt der Preis auch immer eine gewisse Rolle:schief:

Und wenn Porsche könnte würden sie auch mehr Hubraum fahren aber der Platz ist einfach nicht da. Woran das wohl liegt?
Und wenn man doch die gleiche Preisklasse halbwegs anstreben will gibt es immer noch die ZR1. Da hat man dann auch halbwegs gleiche Vorraussetzungen (beide sind Aufgeladen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Motoren taugen in der Hinsicht nichts, dass es völlig veraltete Motorentechnik ist. 211 PS aus 5,7 Liter... Sagt doch schon alles. Der Verbrauch dürfte auch entsprechend sein.

Kann schon sein, dass die Motoren länger halten, muss aber nicht. Hängt ja auch von den Werkstoffen und der Beschichtung ab. Die hochaufgeladenen Motoren halten ja auch "mehrere" 100.000 km (der Turbolader mag mal getauscht werden müssen, ja).


zappaesk schrieb:
Du weist aber schon, das bei einer Beschleunigung die Leistung entscheidend ist, nicht die Arbeit?!

Leistung ist ja genau genommen nur ein Rechenwert. Ergibt sich aus Drehzahl und Drehmoment. Da das Drehzahlband bei PKW-Motoren recht fix ist, ist (auf Motorenseite) nur noch das Drehmoment entscheident.

Und Leistung ist Arbeit pro Zeit...
 
Dafür kannste eine Corvette kaputt fahren und kannst dir trotzdem ne zweite holen oder eine Corvette für schönes Wetter und nen Kleinwagen fürn Alltag.
Für mich spielt der Preis auch immer eine gewisse Rolle:schief:

Und wenn Porsche könnte würden sie auch mehr Hubraum fahren aber der Platz ist einfach nicht da. Woran das wohl liegt?
Und wenn man doch die gleiche Preisklasse halbwegs anstreben will gibt es immer noch die ZR1. Da hat man dann auch halbwegs gleiche Vorraussetzungen (beide sind Aufgeladen).

Trotzdem würde ich einen Porsche bevorzugen, da der Heckmotor schon einzigartig ist und ganz andere Fahrwerte als ein Frontmotor Fahrzeug aufweist und ohne Probleme auch im Alltag zu bewegen ist. Die Corvette ist sicher kein schlechtes Auto, jedoch wäre mir die zu aufdringlich und der Innenraum sieht für die Preisklasse nicht gerade hochwertig aus :schief:
 
Die Motoren taugen in der Hinsicht nichts, dass es völlig veraltete Motorentechnik ist. 211 PS aus 5,7 Liter... Sagt doch schon alles. Der Verbrauch dürfte auch entsprechend sein.

Cool dann habe ich also den besten Motor hier Thread deiner Meinung nach, den ich dürfte von allen Saugmotoren hier die meiste Leistung aus dem Hubraum holen (ca 210PS bei 2L ohne Aufladung)... ist doch Blödsinn. Fahr mal einen 5.7L V8 mit 200PS und fahr mal einen VW 1.4L mit 200PS und dann sag nochmal die alten Amimotoren taugen nix. Was richtige Rotze ist sind dieser downsize Mist auf den alle deutschen Hersteller nun abfahren... 1.4L 160PS so fährt der Koffer am Ende dann auch. Dazu noch quadro Registeraufladung mit 20 Turboladern in Reihenschaltung für jeden Bereich des Drehzahlbandes einen. Die amerikaner verbauen alte Technik das ist absolut richtig, ich persönlich bin auch kein Fan von Starrachse und Blattfedern, aber gegen die Motoren kann man überhaupt nichts sagen. Und das Vorurteil das die alten Motoren Spritsaufen wie ein Loch kommt von Leuten, die es einfach nicht besser wissen.

Der Chevy G20 von meinem Dad hat ein Leergewicht !! von 2500 Kilo und bewegt das Teil trotzdem mit 15L E85 (ohne Umrüstung). Der Verbrauch wäre bei einem Motor aus Deutschland mit Sicherheit nicht niedriger....

Dont touch a running system, dass trifft auch auf alte Motorentechnik zu. Solange die Hightech-Produkte der europäischen Hersteller nicht besser sind, wird es in den Staaten auch kein Umdenken geben. Wieso sollten sie auch?

Corvette kann man mit einem Porsche kaum vergleichen... bring Beispielweise einen R35 zu Schwitzer kauf das 1200PS Kit und du fährst dem Porsche schwarze Streifen auf die Motorhaube und hast trotzdem weniger bezahlt. Porsche ist der Golf für reiche, für mich strahlt der keinerlei Faszination aus. Vorallem seid wann ist eine Corvette ein frontangetriebenes Fahrzeug?
 
Fahr mal einen 5.7L V8 mit 200PS und fahr mal einen VW 1.4L mit 200PS und dann sag nochmal die alten Amimotoren taugen nix.

Solche Hubraum-Motoren taugen tatsächlich nicht viel. Die Fahrleistungen sind unterirdisch. Der Verbrauch im Verhältniss astronomisch.
Der Dodge Town and Country mit dem 3,6er Motor kommt auf 16.8 mpg, lustigerweise im Challenger noch weniger weit. Wenn ich hier mit meinem S5 mit max. 65 mph fahren würde, dürfte es einen neuen persönlichen Rekord geben.

Was richtige Rotze ist sind dieser downsize Mist auf den alle deutschen Hersteller nun abfahren... 1.4L 160PS so fährt der Koffer am Ende dann auch.

Ich bin zwar kein Fan von solch kleinen Motörchen. Aber die Dinger fahren sich extrem gut. Der 1,4er wirkt subjektiv wie ein 2,5 Liter Sauger, verbraucht bei gemischter Fahrweise aber eben nur wie ein kleiner Motor.

Das hat nur mit "deutsch" nicht so viel zu tun. Da z.B. hier in den USA auch Ford ganz vorne dabei ist und 2 Liter Turbomotoren mit ca. 240 PS auch in großen SUVs verbaut. So wird auch der neue Mustang diesen Motor wohl als neue Basismotorisierung erhalten. Ebenso haben auch die Franzosen und Italiener die Vorzüge erkannt. Selbst die Japaner und Koreaner werfen langsam ihren Kopierer an, verzeihung, haben die Vorzüge erkannt ;) .

Dont touch a running system, dass trifft auch auf alte Motorentechnik zu. Solange die Hightech-Produkte der europäischen Hersteller nicht besser sind, wird es in den Staaten auch kein Umdenken geben. Wieso sollten sie auch?

Zum einen heißt es wohl eher: "Never change a winning Team" und zum anderen ist die Aussage wie zuvor dargelegt inhaltlich falsch. Denn das Umdenken hat hier schon vor Jahren begonnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du weist aber schon, das bei einer Beschleunigung die Leistung entscheidend ist, nicht die Arbeit?!

Nein, das wäre mir neu. Wann wurde denn diese physikalische Gesetzmäßigkeit entdeckt?:lol:

Nur weil Drehmoment die gleiche Maßeinheit hat (Nm) wie mechanische Arbeit, ist es nicht mit mechanischer Arbeit gleichzusetzen. Und wer ein wenig im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß dass Kraft (und zwar ausschließlich Kraft) die jene Größe ist, die für Beschleunigung einer Masse verantwortlich ist.

Zur Errinerung:

a = F/m (linear)
α = M/J (rotierend)

Zum Video Corvette vs Porsche:

Warum steht bei solchen Diskussionen immer nur der Motor im Mittelpunkt? Es gibt da unzählige Faktoren, die bei solchen Rennen entscheident sind:

- Motor (klar)
- Getriebeübersetzung
- Luftwiderstand
- Masse der Farzeuge
- Reaktionsvermögen der Fahrer
- ja, sogar der Reifenquerschnitt spielt eine Rolle

Und ich könnte noch lange so weiter machen.

@ Elementardrache

also mein 5,7l Hemi hat 340PS und nicht 211. Was aber völlig irrelevant ist, da Hubraum des Motors (nicht aufgeladen) ja sowieso nur unmittelbaren Einfluss auf Drehmoment hat, nicht auf die Leistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wer ein wenig im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß dass Kraft (und zwar ausschließlich Kraft) die jene Größe ist, die für Beschleunigung verantwortlich ist.

Blöderweise aber die Kraft am Rad und nicht am Motor. Und solange Autos oftmals sogar serienmässig über Getriebe verfügen ist die Aussage über das Motordrehmoment nicht zielführend bei der Bewertung eines Fahrzeugs nach den Beschleunigungsfähigkeiten.
 
Blöderweise aber die Kraft am Rad und nicht am Motor. Und solange Autos oftmals sogar serienmässig über Getriebe verfügen ist die Aussage über das Motordrehmoment nicht zielführend bei der Bewertung eines Fahrzeugs nach den Beschleunigungsfähigkeiten.

:daumen: Da spricht mir jemand aus der Seele ;)

Wegen Downsizing: Ich find es gar nicht übel. Warum immer 6L+ und 12 Zylinder?
F1 Motoren haben auch nur 2,4l V8, gut drehen bis 18000 die Dinger.. :hail::devil::devil:.. ziemlich blöder Vergleich.
Nein, aber diese 2,0 TSI Dinger mit Doppelturbo sind schon brauchbar, auch wenn die auch ne ganze Menge Sprit saufen.
 
Selbsverständlich ist es die jene Kraft, die am Rad anliegt auch die, die für Beschleunigung verantwortlich ist. Aber es ist immer die Kraft. Was wiederum meiner vorherigen Aussage in keinem Punkt wiederspricht.
 
Selbsverständlich ist es die jene Kraft, die am Rad anliegt auch die, die für Beschleunigung verantwortlich ist. Aber es ist immer die Kraft. Was wiederum meiner vorherigen Aussage in keinem Punkt wiederspricht.

Habe ich auch nicht behauptet. Nur vielfach wird der Irrglaube gefördert das ein hohes Motordrehmoment per se für gute Fahrleistungen steht und eben das ist halt falsch.
 
Frontmotor ist nicht gleich Frontantrieb.
Wobei die Corvette aber ein (Front-)Mittelmotor Konzept sein dürfte.

Tatsächlich habe ich es falsch gelesen :) Ändert aber nichts daran das eine Corvette und Porsche nicht wirklich vergleichbar sind, dafür sind die Preise zu unterschiedlich. Man vergleicht auch keinen Bentley und einen Golf und beschwert sich dann über die schlechte Haptik des Golfes.
 
Habe ich auch nicht behauptet.

Ok. Nur da du den Satz mit "Blöderweise..." angefangen hast, dachte ich, dass du damit nicht einverstanden bist.

Was Downsizing betrifft, da werfe ich einfach mal eine Behauptung in den Raum, die ich nicht belegen kann, aber übezeugt bin, dass sie stimmt: Downsizing dient nur dem Zweck, in bestimmten Betriebszuständen CO2 Ausstoß niedrieg zu halten. Dynamisch und Verbrauchstechnisch werden sich Autos gleicher Gewichtsklasse mit einem normalen modernen Sauger und einem aufgeladenem downgesizten Motor gleicher Leistung, höchstens um einen niedrigen, einstelligen Prozentsatz unterscheiden, zu Gunsten des downgesizten. Der Rest ist reine Propaganda der Hersteller und der Politik, um den Konsum aufrechtzuerhalten. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn Argumente stimmen.
 
Dynamisch und Verbrauchstechnisch werden sich Autos gleicher Gewichtsklasse mit einem normalen modernen Sauger und einem aufgeladenem downgesizten Motor gleicher Leistung, höchstens um einen niedrigen, einstelligen Prozentsatz unterscheiden, zu Gunsten des downgesizten. Der Rest ist reine Propaganda der Hersteller und der Politik, um den Konsum aufrechtzuerhalten. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn Argumente stimmen.

Das stimmt natürlich. Downsizing erhöht den Wirkungsgrad absolut betrachtet um wenige Prozentpunkte. In Kombination mit der geänderten Charakteristik sind erstaunliche Alltagsverbräuche realisierbar. Aber wer nur auf der letzten Rille fährt, dem bleiben eben nur die wenigen Prozentpunkte an Wirkungsgradverbesserung.
 
Da ich bis jetzt noch nicht ein einziges mal einen aufgeladenen Benziner gefahren habe, sollte ich vielleicht mal zu einem Händler gehen und es ausprobieren, irgendein Auto mit aufgepustetem Modelbaumotor fahren. Mal schauen ob ich irgendwelche Vorteile erzielen kann.:)
 
Da ich bis jetzt noch nicht ein einziges mal einen aufgeladenen Benziner gefahren habe, sollte ich vielleicht mal zu einem Händler gehen und es ausprobieren, irgendein Auto mit aufgepustetem Modelbaumotor fahren. Mal schauen ob ich irgendwelche Vorteile erzielen kann.:)

Aufgeladen muss nicht zwingend Hubraumschwach bedeuten. Fahr doch mal einen Camaro ZL1 oder einen SL63 AMG aktueller Machart.
Aber selbst die "normalen" Motoren mit zwei oder drei Liter Hubraum und Aufladung fühlen sich erstaunlich gut an. Was man am "virtuellen" Hubraum erkennt. Ein normaler Saug-Otto hat ca. 100 Nm pro Liter Hubraum. Wenn du einen 2 Liter Turbo mit 350 Nm fährst wirkt es eben so, als würde man einen 3,5 Liter Sauger fahren.
 
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