Sorry wegen meiner höflichkeit aber manchmal kann ich sowas überhaupt nicht ab. Und da bringen mich so bekloppte Sprüche (wie du sie ganz gerne mal bringst) echt auf die Palme.
Verstehe ich, wäre zuviel gesagt. Aber wie auch immer. Du hast das Interieur kritisiert, wo ich dir auch nur zustimmen kann, ich persönlich ärgere mich über das grausige Exterieur. Ist doch OK, wenn jeder seine eigene Meinung haben darf.
Wobei diese aktuelle BMW Unsitte auch von anderen Herstellern derzeit gemacht wird. Für mich persönlich unkaufbar. Und hier reden wir von Geld wo es weh tut. Wenn ich mir für 10.000 Euro einen Gebrauchten kaufe, dann weiß ich das ich irgendwelche Kompromisse mitnehmen muss. Aber wenn ich tatsächlich bereit bin 60.000, 70.000 oder noch mehr auszugeben und dann bekomme ich eine aufgesetzte Plastiknase, dann hört der Spaß für mich auf.
Ich dachte zu Beginn ich wäre der Einzige denn das stört aber nachdem auch die Fachpresse immer wieder darauf hinweißt das es irgendwie unstimmig ist, fühle ich mich wenigstens bestätigt, auch wenn ich mir davon auch nichts kaufen kann.
Aber einen Hersteller nach den eigenen Erfahrungen zu beurteilen, finde ich völlig i.O. Mir ist es doch egal, was irgendwelche Zeitungen schreiben oder Verkaufszahlen belegen oder Pannenstatistiken sagen, wenn ich mit mit selbst aber mit jedem Auto aus diesem Konzern nur sche.... hatte. Und wenn es soviel sche... ist, dass es mich finanziel echt in bedrängnis bringt, dann ist dieser Hersteller für mich raus.
Wir reden hier nicht von 1000€ sondern etwas mehr, was man mal eben überhaben muss damit es funzt. Da ich aber nicht bereit bin, für ein Produkt, welches einen enormen Marktpreis hat, nach einigen Wochen gleich mehrmals hinter einander in die Werstatt zu schieben (zeitlich, finanziel unzumutbar) und auch noch auf die hier ansäßige blödheit der Händler angewiesen bin, nein danke da lehne ich dieses Produkt lieber ab, bevor ich nochmal soviel Pech habe.
Meiner Erfahrung nach muss ich nämlich mit 75% damit rechnen, dass mich das nächste Auto vom gleichen Hersteller wieder so in bedrängniss bringen wird. Also tue ich mir das sicher nicht mehr an. Da ist es mir doch egal wie hoch andere dieses Produkt loben, besonders, wenn es auch noch nagelneu ist und nur die ersten 30.000km bewegt wird. Was bringt es mir denn wenn ich das weltbeste Produkt kaufe (egal ab Auto oder sonstwas) was aber nur ne 1 Std läuft. Und da ja jeder Händler gleich so freundlich und hilfsbereit ist, ist es ja meistens nur noch über einen Rechtsanwalt zu lösen, nein danke, dafür bezahl ich kein Vermögen.
Es kann immer mal was sein aber bitte nicht in diesem Umfang, wie ich es bei VW/Audi leider selbst mehrmals miterlebt habe.
Das man dann auch noch normale Preise hat die einen umhauen, grenzt schon an frechtheit gegenüber dem Kunden. Warum kostet ein Zahnriemenwechsel beim 1,8T um die 750-800€? Die Arbeit ist in max. 90min erledigt und die Teile kosten wenn wir mal hoch rechnen offiziel 300€. Was passiert mit dem Rest? Beim Opel V6 Diesel kostet der Riemenwechsel knapp 500€ und da sind wir uns einig, dass allein vom hören der Aufwand beim Diesel doch einiges größer sein sollte.
Warum ist der Zahnriemenwechsel beim alten A6 2,5TDI fast ein finanzieler Totalschaden wenn er dran ist. Auch diese Arbeit ist in knapp 3Std erledigt kostet aber gerne mal 2.000€ wenn mans mit allem drum und dran machen lassen will. Da muss ich mich nach der Geschäftspolitik fragen bei hiesigen Hersteller. Und bei diesen Preisen hab ich da leider kein Verständniss mehr zu, wenns das ein oder andere Mal nicht so toll läuft.
Ich kann logischerweise nachvollziehen, dass man nach negativen Erfahrungen Abstand von Herstellern nimmt.
Aber so nachvollziehbar das ist, inhaltlich dennoch vollkommen sinnfrei. Da die Erfahrung nicht ausreicht um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Ist wie eine verfaulte Kirsche von einem Baum zu pflücken und im Umkehrschluss den Wald ab zu holzen.
Ich hatte z.B. mit Audi extrem schlechte Erfahrungen, meine "Serie" von 4 neuen Audi's in Folge wurde jäh durch eine Wandlung durchbrochen, da nach 6 Reparaturversuchen keine Lösung in Sicht war. Danach bin ich einige BMW's und andere Fabrikate gefahren und habe erst fast 10 Jahre später mit dem TT Audi wieder eine Chance gegeben. Und wurde nicht enttäuscht. Ein absolut mängelfreies Auto, nichts musste nachgebessert werden, alles war tutti. Jetzt steht der S5 in meiner Garage, da kann ich noch nicht viel sagen wie gut oder schlecht er sich erweisen wird. Aber bisher ist alles so wie es sein soll. Und ich bin 'noch' hoch zufrieden.
Ich sehe die ganze Sache auch relativ schmerzfrei, ich bin mir meiner Verbraucherrechte bewußt, habe einen guten Anwalt und wenn sich doch noch Ärger am Horizont zeigen sollte, dann weiß ich was ich zu tun habe. Wobei ich auch ein gutes Verhältniss zu meinen Verkäufer habe. Ich habe jetzt 3 Fahrzeuge in Folge von dem gleichen Verkäufer bezogen. Wenn ich was habe, dann rufe ich nicht in der Werkstatt an, sondern ich spreche nur mit ihm.
Meinen TT hatte ich aus Gründen der Bequemlichkeit zu einem Audi Service Partner in der Nähe meines Büros gegeben. In meinen Augen absolute Pfuscher. 50% überhöhter Preis, mein Wagen war bei der Abholung von innen total versaut, da sie offenbar keinen Sitzschoner übers Leder gespannt haben, sondern schön mit dem Blaumann auf Leder. Und nach ein paar Monaten zeigt er wieder die Serviceanzeige an, da der Longlife Service nicht entsprechend zurückgesetzt wurde. Bei dem Nachbessern dieser Kleinigkeit wurde dann die Einstiegsleiste auf der Fahrerseite ruiniert. Die sehen mich nie mehr wieder. Ist zwar auch nur eine Momentaufnahme gewesen aber das hat erstmal gesessen.