Der Auto-Thread

Ohne eigene Lademöglichkeit vor Ort oder auf der Arbeit ist man auf öffentliche Ladepunkte angewiesen.
Das ist halt das Problem.

Zu Hause laden würde vielleicht gehen, hätte allerdings einige Hürden zu nehmen (Stellplatz, Anschluss an ein sehr altes Hausnetz/Altbau, schlechter Ausbau Umgebung usw.).

Und Ladesäulen? Hier die Karte was es bei mir so gibt (man beachte den Maßstab, das sind rund 40 km (!!) pro Achse:
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Alle blauen Punkte sind 22kW-Lader, die kannste vergessen wenn du nicht stundenlang stehen willst/kannst.
Und die beiden roten Punkte sind ein Schnellader in Schmelz mit 50kW (auch viel zu wenig) und ein 180kW-Teil in St. Wendel.

Ums vereinfacht zu sagen: Es gibt auf 1600 Quadratkilometern und ein paar Hunderttausend Einwohnern auf der Fläche laut Bundesnetzagentur genau eine (!!) Ladesäule die mit nennenswert hoher Leistung laden kann.

Hier kannste nur dann sinnvoll ein E-Auto fahren wenn du ein Haus in passender ausgebauter Lage mit relativ neuer Elektroinstallation hast und dir ne Wallbox hinsetzen kannst zu daheim laden. Hast du das nicht - keine Chance. Und mir fehlt auch irgendwie der Glaube, dass die roten Punkte da in 5 Jahren beispielsweise sehr viel häufiger sein werden.
Naja... mein Benziner sollte noch bis 2030 halten. Dann schauen wir weiter...
 
Ich stand ja 2021 schon vor der Entscheidung aber e-Autos waren viel teurer (trotz Subvention), nicht lieferbar, ich müsste daheim VIEL Umbauen um laden zu können und der Säulenausbau sieht man ja ist praktisch Null in meiner Umgebung. Deswegen wieder benzin, alles andere wäre kompletter Schwachsinn gewesen.
Jetzt haben wir zwei recht neue Autos hier (Golf 2 Jahre und Ibiza 4 Jahre) die wieder einige zeit halten hofe ich doch. Vielleicht (wahrscheinlich) ist bis 2030 alles anders. Vielleicht gibts dann gute günstige Stromer und der Ausbau ist toll. Vielleicht ist der Hype bis dahin auch durch und alle fahren wieder Verbrenner weil die Energiewende krachend gescheitert ist. Wird spannend. :-D
 
Das ist halt das Problem.

Zu Hause laden würde vielleicht gehen, hätte allerdings einige Hürden zu nehmen (Stellplatz, Anschluss an ein sehr altes Hausnetz/Altbau, schlechter Ausbau Umgebung usw.).

Und Ladesäulen? Hier die Karte was es bei mir so gibt (man beachte den Maßstab, das sind rund 40 km (!!) pro Achse:
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Sorry, aber bei der Karte muss ich an einen ungeliebten Pickel am Arxch der Welt denken ;)
Alle blauen Punkte sind 22kW-Lader, die kannste vergessen wenn du nicht stundenlang stehen willst/kannst.
Und die beiden roten Punkte sind ein Schnellader in Schmelz mit 50kW (auch viel zu wenig) und ein 180kW-Teil in St. Wendel.
Das ist wirklich unterirdisch ausgebaut.
Ums vereinfacht zu sagen: Es gibt auf 1600 Quadratkilometern und ein paar Hunderttausend Einwohnern auf der Fläche laut Bundesnetzagentur genau eine (!!) Ladesäule die mit nennenswert hoher Leistung laden kann.
Das ist lächerlich.
Hier kannste nur dann sinnvoll ein E-Auto fahren wenn du ein Haus in passender ausgebauter Lage mit relativ neuer Elektroinstallation hast und dir ne Wallbox hinsetzen kannst zu daheim laden. Hast du das nicht - keine Chance. Und mir fehlt auch irgendwie der Glaube, dass die roten Punkte da in 5 Jahren beispielsweise sehr viel häufiger sein werden.
Naja... mein Benziner sollte noch bis 2030 halten. Dann schauen wir weiter...
Wer es wirklich für die Umwelt tun möchte, sollte auch so viel wie möglich vom eigenen Dach laden.
 
Sorry, aber bei der Karte muss ich an einen ungeliebten Pickel am Arxch der Welt denken ;)
Saarland halt :ugly:
...aber soooo arschig/ländlich ists gar nicht, ich meine da ist ja selbst in Städten mit 50K Einwohnern und mehr nix ausgebaut.

Wer es wirklich für die Umwelt tun möchte, sollte auch so viel wie möglich vom eigenen Dach laden.
Ist der Optimalfall, ja. Eine PV-Anlage ist bei mir aber auch sagen wir schwierig, einfach weil ich halt in nem Altbau aus den 30ern wohne wo man um sowas zu installieren alles abreißen/neumachen müsste was sehr aufwendig und teuer ist. Alleine schon dass hier niemand mehr weiß welche Leitungen/Rohre/etc. wo wie liegen (der der das weiß ist 2014 gestorben, der Erbauer des Hauses schon in den 70ern...), alles einbetoniert ist usw. ist schon Kacke. Das wird schon lustig genug wenn da mal ne Wärmepumpe rein soll/muss und Drehstrom in den Keller muss mit Extrazähler und die Radiatoreinheit irgendwo nach außen durch nen 1990er Anbau usw. - ich freu mich schon :-_-:
Es ist alles machbar, vieles wurde hier auch saniert über die Jahrzehnte - aber DER Umbau wird übel werden, sowohl vom Aufwand her als auch von den Kosten.

Ich glaube auch das dieses Risiko besteht.
Das Risiko besteht definitiv. Irgendwann wird auch der letzte Ideologe von der Realität eingeholt. Wie all das Gerümpel ausgeht wird man abwarten müssen - ich hoffe persönlich dass es wenigstens nicht zu extremen Unfällen kommt (etwa sowas wie "Wirtschaft gekillt --> Leute rebellieren --> Rechtspopulisten kommen an die Regierung --> Unheil" - hatten wir alles schonmal. War doof.).
 
Das Risiko besteht definitiv. Irgendwann wird auch der letzte Ideologe von der Realität eingeholt. Wie all das Gerümpel ausgeht wird man abwarten müssen - ich hoffe persönlich dass es wenigstens nicht zu extremen Unfällen kommt (etwa sowas wie "Wirtschaft gekillt --> Leute rebellieren --> Rechtspopulisten kommen an die Regierung --> Unheil" - hatten wir alles schonmal. War doof.).
Naja spüren werden es dann alle ausnahmslos.
Ich hoffe das man aus der Geschichte gelernt hat.
und den Wohlstand nicht aufs Spiel setzt
 
So teuer kann doch kein X6 sein.
Der Audo kostet knapp 70.000€ und die 600 Leasing sind schon wenig.
Der X6 kostet mit den Extras sicher 140.000€. Das sind bestimmt weit über 1000€ Leasing. 1500€ würde ich tippe.
Alle blauen Punkte sind 22kW-Lader, die kannste vergessen wenn du nicht stundenlang stehen willst/kannst.
Und die beiden roten Punkte sind ein Schnellader in Schmelz mit 50kW (auch viel zu wenig) und ein 180kW-Teil in St. Wendel.
Die 22kw kann dein Auto eh nicht. Nur wenige können 22kw laden, die meisten nur 11kw.,
Das spielt aber keine Rolle. Mein Bekannter kann auch nicht zu Hause laden, er lädt bei Aldi und holt das Auto ab, wenns voll ist.
 
Aber in 3 Jahren Minimum 36K€ (nach deiner Rechnung) versenken, ist aber nicht wirtschaftlich.
Da nützt mir das beste E-Auto dann auch nicht mehr.
Wie soll ich denn 36K€ als privater wieder reinfahren? oO
Es ist wie immer, wenn du was Neues wilst. Neu kostet.
Und wie kommst du auf 36.000€?
600 Leasing pro monat. Das sind etwas mehr asls 20.000€.
 
Die 22kw kann dein Auto eh nicht. Nur wenige können 22kw laden, die meisten nur 11kw.,
Ah wusste ich gar nicht.
Naja, daheim würde ich meinem Drehstrom im Keller die dauerhaften 22KW sowieso nicht zutrauen wollen einfach weil ich die Verkabelung nicht kenne und nicht riskieren will dass da irgendwo was anfgängt rumzuschmoren.

Ich meine klar, das sollte alles korrekt ausgelegt sein und müsste auch alles gehen (ich habe eine rote 22kW-Dose mit 3LNPE im Keller... CEE32 oder so glaub ich - die hat in 30 Jahren gefühlte 3 Betriebsstunden gehabt) aber solche Dauerlasten hab ich ja sonst nie und wenn ich schon sehe wie warm manche Steckdose hier wird wenn da mal ne halbe Stunde ein 2 KW-Heizlüfter dran hängt (wo die Dose an sich ~3,7 kW könnte bei 16A/230V) werde ich sollte es wirklich mal soweit kommen dass ich ein Auto an meinem Hausnetz alde erstmal auf 5kW oder sowas einbremsen und nach ner Stunde mal zumindest die Leitungen die ich erreichen kann abgriffeln und kucken was wo wie warm ist oder nicht.
 
Der X6 kostet mit den Extras sicher 140.000€. Das sind bestimmt weit über 1000€ Leasing. 1500€ würde ich tippe.
Deshalb komme ich drauf.

Aber nichts desto, trotz wer in 3 Jahren 20 K€ versenkt der kann auch noch mehr versenken.
Ich hätte eins für 30-35K gekauft und min wenn alles gut geht 7 / 8 Jahre genutz.
Was dann ja auch, dann noch Restwert hat.

Also für mein Verständniss ist das nicht wirtschaftlich da verballere ich lieber 10Liter Benzin.
Das sage ich jetzt aus dem Bauch heraus.
Nein @Threshold ich bin kein Bauchredner:lol:
Nein im ernst das wäre mir echt unwirtschaftlich alle 3 Jahre 20K weg und nix in der Hand
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist halt das Problem.

Zu Hause laden würde vielleicht gehen, hätte allerdings einige Hürden zu nehmen (Stellplatz, Anschluss an ein sehr altes Hausnetz/Altbau, schlechter Ausbau Umgebung usw.).

Und Ladesäulen? Hier die Karte was es bei mir so gibt (man beachte den Maßstab, das sind rund 40 km (!!) pro Achse:
Anhang anzeigen 1439579

Alle blauen Punkte sind 22kW-Lader, die kannste vergessen wenn du nicht stundenlang stehen willst/kannst.
Und die beiden roten Punkte sind ein Schnellader in Schmelz mit 50kW (auch viel zu wenig) und ein 180kW-Teil in St. Wendel.

Ums vereinfacht zu sagen: Es gibt auf 1600 Quadratkilometern und ein paar Hunderttausend Einwohnern auf der Fläche laut Bundesnetzagentur genau eine (!!) Ladesäule die mit nennenswert hoher Leistung laden kann.

Hier kannste nur dann sinnvoll ein E-Auto fahren wenn du ein Haus in passender ausgebauter Lage mit relativ neuer Elektroinstallation hast und dir ne Wallbox hinsetzen kannst zu daheim laden. Hast du das nicht - keine Chance. Und mir fehlt auch irgendwie der Glaube, dass die roten Punkte da in 5 Jahren beispielsweise sehr viel häufiger sein werden.
Naja... mein Benziner sollte noch bis 2030 halten. Dann schauen wir weiter...


Das sieht wirklich etwas mau aus.

EnBW erröffnet (bald) vier CCS Ladepunkte bei dm, Aldi usw. ist auch in der Nähe. Das wäre was wenn man vor Ort einkaufen geht.

Hier im Autohaus 2x 180kW Lader für 41 Cent adhoc inkl. kostenlosen Kaffee im Autohaus.

Eine Handvoll 22kW CCS Lader von Elli gibt es auch noch.


Hast du in der Garage Licht/Strom?

Ich kann nur nochmals drauf hinweisen das eine Wallbox NICHT notwendig ist, die heimische Steckdose reicht wenn es eine ist die auf aktuellen Stand ist. Und wenn nicht, der Aufwand ein gute Schuko zu installieren ist überschaubar.
Laden dann per Ladeziegel über Tag oder Nacht mit PV und/oder Tibber. Eine "große" kleines BKW hilft tagsüber den Netzbezug zusätzlich zu drosseln. :daumen:
Tibber : https://tibber.com/de?modal=preisrechner

Die Zeit mit 8-10A Ladestrom reicht locker um den normalen täglichen mehr als nötig Bedarf abzudecken. Morgen auch wieder, großer Zeitraum wo der Börsenstrompreis gegen Null liegt.

Und nein, so eine Steckdose brennt nicht gleich ab sofern sie ordentlich installiert wurde.




Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du in der Garage Licht/Strom?
Ja, wie gesagt ich hab sogar nen CEE32 in der Nähe (Hauswirtschaftsraum neben Garage, die Garage selbst hat nur nen normalen Schuko). Auf gewissensberuhigte Ladeströme begrenzt würde das alles mit so nem mobilen Wallboxding plus Verlängerung (sowas https://www.amazon.de/EV1-Wallbox-3...ektroautos-Mobile-22kW-32A/dp/B09KCF3KYL?th=1) gehen.
Ist halt alles etwas "geknaupt" würde man hierzulande sagen.

Aber wie gesagt ich kenne die Leitungen nicht außer die aufputz sichtbaren und spätestens wenn mittelfristig da ein eAuto UND eine Wärmepumpe am Drehstrom saugen sollen ist die Hausinstallation und die Region hier sicherlich am Ende. Das war Anfang der 90er als das zuletzt umgebaut wurde so alles bei weitem nicht geplant. Dass ich überhaupt nen 3LNPE verlegt hab im Keller ist ein halbes Wunder. Das Ding war wohl nur dafür gedacht dass die Betonmaschine läuft am Bau. :haha:
 
Deshalb komme ich drauf.

Aber nichts desto, trotz wer in 3 Jahren 20 K€ versenkt der kann auch noch mehr versenken.
Ich hätte eins für 30-35K gekauft und min wenn alles gut geht 7 / 8 Jahre genutz.
Was dann ja auch, dann noch Restwert hat.
Ich klaufe das Auto für 70.000€, fahre es 8 Jahre, weil der Akku dann die Grätsche macht.
Was kriege ich denn noch für ein veraltetes Elektro Auto mit breitem Akku?
Viel wird es nicht sein.
Da lease ich eben, zahle die Knete in den 3 -Jahren und hol mir danach das nächste, neue Modell.
Nein im ernst das wäre mir echt unwirtschaftlich alle 3 Jahre 20K weg und nix in der Hand
Ist doch nicht anders, wenn du kaufst.
 
Ja, wie gesagt ich hab sogar nen CEE32 in der Nähe (Hauswirtschaftsraum neben Garage, die Garage selbst hat nur nen normalen Schuko). Auf gewissensberuhigte Ladeströme begrenzt würde das alles mit so nem mobilen Wallboxding plus Verlängerung (sowas https://www.amazon.de/EV1-Wallbox-3...ektroautos-Mobile-22kW-32A/dp/B09KCF3KYL?th=1) gehen.
Ist halt alles etwas "geknaupt" würde man hierzulande sagen.

Aber wie gesagt ich kenne die Leitungen nicht außer die aufputz sichtbaren und spätestens wenn mittelfristig da ein eAuto UND eine Wärmepumpe am Drehstrom saugen sollen ist die Hausinstallation und die Region hier sicherlich am Ende. Das war Anfang der 90er als das zuletzt umgebaut wurde so alles bei weitem nicht geplant. Dass ich überhaupt nen 3LNPE verlegt hab im Keller ist ein halbes Wunder. Das Ding war wohl nur dafür gedacht dass die Betonmaschine läuft am Bau. :haha:

Bei CEE und sogar 32 Ah ist das ein Traum.

Würde da aber eher zu einen go-e Charger greifen.

Der ist unheimlich gut steuerbar auch per Börsenstrompreis und was Ladeleistung angeht.
Wenn deine Kiste Abends/Nachts in der Garage steht muss der ja nicht gleich in zwei/drei Stunden wieder voll sein.

Unseren "Großen" laden wir in der Regel nur mit den Ladeziegel, alles völlig entspannt. Die Dinger stehen doch eher als sie fahren daher auch der Begriff Stehzeuge statt Fahrzeuge. :ugly:




Viele Grüße,
stolpi
 
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