Das ist halt das Problem.Ohne eigene Lademöglichkeit vor Ort oder auf der Arbeit ist man auf öffentliche Ladepunkte angewiesen.
Zu Hause laden würde vielleicht gehen, hätte allerdings einige Hürden zu nehmen (Stellplatz, Anschluss an ein sehr altes Hausnetz/Altbau, schlechter Ausbau Umgebung usw.).
Und Ladesäulen? Hier die Karte was es bei mir so gibt (man beachte den Maßstab, das sind rund 40 km (!!) pro Achse:
Alle blauen Punkte sind 22kW-Lader, die kannste vergessen wenn du nicht stundenlang stehen willst/kannst.
Und die beiden roten Punkte sind ein Schnellader in Schmelz mit 50kW (auch viel zu wenig) und ein 180kW-Teil in St. Wendel.
Ums vereinfacht zu sagen: Es gibt auf 1600 Quadratkilometern und ein paar Hunderttausend Einwohnern auf der Fläche laut Bundesnetzagentur genau eine (!!) Ladesäule die mit nennenswert hoher Leistung laden kann.
Hier kannste nur dann sinnvoll ein E-Auto fahren wenn du ein Haus in passender ausgebauter Lage mit relativ neuer Elektroinstallation hast und dir ne Wallbox hinsetzen kannst zu daheim laden. Hast du das nicht - keine Chance. Und mir fehlt auch irgendwie der Glaube, dass die roten Punkte da in 5 Jahren beispielsweise sehr viel häufiger sein werden.
Naja... mein Benziner sollte noch bis 2030 halten. Dann schauen wir weiter...







