Das würde so einiges erklären. Das Infotainment wirkt auch von der GUI her ziemlich sperrig, ruckelig und steril. Also typisch deutsch.Mein Eindruck von aussen:
Man hat versucht mit der neuen Fahrzeug-Generation einen kompletten Umbruch der Systemarchitektur zu erzwingen. Hat dafür aber Entwickler genommen die zum nicht ganz kleinen Teil garkeine Ahnung von Automotive hatten und vielleicht auch nicht die besten ihres ursprünglichen Faches waren(wir erinnern uns: "VW Infotainment" ist der Teil der Nokia/RIM Entwickler die das ganze Thema Übernahmen Ausgesessen haben statt sich bei dem ganzen Durcheinander mal was Neues zu suchen).

Das war eines der ersten Dinge die mir auch im ID3 aufgefallen sind. Keine Ahnung ob das jetzt besser ist, aber damals war es Welten vom Infotainment eines Model 3 o.ä. entfernt.

Der Kunde ist halt Beta-Tester bzw. Alpha-Tester ohne davon zu wissen. Eigentlich irre, wenn man sich mal überlegt was VW für Preise aufruft.
Die ID-Reihe ist in meinen Augen viel zu früh erschienen. Daher auch das Drama bei Software und Qualität. Man wollte auf Biegen und Brechen mit Teslas Model 3 mithalten, und hat sich dabei komplett verrannt was die Prioritäten angeht. Das dieses Drama sich natürlich dann auch auf die Verbrenner auswirkt, ist logisch.Hätte es geklappt hätte jeder den Vorstand für seinen Mut gelobt, das darf man auch nicht unterschlagen. Hat es aber leider nicht.
Imo auch weil man die völlig falschen Prioritäten gesetzt hat. Wenn eine der großen Änderungen und Vorteile durchgängig OTA-Nachbesserungsmöglichkeiten auf allen Ebenen bedeutet dann muss das auch mit Priorität entwickelt und getestet werden. Stattdessen hatte man zu Anfang damit mehr Probleme als mit so manchem anderen Feature und die IDs gar z.T. ohne OTA-Fähigkeit ausgeliefert.
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