Der Auto-Thread

Man muss ja nur mal auf den Schnitt gucken, 129km/h und er sagt, er hat 20 Minuten im Stau gestanden.
Da weiss man wie er einfach nur immer Vollgas fährt.
 
Bei einem Verbrauch von fast 10L Diesel auf 100km bei einem modernen Dieselauto kann man definitv davon ausgehen, dass du bis ans Ende geheizt hast.
Die Dinger lassen sich selbst bei deutlich über 130 mit einem sehr viel geringeren Verbrauch fahren, und orientiert man sich um 130, sind unter 5L auf 100km bei sehr guten Autos sogar machbar.
Wenn frei war immer schön laufen lassen. :) Ich finde das eher extrem erstaunlich das der nur 10L/100km gebraucht hat. Alles unter 10L ist ein absoluter top Wert. Andere Leute brauchen für die gleiche Strecke locker mehr als die doppelte Zeit. Ich hatte so noch einen ganzen Tag, den ich nutzen konnte.
 
Wenn frei war immer schön laufen lassen. :) Ich finde das eher extrem erstaunlich das der nur 10L/100km gebraucht hat. Alles unter 10L ist ein absoluter top Wert. Andere Leute brauchen für die gleiche Strecke locker mehr als die doppelte Zeit. Ich hatte so noch einen ganzen Tag, den ich nutzen konnte.
Diese Leute haben also dementsprechend eine Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 65 km/h auf 500km Autobahn und brauchen für die Strecke 8 Stunden? Genau. :nicken: Das was Du da fabriziert hast ist nichts Besonderes. Bis auf den Verbrauch. Der ist für einen Diesel extrem hoch.

Ich erachte Batteriespeicher-Elektrofahrzeuge nicht wirklich als besser und auch nicht als umweltfreundlicher. Das große Problem mit der Herstellung und Entsorgung von Akkus bleibt nämlich weiterhin ein (sehr teures) Problem.
Akkus findest Du aber auch bei Autos mit Brennstoffzellenantrieb. Allerdings sind diese dann deutlich kleiner.

Ich sehe die Teile quasi bloß als Übergangstechnologie, bis vernünftig und effizient Wasserstoff hergestellt werden kann. Den kann man (schnell) Tanken, man muss die Elektro-Infrastruktur nicht teuer ausbauen und das Problem mit den Akkus ist extrem reduziert.
Synthetische Kraftstoffe wären auch ne Idee.
Warum möchtest Du denn Strom für die Wasserstoffherstellung verwenden, nur um den Wasserstoff hinterher im Auto wieder in Strom umzuwandeln? Das ergibt IMHO keinen Sinn. Siehe Grafik: Brennstoffzellenfahrzeug – Wikipedia

Und Wasserstoff kannst Du übrigens nur "schnell" tanken, wenn die Tankstelle gerade bereit ist. Ansonsten wartest Du erstmal, wenn gerade jemand vor Dir getankt hat. Die Tankstelle ist dann nämlich gerade dabei, den Wasserstoff wieder auf den benötigten Druck zu bringen, bevor es mit dem Tanken weitergehen kann. Das kostet natürlich auch wieder eine Menge Energie.

Insgesamt ist das Ganze ziemlich ineffizient und teuer.
 
Warum möchtest Du denn Strom für die Wasserstoffherstellung verwenden, nur um den Wasserstoff hinterher im Auto wieder in Strom umzuwandeln? Das ergibt IMHO keinen Sinn. Siehe Grafik: Brennstoffzellenfahrzeug – Wikipedia
Weil unser stromnetz die erzeugte energie teilweise nicht ab transportiert bekommt?
Dazu gibt es mehrere möglichkeiten wasserstoff zu erzeugen. Daran würde es in zukunft also nicht scheitern und momentan ist es wohl eh mehr ein abfallprodukt der chemie-industrie.
Naja, egal was sich irgendwann mal durch setzt, es muß reichweite haben oder sich schnell betanken/laden lassen. (in 5 min.) Ich hätte jedenfalls keine lust darauf, wenn ich 900 km am tag fahren will, den ganzen tag damit zu verbringen. Dazu stehen nicht überall ladesäulen herum und man muß umwege fahren. Die akku-problematik lasse ich dabei mal außen vor. Da wird es in zukunft hoffentlich etwas leicht recycle-bares mit hoher energie-dichte geben.
 
Du hast schon Recht. Bevor wir Überkapazitäten "entsorgen" können wir auch Wasserstoff daraus machen. Es ist aber ineffizient, wenn wir damit in Zukunft den Großteil der Autoflotte versorgen wollen. Wir brauchen eher geeignete Speicher für überschüssige Energie, um diese bei Bedarf abrufen zu können. Wasserstoff ist zwar so ein "Speicher", aber ist aufgrund seiner zahlreichen Nachteile (Effizienz, Lagerung) eine eher schlechte Wahl.

Und dieses "Abfallprodukt" der Chemieindustrie wird bei weitem nicht den Bedarf decken. Herr Altmaier (sicherlich ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet /ironie off) geht bereits jetzt davon aus, dass Wasserstoff in Zukunft importiert werden muss, aber will ganz vorne mitspielen: BMWi - Wir muessen bei Wasserstoff die Nummer 1 werden!

Btw: Wasserstoff-Tanksäulen stehen auch nicht überall rum. Ich glaube, ich komme eher irgendwo an einen Schukostecker als an eine Wasserstofftanke, wenn es mal eng wird. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der wasserstoff aber mal von einer grünalge erzeugt wird, wird die herstellung auch effizienter.
Letzten endes wird es aber wohl so werden, das für kurz-strecken akku-fahrzeuge den vorrang bekommen werden und wer viel lang-strecke fährt nimmt eben die brennstoffzelle. Allerdings wäre mir sowas wie die nanoFlowcell am liebsten. Das ist quasi eine fluss-zelle, also eine batterie bei der die flüssigkeit hindurch fließt. Selbige kann man dann nach tanken und gut. Zudem wäre es, wenn es so funktioniert wie der hersteller sagt, eine gute lösung für alles mögliche rund um die energieversorgung.
Man stelle sich vor man produziert das fluid an der küste mit öko-strom, transportiert es via pipeline quer durchs land und macht es lokal in kleineren stationen wieder zu strom. Das würde das netz entlasten, man bräuchte auch keine neuen haupttrassen und da man schnell mal was einspeisen kann wird die versorgung auch noch stabiler. Dazu kommt dann auch noch eine gute lager-fähigkeit...
 
9,6l für nen 6l V12 Diesel in nem 2,5t SUV der geprügelt wurde ist jetzt eigentlich noch brauchbar. Wenns aber nen etwas kleineres Auto war.. naja.. jeder wie er mag. Mit Leuten aus D übers Tempolimit zu reden ist wie mit nem Amerikaner über deren Waffenbesitz. Beides gleich aussichtslos. :ugly: Andererseits.. freie Waffenbesitz ist in der westlichen Welt genau so selten wie freies Fahren.. von daher haben USA, D und Nordkorea einiges gemeinsam :D
 
Also ich denke, das wird schon was. Der prototyp soll ja nun schon ewig herum fahren und wurde auch schon von min. einem redakteur bewegt.
Nur leider ist der eigentümer kein elon musk, sonst würden die auto`s schon längst in serie gebaut. Der kann anscheinend die leute so lange bequatschen, bis sie ihm freiwillig das geld in die hand drücken. Allerdings muß ich sagen, wenn er für seinen internet-dienst, den er aufbauen will, mal irgendwann aktien aus gibt, bin ich evt. auch mit dabei. :hmm:
 
Mal ne Frage an die Runde, ich hab nen sehr wenig gefahrenen Peugeot 206+ 1.4 75PS (Benziner) ca. 9 Jahre alt und 31.000km letzte Wartung war vor gut 2 Jahren und 8.000km - TÜV wurde letzte Woche gemacht.
Wartungsintervall für vieles ist 2 Jahre - auch fürs Öl (aktuell Quartz 9000 5W-40 - 3Liter).
Wie oft würdet ihr ÖL wechseln und andere Dinge wie Innenraumfilter etc. bei wenig Laufleistung seit letzter Wartung - auch wenn vieles ja auch nach Jahren oder KM angegeben ist.

Mich würden einfach verschiedene Meinungen zu dem Thema interessieren.


 
Ja so seh ich das auch, meiner ist auf erreichte km bzw. nach 2 Jahren eben angesprungen mit Wartung (wie auch im Serviceheft 10/2019 steht) letztes Jahr, wenn der sich meldet mit was spezifischen dann ist es schon sehr kritisch und Pollenfilter oder Zündkerzen wird der kaum anmeckern nehme ich an :ugly:
 
Wenn die Zündkerzen verbraucht sind, merkt man es am Motorlauf und der Beschleunigung, da fängt er an zu ruckeln. Dafür müssen sie aber wirklich durch sein. Meine Zündkerzen sind für 100tkm ausgelegt. Die Bremsflüssigkeit tauscht man doch eh alle zwei Jahre aus, Kühlflüssigkeit alle vier Jahre, Getriebeöl und Difföl alle 80tkm, Filter (Luft- und Aktivkohlefilter) auch alle zwei Jahre. Viel mehr ist da doch nicht.
 
Bei meinem sollen alle 75tkm die Zündkerzen neu und der Luftfilter nur alles 90tkm.
Sehr interessante Kombination.
Bei nem 9 Jahre alten Auto und Zahnriemen, würde ich den auch mitmachen.
 
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