Der Auto-Thread

Wenn ich dich so lese bin ich froh dass meine Schwester kein großer Auto Fan ist. Der Rest klingt genau wie sie.:ugly:
Und bei unerwarteten Ausgaben müssen dann die Eltern plötzlich nochmal drauf legen weil ja 0 Reserve vorhanden ist(zumindest ist das bei ihr so):schief:
Sicher machen die das auch und beschweren sich auch nicht, aber mir persönlich wäre es schlicht peinlich so wenig Verantwortungsbewusstsein zu zeigen.
 
Das mit dem "wohlhabend" war mehr dazu gedacht, dir die finanzielle Situation einer Vielzahl unserer Mitbürger aufzuzeigen. Mir liegt es natürlich fern über die finanziellen Möglichkeiten deiner Familie zu urteilen. Darüber nachdenken ist in deiner Stellung als Student sicher mehr als ratsam.

Das mag sein, vielleicht bin ich ein kleines bisschen wohlhabender als andere, dafür bin ich auch dankbar. Aber was auch jetzt die Ausgaben fürs Auto angeht - ich habe praktisch keine anderen. Ich habe keinen Fernseher und keine Playstation, keine FCB Jahreskarte, nicht mal einen Computer habe ich, bloß ein kleines Laptop.^^ Ich gönne mir praktisch überhaupt nichts, daher wäre ich gerne dazu bereit, eher mehr für ein Auto auszugeben - wäre halt wirklich so ziemlich die einzige größere Ausgabe, die ich hätte. Ich bin überzeugt davon, wenn mehr Leute meine Einstellung hätten, könnten sie sich ebenfalls andere Autos leisten - aber viele Menschen haben nun einmal noch ganz andere Hobbies/Ausgaben, bzw. sehen Autos nur als Transportmittel an, oder haben Familie etc. - dann ist es natürlich selbstverständlich, dass da andere Fahrzeuge im Fokus stehen. Bei mir stehen halt nur Autos im Fokus, daher auch andere Ausgabemöglichkeiten als andere. Denke ich.
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Unerwartete Ausgaben sind natürlich ein Risiko, aber mal im Ernst, wie oft treten die schon auf? Und wenn schon, mal hier ein kleinerr Steinschlag, mal dort eine kleine Delle von einem Einkaufswagen, aber das war es doch im Großen und ganzen für den Durchschnitt, wenn man jetzt nicht selber gegen die Wand fährt. Wenn mir jemand reinfährt, zahlt dessen Versicherung, und ansonsten..? Ist halt die Frage, wie man das Risiko einschätzt, dass man plötzlich viel investieren muss. Ich schätze es eher niedrig ein. Hatten in den letzten 10 Jahren, in denen ich auch von sowas mitbekommen hätte, keine außerplanmäßigen Ausgaben für die Autos. Es geht auch ohne..
 
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Ich gehöre auch zu der Kategorie, die sehr viel Geld fürs Auto ausgeben ...manchmal auch unfreiwillig. :schief: Aktuell muss ich gerade mein Getriebe revidieren lassen, da die Wandlerüberbrückungskupplung runter ist und sich die Ölpumpe in die Getriebeglocke eingearbeitet hat. In Summe sind das mal eben ~2.500€ für eine "kleine" Reparatur.

Autos machen viel Spaß, können bisweilen aber trotz reichhaltiger Pflege auch manchmal sehr undankbar sein. :(

Als Leihwagen habe ich einen fetten S400er Benz (Baureihe 140) von meinem Getriebespezi bekommen. Da braucht man fast einen Bootsführerschein für, so abartig schaukelt das Boot. Und in der Tanknadel ist gleich ein Knoten, wenn man das Gaspedal leicht streichelt. Als verwöhnter Dieselfahrer wird mir mit der Schleuder echt schlecht. Aber es fährt ...und ohne Auto kann ich leider nicht arbeiten.
 
Welches Auto, wie alt, wie viel Kilometer?
Lass mich raten: mehr als 50.000km, mehr als 3 Jahre alt, oder? Bei Neuwagen sind solche außerplanmäßigne Sachen am Anfang doch relativ unüblich, und selbst wenn, dann dürfte BMW mir bezahlen, dass plötzlich dies sich in jenes hineingefressen hat, wenn ich 3 Jahre Garantie nehme. :D Oder?
 
Bei mir z.B.: ~einen Monat garnicht fahren gekonnt, vorher auch nur ein bisschen(verletzt), Auto (bei schlechtem Wetter) draußen stehen gehabt und anschließend war die Bremse hinten so verrostet dass die Scheiben neu mussten-> 320€, also fast dein Monatslohn. Von den Arztkosten die auch die Zusatzversicherung nicht gezahlt hat will ich mal gar nicht erst anfangen ;) .

Ob das Auto vorher 1km oder 100tkm runter hatte war da vollkommen irrelevant. Und unerwartete Kosten kann eben nicht nur das Auto bringen.
 
Bei alten Autos ist sowas aber wohl billiger, als bei neueren Autos. Außer man fährt einen Exot oder nicht in DE verkauftes Autos, das kann dann richtig teuer werden.
Und viele Teile sind verschleißteile, ob darunter das Getriebe fällt kA, aber ich denke fast ja.
 
So wie ich das sehe ist, wenn alle Stricke reißen ein finanzieller Hintergrund vorhanden der dich auffangen würde. Von daher wäre es wohl keine Katastrophe, wenn sich später herausstellt, dass das leasing doch mehr Nachteile als Vorteile hat. Hauptsache man arbeitet nicht zuviel während dem Studium, sodass das Studium darunter leidet. Habe das bei einigen Studiengenossen beobachten müssen, die ihr Studium unfreiwillig über ein recht ungesundes Maß verlängern mussten. Wenn das Geld da ist (aus welchen Quellen auch immer), kann man ja über so ein Auto nachdenken. Oder machst lieber ein Jahr Studium in Australien. ;)
 
Bei alten Autos ist sowas aber wohl billiger, als bei neueren Autos.
Eigentlich nicht. Nur wenn man beim alten natürlich sagt dass einem Ersatzteile reichen die nicht nur nicht Original sondern auch nicht der Erstausrüsterqualität entsprechen kann man sparen, aber die Option hast du beim neuen Auto theoretisch auch.

Generell gehöre ich sicher auch nicht zu denen die "alten Polo" predigen können ohne sich selbst zu verleumden, aber man sollte halt seine Grenzen kennen.
 
Bei mir z.B.: ~einen Monat garnicht fahren gekonnt, vorher auch nur ein bisschen(verletzt), Auto (bei schlechtem Wetter) draußen stehen gehabt und anschließend war die Bremse hinten so verrostet dass die Scheiben neu mussten-> 320€, also fast dein Monatslohn. Von den Arztkosten die auch die Zusatzversicherung nicht gezahlt hat will ich mal gar nicht erst anfangen ;) .

Ob das Auto vorher 1km oder 100tkm runter hatte war da vollkommen irrelevant. Und unerwartete Kosten kann eben nicht nur das Auto bringen.

Das ist natürlich ärgerlich. Meiner würde wenn schon dann auch wahrscheinlich eine Garage bzw. Garagenstellplatz bekommen, ist aber natürlich auch nicht unbedingt günstig. Arg..
Aber hast recht, das ist ärgerlich..

So wie ich das sehe ist, wenn alle Stricke reißen ein finanzieller Hintergrund vorhanden der dich auffangen würde. Von daher wäre es wohl keine Katastrophe, wenn sich später herausstellt, dass das leasing doch mehr Nachteile als Vorteile hat. Hauptsache man arbeitet nicht zuviel während dem Studium, sodass das Studium darunter leidet. Habe das bei einigen Studiengenossen beobachten müssen, die ihr Studium unfreiwillig über ein recht ungesundes Maß verlängern mussten. Wenn das Geld da ist (aus welchen Quellen auch immer), kann man ja über so ein Auto nachdenken. Oder machst lieber ein Jahr Studium in Australien. ;)

Joa, wahrscheinlich, aber ich würde es sehr gerne vermeiden wollen. Darum, wie gesagt, ich schaue mir das ganze noch mal an. Den 3er kann ich glaube ich knicken, das ist einfach zu nah am Limit. Ich werde nochmal mit dem 116i rumspielen, event. Finanzierung mir mal anschauen, vlt. sogar mal zum Händler gehen, weil mit der Werbung hat mich echt das Fieber gepackt. :D Da wäre dann.. jetzt mal rein hypothetisch bei dem Angebot, 179,- monatlich + sonstiger Unterhalt, dürfte etwas weniger als 200 sein, dürfte am Ende des Monats von den 400 sogar mind. 20, eher mehr übrig sein, die ich dann wiederum zur Seite legen kann, für eventuelle unerwartete Kosten.
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Das dürfte hinhauen.. das werde ich mir morgen noch mal in aller Ruhe anschauen und überlegen, und dann vielleicht mal zum :) o.Ä. Mal schauen, ich klemme mich dahinter und lote die Möglichkeiten aus. :cool:
 
Kurzer Nachtrag: Die "Ernüchterung" ist da. Man schaue mal hier, hier oder hier. Zwar das Vorgängermodell, aber immer noch ein super Auto, kleines spritziges Coupe, war sowieso meine Lieblingsform, weitaus kräftiger, BMW Premium Selection, fast Vollausstattung, für das gleiche wie ein neuer 1er. So schnell fällt man auf schöne Angebote rein. Man muss natürlich auch erstmal zu den Autos kommen, plus Probefahrt usw., aber die Preisdifferenz ist schon.. joa.

P.S: Sorry for DP.

P.P.S: Habe Geschichten gehört, von wegen dass man zum :) geht, dieser den Wagen für einen kauft, und einem dann z.B. mit Finanzierung weiterverkauft. Hat da irgendeiner von euch Erfahrungen mit? Sowas könnte ich mir vielleicht vorstellen, wenn es so weit kommen sollte..
 
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P.P.S: Habe Geschichten gehört, von wegen dass man zum :) geht, dieser den Wagen für einen kauft, und einem dann z.B. mit Finanzierung weiterverkauft. Hat da irgendeiner von euch Erfahrungen mit? Sowas könnte ich mir vielleicht vorstellen, wenn es so weit kommen sollte..

Wozu soll das gut sein?
Jeder Autohersteller hat eine eigene Bank welche Leasing und Finanzierung anbietet. Wenn du least, dann kauft die Bank das Auto für dich und vermietet es an dich weiter. Wenn du finanzierst kaufst du das Auto und zahlst der Bank den Kredit zurück.

Was interessant sein kann ist Zielkauf (auch bekannt als 3-Wege-Fianzierung). Ist ähnlich wie Leasing aufgebaut. Aber du bist der Eigentümer des Fahrzeugs und hast entsprechend mehr Rechte wie als Leasingnehmer (Mieter).

Hier mal ein Rechenexample auf Grundlage eines Golf 1.4 TSi 160 PS mit allen relevanten Extras (Navi, Xenon, Leder, 17" Alu, Sportfahrwerk, .... im Wert von 6.000,- Euro auf Grundlage "Highline"), dann kostet dich der Wagen mit 3.000,- Euro Anzahlung und 10% Rabatt, die dir definitiv jeder Händler ohne Nachfragen gewährt, 328,11 Euro pro Monat bei einer Laufleistung von 15.000 km p.a.. Der Vorteil bei Fahrzeugen welche über die VW Bank finanziert sind ist, dass du einen garantierten Restwert hast, d.h. du kannst den Wagen nach 3 Jahren einfach abgeben (insofern keine größeren Schäden vorhanden sind) und bist mit dem Händler quit. Oder du kannst den Wagen rauskaufen/ rausfinanzieren. Zum Rabatt ist noch zu sagen, dass mir mein Händler im Erscheinungsjahr vom Golf VI schon 15% Nachlass geboten hatte und Autohaus24 gibt derzeit bis zu 28% Nachlass (was in der 3 Wege Finanzierung theoretisch 168,- Euro monatlich bedeuten würde).

Aber verstehe mich nicht falsch. Ich bin dennoch der Meinung, dass man mit dem von dir vorgegebenen Budget eher nach einem 10.000,- Euro Gebrauchten als nach einem Neuen suchen sollte. Auch wenn ich selbst eher zu Neuwagen tendiere.
 
Wenn ich das alles so lese, bin ich irgendwo froh, dass meine Eltern ein Autohaus haben. Es erspart einem viel Stress, wenn man das Rundum-Sorglos Paket hat und das einzige Problem die Mecker vom Daddy ist, wenn die Karre nicht geputzt ist oder man den Kundendienst verpennt hat. Früher war mirs nicht wichtig, da mit Autos recht egal waren, aber um so älter ich werde, merke ich doch, dass es vorteilhaft ist.
 
Wozu soll das gut sein?
Jeder Autohersteller hat eine eigene Bank welche Leasing und Finanzierung anbietet. Wenn du least, dann kauft die Bank das Auto für dich und vermietet es an dich weiter. Wenn du finanzierst kaufst du das Auto und zahlst der Bank den Kredit zurück.

Was interessant sein kann ist Zielkauf (auch bekannt als 3-Wege-Fianzierung). Ist ähnlich wie Leasing aufgebaut. Aber du bist der Eigentümer des Fahrzeugs und hast entsprechend mehr Rechte wie als Leasingnehmer (Mieter).

Hier mal ein Rechenexample auf Grundlage eines Golf 1.4 TSi 160 PS mit allen relevanten Extras (Navi, Xenon, Leder, 17" Alu, Sportfahrwerk, .... im Wert von 6.000,- Euro auf Grundlage "Highline"), dann kostet dich der Wagen mit 3.000,- Euro Anzahlung und 10% Rabatt, die dir definitiv jeder Händler ohne Nachfragen gewährt, 328,11 Euro pro Monat bei einer Laufleistung von 15.000 km p.a.. Der Vorteil bei Fahrzeugen welche über die VW Bank finanziert sind ist, dass du einen garantierten Restwert hast, d.h. du kannst den Wagen nach 3 Jahren einfach abgeben (insofern keine größeren Schäden vorhanden sind) und bist mit dem Händler quit. Oder du kannst den Wagen rauskaufen/ rausfinanzieren. Zum Rabatt ist noch zu sagen, dass mir mein Händler im Erscheinungsjahr vom Golf VI schon 15% Nachlass geboten hatte und Autohaus24 gibt derzeit bis zu 28% Nachlass (was in der 3 Wege Finanzierung theoretisch 168,- Euro monatlich bedeuten würde).

Aber verstehe mich nicht falsch. Ich bin dennoch der Meinung, dass man mit dem von dir vorgegebenen Budget eher nach einem 10.000,- Euro Gebrauchten als nach einem Neuen suchen sollte. Auch wenn ich selbst eher zu Neuwagen tendiere.

Ich meinte im Hiblick auf einen Gebrauchten, der irgendwo in DE steht.. Händler kauft ihn, und verkauft ihn dir weiter.
Aber ja, danke für die Tipps, das Thema ist erstmal wieder von Tisch. Bzw. nicht vom Tisch, aber halt.. es schwebt über der Kante. :D
 
Idee war jetzt ursprünglich: Job auf Studentenbasis, also 400,- im Monat -> davon dann den Unterhalt bezahlen. Sonstige Lebenshaltungskosten (oder wie das heißt) kriege ich von meinen Eltern, die mich auch vlt. noch ein bisschen beim Auto unterstützen würden, ...

Meine Eltern würden mir sicherlich einen Vogel zeigen (besser gesagt, hätten gezeigt), wenn ich mir ein Auto für mehrere Tausend € kaufen will, aber meinen Lebensunterhalt von ihnen bezahlen lasse und sie auch noch was zum Auto beisteuern sollen. (Außer es wäre halt ein günstiges Auto und ein Auto wäre notwenig).

Mein jetziges Auto habe ich auch von meinen Eltern bezahlen lassen (also meine Eltern sind quasi die Bank, an die ich rückzahle), aber ich verdiene schon Geld (womit ich mein Leben sonst komplett selber zahle), brauchte ein neueres Auto und hatte halt nicht mehrere Tausend € bar verfügbar.
 
Aktuell muss ich gerade mein Getriebe revidieren lassen, da die Wandlerüberbrückungskupplung runter ist und sich die Ölpumpe in die Getriebeglocke eingearbeitet hat.

Bei was für einem Auto und wieviel gelaufen? Und wie erkennt man das?

Und in der Tanknadel ist gleich ein Knoten, wenn man das Gaspedal leicht streichelt. Als verwöhnter Dieselfahrer wird mir mit der Schleuder echt schlecht.

Lüstig ne? Jetzt hast du auch ein Auto, das man unbedingt beim tanken ausmachen muss, da man es sonst nicht voll getankt bekommt.;)
 
Also, ist erstmal vollkommen vom Tisch. Wenn man das ganze objektiv betrachtet, ist es völliger Schwachfug, und der Aufpreis, um es nur subjektiv betrachten zu können, ist zu groß.
Außerdem, was ich völlig verplant habe.. wenn ich demnächst ein Auslandssemester mache, steht der Wagen auch nur doof rum. Plus, ich bräuchte wohl Winterreifen, oder eben Saisonkennzeichen, was dann aber wirklich totes Kapital wäre, und so weiter - es lohnt sich einfach net. :(
Hoffentlich dann nach dem Studium, bzw. vlt gegen Ende des Masters oder so - vorher wird es wohl oder übel nix, da sinnlos. Schade..
 
Bei was für einem Auto und wieviel gelaufen? Und wie erkennt man das?

Das Auto ist mein Arbeitspferd, ein 530dA von Ende 2003. Aktuell hat er 203.000km gelaufen, was für diese Dinger nicht sonderlich viel ist. Trotz bester Pflege und schonender Behandlung passiert so etwas - ist eben ein altes Auto. Ich würde gerne direkt auf den aktuellen 5er umsteigen, aber ich bin einfach zu geizig, diese Preise zu zahlen. Neu wäre ich bei 93.000€ und bei einem Jahreswagen mit 20.000km immer noch bei ~57.000€. Vielleicht zum Ende des Jahres, aber jetzt muss sich die Getriebereparatur ein wenig rentieren.

Gemerkt habe ich bei exakt Tempo 100 ein ganz leichtes Stuckern. Das ist genau das Tempo, wo die Wandlerüberbrückungskupplung geschlossen wird und die macht gerne mal Probleme. Obwohl sie in Öl läuft, ist auch diese Kupplung nach 200.000km mal am Ende. Bei Schaltwagen gehts ja noch schneller. Die Ölpumpe ist ein zweiter Standardfehler, der nach dem Zerlegen sichtbar wurde. Diese arbeitet sich durch eine Umkehr des Öldruckes beim Schalten direkt in der Getriebeglocke aus Alu ein, was einen Kostruktionsfehler darstellt. An dieser Stelle gibt es keine Buchse oder gehärtete Scheibe, die das Spiel ausgeicht. Bingo.
 
Das Auto ist mein Arbeitspferd, ein 530dA von Ende 2003. Aktuell hat er 203.000km gelaufen, was für diese Dinger nicht sonderlich viel ist.

Na das ist schon einiges. Aber trotzdem sollte das Getriebe da noch nicht abkratzen. Ich bin mal gespannt wie lange meiner hält. In letzter Zeit lese ich immer öfter, dass das MB-Getriebe, das in meinem 300C eingebaut ist, sehr anfällig ist und es jede Menge Getriebeschäden gibt. Aber ich denke bei 43000km sollte da noch nichts kommen, auch wenn das Getriebe sich manchmal sehr komisch verhält. Ich werde auf jeden Fall bei 50000km eine komplette Getriebewartung machen lassen mit Getriebespülung und allem Drum und Dran, auch wenn sowas überhaupt nicht im Wartungsplan vorgesehen ist. Es ist mir sowieso völlig unklar warum der Motor alle 12000km frisches Öl bekommen muss, während das Getriebe sein ganzes Leben ohne Ölwechsel leben muss. Kein Wunder, dass es so viele Getriebeschäden gibt. Zum Glück habe ich einen Getriebespezialisten quasi direkt vor der Haustür.

Ich würde gerne direkt auf den aktuellen 5er umsteigen, aber ich bin einfach zu geizig, diese Preise zu zahlen.

Den mit 3l und 3 Turbos?

Gemerkt habe ich bei exakt Tempo 100 ein ganz leichtes Stuckern. Das ist genau das Tempo, wo die Wandlerüberbrückungskupplung geschlossen wird und die macht gerne mal Probleme.

Aber das ist nicht generel bei allen Autos so oder? Woher weiß man ob Überbrückungskupplung drin ist oder nicht?

Mal eine andere Frage: Gibt es eine Möglichkeit ein Teil ohne Teilegutachten legal einzutragen? Oder anders gefragt: Wie bekommt man Teilegutachten auf ein Teil, das keins hat?
 
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Den mit 3l und 3 Turbos?

Gott bewahre. :ugly: Du meinst den kommenden 550d der BMW Performance Reihe. Der wird mit meiner Wunschausstattung sicher noch mal 30.000€ mehr kosten. Wenn ich mir so ein Auto leisten könnte gerne, werde ich aber sicher in diesem Leben nicht mehr. Zudem bin ich nicht bereit Geld im sechstelligen Bereich auszugeben. Niemals.

Aber das ist nicht generel bei allen Autos so oder? Woher weiß man ob Überbrückungskupplung drin ist oder nicht?

Wenn mich nicht alles täuscht, sollte in jedem halbwegs aktuellen Wandler auch eine Überbrückungskupplung sitzen. Diese ermöglicht eine nahezu 100% Verbindung zwischen Antriebs- und Abtriebsseite (Pumpen- und Turbinenrad).

Mal eine andere Frage: Gibt es eine Möglichkeit ein Teil ohne Teilegutachten legal einzutragen? Oder anders gefragt: Wie bekommt man Teilegutachten auf ein Teil, das keins hat?

Ein Teilegutachten oder auch eine ABE kann man nur dann beantragen, wenn man gewisse Anforderungen erfüllt. Man muss vor dem Gesetz als zuverlässig gelten und die Teile müssen in Serie gefertigt werden. Dazu noch einige andere Dinge, aber das fällt für dich ja eh flach. :D

Eine Eintragung (worum geht es denn überhaupt?) ist dann möglich, wenn es zumindest ein Materialprüfzeugnis gibt. Dann kann in den alten Bundesländern der TÜV eine Einzelbetriebserlaubnis nach §19(2) i.V.m. §21 StVZO erteilen, nachdem er die ganze Sache begutachtet hat. In den neuen Bundesländern macht das die Dekra.
 
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Mein 306 GTI 6 ist nun in der Garage für Zahnriemen + WaPu, Ölwechsel, das wird mal wieder einen Batzen kosten:ugly:

Wie lange halten eigentlich eure Zahnriemen? Geht ja von 5-10 Jahre, nimmt mich Wunder.

Steuerketten sind ja auch nicht ohne, die sollen ja Wartungsfrei sein, lassen die Ventile aber auch mal den Kolben "hallo" sagen:ugly:
 
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