Der Auto-Thread

Vor 20 Jahren hatten die meisten Diesel aber auch noch keinen Turbolader, der ist ja inzwischen Standard beim Dieselmotor und kommt auch beim Benziner immer mehr in Mode.
 
Synthetische Kraftstoffe müssen aber erst aufwändig hergestellt werden, was teuer ist und daher lohnt es sich nicht, denn dafür ist das Benzin noch zu billig.

Da soll es wohl recht einfache Ansätze geben, die auch für die Umwelt von Vorteil sind. Kann da aber gerade nichts drüber schreiben, da ich es nicht mehr zu 100% im Kopf habe. Was uns neulich erzählt wurde klang aber chemisch ganz plausibel.
 
Meine Firma (bzw. ich :D) haben ein Konzept entwickelt um aus Kunststoffabfällen Isoliermaterial zu entwickeln, mit dem sogar alte Häuser recht einfach neu isoliert werden können. :daumen:
 
Gar nicht, hat ja mit Häusern zu tun, was denkst du, wie viel Öl/Gas man sparen kann, wenn man alte Häuser gut isoliert.
So kannst du locker noch 50 Jahre länger fahren.
 
Was uns im Hinblick auf die Ölvorkommen suggeriert wird, ist eh gelogen. Wir werden noch mehrere hundert Jahre damit auskommen. Im Hinblick auf unsere Umwelt finde ich es aber dennoch wichtig an alternativen Kraftstoffen zu arbeiten. Ich mag nur diese Panikmache nicht.

...meine "neue" Gasheizung spart auch jährlich ~650€ auf ~300 qm Wohnfläche - und erfreut damit meinen Geldbeutel. :D
 
Eine Gasheizung habe ich auch, aber eine gute Isolierung, denn mein Haus ist ganz neu gebaut (und noch nicht mal fertig :ugly:).

Nun ja, klar gibts noch Öl für die nächsten 200 Jahre und auch in 2000 Jahren wird man noch Öl finden, das Problem ist aber, dass die Förerdung immer teurer wird, denn man muss tiefer bohren und wenn ich mir die Ölförderungsanlagen am Golf angucke (ich war ja mal da und weiß daher bescheid), dann ist Effizienz für die ein Fremdwort.
Die Technik, die dort benutzt wird, ist 30 Jahre alt, die müsste mal dringend erneuert werden, denn das würde eine Menge bringen, aber die Konzerne wollen ja kein Geld investieren.
Wieso etwas neu machen, was noch Profit bringt. :schief:
 
Also ich hab am Donnerstag ne Erdkunde LK -Klausur über´s Silicon Valley geschrieben :D
Dort sind Chemiker, die forschen an der Herstellung von Diesel mit Hilfe von Bakterien und Pilzen um aus Bioabfällen Sprit zu erzeugen.
 
Solche Forschungen gibts zu Hauf, die Ergebnisse liegen alle in den Safes der Energiekonzerne.
doch wieso sollten sie einen billigen Treibstoff anbieten, wenn sie mit Benzin viel mehr Geld verdienen können. :D

Mein Konzept wurd damals auch an eine Firma weiter gegeben, aber entwickelt haben sie daraus nichts. :(
 
Aber man muss trotzdem etwas verändern. Ergo muss man zwangsweise alle Autos umbauen bevor man mit anderen Treibstoffen fährt.

Brasilien hat für die Umstellung von Benzin auf Bioethanol nicht mal ein Jahrzent gebraucht. Und das alles ohne großen technischen Aufwand, da jeder Ottomotor grundsätzlich Ethanoltauglich ist.

Bei aktuellen Motoren kostet die Umstellung nichtmal 500,- Euro. Bei werksseitiger Ausrüstung entstehen überhaupt keine (erwähnenswerten) Mehrkosten.
Lustigerweise werden in Ländern mit hoher Ethanolverbreitung die Fahrzeuge sowieso nur als Flexifuel angeboten.
Aber auch bei uns gibt es Fahrzeuge die werksseitig als Flexifuel angeboten werden. Das nenne ich zukunftorientiert und umweltfreundlich.

Eins meiner Lieblingsfahrzeuge ist so ein Flexifuel Gefährt, der gute Bentley Continental GT (MJ 2011), der liefert 575 saubere PS und ohne so eine dreckige Batterie wie der Prius. Aber da Spaß und Vernunft niemals in einem Atemzug genannt werden dürfen, wird stets Selbstgeisselung gepredigt.
 
Brasilien hat für die Umstellung von Benzin auf Bioethanol nicht mal ein Jahrzent gebraucht.

Und was ist mit den anderen Ländern? Man braucht denke ich mal Material zum Umbau. Was ist, wenn auf der Welt eine Milliarde Autos umgerüstet werden? Wird etwas knapp dann. Und knapp 500,-Euro pro Auto geht ganz schön ins Geld. Nicht jeder wird bereit sein, Finanzierungen vom Staat? Wohl eher nicht.
 
Eins meiner Lieblingsfahrzeuge ist so ein Flexifuel Gefährt, der gute Bentley Continental GT (MJ 2011), der liefert 575 saubere PS und ohne so eine dreckige Batterie wie der Prius. Aber da Spaß und Vernunft niemals in einem Atemzug genannt werden dürfen, wird stets Selbstgeisselung gepredigt.

Und der Bentley kostet nochmal wie viel? :schief:
Es geht darum, dass die Autos bezahl sein müssen, das ist bei alternativen Kraftstoffen wichtig und auch beim Hybrid.
Was nützt es, wenn sich nur wenige sowas kaufen können und dann mit so einem Wagen zum Privatjet fahren. :D:ugly:
 
Würde die Technik aber billiger sein, würden viel mehr Leute so ein Auto haben und ergo weniger abhängig von den Brennstoffproduzierenden Staaten sein.
Dann fällt das Kartenhäuschen der OPEC-Staaten zusammen:fresse:
 
Und was ist mit den anderen Ländern? Man braucht denke ich mal Material zum Umbau. Was ist, wenn auf der Welt eine Milliarde Autos umgerüstet werden? Wird etwas knapp dann. Und knapp 500,-Euro pro Auto geht ganz schön ins Geld. Nicht jeder wird bereit sein, Finanzierungen vom Staat? Wohl eher nicht.

Man bedenke mal die Kosten alle schon vorhandenen Fahrzeuge durch E-Autos oder was auch immer zu ersetzen, zzgl. neuer Infrasturktur. Und wie erwähnt, beim neuen Auto gibt es faktisch keine Mehrkosten, da nicht mehr Teile verwendet werden sondern nur "andere".


Und der Bentley kostet nochmal wie viel? :schief:
Es geht darum, dass die Autos bezahl sein müssen, das ist bei alternativen Kraftstoffen wichtig und auch beim Hybrid.
Was nützt es, wenn sich nur wenige sowas kaufen können und dann mit so einem Wagen zum Privatjet fahren. :D:ugly:

Der Bentley ist nur ein lustiges Beispiel. Auch absolute Spaßbremsen vom Kaliber Ford Focus werden in Südamerika immer als Flexifuel verkauft, bei uns gegen 200,- Euro Aufpreis.


Wie auch immer. Wenn man alle Faktoren berücksichtigt, bietet Bioethanol die schnellste, einfachste, billigste Lösung. Mir gefällts, auch wenn ich es nach wie vor am liebsten als Bentley hätte :ugly: .
 
Ethanol ist ja auch nur eine Kohlenwasserstoffverbindung und wie alle, muss sie chemisch erzeugt werden, entweder durch Pflanzen oder durch synthetiscshe Herstellung, aber synthetische Herstellung kostet viel Geld und durch Pflanzen kostet es viel Anbaufläche, ähnlich wie Biodiesel.
Brasilien ist groß, keine Frage, aber versuch das mal im dicht besiedelten Europa zu machen.
 
Monokultur ist immer Mist, das hat die Vergangenheit gezeigt, aber die Menschen scheinen daraus nichts zu lernen.
Der Boden im Regenwald ist nicht sehr dicht und wenn man die Bäume abholzt, dann ist der Boden nicht mehr lange fruchtbar, auch das weiß man, trotzdem wird aber immer weiter geholzt. :daumen2:
 
Zurück