Der Auto-Thread

Ich weiß gar nicht warum groß mit Tesla argumentiert wird wenns um kosten bzw TCO geht. Tesla ist irre teuer. Es ist völlig banane mit dem Ding irgendwie preisleistungstechnisch kommen zu wollen wenns um üblichen Alltag geht.

Tesla ist konkurrenzfähig wenn man im Sportwagenbereich unterwegs ist weiln fetter Porsche oder vergleichbares wahrscheinlich teurer ist bei ähnlichen Fahrleistungen. Aber für nen Normalsterblichen? Hör mir auf mit Tesla ich hab nich im Lotto gewonnen :ugly:


Der cupra den ich jetzt 10+ jahre fahre kostete neu 22300€. Jedes Jahr rund 350€ Wartung, mit HU, Verschleißteilen und kleineren Reparaturen biste mit großzügig 1000 im Jahr dabei. Das issn TCO von groben 3000€ im Jahr. Ein Tesla selbst als kleines model3 hat minimum das doppelte. Alleine mit dem Kaufpreis biste schon weit drüber.
 
100 Punkte. Das darfst nicht mir ner Kompaktklasse vergleichen. Da bist bei Porsche Panamera und Co wenn du Model S nimmst, oder beim Cayenne Turbo mit dem Model S. Beim kleinen Model 3 biste auf BMW M3/4, Audi RS3/4/5, oder C63 AMG etc...
Aber definitiv nicht in der Kompaktklasse. Da fängst es mit ID.3 und so grad erst mal an.
Ich würde auch nie auf die Idee kommen meinen Tesla mit den 3 SEAT Cupra die ich hatte oder dem Mazda 6 MPS zu vergleichen. Das geht einfach nicht.
 
Darum ging es mir auch nicht, ich habe nur den Preis für 1000km aufgeführt. Und da ist ein E-Auto leider zu teuer damit der Mensch von alleine umdenkt.
Ich halte das eh für Quatsch, dass jetzt 50 Millionen Verbrenner gegen 50 millionen Elektroautos getauscht werden.
In den Städten braucht es viel mehr Nahverkehr. Gerne kostenfrei.
Wer in den Städten arbeitet und im Umland lebt, sollte mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Das muss einfach so ausgebaut werden.
Und für den Vertreter oder sonst wen, der viel unterwegs ist, muss das Angebot für die Bahn besser werden.
Von Stadt zu Stadt mit der Bahn, innerhalb der Stadt dann gerne mit dem urbanen Elektrowagen.
 
Tesla ist konkurrenzfähig wenn man im Sportwagenbereich unterwegs ist weiln fetter Porsche oder vergleichbares wahrscheinlich teurer ist bei ähnlichen Fahrleistungen.
Tesla pickt sich immer die Rosinen raus. Einerseits wollen sie sparsames umweltfreundliches E-Auto und günstig im Unterhalt sein (was sie aber nicht sind), andererseits wollen sie sich mit Premiumherstellern und Sportwagen bei den Anschaffungskosten vergleichen.
Die sind aber was Qualität bei dem Preis anbelang meilenweit entfernt von Premium. Und ein Sportwagen sind die auch nicht.
Die rühmen sich mit Zahlen, welche einmal erreicht werden können und nach ner viertel Runde Nordschleife oder ner Zeit Vollgas auf der AB regeln sich die Systeme runter.
 
In den Städten braucht es viel mehr Nahverkehr.
Der ÖPNV ist eine absolute Katastrophe und viel zu teuer. Auf der einen Seite wird von Energiewende gefaselt um eine CO2 Steuer zu rechtfertigen und auf der anderen Seite passiert leider gar nichts. Ich würde mit dem ÖPNV die 3-fache Zeit benötigen um auf Arbeit zu fahren und das bei einem höheren Preis. Das widerspricht sich und lässt die Energiewende halt lächerlich wirken und die Politik macht sich unglaubwürdig.
Ich hab es ja schon mehrmals gesagt, um den Bürger davon zu überzeugen das Auto stehen zu lassen müssen Alternativen geschaffen werden. Und das bedeutet halt, dass die Anschlussbahn NICHT 3 Minuten vor meiner Ankunft abfährt. Die Stadt in der ich wohne ist ca. 5km lang und wenn ich mit dem Bus von einem zum anderen Ende möchte, muss ich in der Mitte umsteigen und 25 Minuten auf den Anschlussbus warten. Wer denkt sich sowas bitte aus?
 
Ich würde mit dem ÖPNV die 3-fache Zeit benötigen um auf Arbeit zu fahren und das bei einem höheren Preis.
Bei mir wäres noch weit mehr. Zeitfaktor locker x5 und preislich minimum das Doppelte als alleine Autofahren.

Das fällt einem so eigentlich nie auf weil ich nie drauf angewiesen war/bin aber jetzt wo mir die Karre verreckt ist und man die Optionen durchsieht stellt man fest der ÖPNV fällt sofort aus. Das ist höchstens was wenn man mal Samstags inne Altstadt will mit Kollegen dass keiner der Bob sein muss der alle nüchtern heimfährt und selbst da zahle ich >10€ pro Fahrt und Person - es ist ohne Quatsch billiger, wenn du dir mit einigen Leuten nen großes Taxi nimmst und mit dem Fahrer nen Pauschalpreis machst - und dann kannste noch fahren wann du willst und bis vor die Haustür. :ka:
 
Ich muss am 31.7. nach Berlin.. grad überlegt ob ich das Auto nehme oder eventuell den Zug.... naja, ich hab kostenfreies Laden. Der Zug braucht 30 Minuten länger nach Plan (Deutsche Bahn un Plan :D ) bis zum HBF, danach muss ich aber irgendwie noch in den Süden von Berlin kommen... finanziell ist es einfach. 486€ für die Bahn, 0 fürs E-Auto.. die Sache steht, ich nehm das Auto :D
 
Ich muss am 31.7. nach Berlin.. grad überlegt ob ich das Auto nehme oder eventuell den Zug.... naja, ich hab kostenfreies Laden. Der Zug braucht 30 Minuten länger nach Plan (Deutsche Bahn un Plan :D ) bis zum HBF, danach muss ich aber irgendwie noch in den Süden von Berlin kommen... finanziell ist es einfach. 486€ für die Bahn, 0 fürs E-Auto.. die Sache steht, ich nehm das Auto :D
Sehr interessant das eAutos keine Anschaffung, Wartung, Verschleiß, Versicherung, usw. haben. :lol:
 
Sehr interessant das eAutos keine Anschaffung, Wartung, Verschleiß, Versicherung, usw. haben. :lol:
Naja, die Argumentation passt hier wohl kaum. Das Auto hat er schon. Somit fällt Anschaffung und Versicherung schon mal weg. Zahlen müsste er es trotzdem, auch wenn der Wagen stehen bleibt. Und wenn er für den Sprit nix zahlt, fällt nur noch der Verschleiß an, was bei der Strecke im Vergleich zu den paar Kilometern ein Witz sein dürfte.
 
Naja, die Argumentation passt hier wohl kaum. Das Auto hat er schon. Somit fällt Anschaffung und Versicherung schon mal weg. Zahlen müsste er es trotzdem, auch wenn der Wagen stehen bleibt. Und wenn er für den Sprit nix zahlt, fällt nur noch der Verschleiß an, was bei der Strecke im Vergleich zu den paar Kilometern ein Witz sein dürfte.
Die Anschaffung muss man auf jeden Kilometer rechnen oder bekommst du das nächste Auto irgendwann kostenlos, wenn das aktuelle durch is? :hmm: Und bei Versicherung genau das Gleiche. Mehr Kilometer = mehr Versicherung. Nicht umsonst muss man da die Fahrleistung angeben.
Und zack hat man locker 60-70 cent pro Kilometer bei aktuellen Mittelklassefahrzeugen. Schönrechnen kann man sich alles. :ugly:
Besser als im ranzigen Zug fahren ist es trotzdem. :lol:
 
Ob er jetzt mit der Bahn fährt oder nicht, macht doch bei der Versicherung und dem Anschaffungspreis keinen Unterschied.
Seine Kilometer wird er wohl entsprechend richtig angegeben haben.
 
Wenn du so ne doofe Versicherung hast die nach km unterscheidet ist das nicht mein Problem :D Ich hab statt der 5 - 20000km halt die Stufe 20-50tkm gewählt. Sind am Ende um die 120 Euro mehr... Und ob das Auto für 120.000 jetzt im Jahr 1.000€ Vollkasko kostet oder 1.120.. glaub das fällt nedd so auf.
Wartung is auch relativ. Die Reifen werden durchs rumstehen nicht besser, also warum sollte ich ihnen dann nicht ihre 40 - 50tkm gönnen? Von daher, je mehr km desto günstiger ist am Ende der km auch ;) Bremsen... naja, mal gucken, ich hoffe mal dass ich die Beläge nach 200tkm wechsle und die Scheiben eventuell 400tkm durch halten. Ölwechsel... sowas gibts nicht. Alle 4 Jahre Klima und Bremsflüssigkeit, aber das ist nicht km-abhängig. Je weniger ich fahre, desto grösser is der Prozentuale Anteil an den Kosten pro km ja... mehr fahren = günstiger fahren auf den km gerechnet ;)
Ok.. wenn ich jetzt auf 100km 10 - 12l Super Plus tanken würde die Rechnung anders aussehen..
Das is halt der Vorteil wenn man als Early Adopter noch gewisse Bonis mitnehmen kann. Ich hab damals mehr gezahlt als man jetzt zahlt, dafür lade ich das Autoleben lang gratis und auch Internet und Co sind inklusive. :D

Von den 70 Cent bin ich pro km derzeit aber noch etwas entfernt... glaub es sind alles zusammen bisher 1,19€/km... was aber daran liegt dass die letzten 1 1/2 Jahre quasi nur Fixkosten da waren, bei teilweise nicht mal 400km im Monat.... Aber keine Sorge, im Juli sind derzeit rund 6.500km geplant. und das mit nem Auto von denen einige denken dass man nicht mal vom Einkaufen nach Hause kommt :D
 
Die Anschaffung muss man auf jeden Kilometer rechnen oder bekommst du das nächste Auto irgendwann kostenlos, wenn das aktuelle durch is? :hmm: Und bei Versicherung genau das Gleiche. Mehr Kilometer = mehr Versicherung. Nicht umsonst muss man da die Fahrleistung angeben.
Und zack hat man locker 60-70 cent pro Kilometer bei aktuellen Mittelklassefahrzeugen. Schönrechnen kann man sich alles. :ugly:
Besser als im ranzigen Zug fahren ist es trotzdem. :lol:
Ich kenne keine Versicherung, die dir jemanden nach Hause schickt, um bei deinem Auto den Kilometerstand abzulesen. So weit kommt es noch. Und die meisten werden wohl mehr Kilometer angeben, als sie wirklich fahren.
 
Ich kenne keine Versicherung, die dir jemanden nach Hause schickt, um bei deinem Auto den Kilometerstand abzulesen. So weit kommt es noch. Und die meisten werden wohl mehr Kilometer angeben, als sie wirklich fahren.
Ne die Versicherung schickt niemanden zu dir nach hause. Die bekommen den aktuellen Kilometerstand vom Fahrzeug ja automatisch, wenn du einen Unfall hast und die zahlen müssen. :D Solange die nix bezahlen müssen, ist denen vollkommen egal ob du falsche Angaben machst.
 
... Nur sollte das andere halt schon in der Lage sein auch mal 500 km Autobahn am Stück hinter sich zu bringen. Bis dahin vergeht aber noch viel Zeit - ...
Da vergeht eher nur noch ne Zeit von 2-3 Monaten, bis die EQS auf der Straße sind. Ja sehr teuer, und Oberklasse, aber durchaus machbar damit 500km zu fahren.
Verbräuche unter 20kWh sind da sehr sehr gut machbar, und der 108kWh Akku regelt den Rest.
Das Thema Reichweite zwischen 2 Pausen ist definitiv vor 2030 gelöst, aber das ganze wird auch längerfristig teuer bleiben, was nicht nur am Akku, sondern auch an den immer mehr selbst fahrenden Autos und den erzwungenen Sicherheitsfeatures der EU liegt.
Und wenn ich die Ladezeiten des Ioniq 5 sehe, halte ich auch die etwa 300km bis zur Ladepause für ok; wenn ich dann nur etwa 20-30 Minuten brauche. Denn seien wir mal ehrlich, wie oft fährt man wirklich mehr als 300km am stück, ohne Pause, ...
 
Da vergeht eher nur noch ne Zeit von 2-3 Monaten, bis die EQS auf der Straße sind
Es geht nicht darum dass das ein paar wenige Autos können die den Preis einer Eigentumswohnung haben (die gibts schon lange, dann kann ich mir azchn P100D kaufen) sondern darum dass das Standard bei Autos ist die deutlich unter 30K neu kosten.

Wenn ich die Wahl habe zwischen nem 100.000€ Elektroauto dass 500+km Autobahn schafft und nem 20.000€ Mittelklasseverbrenner der das auch locker kann ist die Wahl einfach.

Das Argument wie oft man so weit fährt ist einfach keins. Klar mach ich das nur ne handvoll mal im Jahr wenns nunmal sein muss aber dann muss es eben möglich sein. Ich gebe nicht zigtausende Euris für ein Fahrzeug aus das etwas nicht kann was seit einem halben Jahrhundert der Standard ist.
 
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