Der Auto-Thread

Strom wird mit Ökostromumlage etc. eh schon CO2-abhängig versteuert.
Das Problem da wäre allerdings "Fahrstrom" von "Heimstrom" zu unterscheiden wie es bei Heizöl/Diesel ja gang und gäbe ist.
 
Egal... dann bleibt die Karre halt weiterhin auf Aral Ultimate 102 abgestimmt... das ist aktuell so günstig wie eigentlich schon ewig nicht mehr. Aber ich könnte wetten zur Sommerzeit sind wir wieder bei 1.40Euro... wobei das immernoch sehr human ist. Hab auch schon für knapp 1.80Euro den Liter tanken müssen.
 
Na der wegfall der steuerbegünstigung für e85. Ist ja laut regierung irrelevant und vernachlässigbar da es ja nur ein paar % autos betrifft
 
Heute ging mal wieder gar nicht. So viele Arschlöcher gleichzeitig auf der Straße habe ich selten gesehen. :motz: Den einen habe ich aufm verdammten Fahrradweg überholt, weil er 20 bei 100 fuhr und trotz 5 hupenden Autos nicht schneller wurde. Von vorne kamen natürlich dauerhaft Autos. Hätte den am liebsten ausm Auto gezogen. Der Sprinter hinter mir hat dann auch den gleichen Weg gewählt.

Von heute morgen an geht das schon so extrem und ausgerechnet heute musste ich über 100km fahren. :wall:
 
Na der wegfall der steuerbegünstigung für e85. Ist ja laut regierung irrelevant und vernachlässigbar da es ja nur ein paar % autos betrifft
Umweltfreundlich ist der E85 aber nicht wirklich. Um zucker-pflanzen anzubauen wird anderswo der regenwald abgeholzt-> eigentlich eine ganz doofe idee, aber so geldgeil wie fast alle auf diesem planeten halt so sind... Naja, aus heimischen zuckerrüben wirst du den bedarf jedenfalls nicht decken können und zuckerrohr wächst hier nicht. (und schon garnicht in ausreichender menge) ;)
Den einen habe ich aufm verdammten Fahrradweg überholt, weil er 20 bei 100 fuhr und trotz 5 hupenden Autos nicht schneller wurde. Von vorne kamen natürlich dauerhaft Autos.
So richtig original ist das zwar nicht, aber in der situation zu verstehen. Bevor man noch von einem fahrrad überholt wird...:ugly: Such dir doch strecken, wo feldwege neben der straße verlaufen... :devil:
 
Wenn du die mal damit beschäftigen würdest, würdest du merken das für unser e85 kein regenwald abgeholzt wird. Das wird hauptsächlich für andere dinge getan, in deutschland gibt es schon ne ganze menge biomasse, natürlich auch extra felder dafür. Aber gerade bei dem geringen bedarf hier wird da nix im regenwald abgeholzt. Ist eher so stammtisch parolle um sich sein benzin schönzureden.
 
Heute hab ich mal wieder erlebt in was für einem bekloppten Land wir leben.

Kurzfassung:

Im Oktober bin ich aus einer Parklücke rückwärts rausgefahren, meine Sicht war behindert durch parkende Autos. Bin also ganz langsam raus gefahren und habe ein junges Mädchen gesehen die mit ihrem Fahrrad die Straße (verkehrsberuhigte Spielstraße) lang gebrettert kommt. Hab also angehalten, sie hat aber nicht richtig geguckt oder gar nicht und ist bei mir am Heck vom Auto hängen geblieben (nachdem ich ca 2 bis 3 Sekunden schon stand). Sie fiel hin und hat sich leicht verletzt... Schürfwunde am Elebogen. Nachdem ich fünf mal gefragt habe ob sie einen Krankenwagen braucht, ist sie dann heim gefahren. Hab ihr noch meine Adresse gegeben falls etwas am Fahrrad kaputt ist (so ein 50Euro Sperrmüll Damenrad). Ein paar Wochen nichts gehört, auf einmal eine Rechnung von 280Euro für das Fahrrad im Briefkasten das ich innerhalb von einer Woche bezahlen soll. Hab dann Kontakt aufgenommen, aber der Vater stellte sich quer und bestand auf die Kohle da das Fahrrad schon repariert sei. Darauf hin meinte ich das es so nicht geht... nicht dieser total überzogene Betrag für ein so billiges Fahrrad. Nun gut es vergingen 3 Wochen... auf einmal hab ich von meiner Versicherung eine Schadensanzeige wo ich Stellung nehmen soll. Vorhin angerufen und sie Sache klar gestellt... Ende vom Lied ist ich soll nun 280Euro Reperaturkosten, 850Euro Schmerzensgeld und 25Euro Anwaltskosten bezahlen. Das ich keine Schuld habe spielt keine Rolle, ich hätte eine dritte Person rufen sollen die mich aus der Parklücke lotsen kann... :schief:

Ende vom Lied ist, meine Versicherung hat mich von SF13 auf SF2!!! hochgestuft. Sprich ich zahle nun für den Almera statt 400Euro im Jahr nun 900Euro und für den Subaru statt 300Euro in 7 Monaten nun 1500Euro !!!. Alternativ kaufe ich meiner Versicherung den Schaden ab für ~ 1200Euro.

In was für einer Welt leben wir, wo mir jemand ins Auto fährt und ich nun den Schaden bezahlen muss. Wenn das so einfach ist, werde ich nun Hauptberuflich Unfallfahrer mit dem Fahrrad. Zwei Unfälle mit leichen Schurfwunden im Monat bringt mir das selbe Geld wie mein Gehalt. :daumen2:
 
Genau deswegen rufe ich immer die Grünen, wenn ich nicht Schlud bin. Heute versucht jeder nur noch zu bescheißen. Hast du Fotos vom Fahrrad gemacht? Wenn das weniger als 280 neu kostet würde ich direkt Anzeige erstellen wegen Versicherungsbetrug. Da sind die Versicherungen ganz heiß hinter her.
 
Nein hab ich nicht, Polizei habe ich auch nicht gerufen weil sie meinte es wäre nicht nötig... in dem Moment war ich nur froh das ihr nichts passiert ist, auch wenn ich keine Schuld habe. Hab schon mit meiner Versicherung gesprochen, egal was wir nun machen. Am Ende bin ich der Idiot der bezahlen muss, das Fahrrad kannst du neu nicht kaufen das es mindestens 20 Jahre alt war. Ein typisches Damenfahrrad von 1990 rum. Aus der Sache komm ich jetzt nicht raus, hätte ich die Polzei direkt gerufen wäre das am Ende wahrscheinlich für mich besser gewesen. Aber ich hab draus gelernt, ab jetzt nur noch mit Rennleitung auch wenn der Gegenüber der Meinung ist es wäre unnötig. Letztes Jahr ist mir einer in meinen grauen NX gefahren und ich bin auf dem Schaden sitzen geblieben, nun die Geschichte mit der Fahrradfahrerin. Irgendwie habe ich jedes Jahr einen Schaden auf dem ich im Endeffekt sitzen bleibe. Kann ich eigentlich auch direkt ohne Versicherungsschutz fahren. Bisher hat der mir 0 bis gar nichts gebracht.
 
Ich kann deinen Ärger verstehen (allein schon weil ich ähnliches selbst erlebt habe), aber finde die Situation sehr merkwürdig. Mit einem Fahrrad braucht man bei ruhiger Fahrt keine zwei Sekunden, bis man steht und ist zudem in der Lage sein Voraus gut zu überblicken. Warum sollte sie freiwillig doch noch gegen dein Auto fahren (das nichts abbekommen hat?) und sich selbst verletzen? Vielleicht kam dir die Zeit nachdem du sie bemerkt hast einfach viel intensiver und länger vor und eigentlich war es dich nur eine Sekunde und sie konnte tatsächlich nicht ausweichen.

Grundsätzlich glaube ich dir erstmal, aber merkwürdig ist das schon. Gerade die Tatsache dass du nichts über etwaige Schäden an deinem Auto erwähnst und ebenso nichts darüber was sie gesagt hat, wie das passieren konnte, machen jeden Unbeteiligten erstmal stutzig, würde ich meinen. War es allerdings so wie du sagst und sie hätte bequem ausweichen können, würde ich damit vor Gericht ziehen.
 
Deshalb fahre ich mit Fahrrad auch meist schnell und nehme mir meine Vorfahrt wenn ich sie habe. Im Endeffekt bekomme ich eh recht als Fahrradfahrer.
 
Vielleicht hat sie in der Gegend rum geschaut... keine Ahnung. Freiwillig wird sie mit Sicherheit nicht in die Karre gefahren sein, im Endeffekt hat sie auch nur mit dem Lenker meine Heckscheibe gestriffen und ist eher aus Schreck gefallen als aus der eigentlichen Berührung. Ruhig ist sie nicht gefahren, sie war (eigene Aussage) schon deutlich zu schnell und geregnet hat es ebenfalls. Wie war warum sie gemacht hat kann ich nicht sagen, dafür müsste ich in ihren Kopf gucken können.

Schaden habe ich am Fahrzeug auch nicht wirklich, an der Heckscheibe ist ein langer Kratzer. Aber der war mir in dem Moment erstmal egal, wichtig war mir das es ihr gut geht. Ich denke auch nicht das sie dahinter steckt... eher der Geldgeile Vater der nun die Hoffnung hat das ich den nächsten Urlaub bezahle. Scheint auch so ein Anti Fahrzeug Mensch zu sein, da er mir beim ersten Telefonnat ganz stolz erzählt hat das er 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Rad fährt.

Edit:
Vor Gericht gehen habe ich mir auch schon gedacht, jetzt beläuft sich der Schaden jedoch nur auf 1200Euro. Bei Gericht kann ich auch verlieren, kann weder beweisen das ich gestanden habe, noch das sie zu schnell war. Und wenn selbst meine Versicherung sagt, dass ein Gericht immer zu Gunsten der Radfahrer entscheidet sehe ich da geringe Chancen. Am Ende sind es dann 3000Euro und ich habe trotzdem nichts davon.
 
Sowieso passen aber generell zu wenig Autofahrer auf Radfahrer auf. Habe diese Woche schon zwei Artikel gesehen wo Fahrradfahrer überfahren wurden von PKW/LKW/Bus, mit Todesfolge. Kommt mir mittlerweile ja schon fast täglich vor diese Meldungen echt traurig.
 
Deshalb fahre ich mit Fahrrad auch meist schnell und nehme mir meine Vorfahrt wenn ich sie habe. Im Endeffekt bekomme ich eh recht als Fahrradfahrer.
Nützt dir nur nicht viel, wenn dich nen Auto oder was größeres wegputzt.

Ich bin mit vielen Fahrradfahrern auf Kriegsfuß.
In Frankfurt war das besonders schlimm, da kommen einem welche entgegen, ohne Licht und in ner Einbahnstraße.
Aber auch sonst halten sich viele Radfahrer nicht an die Verkehrsregeln oder das Fahrrad dürfte teilweise garnicht auf ner öffentlichen Strasse bewegt werden.
 
Licht habe ich mittlerweile auch nicht mehr. Ist mir jetzt schon 2 mal kaputt gegangen weil die hier nur kopfsteinpflaster bauen können, so richtig grobes, ist natürlich eine krasse belastung fürs fahrrad da geht sowas schnell kaputt oder fällt ab, halterung bricht etc.
Die können hier ja nichtmal Fahrradwege bauen, in der ganzen Stadt gibt es einen Fahrradweg, die Infrastruktur hier ist echt zum kotzen.
 
Oder sie setzen sich an Ampeln demonstrativ vor die Autofahrer, wie es bei uns auch eingezeichnet ist und kommen dann nicht aus dem Quark.
Wenn ich in unserer Innenstadt mal den Bürgersteig verlassen muss sehe ich immer zu, möglichst die erlaubten 30km/h schnell zu erreichen/überschreiten. Wenn ich dann mal links in eine Fußgänger/Radstrecke einbiege fahre ich immer auf den Bürgersteig und warte gefälligst bis alle Autos weg sind und blockiere nicht die ganze Straße bis ich es irgendwann mal gebacken bekomme, eine Lücke zu erwischen. Ich könnte noch etwas bremsbereiter über Bürgersteige fahren oder sollte die schnelle Anwendung von Vorfahrtsregeln mal üben, damit ich sicherer werde, aber die meisten Radfahrer, die ich erlebt habe (mein Vater inklusive) geben das Problem der schlecht geeigneten Straßen einfach an die Autofahrer weiter und werden damit fast schon zum stärkeren Verkehrsteilnehmer.

Bei den genannten LKW-Unfällen sind auch die Ursachen/der Verlauf interessant, denn ich denke, dass vieles zwar nicht direkt eigenverschuldet ist, aber zumindest auf Naivität oder Unaufmerksamkeit fußt.
 
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