Der Auto-Thread

@Aloha84
Das tut mir leid. Wirklich ärgerlich und wie so oft ne verdammt feige Aktion vom Verursacher :flop:

Warum passiert sowas immer irgendwie bald nach dem Kauf eines neuen Autos oder so?

Ich hatte vor zwei Jahren die hinteren Seitenteile und das Heck neu lackieren lassen, kurz darauf muss jemand irgendwie seitlich an der hinteren Stoßstange hängengeblieben sein. Bedeutete zwei etwa 15 cm tiefe Kratzer bis zur Grundierung und ein paar Schrammen an der leicht aus der Halterung gezogenenen Heckschürze.

Da war ich auch bedient.

Ich kanns mir auch nicht erklären, bei meinem alten Auto wurde einmal ein Spiegel abgefahren, hat 150€ gekostet....ärgerlich, aber sonst war 8 Jahre lang nichts.
Jetzt kauft man sich ne neue Karre......und es dauert 2 Monate, und *puff*.:nene:
Ich mache dann morgen erstmal Termin für Montag, ist alles fest, es dürfte also nix abfallen. Und dann hilft nur beten, dass die alles wieder zusammenstecken können....selber will ichs nicht versuchen, nachher breche ich da noch ne Nase ab, oder mache Kratzer.
argghhh *bier trink*
 
@seefee
Da kann man wieder Verschwörungstheorien basteln.

Der Verdacht, dass die Abgaswerte manipuliert sein könnten, kam bereits im Mai auf und die Vorwürfe in Brasilien stehen schon seit Jahren im Raum.

Wollen wir wetten, daß es nicht lange dauert, bis auch wieder Zwangsarbeit bei VW im 3. Reich neu aufgewärmt wird?

Dass solche Meldungen nach öffentlichem Bekanntwerden geballt auftreten und in den meisten Nachrichtensendungen andere Themen verdrängen ist doch klar.
Interesse der Leute und die begrenzte Sendezeit/Platz.

Man liest derzeit auch außer in Fachmagazinen nichts mehr von gefälschten Arzneimittelstudien oder von multiresistenten Keimen, obwohl seit kurzem vielleicht in Sachen Antibiotika ein revolutionärer Durchbruch in Aussicht ist.

Die Vorgehensweise anderer Hersteller war möglicherweise nicht in Ordnung, aber Unrecht rechnet man nicht gegeneinander auf.

Ist meiner Meinung nach aber auch ein Unterschied, ob Mängel durch mangelnde Qualitätskontrollen beim Zulieferer oder der Montage auftreten, oder ob bewusst und vorsätzlich betrogen wurde.

Die im Raum stehende Höhe der Strafzahlungen in den USA ergibt sich auch daraus, daß es schon länger erklärtes Ziel ist,die Strafen auf ein schmerzhaftes Niveau anzuheben.

Um eben zu vermeiden, daß ein Freikaufen möglich ist und sich Verschleierung lohnen kann.

Letztendlich wird die Strafe sicherlich niedriger ausfallen und der Aktienkurs wird sich auch erholen.

Hätte ich jetzt Geld übrig, würde ich bei Porsche- und VW-Aktien zuschlagen.
 
Naja, ich für meinen Teil würde mich als VW Kunde nicht "betrogen" fühlen.

Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte mal, die wenigsten Kunden kaufen ein Auto nach den Abgaswerten. Die stehen auf der Liste doch weit unten.
 
Also der Artikel spricht mir aus der Seele.
Geschönte Abgaswerte im Vergleich zu Zündschlösser, obwohl wir beim Verbrauch kein Problem damit haben...

Nur um nochmal den Unterschied zu verdeutlichen....bzw. mal aufzuzeigen warum sich auch der deutsche VW Kunde aufregen darf.
Jeder deutsche Kunde weiß das die Verbrauchswerte in der realität höher sind als auf dem Prüfstand.
Auf dem Prüfstand wird maximal 120 gefahren, es werden Leichtlauföle verwendet, schmalere Reifen etc.
z.B.: mein momentan leider lediertes Auto ist mit 5,1L angegeben und ich fahre ihn mit 6,5. Wenn ich nur Landstraße fahre sind es unter 6 Liter.
Das ist nicht schön, aber seit Jahren Praxis.
Das Problem bei VW ist jetzt aber ein ganz anderes!
VW hat bereits auf dem Prüfstand "schummeln" müssen um die Abgaswerte und somit eine bessere Euro Einstufung zu bekommen.
Mal blöd gesagt, man nimmt jetzt einen Golf 6 2,0TDI und prüft den ohne Schummelmodus nach, und jetzt bekommt er (übertrieben!) statt Euro 5 --> nur Euro 2 oder 3!
Dann hat das weitreichende Folgen, eine davon ist, dass die KFZ-Steuer neu berechnet werden muss/müsste und die wird saftig nach oben gehen.....da werden aus 200€ mal locker 500+x€.
Mal ganz davon ab, dass dieses Auto zum Zeitpunkt der Zulassung die Prüfung nicht bestand --> also hätte das Auto niemals zugelassen werden dürfen, eigentlich erlischt die Zulassung.
Das andere Autos in der Praxis auch mehr Schadstoffe rausblasen ist nunmal so, aber sie haben (vermutlich) zumindest die Grenzen auf dem Prüfstand einhalten können....
Der Imageschaden ist denke ich auch das schlimmste für VW, das wünscht man eigenlich keinem Hersteller. Bei Opel ist Rost seit über 15 Jahren kein Thema mehr, auf meinen neuen wurde ich schon angesprochen "ob der wenigstens Rostfrei sei".:schief:
Bei VW könnte jetzt das gleiche zukommen....."rußfrei".

Und dieser Betrug wurde auch nicht die letzten ein, zwei Jahre gemacht, das war für diesen Art von Motor gängige VW-Praxis, seit Jahren.

//
Montag hab ich Werkstatttermin, wenn hinter der Schürze und dem Halter alles i.o ist, dann braucht es vermutlich nur eine Montage + ein Opel Emblem.
Übrigens ist die neueste Theorie, dass irgendein Spinner das emblem rausreisen wollte und sich beim ziehen auf die Schürze gestützt hat, die durch den druck rausgesprungen ist.
Wie ich darauf kommen? Drei Eingänge weiter steht eie neue C-Klasse --> Frontstern weg und eine Querstrebe ist gebrochen.:nene:
Drückt die Daumen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder deutsche Kunde weiß das die Verbrauchswerte in der realität höher sind als auf dem Prüfstand.
Auf dem Prüfstand wird maximal 120 gefahren, es werden Leichtlauföle verwendet, schmalere Reifen etc.
z.B.: mein momentan leider lediertes Auto ist mit 5,1L angegeben und ich fahre ihn mit 6,5. Wenn ich nur Landstraße fahre sind es unter 6 Liter.
Das ist nicht schön, aber seit Jahren Praxis.
Das Problem bei VW ist jetzt aber ein ganz anderes!
VW hat bereits auf dem Prüfstand "schummeln" müssen um die Abgaswerte und somit eine bessere Euro Einstufung zu bekommen.
Mal blöd gesagt, man nimmt jetzt einen Golf 6 2,0TDI und prüft den ohne Schummelmodus nach, und jetzt bekommt er (übertrieben!) statt Euro 5 --> nur Euro 2 oder 3!
Dann hat das weitreichende Folgen, eine davon ist, dass die KFZ-Steuer neu berechnet werden muss/müsste und die wird saftig nach oben gehen.....da werden aus 200€ mal locker 500+x€.
Mal ganz davon ab, dass dieses Auto zum Zeitpunkt der Zulassung die Prüfung nicht bestand --> also hätte das Auto niemals zugelassen werden dürfen, eigentlich erlischt die Zulassung.
Das andere Autos in der Praxis auch mehr Schadstoffe rausblasen ist nunmal so, aber sie haben (vermutlich) zumindest die Grenzen auf dem Prüfstand einhalten können....

Ich sehe da nun keinen Unterschied, ob man beim Spritverbrauch (also dem gesamten Schadstoffausstoß) durch oben genannte Maßnahmen schummelt, oder wie momentan bei VW die Regeneration des Kats öfter durchführt um die maximalwerte nicht zu übersteigen :hmm:
 
Wie die VW Software läuft weiß ja momentan noch niemand. Kann sein das nur öfter gefiltert wird. Ich glaube aber nicht daran, jede filterreinigung kostet Sprit. Ich glaube eher das im Steuergerät ein zweites mapping vorhanden ist. Eins wo du wie bekoppt aufs Gas treten kannst und die karre trotzdem z.b.: nur maximal 30 PS liefert statt 150.
 
Wie die VW Software läuft weiß ja momentan noch niemand. Kann sein das nur öfter gefiltert wird. Ich glaube aber nicht daran, jede filterreinigung kostet Sprit. Ich glaube eher das im Steuergerät ein zweites mapping vorhanden ist. Eins wo du wie bekoppt aufs Gas treten kannst und die karre trotzdem z.b.: nur maximal 30 PS liefert statt 150.

Ich denke mal, so ein Mapping haben die anderen Hersteller auch. Denn ein Motor läuft unter hoher Last immer relativ Fett und folglich mit einem deutlich höheren Ausstoß an Abgasen, als im Teillastbetrieb.
Außerdem ist die Gemischanpassung unter Last relativ schwer zu regeln.
 
So wie es momentan scheint haben das die anderen hersteller eben nicht. Sie haben vermutlich die besseren Filter, die sich VW aus kostengründen sparen wollte. Wie gesagt alles nur Spekulationen, die nächsten Wochen werden uns erleuchten.
 
Die Software erkennt über verschiedene Parameter dass es sich in einem Prüfzyklus befindet. Zack, anderes Steuerprogramm aktiv das sich positiv auf die Ergebnisse des jeweiligen Zyklus auswirkt. Machen übrigens alle so, nicht nur bei den Dieseln, ist eigentlich ein offenes Geheimnis. Wurde mir aus erster Hand von einem Prüfingenieur eines deutschen Herstellers bestätigt.
 
So wie ich das mitbekommen habe regeneriert das Prüfstandsprogramm den NOx Speicherkat häufiger, als das normale Programm. Im normalen Programm wird dann warscheinlich einfach ein Delay eingefügt nachdem der NOx Sensor nach Kat erkannt hat das der voll ist. Beim Prüfstandsprogramm wird halt sofort regeneriert und somit kommt weniger NOx raus, weil der Filter wieder speichern kann.

Ganz ehrlich? WAYNE?:ugly: NOx wird bei der AU eh nicht gemessen...
 
Ich sehe da nun keinen Unterschied, ob man beim Spritverbrauch (also dem gesamten Schadstoffausstoß) durch oben genannte Maßnahmen schummelt, oder wie momentan bei VW die Regeneration des Kats öfter durchführt um die maximalwerte nicht zu übersteigen :hmm:
Man schummelt nur bei der anderen Variante nicht.;)
Die Ergebnisse würde man mit einem für NEFZ vorbereiteten Auto, auch dann erreichen wenn es nicht auf dem Prüfstand steht.
Daran scheitert der VW.
 
Man schummelt nur bei der anderen Variante nicht.;)
Die Ergebnisse würde man mit einem für NEFZ vorbereiteten Auto, auch dann erreichen wenn es nicht auf dem Prüfstand steht.
Daran scheitert der VW.

Eben nicht.
Würde die Regeneration einfach öfter gestartet, wäre es das selbe wie bei einem "NEFZ vorbereiteten Fahrzeug" ;)
Beides ist in der Realität nicht zutreffend, deshalb ist auch beides ein "Betrug am Kunden".
Nur dass man VW nun an den Pranger stellt, weil es ja so eine große Frechheit ist und vergisst dabei, dass alle Verbrauchswerte ebenfalls geschönt sind und in der Praxis niemals erreicht werden können.
Und das führt zwangsläufig zu einem höheren Schadstoffausstoß aller Schadstoffe und nicht nur eines bestimmten Gases.
Im Grunde genommen ist das Ganze Thema vorallem durch die Medien viel zu stark dramatisiert worden.
 
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