Der Auto-Thread

Hey hab letztens gelesen dass manche von euch Erfahrung mit dem A6 C5 haben.
Ich schaue mir morgen für nen Kumpel 4-5 Stück an, alle mit dem 2.5 TDI, automatik, schalter, quattro, ist alles dabei.
Hab jetzt mitbekommen dass die mit den Nockenwellen/LMM Probleme haben.
Was gibt es noch so zu beachten außer halt alle allgemeinen Dinge wie z.B das naggen vom Motor und Undichtigkeiten.

MfG :)

Am besten nen Handschalter kaufen, bzw. die 5 Stufen Automatik. Auf keinen Fall die Multitronik, die macht immer Probleme.
Nockenwellen kannst du durch den Öleinfüllstutzen sehen (zumindest eine Nocke). Etwas eingelaufen dürfen die sein, wenn es allerdings viel ist, muss man über einen Wechsel nachdenken (kann man mit ein wenig Übung selbst erledigen).
Und wenn möglich Fehlerspeicher auslesen lassen. Der Nadelhubgeber ist sehr oft defekt.
Ansonsten auf einen gleichmäßigen Durchzug bis kurz vor dem Begrenzer achten.
 
Etwas eingelaufen dürfen die sein, wenn es allerdings viel ist, muss man über einen Wechsel nachdenken (kann man mit ein wenig Übung selbst erledigen).
Eingelaufen dürfen die überhaupt nicht sein. Eine Nockenwelle ist nur oberflächengehärtet, die besteht nicht komplett aus Hartmetall. Wenn es 150000km dauert bis die ein bischen eingelaufen ist, dann dauert es vielleicht 10000km bis nichts mehr da ist. Wenn einmal die gehärtete Schicht weg ist, dann reibt die sich so weg.
 
Bei den 2.5TDIs ohne Rollenschlepphebel ist das ganz normal.
Die laufen dann auch noch einige 10k km.
Bei anderen Motoren sind die Auswirkungen von eingelaufenen Nockenwellen deutlich schlimmer, beim 2.5TDI ist das wie gesagt "normal".
 
Die Geschwindigkeiten stimmen zwar nicht, aber trotzdem beschreibt es das Fahrkönnen mancher Leute sehr gut.
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Wo liegt der Unterschied ob ich bei 50, 100 oder 200 mit 0,8G um eine Kurve fahre? Schnell = gefährlich? Bei höheren Geschwindigkeiten hat ein Auto einen wesendlich breiteren Grenzbereich und man hat deutlich mehr Optionen offen eine Fahrsituation zu meistern.

Da stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch. Wie ist das gemeint? Bei 200 kurz vorm abfliegen habe ich mehr Optionen als mit 130 (nicht kurz vorm abfliegen)?! :ugly:

Und natürlich ist (zu) schnell = gefährlich. Zumindest halte ich einen Traktionsverlust bei 200km/h, wie Du ihn beschreibst und gut findest, für gefährlich.
 
Wenn immer 0.8G Fliehkraft wirken, dann ist er immer gleich nahe am Abfliegen dran, unabhängig von der Geschwindigkeit ;)

Das stimmt. Ich habe nur das hier nicht verstanden: "Bei höheren Geschwindigkeiten hat ein Auto einen wesendlich breiteren Grenzbereich und man hat deutlich mehr Optionen offen eine Fahrsituation zu meistern."
 
Da der mögliche Kurvenradius und Bremsweg bei niedrigeren Geschwindigkeiten erheblich besser sind, sehe ich den Sinn davon auch nicht... Keine Ahnung.
 
Das versteht man nur als Rennfahrer... diese Überheblichkeit die TheBadFrag an den Tag legt ist schon grandios. Aber das sind meistens die Leute welche irgendwann ihre Karre an den Baum setzen... aber hey er ist quasi professioneller Rennfahrer weil er dreimal über die Nordschleife geeiert ist.
 
Mist gebaut hat ja jeder wohl mal, wir sind ja keine Klosterschüler aber gewisse Sachen sollte man wirklich nur dort machen wo man niemanden gefährden kann.
 
Die Geschwindigkeiten stimmen zwar nicht, aber trotzdem beschreibt es das Fahrkönnen mancher Leute sehr gut.
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Alt aber immer wieder gut.:lol: Denkst du ernsthaft ich fahr wie der Klappspaten da? So geil wie er plötzlich im Scheitelpunkt das Lenkrad kurbelt wie ein Steuerrad von einem Bot. Davon mal abgesehen das bei richtiger Fahrweise die Kurve mit 100 gegangen wär... Aber wer schon 140 innerorts fährt, der kann auch zwischendurch mal Karre schrotten.

Da stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch. Wie ist das gemeint? Bei 200 kurz vorm abfliegen habe ich mehr Optionen als mit 130 (nicht kurz vorm abfliegen)?! :ugly:

Und natürlich ist (zu) schnell = gefährlich. Zumindest halte ich einen Traktionsverlust bei 200km/h, wie Du ihn beschreibst und gut findest, für gefährlich.
Das ist relativ simpel. Bei so hohen Geschwindigkeiten kündigt sich Haftungsverlust sehr früh an. Man merkt es lange bevor überhaupt irgendwas passiert und kann sich drauf einrichten.(zumindestens bei Serienwagen ohne Aerodynamik) Es ist bei hohen Geschwindigkeiten auch nicht möglich das man schlagartiges starkes übersteuern bekommt, wenn da kein Öl oder Eis ist. Um bei 130 Haftungsabriss zu bekommen muss man ja schon eine relativ enge Kurve fahren. Da hat man kaum Optionen, weil man die Kurve so fahren muss wie sie ist. Bei 200+ kann man die Fliehkraft und den Haftungsabriss allein damit schon beeinflussen das man auf seiner Spur 20 cm weiter rüberfahrt. Dadaurch wird die Fahrstrecke in der Kurve gleich etliche Meter länger. Da ist nicht mal ansatzweise Fahrkönnen für erforderlich.

Und was ist an einem Abflug nachts auf der Bahn anders als bei einem Abflug nachts auf der Landstraße? 120 -> Baum = tot, 220 -> Leitplanke = tot. Das höhere Geschwindigkeiten gefährlicher sind ist eine reine Kopfsache. Wenn man natürlich alles ab 130 mit dem großen P in den Augen warnimmt, dann ist das wirklich gefährlich. Die meisten Unfälle passieren auf der Autobahn auch nur, weil die Leute Panik bekommen bei solchen hohen Geschwindigkeiten. Hätten sie das Auto normal gefangen wie sonst auch, wär rein garnichts passiert.

Nimm dir doch mal einen Audi A3 8L, Mercedes B-Klasse w246 oder einen VW Polo 6R(bei diesen Autos ist es mir besonders stark aufgefallen) und mach mal eine Vollbremsung in einer Kurve bei 200. Die Kiste ist am tänzeln wie verrückt. Wenn man da nicht mit ordendlich Lenkbewegungen gegenarbeitet landet man in der Planke. Autos bleiben bei so hohen Geschwindigkeiten nunmal nicht 100% Spurneutral und wenn man sich dann in die Hose macht und ausflippt, kann das nicht gut gehen. Und ja, eine Vollbremsung in einer Kurve sollte absolut jeder Autofahrer beherschen, der jemals eine solche Geschwindigkeit fährt.

Da der mögliche Kurvenradius und Bremsweg bei niedrigeren Geschwindigkeiten erheblich besser sind, sehe ich den Sinn davon auch nicht... Keine Ahnung.
Bei Haftungsverlust bremsen? Das ist die sicherste Methode auf jeden Fall das Auto zu schrotten. Zu 85% effektiv. Schagartig kurz auf die Bremse zu hauen um aus dem Untersteuern zu kommen ist aber was anderes.
 
Das ist relativ simpel. Bei so hohen Geschwindigkeiten kündigt sich Haftungsverlust sehr früh an. Man merkt es lange bevor überhaupt irgendwas passiert und kann sich drauf einrichten.(zumindestens bei Serienwagen ohne Aerodynamik) Es ist bei hohen Geschwindigkeiten auch nicht möglich das man schlagartiges starkes übersteuern bekommt, wenn da kein Öl oder Eis ist. Um bei 130 Haftungsabriss zu bekommen muss man ja schon eine relativ enge Kurve fahren. Da hat man kaum Optionen, weil man die Kurve so fahren muss wie sie ist. Bei 200+ kann man die Fliehkraft und den Haftungsabriss allein damit schon beeinflussen das man auf seiner Spur 20 cm weiter rüberfahrt. Dadaurch wird die Fahrstrecke in der Kurve gleich etliche Meter länger. Da ist nicht mal ansatzweise Fahrkönnen für erforderlich.

Mag ja sein, dass sich ein Haftungsverlust bei hohen Geschwindigkeiten "früh" ankündigt. Im normalen Straßenverkehr möchte ich aber eigentlich keinen Haftungsverlust in einer Kurve (oder auch sonst wo) haben. Dein Beispiel mit den 130 und den 200+ kapiere ich weiterhin nicht. Ich muss eine Kurve immer so fahren wie sie ist. Eventuell habe ich nach links und rechts etwas Spielraum (die genannten 20cm) und kann so den Kurvenradius etwas beeinflussen aber das geht bei 130 genau so wie mit 200+.

Das höhere Geschwindigkeiten gefährlicher sind ist eine reine Kopfsache. Wenn man natürlich alles ab 130 mit dem großen P in den Augen warnimmt, dann ist das wirklich gefährlich. Die meisten Unfälle passieren auf der Autobahn auch nur, weil die Leute Panik bekommen bei solchen hohen Geschwindigkeiten.

Dass höhere Geschwindigkeiten gefährlicher sind, ist in meinen Augen eine Tatsache und keine Kopfsache. Ist doch auch ganz logisch oder bekommst Du Dein Auto aus 250km/h genau so schnell zum stehen wie mit 130km/h? Aber ich weiß: Alle, die ihr Auto nicht dauerhaft am Limit bewegen, im dunkeln nicht im 360°-Umfeld 5km weit gucken können und beim Ausparken nicht die Handbremse verwenden sind für Dich eh nicht für den Straßenverkehr geeignet. :ugly:

Ich bleibe dabei. Du überschätzt Deine Fahrkünste maßlos und ich wünsche Dir (das ist ehrlich gemeint), dass das für Dich oder andere nicht mal in einer Tragödie endet.
 
Mag ja sein, dass sich ein Haftungsverlust bei hohen Geschwindigkeiten "früh" ankündigt. Im normalen Straßenverkehr möchte ich aber eigentlich keinen Haftungsverlust in einer Kurve (oder auch sonst wo) haben. Dein Beispiel mit den 130 und den 200+ kapiere ich weiterhin nicht. Ich muss eine Kurve immer so fahren wie sie ist. Eventuell habe ich nach links und rechts etwas Spielraum (die genannten 20cm) und kann so den Kurvenradius etwas beeinflussen aber das geht bei 130 genau so wie mit 200+.



Dass höhere Geschwindigkeiten gefährlicher sind, ist in meinen Augen eine Tatsache und keine Kopfsache. Ist doch auch ganz logisch oder bekommst Du Dein Auto aus 250km/h genau so schnell zum stehen wie mit 130km/h? Aber ich weiß: Alle, die ihr Auto nicht dauerhaft am Limit bewegen, im dunkeln nicht im 360°-Umfeld 5km weit gucken können und beim Ausparken nicht die Handbremse verwenden sind für Dich eh nicht für den Straßenverkehr geeignet. :ugly:

Ich bleibe dabei. Du überschätzt Deine Fahrkünste maßlos und ich wünsche Dir (das ist ehrlich gemeint), dass das für Dich oder andere nicht mal in einer Tragödie endet.
Bei 130 20cm weiter außen fahren bringt fast nichts. Bei 200 bringt das eine ganze Menge.

Warum wollen alle bei Haftungsverlust immer anhalten? Das ist das schlimmste, was man machen kann. Ein Abflug ist dann so gut wie sicher. Man kann in einem instabilen Fahrzustand nicht bremsen. :hmm: Das verschlimmert die Sache nur.

Kurve zu schnell angefahren -> Bremsen = Crash
Kurve zu schnell angefahren -> Durch Kurvenfahrt Geschwindigkeit abbauen = Eventuell ohne Crash
Kurve zu schnell angefahren -> Bremse einsetzen um das Auto ins leichte Übersteuern zu bekommen = Eventuell ohne Crash

Wenn man natürlich 30 km/h zu schnell eine Kurve nimmt, dann ist es egal was man macht. Der Abflug ist vorprogrammiert.


Ich verstehe auch nicht warum alle immer so auf den Vertretern rumhacken. Klar fahren die rücksichtslos aber meistens auch wesendlich besser als die, die auf denen rumhacken. Allein durch die vielen vollgas Kilometer bekommt ein Vertreter so viel Fahrpaxis das die den meisten 0815 Fahrern weit überlegen sind. Denn 40 Jahre lang mit 130 auf der Mittelspur kriechen bringt absolut 0 Fahrkönnen mehr als man in der Fahrschule auch schon hatte. Wenn ein Vertreter aber jeden Tag Vollgas über die Bahn kachelt, dann lernt er sein Auto bei hohen Geschwindigkeiten und extremen Fahrmanövern gut kennen.
 
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Es gibt so gesehen keine Berufsgruppe die einen besseren Fahrer bietet und ein abgehetzter Vertreter gehört bestimmt nicht dazu.
Kurve zu schnell angefahren -> Bremsen = Crash
Kurve zu schnell angefahren -> Durch Kurvenfahrt Geschwindigkeit abbauen = Eventuell ohne Crash
Kurve zu schnell angefahren -> Bremse einsetzen um das Auto ins leichte Übersteuern zu bekommen = Eventuell ohne Crash
Ein Faktor fehlt dort aber, nämlich die Fahrbahnbeschaffenheit
 
Und was soll die für einen Einfluss haben? Wenn ich bei Sonne, Regen oder Schnee zu schnell in einer Kurve bin, dann endet Bremsen quasi fast immer im Crash. Bei Schnee und Regen noch deutlich schneller als auf trockener Piste.
 
Bei 130 20cm weiter außen fahren bringt fast nichts. Bei 200 bringt das eine ganze Menge.

Warum wollen alle bei Haftungsverlust immer anhalten? Das ist das schlimmste, was man machen kann. Ein Abflug ist dann so gut wie sicher. Man kann in einem instabilen Fahrzustand nicht bremsen. :hmm: Das verschlimmert die Sache nur.

Ich glaube wir reden die ganze Zeit aneinander vorbei. :) Ich rede davon, dass man einen instabilen Fahrzeugzustand / Haftungsverlust im Straßenverkehr gar nicht erst (bewusst) herbeiführen sollte. Mag sein, dass ich dann in den Augen anderer ein Schleicher bin aber ich fahre auch nicht von A nach B um die Grenzen meines Autos oder der Physik auszuloten. :ugly:

Ich verstehe auch nicht warum alle immer so auf den Vertretern rumhacken. Klar fahren die rücksichtslos aber meistens auch wesendlich besser als die, die auf denen rumhacken. Allein durch die vielen vollgas Kilometer bekommt ein Vertreter so viel Fahrpaxis das die den meisten 0815 Fahrern weit überlegen sind. Denn 40 Jahre lang mit 130 auf der Mittelspur kriechen bringt absolut 0 Fahrkönnen mehr als man in der Fahrschule auch schon hatte. Wenn ein Vertreter aber jeden Tag Vollgas über die Bahn kachelt, dann lernt er sein Auto bei hohen Geschwindigkeiten und extremen Fahrmanövern gut kennen.

Wie ein bekloppter mit Vollgas und mit ständiger Unterschreitung des Mindestabstands über die Autobahnen zu brettern bringt in meinen Augen auch nicht unbedingt "Fahrkönnen". Autobahnen erfordern und entwickeln eh kein sonderliches "Fahrkönnen" wenn man sich innerhalb der zulässigen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln bewegt.

Und von welchen extremen Fahrmanövern redest Du? Ich glaube Du hast den Unterschied zwischen öffentlichem Straßenverkehr und Rennstrecke noch nicht wirklich realisiert.
 
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