Der Auto-Thread

Kannst dem Getriebe aber "sagen" das su bremsen willst indem du die Bremse einmal antippst. Dann schält der (zumindest aktuellere machen das oft) einen Gang runter.
 
Gegenfrage wofür habe ich ein Getriebe? Wenn ich stark bremsen muss nehme ich die Bremse, wenn ich genug Zeit habe bremse ich mit der Motorbremse runter.

Ich mache das auch so aber habe dazu als normaler Fahrer und somit KFZ-Laie mal eine ernstgemeinte Frage: Was "schadet" den Bauteilen mehr bzw. sorgt für mehr Verschleiß? Das normale bremsen oder das Verlangsamen via Motorbremse (ich denk da vor allem an die Kupplung)?
 
Ich mache das auch so aber habe dazu als normaler Fahrer und somit KFZ-Laie mal eine ernstgemeinte Frage: Was "schadet" den Bauteilen mehr bzw. sorgt für mehr Verschleiß? Das normale bremsen oder das Verlangsamen via Motorbremse (ich denk da vor allem an die Kupplung)?
Kupplung lange schleifen bringt Verschleiß, Motorbremse nicht wirklich, ob die Kraft jetzt vom Getriebe her kommt oder vom Motor ist der Kupplung ja egal.
 
Türlich bringt das auch verschleiß am Getriebe. ich tausch dann lieber für ein paar Euro die bremsen, als irgendwann das Getriebe. Kollege von meinem Dad bremst quasi überall und nur mit Getriebe und bei dem wars nach 50k km kaputt und wurde noch bei BMW auf Kulanz ausgetauscht:ugly: bei dem sahen die Bremsscheiben dann auch noch wie neu aus (und beläge).

Ist doch lächerlich an jeder Ampel die ganzen Gänge runterzurühren. Wenn man von der Landstraße in Ort fährt, da mache ich das auch öfter, aber doch nicht jedes mal wo ich anhalten muss.
 
Das glaub ich dir nicht....

Du willst mit nicht erzählen, dass 150 PS wesentlich weniger Verschleiß an nem Getriebe zu Stande kriegen als ab und zu Motorbremse...
Wie riverna schon sagte, wenn mans früg genug weiß wieso sollte man dann nicht mit Motorbremse arbeiten?
 
Ja klar wie immer ich erzähl ja nur Lügenmärchen. Warum war dann das Getriebe kaputt? Wenn nicht weil er ständig und immer Motorbremse gemacht hat ? Woher weißt du auf einmal das der Wagen von dem Kollegen 150 PS hat ? Welchen Wagen meinst du damit überhaupt ? Wüsste nicht warum man nen Gang noch reinprügeln muss, obwohl er schon schwer reingeht beim normalen fahren, 1. gang zb.
 
Weil er wohl keinen Bmw mit 80 PS fahren wird, die Getriebe werden ja auch für Motorbremsen ausgelegt...

Bei ihm wirds wohl was anderes auch noch gewesen sein, außer er hat wirklich NUR Motorbremse gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube der eben bemerkte Spritgeruch vom Beifahrerfußraum ausgehend erklärt meine sporadischen Startprobleme und das 1-2sek.-"Rattern" der Hochdruckpumpe ab und zu beim Anlassen :ugly:... Kann man Benzinleitungen flicken oder besser komplett neu einziehen :rollen:?

Edit sagt: Hat so eine Hochdruckpumpe vom Direkteinspritzer nicht für so einen Fall eine Art Rückschlagventil damit die eben nicht "leer" läuft?

Sind die Metall Hochdruckleitungen(Pumpe zur Rail) oder die Niederdruckleitungen(Tank zur Hochdruckpumpe) undicht? Jede Hochdruckpumpe hat ein Rückschlagventil, das auch funktioniert. Der Hochdruck geht nicht zurück in den Niederdruckkreis. Allerdings ist ja auf dem Niederdruckkreis durch die elektrische Vorförderpumpe etwa 3-6 Bar Druck drauf. Wenn da was undicht ist dann muss entweder das Leitungssegment oder die komplette Leitung getauscht werden.



Vor ner Ampel nehme ich auch immer die Motorbremse allerdings nur in dem Gang, in dem ich grade fahre. Innerorts ist das meist der 3. und da hab ich noch reichlich Motorbremse um gut langsamer zu werden. Dann bremse ich vor der Ampel runter und kuppel kurz vor LL Drehzahl aus.(ist etwa bei 15-20) Dann Gang raus und Kupplung rein. Vor jeder Ampel die Gänge runterrühren hätte ich keinen Nerv zu. Wenn man das ohne Zwischengas macht geht das auch auf die Kupplung.

Das habe ich auch schon gehört das er bei höherer geschwindigkeit schwerer rein gehen soll um den motor vor der hohen drehzahl zu schützen wen man doch von der kupplung geht,

allerdings ist mir das bisher noch nicht aufgefallen wenn es so sein sollte.
Je größer der Drehzahlunterschied des einzulegenden Ganges, umso mehr muss das Getriebe synchronisieren. Die Zeit in der es "schwer" geht hindert einen die Sperrverzahnung daran den Gang einzulegen, bevor Gleichlauf hergestellt ist. Denn jedes Schaltgetriebe ist ja ein Schaltmuffengetriebe, alle Zahnräder im Getriebe sind in premanenten Eingriff, auch wenn der Gang nicht eingelegt ist. Man verbindet mit der Schaltmuffe nur das Zahnrad mit der Getriebewelle und wählt so den entsprechenden Gang. Wenn es kräftig Geräusche beim Verschalten gibt, dann ist das die Schaltverzahnung, die gegeneinander reibt und nicht die Zahnräder.

Da stellen sich mir auch immer die nackenhaare auf wenn jemand beim zurollen auf eine Ampel den ersten Gang rein drücken muss...
+1
Manche drücken bei 50 schon den 1. Gang rein. Ist mega sinnlos, weil sie eh nicht einkuppeln, sondern die ganze Ampelphase auf der Kupplung bleiben. :klatsch: Haben wir wenigstens was zu tun... ...neue Getriebe bauen sich ja schließlich nicht von alleine ein. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
also da muss ich Excite aber recht geben.
Wenn es lange bergab geht, klar verwendet man da die Motorbremse, aber jedes mal wenn man auf eine Ampel zurollt alle Gänge durchschalten? Da kann ich persönlich nur den Kopf schütteln, besonders bei Leuten, die dann bei 80 den 3 Gang einlegen und die Motordrehzahl um 2k rein durch Schleifen der Kupplung anheben. Die Synchronringe freuen sich natürlich auch, doppelt so oft arbeiten zu müssen.
Ich bleibe einfach bis kurz vor Leerlaufdrehzahl im ursprünglichen Gang.
Deshalb ist oft bei 100-120k Kilometer die Kupplung runter oder das Getriebe lässt sich nicht mehr schnell sauber schalten.
Das alles stimmt natürlich nicht, wenn ihr jedes mal vor dem Runterschalten doppel(!)kuppeln tut und schön die richtige Drehzahl trefft.
Ist aber nur meine Meinung, klar, bei dem meisten werden die Synchronringe ein Autoleben lang halten, aber wie viel Bremse spart man denn dadurch, 10-15%?

Gruß
 
Man muss ja nicht alle Gänge durch schalten.

Wenn ich zB im 5. ohne Gas abgerollt komme lasse ich bis auf knapp über 1000upm rollen, lege dann den zweuten/dritten ein und gebe dabei sanft Gas so das die Drehzahl bissl hoch geht.
Dabei ruckelt nix, der Gang geht super weich rein, kupplung muss man so gut wie nicht schleifen lassen und ich muss nur auf den letzten 10 Metern leicht bremsen.
 
Das ist ja auch normal, irgendwer meinte von 5. jeden einzelnen Gang bis zur Ampel runterziehen.


Und ja der Kollege fährt quasi nur Motorbremse. hat nen 316d, quasi kleinste was möglich ist :D
 
Das Auto muss eine Sekunde stehen, dann geht er rein.

Eine Sekunde stehen? Ist klar...

Türlich bringt das auch verschleiß am Getriebe. ich tausch dann lieber für ein paar Euro die bremsen, als irgendwann das Getriebe. Kollege von meinem Dad bremst quasi überall und nur mit Getriebe und bei dem wars nach 50k km kaputt und wurde noch bei BMW auf Kulanz ausgetauscht:ugly: bei dem sahen die Bremsscheiben dann auch noch wie neu aus (und beläge).

Ist doch lächerlich an jeder Ampel die ganzen Gänge runterzurühren. Wenn man von der Landstraße in Ort fährt, da mache ich das auch öfter, aber doch nicht jedes mal wo ich anhalten muss.

Nein, das sorgt für keinen Verschleiß am Getriebe! Was soll denn da verschleißen? Erklär mir das bitte mal näher - ich hol schonmal das Popcorn...
Das Bremsmoment, das der Motor so bringt liegt im Bereich um 20Nm (abhängig von der Drehzahl). Was soll denn da am Getriebe kaputt gehen?

Das Runterschalten hat mehrere Vorzüge, nicht zuletzt ist man, wenns grün wird, gleich im passenden Gang und muss nicht noch aus dem 6. raus in den 3. 4. oder sonst wo hin schalten.
 
Im 5ten bei 1000rpm wirst du wahrscheinlich ca 35km/h draufhaben. Wegen 35km/h extra Kupplung und Getriebe betätigen, um bei den letzten Metern ja doch wieder bremsen zu müssen. Wenn man die Motorbremse so stark nutzt, dass man dabei die Bremse "spart", entsteht definitiv mehr Verschleiß am Antriebsstrang. In meinen Augen ist das Synchronringe und Kupplung gegen Bremse tauschen. Und das zweite ist wohl meistens billiger und schneller gewechselt.
 
Das Bremsmoment, das der Motor so bringt liegt im Bereich um 20Nm (abhängig von der Drehzahl).
Bei nem 1,0 Liter 3 Zyl. Sauger. :ugly:

Er meinte warscheinlich das permanente runterschalten und nicht das fahren im Schub. Nicht KFZler sind da nicht so genau in der Beschreibung.;)

Wenn man die Motorbremse so stark nutzt, dass man dabei die Bremse "spart", entsteht definitiv mehr Verschleiß am Antriebsstrang. In meinen Augen ist das Synchronringe und Kupplung gegen Bremse tauschen. Und das zweite ist wohl meistens billiger und schneller gewechselt.
+1 Das ist auf jeden Fall so. Bremse ist so unglaublich billig gegenüber Kupplung und Getriebe, da nutze ich auch lieber die Bremse vor der Ampel. Auf Bergabfahren ist runterschalten natürlich billiger.
 
Wenn ich im rollen oder direkt im Moment des anhaltend den RWG rein drücke dann habe ich da gaaanz unschöne Geräusche.
Gebe ich dem Auto eine gedenksekunde gehts Problemfrei.
Weil du es falsch machst.

Du nimmst den Gang schon raus, wenn die Eingangswelle noch dreht und haust dann an unsynchronisierten Gang in die drehende Welle rein. Das Ganze passiert nicht wenn du den Gang bis zum Stillstand der Räder drinlässt und dann erst rausnimmst. Dann kann man sofort schalten ohne krachen.

Denn solange ein Gang drin ist, ist die Eingangswelle mit den Rädern verbunden. Drehen die Räder noch und die nimmst den Gang raus, behält die Welle ihre Geschwindigkeit noch eine Weile bei. Bleibt der Gang drin, bremst du die Eingangswelle mit der Bertriebsbremse mit ab. ;)
 
Im 5ten bei 1000rpm wirst du wahrscheinlich ca 35km/h draufhaben. Wegen 35km/h extra Kupplung und Getriebe betätigen, um bei den letzten Metern ja doch wieder bremsen zu müssen. Wenn man die Motorbremse so stark nutzt, dass man dabei die Bremse "spart", entsteht definitiv mehr Verschleiß am Antriebsstrang. In meinen Augen ist das Synchronringe und Kupplung gegen Bremse tauschen. Und das zweite ist wohl meistens billiger und schneller gewechselt.

Ich habe kein so extrem kurz übersetztes Getriebe, dass ich bei 35 noch im 5. sein könnte, aber egal.

Was soll denn an den Synchronringen verschleißen, wenn ich damit eine solche Schaltung mache und was an der Kupplung? Da ist doch kaum Differenzdrehzahl drauf! Abgesehen davon bringt die Motorbremse praktisch nix, wenn man erst bei 1krpm runterschaltet, da ist der Motor ja kurz vor der Abwürgregelung... Sinniger ist es vorher runter zu schalten bei vlt. 2krpm oder so (muss mal schauen wann ich da schalte) um auch einen Effekt zu haben.

Wenn ich von weitem an eine rote Ampel hinfahre, dann gehe ich sehr früh vom Gas und rolle nach Möglichkeit so hin, dass ich überhaupt nicht bremsen muss, sondern noch rolle bis es grün wird. Das spart Sprit, da ich zum einen im Schub rolle und zum anderen weil ich nicht von 0 wegfahre, sondern noch ein wenig kinetische Energie habe.

Das geht aber natürlich so extrem nicht überall, immerhin sollte man den rückwärtigen Verkehr nicht aufhalten, der vlt. an der Ampel die "grüne" Abbiegespur nutzen möchte oder ne Abfahrt oder was weiß ich. Verschleiß entsteht aber definitiv nicht!
 
@Watercooled: Wenn du den vorherigen Gang, den du eingelegt hattest, drinlässt und erst im wirklich Stillstand rausnimmst, kannst du sofort in den RWG gehen, ohne Gedenksekunde. Das was du beschreibst, kenne ich von mehreren älteren Autos.
 
Weil du es falsch machst.

Du nimmst den Gang schon raus, wenn die Eingangswelle noch dreht und haust dann an unsynchronisierten Gang in die drehende Welle rein. Das Ganze passiert nicht wenn du den Gang bis zum Stillstand der Räder drinlässt und dann erst rausnimmst. Dann kann man sofort schalten ohne krachen.
Kurz davor. Klingt logisch was du sagst, aber hätte nicht gedacht das die noch so lange nachdreht bei der niedrigen Geschwindigkeit.
 
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