Der Auto-Thread

Ich mache das auch so aber habe dazu als normaler Fahrer und somit KFZ-Laie mal eine ernstgemeinte Frage: Was "schadet" den Bauteilen mehr bzw. sorgt für mehr Verschleiß? Das normale bremsen oder das Verlangsamen via Motorbremse (ich denk da vor allem an die Kupplung)?

Nein da passiert gar nichts, wenn man es nicht übertreibt. Natürlich sollte man nicht bei 60km/h in den 2ten Gang schalten. Ich mach das im Endeffekt genau so wie beim Beschleunigen... nur eben umgekehrt. Sprich rund alle 20km/h (beim rollen) einen Gang runter. Natürlich nur wenn ich auf eine rote Ampel zurolle, dann habe ich nämlich oft das Glück das es grün wird und ich direkt weiter fahren kann. Dann hat man weniger Verschleiß als beim Anfahren.

Klutten hat das ja auch recht schön erklärt.

Türlich bringt das auch verschleiß am Getriebe. ich tausch dann lieber für ein paar Euro die bremsen, als irgendwann das Getriebe. Kollege von meinem Dad bremst quasi überall und nur mit Getriebe und bei dem wars nach 50k km kaputt und wurde noch bei BMW auf Kulanz ausgetauscht:ugly: bei dem sahen die Bremsscheiben dann auch noch wie neu aus (und beläge).

Erklär doch mal was da verschleißen soll... bin gespannt.

Wüsste nicht warum man nen Gang noch reinprügeln muss, obwohl er schon schwer reingeht beim normalen fahren, 1. gang zb.

Bist du des lesens mächtig? Wo schrieb ich irgendwas vom ersten Gang? :rollen:
 
Golf 4 1.6 SR Bj99

Ölwanne wechseln, hab bisher gelesen dass es recht einfach gehen soll, stimmt das?

Achja, da wir grad beim Thema schalten sind: Gebt ihr beim Runterschalten Zwischengas?
 
Ja. Da mach ich keinen Nicker nach vorne und muss die Kupplung nicht so lange schleifen lassen. An Spitze Hacke bin ich dran, noch etwas holprig weil ich in der Ferse scheinbar nicht so das Gefühl habe :D

Edit: Postfach wieder leer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man damit den kupplungsverschleiß signifikant verringern oder nehmen dabei andere bauteile eventuell mehr verschleiß auf sich?

Mein bruder meinte dass es sich finanziell nicht lohnt Zwischengas zu geben, da die kosten von dem Kraftstoff die der Einsparung des Kupplungsverschleißes übersteigen würden.

Ich bin da anderer Meinung
 
Ich gebe meistens schon Zwischengas.
Schaden wird es nicht, wenn man die Drehzahl einigermaßen trifft natürlich.
Mit der finanziellen Begründung zwischen Kraftstoff- und Kupplungs(wechsel)kosten liegt dein Bruder aber falsch denke ich. Da muss so ein Gasstoß ja ganz schön teuer sein, falls die Kupplung sonst wirklich mal runter sein sollte und wie Watercooled schon sagte, macht man da keinen Kopfnicker :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehen wir mal von 0.2L Mehrverbrauch aus (was ich als nicht unrealistisch betrachte). Bei einem Durchschnittsverbrauch von 8L Super ergibt sich folgerichtig 0.24 Cent pro 100 Kilometer (mit einemSpritpreis von 1.20Euro gerechnet). Da eine Kupplung gut 100.000 Kilometer halten kann, sind das 240Euro an Mehrkosten. Das ist alles schön und gut, aber ob die Kupplung nun bei 90.000 Kilometer oder bei 100.000 Kilometer kaputt gehen würde macht da keinen Unterschied. Repariert werden muss sie trotzdem. Und mehr als 2 mal in einem Autoleben wird selten eine Kupplung getauscht.
 
Ich habe zwar keine Ahnung wie viel Mehrverbrauch Zwischengas bringt, aber ob ein vierzigstel des Sprits wirklich dafür draufgehen weden... ((0.2/8.0) = 0.025 = 1/40). Die allermeiste Zeit gibt man ja nicht Gas fürs Zwischengas sondern für das Vorwärtskommen. Wobei es natürlich von der Gegend abhängt.
Ich erwarte von einer Kupplung mehr als 100.000km, auch bei ab und an sportlicher Fahrweise, mit korrekter Bedienung.
 
Ich erwarte von einer Kupplung mehr als 100.000km, auch bei ab und an sportlicher Fahrweise, mit korrekter Bedienung.

Das kommt stark auf das Fahrprofil an. Wenn du hauptsächlich Stadt fährst, wird die Kupplung nur schwer die 100.000 Kilometer erreichen. Wir haben zwischen 50.000 Kilometer bis 300.000 Kilometer schon alles gesehen... bei meinem NX habe ich die erste Kupplung bei 145.000 Kilometer getauscht. Trotz sportlicher Fahrweise... und sie hätte noch paar Kilometer gemacht. Aber da ich eh ein Getriebeschaden hatte hab ich sie direkt mitgetauscht.
 
Oft ist auch gar nicht die Kupplung das Problem sondern das Ausrücklager. Beim Sunny hab ich die Kupplung auch tauschen müssen nach 20.000 Kilometer, die Kupplung hätte bestimmt nochmal gut 150.000 Kilometer gemacht. Aber das Ausdrücklager ist gebrochen und hat dann die Kupplung kaputt gemacht. Das sah schon ziemlich heftig aus, wahrscheinlich ein Einbaufehler oder Materialfehler.

Wurde beim Vorbesitzer in einer Nissan-Vertragswerkstatt gemacht... taugt alles nix wenn man es nicht selber macht.
 

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Am schlimmsten war das durch das defekte Ausrücklager der Dorn auf dem es gleitet aufgeschaltet wurde. Somit durfte ich auch das Getriebe tauschen... Kupplung, Ausrücklager, Getriebeöl und Getriebe... teurer Spaß für einen Einbau/Materialfehler. :ugly:
 
Das ist ja bitter...
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass jemand anscheinend ziemlich lange am Stück mit durchgehend schleifender Kupplung (weil verschlissen) gefahren ist. Durch die Hitze im Kupplungsbereich hat sich die Kurbelwelle sehr stark erhitzt, dessen Lager haben sich gefressen und der gesamte Motor war nach der Aktion im Eimer.
-> keine Ahnung ob die Story stimmt.
 
Wenn die letzte Inspektion laut BMW vor 3 Jahren gemacht wurde und er seitdem nur 1000 km gelaufen hat, haut das ja nicht hin. Die können ja problemlos sagen wann das Auto das letzte mal zum Service da war. Selbst wenn die den zurückdrehen muss der ja seit dem letzten Service erstmal eine ganze weile gefahren sein, damit es was zum zurückdrehen gibt.;)

Ja stimmt, soweit hab ich vorhin nicht denken können nachdem ich die Nacht durchgemacht hab :ugly: Wir machen uns gleich auf den Weg, ich berichte dann. Danke nochmal für die Tips an alle.
 
Wenn ich von weitem an eine rote Ampel hinfahre, dann gehe ich sehr früh vom Gas und rolle nach Möglichkeit so hin, dass ich überhaupt nicht bremsen muss, sondern noch rolle bis es grün wird. Das spart Sprit, da ich zum einen im Schub rolle und zum anderen weil ich nicht von 0 wegfahre, sondern noch ein wenig kinetische Energie habe.

Genauso mach ich es auch vorausgesetzt andere Verkehrsteilnehmer spielen mit :ugly: gerade nach der Spätschicht wennn nix mehr auf den Straßen los ist brauch kaum noch schalten und die Fußbremse gar nicht.


Achja, da wir grad beim Thema schalten sind: Gebt ihr beim Runterschalten Zwischengas?

Ich habe bei meiner täglichen Fahrt ins Büro auch den kompletten Rennoverall, Helm und Handschuhe an und messe per Harrys Laptimer um wieviel Minuten zu früh ich "endlich" auf Arbeit bin :schief:
(soll heißen bestimmte Sachen machen nur auf dem Trackday Sinn :D)
 
(soll heißen bestimmte Sachen machen nur auf dem Trackday Sinn :D)

Oder man hat n Auto bei dem erst 3-4 Gänge tiefer was vorwärts geht ;)
Wenn ich auf der AB oder Landstraße beschleunige muss ich idR. vom 6. in den 3. oder gar 2. Gang runter, dann gibts immer Zwischengas zur Kupplungsschonung und um nicht langsamer zu werden und meist auch noch Zwischenkuppeln zur Synchroschonung (bevor die ersten Meckerer kommen: Dann geht auch der Gang schöner rein). Das dauert auch nicht wirklich länger. Geschieht sowieso automatisch inzwischen.

Aber ansonsten gibts eher kein Zwischengas. Wenn ich runterschalte um langsamer zu werden wär das ja auch eher kontraproduktiv und bei den kleinen Drehzahldifferenzen zwischen den einzelnen Gängen leidet auch die Kupplung kaum. Nur halt bei größeren Sprüngen.
 
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