Der Auto-Thread

Er hat doch erwähnt das er das optisch nicht so toll findet und nur zweckmäßig ranmacht.. Kann ich völlig verstehen, besonders wenn ich mir meinen von Vorne angucke, und bei mir wurde die Motorhaube bereits zweimal lackiert aufgrund von Steinschlägen, die sieht jetzt schon wieder nicht so toll aus, von der Stoßstange mal ganz abgesehen :ugly:
 
Wenn ihr so viele Steinschläge habt, dann fahrt denen vor euch nicht in den Kofferraum. Aber ansonsten dürfte sich das doch in Grenzen halten, und ein bisschen muss ein Auto "benutzt" aussehen. Zum in die Glasvitrine stellen kaufe ich mir Modell-Autos.. :D
 
@Scholle
Achso sag mal (nur wenn du darfst) deine Eltern haben doch ein Autohaus?!
Wenn ich theoretisch bei euch aufschlage, eine Probfahrt mache, zufrieden bin und sage: "Der Wagen kostet 25000€, den bezahle ich bar!"
Wie hoch wäre denn, über den Daumen gepeilt, das Skonto....bzw. in wie weit würdet ihr mir Rabatt gewähren?

Ich frage nur weil ich absolut keine Vorstellung hab.

Vermutlich zur Zeit zwischen 8 und 12 Prozent.
 
das machen aber nichtmehr viele autohäuser oder?

ich hab meinen auch bar bezahlt, aber die wollten ums verrecken nicht weiter runter mit dem preis, hab das gefühl die sind eher darau aus den leiten kredite anzudrehen.
 
Natürlich sind die auf die Zinsen aus. Daran wird heute verdient.

Bar ist nicht mehr wirklich gerne gesehen.

Hab bei meinem Auto auch 8 000 Bar angezahlt. Vollkommen egal. Mein Vater meinte, es wäre Renault viel lieber, man würde die Autos komplett über die Renaultbank finanzieren.

Der Rabatt ist unabhängig von eine Barzahlung. 8 bis 12 Prozent sollten drin sein, unabhängig ob man Bar zahlt oder nicht. wobei der Rabatt zur Zeit eher Richtung 8 Prozent gehen dürfte.
 
Das geht nicht nur um die Zinsen. Wenn das so wäre, dann gäbe es keine 0,9 Prozent Sonderfinanzierungen und ähnliches. Es geht viel eher drum, die Leute zu binden. So hat die Bank die Möglichkeit länger zu planen. Ist wie mit Wohnungen. Beim Verkauf bekommt man einmal viel Geld, dass man dann ordentlich versteuern muss. Beim vermieten kann man sich zurücklehnen und beim Geldgenerieren zuschauen. So haben die Firmen auch nach Jahren noch Sicherheiten. Ist doch klar. Ähnlich wie beim Arbeitnehmer der Unterschied zwischen einen befristeten und einem unbefristeten Arbeitsvertrag.
 
Kann dir schon passieren, dass du auch beim Wohnungsverkauf Steuern zahlst. Wenn du in einem Jahr 3 Stück verkaufst, dann sieht dich unsere nette Steuerbehörde als Markler und zack musst du blechen
 
Die Bindung liegt ja vor allem daran das die Leute ihre Autos nicht bar bezahlen können. Erstmal hat der Hersteller damit nichts zu tun. Der Hersteller macht dann nur das Beste daraus und ermöglicht es den Leute Autos zu fahren die sie sich eigentlich nicht leisten können. Klar dass er daran auch verdienen will.
 
Was heißt denn gut? Mein vorposter hat es doch schon gesagt. Die Leute kaufen sich so Autos, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Daran verdienen die das meiste. Dann kommt der Punkt mit dem sicheren Ertrag über mehrere Jahre hinweg und dann... ja dann kommt Punkt drei! Wenn die Leute sich tierisch teure Autos über viele Jahre finanzieren kann was passieren? Genau. Zahlungsunfähigkeit! Dann wird nämlich richtig abkassiert. Der Kredit wird ausgesetzt, die fehlenden Zahlungen hinten dran gehangen und mal eben die Summe für Bearbeitung und Zusatzzins draufgesetzt. Dann darf man nicht nur mal eben zwei, sondern gleich vier, oder fünf Monatsraten mehr blechen. Hier verlängert sich dann auch wieder der Einkommenszeitraum des Händlers und damit wächst der Wert des Unternehmens.
 
Der Händler hat davon gar nichts, der bekommt seinen Anteil sofort. Die Bank verdient an den Zinsen. Und von einem zahlungsunfähigen Kunden hat die Bank auch nichts immerhin besteht da das Risiko, dass der gar nicht mehr zahlen kann und dann kann die Bank ihre Investition (letztlich ist ein Kredit nämlich nichts anderes) abschreiben.
 
Ich weiß, ich schreibe dauern vom Händler. Ich meine eigentlich aber den Automobilkonzern, der den Gewinn fährt.

Das das angeblich so funktioniert hat mir jemand gesagt der hier in Europa eine ganze Gruppe von Autohäusern führt. Darunter Mercedes, Jaguar, Maserati, Landrover, Volvo, Audi, VW, Opel, Alfa Romeo und Renault.
Da er sehr viel Geld damit macht und regelmäßig expandiert, wird er sich wohl auskennen... Denke ich jedenfalls. Vielleicht ist auch nicht alles hängen geblieben, aber im groben sollte das so gewesen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit kommen gleich die Tränen - so gut sind die Hersteller zu den Kunden?! Und ich dachte immer denen gehts nur um den Profit!

Nein. Purer Altruismus, was sonst?

Und von einem zahlungsunfähigen Kunden hat die Bank auch nichts immerhin besteht da das Risiko, dass der gar nicht mehr zahlen kann und dann kann die Bank ihre Investition (letztlich ist ein Kredit nämlich nichts anderes) abschreiben.

So schlimm isses nicht. Die Bank hat immernoch den Brief. Denen gehört ja quasi das Auto, bis es abbezahlt ist. Insofern ist das Risiko nicht ganz so hoch. ;o)
 
Das Risiko ist nur dann minimiert, wenn der Restwert des Autos dem Restkredit entspricht. Das ist zwar meist so - zumal so ne Karre ja Vollkasko versichert werden muss (zumindest soweit ich weiß) - aber ein Restrisiko bleibt z.B. bei Vielfahrern.
 
Mich auch nicht, aber das war ja auch nicht der Auslöser für diese Diskussion, sondern die naiven Aussagen bzgl. der Gewinne der Händler und deren Profit an den Krediten.
 
Da ich persönlich ja ohnehin keine Neuwagen kaufe verdienen die an mir gar nichts.

Aber wenn hier die beschriebenen Geschäftsmodelle der Händler zu krude werden, dann muss ich schon ein wenig lachen...
 
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