Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Ist das eindeutig bewiesen? Ich meine in der Wissenschaft lösen doch auch neue Theorien alte gerne mal ab.

Ich dachte nichts endet physiologisch gesehen, es wechselt nur seine Form.
Es geht immer um den aktuellen Wissensstand. Und die Quantenphysik ist schon sehr gut verstanden, denn sonst würde kein Computer funktionieren.
Und wenn es unendlich viele Paralellwelten gibt? Dann gibt es bestimmt auch sehr viele denen es deutlich schlechter geht. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.;)
Parallelwelten. :D
Du kannst nicht mit einer Theorie kommen, die man niemals belegen oder widerlegen kann, um eine andere Theorie zu belegen oder widerlegen .
 
Ist das eindeutig bewiesen? Ich meine in der Wissenschaft lösen doch auch neue Theorien alte gerne mal ab.
Jop, ist es - so ziemlich.
In der Quantenphysik geht es um so kleine Größen, dass wir, die auf Licht angewiesen sind, nicht mehr nachvollziehen können, wo genau sich ein Teilchen aufhält, mal extrem simpel ausgedrückt - nennt sich Unschärferelation. ;)
Ich dachte nichts endet physiologisch gesehen, es wechselt nur seine Form.
Ich glaube, zu misst deinem Bewusstsein zu viel Bedeutung bei - so wie das generell in der Religion geschieht. :D
Dein Bewusstsein, dein Charakter, alles was dazugehört sind das Resultat biochemischer Prozesse in deinem Zentralen Nervensystem, genauer, deinem Gehirn. Verliert dein Körper jedwede Befähigung, selbiges zu versorgen bzw. wird dein Gehirn auf irgend' eine Art und Weise irreparabel zerstört, gehen auch die Synapsen, also die Verknüpfungen im Gehirn, wodurch Informationen gespeichert werden, verloren. Stell' dir dein Gehrin mal wie einen Computer vor - geht der Computer kaputt, wandert der dann auch auf einen Friedhof und kommt in den Computerhimmel, oder, je nach dem wie gut oder schlecht seine Anwenungsarten waren, in die Computerhölle?:ugly:
 
Man könnte jetzt fragen, wo Gott gerade ist und wieso die Erde so absolut beschissen erschaffen ist -- hätte er die Erdbeben nicht weglassen können? ;)
Du hast es dir eigentlich eben schon selber beantwortet mit dem schwarzen Loch - wie können wir etwas begreifen, was außerhalb unserer Physik ist. Als Erschaffer von Raum und Zeit, ist Gott davon unabhängig und somit außerhalb der Kapazität menschlichen Begreifens.
Haben Erdbeben nicht eine Funktion?
Jop, ist es - so ziemlich.
In der Quantenphysik geht es um so kleine Größen, dass wir, die auf Licht angewiesen sind, nicht mehr nachvollziehen können, wo genau sich ein Teilchen aufhält, mal extrem simpel ausgedrückt - nennt sich Unschärferelation. ;)
Wie beweisen diese Erkenntnisse, dass es keinen Schöpfer gibt?

Edit: Vielleicht sollten wir einen neuen Thread dafür aufmachen, da wir extrem Offtopic mittlerweile sind :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Erschaffer von Raum und Zeit, ist Gott davon unabhängig und somit außerhalb der Kapazität menschlichen Begreifens.
Haben Erdbeben nicht eine Funktion?
Nur sind Erbeben nicht außerhalb unserer Physik - die können wir eigentlich recht gut erklären, nur vorhersagen können wir sie eben nicht - dafür sind unsere (derzeitigen) Messgeräte nicht ausgelegt, ebensowenig wissen unsere Seismologen nicht genug über deren Vorzeichen. Wir können nicht tief genug ins Erdinnere sehen, um Erdbeben genau vorherzusagen, das ist aber ein techniches Problem.
Wie beweisen diese Erkenntnisse, dass es keinen Schöpfer gibt?
Nur weil wir nicht wissen, wie exakt sich die Dinge verhalten, sollen wir also an einen Schöpfer glauben? ;)
 
Nur weil wir nicht wissen, wie exakt sich die Dinge verhalten, sollen wir also an einen Schöpfer glauben? ;)
Das Schöne ist ja, dass es jedem Menschen auf diesen Planeten frei überlassen ist, an was er glauben möchte.
Ich persönlich kongruiere sehr mit dem Gedanken, dass es einen Schöpfer für dieses ganze Universum gibt, und das meine Seele nach dem Tod in einer anderen Form weiterleben wird. Für mich ist es auch in Ordnung, wenn Menschen nicht an einen Gott glauben und meinen, dass sie nach ihrem Tod ein ewiges Nichts erwartet.

Edit und somit auch back to the topic, ich wünsche mir nur, dass in unserer pluralen, multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft kein Mensch für seinen Glauben/Nicht-Glauben irgendwie benachteiligt oder diskriminiert wird. Sehr idealistisch, ich weiß :)
 
Ich wünsche mir eine Gesellschaft in der man Widerspruch nicht direkt Diskriminierung nennt :)
 
Das Schöne ist ja, dass es jedem Menschen auf diesen Planeten frei überlassen ist, an was er glauben möchte.
Ich persönlich kongruiere sehr mit dem Gedanken, dass es einen Schöpfer für dieses ganze Universum gibt, und das meine Seele nach dem Tod in einer anderen Form weiterleben wird. Für mich ist es auch in Ordnung, wenn Menschen nicht an einen Gott glauben und meinen, dass sie nach ihrem Tod ein ewiges Nichts erwartet.
Und für mich ist in Ordnung, wenn Menschen eben an etwas derart Übernatürliches glauben möchten, solange sie mich damit in Ruhe lassen - und sich damit nicht in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einmischen. Genau da hat Religion nämlich überhaupt nichts verloren. ;)
 
Aber nur so lange es sich nicht in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einmischt - genau da hat Religion nämlich überhaupt nichts verloren. ;)
Dem würde ich widersprechen. Beispiel: Es wird politisch die Entscheidung getroffen, dass eine religiöse Minderheit gewisse religiöse Praxen nicht mehr ausüben darf, dann ist es ihr gutes Recht, dass diese Religionsgruppe sich politisch oppositionell, und im Rahmen der Verfassung, aufstellt.
 
Ob es eine religiöse Regel ist, ist eine Frage bei dem sich die Moslems scheinbar selbst nicht einig sind.

Wo bleibt eigentlich dein Protest gegen das Verbot der Polygamie?
 
Dem würde ich widersprechen. Beispiel: Es wird politisch die Entscheidung getroffen, dass eine religiöse Minderheit gewisse religiöse Praxen nicht mehr ausüben darf, dann ist es ihr gutes Recht, dass diese Religionsgruppe sich politisch oppositionell, und im Rahmen der Verfassung, aufstellt.
Solchen Leuten würde ich dann aber stets die Tatsache vorhalten, dass sie (in Deutschland und den meisten anderen Industrienationen) in einem säkularem Staat leben. ;)
Wenn sie ihre religiösen Überzeugungen, die u.U. mit der hiesigen Gesetzgebung kollidieren, ausüben möchten, sollen sie das doch bitte in einem Land tun, in dem dies erlaubt ist. Oder sollen wir hierzulande etwa bei Ehrenmorden einfach ein Auge zudrücken?
 
Solchen Leuten würde ich dann aber stets die Tatsache vorhalten, dass sie (in Deutschland und den meisten anderen Industrienationen) in einem säkularem Staat leben. ;)
Wenn sie ihre religiösen Überzeugungen, die u.U. mit der hiesigen Gesetzgebung kollidieren, ausüben möchten, sollen sie das doch bitte in einem Land tun, in dem dies erlaubt ist. Oder sollen wir hierzulande etwa bei Ehrenmorden einfach ein Auge zudrücken?
Erstens, Ehrenmord hat nichts mit der Religion zu tun, sondern mit patriarchalischen Strukturen, die du so ähnlich auch bei katholischen Sizilianer findest.
Zweitens, lässt sich über Gesetzgebung streiten. Siehe Beschneidung, als das mal politisch zur Debatte stand, hat sich der jüdische Zentralrat sehr rasch dazu politisch positioniert und schon war das Thema auch wieder vom Tisch. Zum Glück für uns Muslime, ich glaube da wären die Deutschen nicht so einsichtig, wie wenn Juden was einfordern :devil:
 
Erstens, Ehrenmord hat nichts mit der Religion zu tun, sondern mit patriarchalischen Strukturen, die du so ähnlich auch bei katholischen Sizilianer findest.
Ach hier sind das plötzlich patriachalische Strukturen, der Hijab ist aber religiös erforderlich?

Ich erkenne bei deiner Argumentation eine gewisse Beliebigkeit...
 
Ach hier sind das plötzlich patriachalische Strukturen, der Hijab ist aber religiös erforderlich?

Ich erkenne bei deiner Argumentation eine gewisse Beliebigkeit...
Es gibt einen Qur'an-Vers der sich auf die Bedeckung bezieht. Ein Ehrenmord wird nirgends im Qur'an erwähnt. Solange du selber nicht belehrt bist in meiner Religion, kannst du gar keine Beliebigkeit erkennen als Ahnungsloser.
 
Ehrenmorde stammen aus der Scharia-Gesetzgebung, die direkt mit diversen islamistischen Glaubsensausrichtungen verbunden ist. Insofern kann man das durchaus als "religiös motivert" ansehen.

Aber abgesehen davon: Worauf ich hinauswill ist, dass es definitiv nicht sein kann, dass bei politischen Entscheidungen Religion als Argument aufgeführt wird, um z.B. etwas zu verbieten oder zu legalisieren, wodurch wiederum andere, nicht religiöse oder Angehörige, anderer Religionen bevor- oder benachteilt werden.

Z.b. finde ich es in Deutschland immernoch ein Unding, dass der Staat die Abgaben für die Kirche einzieht. Hat in einem säkularem Staat schlicht nichts verloren.
 
Ehrenmorde stammen aus der Scharia-Gesetzgebung, die direkt mit diversen islamistischen Glaubsensausrichtungen verbunden ist. Insofern kann man das durchaus als "religiös motivert" ansehen.
Schick mir Beweise dazu!

Das was du schreibst, stimmt einfach nicht. Das ist eine pure Verleumdung, die sich irgendwann mal durch Medienberichte in die Köpfe der Menschen festgesetzt hat.

 
Die Frauen sollen ihren Busen bedecken, ich kenne die Sure.
Aber MEIN Beispiel wird ignoriert.
Warum beschwerst du dich nicht über das Verbot der Polygamie?
 
Schick mir Beweise dazu!
Wo treten denn Ehrenmorde heutzutage denn vorwiegend - wenn auch nicht ausschließlich - noch auf?
Richtig, in Ländern, in denen die Scharia-Gesetzgebung akzeptiert wird. Und wenn ich mir angucke, was im Koran so über Zina geschrieben steht, fällt es mir ganz schön schwer, das von sehr wohl veralteten, aber immernoch religiös bedingten Ansichten zu trennen.^^
 
Wo treten denn Ehrenmorde heutzutage denn vorwiegend - wenn auch nicht ausschließlich - noch auf?
Richtig, in Ländern, in denen die Scharia-Gesetzgebung akzeptiert wird. Und wenn ich mir angucke, was im Koran so über Zina geschrieben steht, fällt es mir ganz schön schwer, das von sehr wohl veralteten, aber immernoch religiös bedingten Ansichten zu trennen.^^
Wo treten sie denn auf und hast du dazu auch genaue Zahlen, in denen die Motive verdeutlicht werden?

In den islamischen Primärquellen steht nichts darüber, dass Mord durch Selbstjustiz aufgrund verletztem Ehrgefühl erlaubt sei, ergo gehört es nicht zum Islam.

So faszinierend, wie Nicht-Muslime immer so schnell und gerne einen negativen Fokus auf uns werfen. Es gibt Milliarden Muslime, die nicht aus niederen Beweggründen, wie verletztes Ehrgefühl, einen Menschen töten und es auch nicht als Teil ihrer Religion sehen. Das wird dann aber ausgeblendet, und die wahrscheinlich irrelevant kleine Ziffer an Vorfällen wird mit der Lupe vergrößert, um so eine ganze Religion und ihre Anhänger zu diffamieren.
Warum beschwerst du dich nicht über das Verbot der Polygamie?
Wieso soll ich mich darüber beschweren, ich kenne viele die in diesem Land Polygamie betreiben - sowohl Muslime, als auch Nicht-Muslime... :rollen:
 
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