Core i9-9900K, i7-9700K & i5-9600K im Test: Intels Coffee-Lake-S-Refresh gibt sich die Ehre

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Ich find euer Vorgehen den 9900K auf 95 Watt zu begrenzen etwas komisch.
In den meisten Anwendungen ohne AVX ist das Ding laut CB sogar effizienter als ein Ryzen 2700x (Cinebench.)
Die CPU ist maßlos teuer und die Verlötung unter aller Sau.
aber muss sagen ich bin trotzdem auch positiv überrascht - die Effizienz des i9 kann sich noch immer sehen lassen und schlägt fast durchgehend die RyZens.
Ja - auch mit mehr verbrauch kann eine CPU effizienter sein, wenn sie dabei auch mehr Leistet. Man sollte sich da nicht allein vom hohen Verbrauch unter Prime mit OC blenden lassen.
Seine Tests sind nicht gerade das Gelbe vom Ei, er test in Full HD Ultra, was absoluter Stuss ist und seine Leistungsaufnahmemessung von den AMD CPU'S ist lächerlich niedrig und in allen anderen Tests von anderen Magazinen wurde eine DEUTLICH höhere festgestellt, die anderen stimmen halbwegs mit den Werten von anderen überein, ob das nun Absicht ist oder nicht, aber ein Schlem der Böses dabei denkt
Hängt wohl stark vom Tester ab:
"Pro" AMD:
-)Tomshardware: hat die einzigen Messungen die sich nur auf die CPU und nicht das Gesamtsystem beziehen. Da sind es 20-25% Mehrverbrauch unter Load. Also ziemlich deckungsgleich mit dem ungefähren Leistungsvorsprung quer durch alle Szenarios.
-)Hardware Unboxed kommt auf ungefähr die selben Unterschiede mit Handbrake und Blender fürs Gesamtsystem.
-)TechYesCity kommt auf 122W beim Ryzen gegen 198W beim 9900K unter Last und knapp halbem Idle-Verbrauch.

"Pro" Intel:
-)Computerbase kommt auf weniger Verbrauch mit dem 9900K beim Gesamtsystem außer unter Prime.
-)Hardware Cannucks kommt unter AIDA auf ziemlich den selben Verbrauch bei 2700X(135W) vs 9900K(136W) und deutlichen Vorteil für Intel unter Idle
-)OC3D kommt unter Volllast auf fast 80 Watt weniger beim 9900K gegenüber dem 2700X, aber da dürfte die Grafik falsch sein, da ein undervolteter 9900K mehr verbraucht als der "normale". Dann sind es immer noch 50 Watt Vorsprung falls 9900K und undervoltet vertauscht wurden.

Also die Werte sind quer durch die Bank verteilt und teilweise echt widersprüchlich. Da muss jeder für sich entscheiden, welche Quelle er am zuverlässigsten hält. Bei mir ist es Igor. Einfach weil er so viele Umweltfaktoren wie möglich ausschließt.
 
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Schön wäre beides gewesen. Offen, wie es das Board regelt und limitiert, wie ihr es gemacht habt.
Lese ich das Heft im Dezember, dann wird es fundiert werden. Danke für Eure Mühe.

Das Heft erscheint im November und eine komplette zweite Messreihe ohne Limitierung ist schon beinahe im Kasten. Ich gebe zu, dass wir gegenüber den reinen online-Kollegen manchmal nur mit Qualität und nicht mit Umfang punkten können, weil wir nur Auszüge des gesamten Testumfanges kostenlos verbreiten.


Ok, das wusste ich nicht. Ich schaue seine Videos regelmäßig erst seit Anfang diesen Jahres (?), und in alle Videos über das Köpfen von verlöteten CPU, die ich in dieser Zeit gesehen habe, hat er das Lot/die CPU immer erhitzt. Aber schön zu hören dass das auch "kalt" geht, und damit ja quasi so einfach wie das Köpfen von Paste-CPUs funktioniert.

Achso, eines wollte ich noch kurz (bzgl. deiner Äußerung in einem anderen Thread) loswerden:

Den 9900K bei 95Watt auf 4,5-5 GHz zu bringen offensichtlich auch. :P

You win :-D


Was ich mich jetzt so frage, habs im Artikel nicht gefunden bzw. überlesen, welchen Takt der 9900k explizit angelegt hat, wenn die 95Watt TDP als Begrenzung angelegt wurden...?
Wäre auf jedenfall sehr interessant zu wissen, das gleiche gilt für die dazugehörigen Temperaturen...
Oder muss man zwingend auf die Printausgabe warten?

Und zu den Preisen und Angeboten der CPU kann man auch nur den Kopf schütteln...

Caseking will 699€, Alternate 989€ (also richtig schön melken) und mindfaktory bietet den aktuell gar nicht an... wo jetzt wohl die UVP in Höhe von 500$ geblieben ist...?

Taktangaben stehen bei jedem Benchmark dran, die Preise folgen in Teilen noch den absurd hohen Vorbestellerpreisen. Ich persönlich bin aber sehr auf die Entwicklung in den nächsten Wochen gespannt – mit Ausnahme des anstehenden 9000er-Launches haben wir bis heute auch keinen Grund entdeckt, warum innerhalb von 1,5 Monaten die 8000er Preise so explodiert sind. Da muss es große Unregelmäßigkeiten bei den Auslieferungen gegeben haben und man kann nur raten, ob die neue Generation den gleichen Gesetzmäßigkeiten folgt oder ob sich die Verkaufspreise wieder in Richtung der offiziellen Intel-Angaben orientieren. Im kann man jedenfalls nur AMD kaufen.


Rein aus Interesse, um was zu lernen. :D

Sind die Z370er Boards eigentlich in Sachen Stromversorgung überhaupt ausreichend, um die Achtkerner ohne Limitierung und evtl. sogar mit Overclock laufen zu lassen? Die meisten Z370er haben ja nur 1x 24 Pin und 1x 8 Pin. Die neuen teureren Z390er haben wohl durchgängig noch nen 4 Pin Anschluss oben drauf. Manche haben sogar 2x 8 Pin.

Sorry, falls die Frage schon wo gestellt und beantwortet wurde. Hab ne Weile gesucht, aber nichts dazu gefunden.

Ich habe an 1× 8-pin schon Problemlos einen 240-W-Skylake-X betrieben. Wichtiger ist die Spannungsversorgung auf den Platinen selbst, aber da die hohen Stromaufnahmen der Achtkerner inoffiziell die Änderungen am Sockel 1151 beim Wechsel zur Z370-Generation begründet haben, würde ich mir für den nicht-Übertakteten Betrieb keine sorgen machen. Bei ambitioniertem OC gilt natürlich wie immer: Billig ist nicht günstig, wer ein zu einfaches Board gekauft hat, hat möglicherweise auch Nachteile. In der Vergangenheit lagen die Grenzen aber weitaus tiefer und meinen Quellen zu Folge wussten die Mainboard-Hersteller schon im Sommer 2017, was sie mit den Achtkernern erwartet. Auf den Z390-Platinen ist auch vieles beim alten geblieben.


Ich habe das privat für den 2700X und den 8600k vor einer ganzen Weile gemacht und dabei festgestellt, dass sich das Verhältnis umgekehrt hat: Die TDP-Angaben von AMD sind ziemlich genau und decken weitestgehend auch den Boost mit ab, bei Intel reicht (spätestens ab Coffee Lake) die nominelle TDP nur für die punktuelle Nutzung der regulären Turbo-Modi. Sprich, Intels TDP-Angaben decken dauerhaft nur Volllast bei Standard-Takt ab.

Zwei Dinge sind allerdings zu beachten: Aufgrund dessen, wie der Boost inkl. XFR bei AMD arbeiten, ist es dort nahezu unmöglich, ein tatsächlich fixes TDP-Target einzustellen. Die 105 Watt des 2700X werden also punktuell auch überschritten, aber im Mittel des Allcore-Boosts kommt man ziemlich genau auf die 105 Watt (Sofern das Board nicht hirnrissigerweise mehr als tatsächlich nötig draufgibt ...). Und dazu natürlich die altbekannte Feststellung, dass TDP nicht gleich Leistungsaufnahme ist.

Meinen Beobachtungen auf zahlreichen AM4-Mainboards zu Folge bedeuten 95 W TDP bei AMD nahezu einheitlich 123-128 W Maximalverbrauch.


2933MHz gelten nur für Single Rank, die 2666MHz sind offiziell für Dual Rank. Letzteres wird PCGH dementsprechend auch genommen haben, wobei SR bei Zen+ eigentlich mehr bringen sollte.

Unseren Messungen zu Folge gibt es einen ganz leichten Vorteil für Dual Rank 2.666 MHz in Spielen. Der wäre kein Grund, diese Variante nehmen zu müssen, aber es ist definitiv kein Nachteil alle CPUs mit einheitlichen Bedingungen zu testen. In der Endnote erschummelt sich AMD so ohnehin schon einen kleinen Vorteil: Eigentlich kann man Ryzen bei DDR4-2666 maximal mit 2× 16 GiB bestücken. Benotet wird aber die Leistung mit 2.666 MHz Dual Channel und gleichzeitig der maximale Speicherausbau mit vier Modulen, wo nur DDR4-1866 erlaubt ist, während Intel diese Maximalkonfiguration als Grundlage für die allgemeinen Spezifikationen nimmt.


@RedBrain http://www.pcgameshardware.de/Core-...emperaturen-und-Overclocking-im-Test-1267542/ , schau dir das Video an, die Werte von PCGH stimmen.
Normalerweise geben die Boards der CPU so viel Strom wie sie wollen, nur PCGH scheint eben eine Begrenzung eingeschaltet zu haben.

Die Freigabe ist von Board zu Board, zum Teil sogar von UEFI-Version zu UEFI-Version unterschiedlich. Die Bandbreite meiner Mainboard-Tests reicht von 95 W bis 200 W im Lieferzustand für den i7-8700K. Die einhergehenden Taktraten liegen fast 1 GHz auseinander. Das Ergebnis eines "CPU-Tests" sollte aber nicht von der eingesetzten Platine abhängen, deswegen machen wir einheitliche Angaben und kommunizieren diese klar. Eine plattformübergreifende Vereinheitlichung ist, wie bereits nicht erwähnt das Ziel da ohnehin unerreichbar.
 
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Hängt wohl stark vom Tester ab:
"Pro" AMD:
-)Tomshardware: hat die einzigen Messungen die sich nur auf die CPU und nicht das Gesamtsystem beziehen. Da sind es 20-25% Mehrverbrauch unter Load. Also ziemlich deckungsgleich mit dem ungefähren Leistungsvorsprung quer durch alle Szenarios.

Das tut er, ändert aber nichts daran, dass die anderen Testseiten einfach das exakt gleiche System (bis auf Board und CPU natürlich) verwenden und nur die CPU sich als Teil unterscheidet, welches groß Strom braucht, dementsprechend kann man einfach durch den Unterschied sehen wie sich die CPU von anderen unterscheidet, das restliche System wird bei solchen Tests ja sowieso nicht groß belastet und verbraucht dementsprechend kaum mehr.

Was ich gefunden habe auf den ersten 3 Seiten bei Google
AMD Ryzen 7 2700X im Test - Neuer Achtkerner vs. Intel Core i7 8700K
Ryzen benoetigt mehr Energie - Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel - Golem.de
AMD Ryzen 7 2700X im Test: Achtkern-CPU mit Multicore-Power - PC-WELT
Gelungener Feinschliff: AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test - Hardwareluxx
AMD Ryzen 7 2700X - Test/Review
https://www.tweakpc.de/hardware/tes..._ryzen_7_2700X/benchmarks.php?benchmark=power

Sind sich alle ziemlich einig beim ungefähren Mehrverbrauch des 2700x gegenüber dem 8700k.

+ natürlich noch TomsHardware, die als einzige sehr stark abweichen.
 
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Vielleicht rühren die Schwankungen von den Timings her?
Die MHz dürften es alleine nicht sein. Bessere ES.
Oder wieder Sicherheitsupdates wegen Spectre, Meltdown.

Ich werfe noch eine weitere mögliche Erklärung in den Raum:
Normalerweise beginnt die Silicone Lottery dann, wenn man anfängt zu übertakten und die Grenzen selbst auslotet. Sollte ich nicht komplett falsch liegen, kauft man bei der 9th Gen das Lotterielos direkt vom Händler, weil Intel den 9900K ab Werk dermaßen hart am elektrischen und thermischen Limit (der Core-Architektur) ansetzt, dass sich marginale Qualitätsunterschiede zwischen einzelnen Exemplaren erheblich auswirken, selbst wenn die Rahmenbedingungen an sich identisch sind.

Man hat zwar einen gewissen Garantiegewinn für jedes Los - sprich, alle CPUs erreichen die beworbenen Turbotaktraten - aber wie lange einzelne Exemplare diese halten können, bestimmt dennoch der Zufall.
 
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Das Heft erscheint im November und eine komplette zweite Messreihe ohne Limitierung ist schon beinahe im Kasten. Ich gebe zu, dass wir gegenüber den reinen online-Kollegen manchmal nur mit Qualität und nicht mit Umfang punkten können, weil wir nur Auszüge des gesamten Testumfanges kostenlos verbreiten.
Online ist die PCGH auch nur ein Appetitanreger, die Hefte geben dann die benötigte Tiefe. Und da ich Hardware eh nie am Veröffentlichungstag kaufe, sondern Monate später, ist das alles ok. Ich freu mich auf das Heft.

Mein aktueller Stand ist aber, dass die CPU über des Ziel hinaus schießt. Ein i7-8700K reicht völlig, mit 10nm wird das dann anders werden. Ab dann werden die acht Kerne des I9-9900K oder wie auch immer er in 10nm heißen wird, Spaß machen.
 
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Eure Tabelle ist immernoch falsch. Der 8086K hat 4,0 Ghz Grundtakt.

Gruß
 
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Und knapp 170 punkte unterschied zu PCGH-Test?! Das kann nicht stimmen.
PCGH testet im 95W-Limit, womit der Chip natürlich nicht dauerhaft seine 4.7 GHz hält. Fast alle anderen Tests lassen die CPU weit über das TDP-Limit hinaus boosten. Gleiches gilt für Ryzen, wenn ich mir die Cinebench-Zahlen ansehe - PCGH scheint ohne PBO zu testen, die meisten anderen Reviews testen mit PBO (und dann frisst ein 2700X auch schon mal 140W).

Insofern ist der Test hier konsequent und fair - wenn auch vielleicht etwas realitätsfern, da kaum jemand die CPUs so laufen lassen wird. Aber einen wirklichen Unterschied wird das eh nur unter Volllast machen, in Spielen eher nicht.
 
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Das tut er, ändert aber nichts daran, dass die anderen Testseiten einfach das exakt gleiche System (bis auf Board und CPU natürlich) verwenden und nur die CPU sich als Teil unterscheidet, welches groß Strom braucht, dementsprechend kann man einfach durch den Unterschied sehen wie sich die CPU von anderen unterscheidet, das restliche System wird bei solchen Tests ja sowieso nicht groß belastet und verbraucht dementsprechend kaum mehr.
Was glaubst du wohl, kann einen ziemlichen Unterschied beim Verbrauch ausmachen? :rollen:
Einerseits macht das Board hardwareseitig keinen unerheblichen Unterschied aus. Anzahl der VRMs, Kühlung, verbaute Zusatzchips,... Und softwaremäßig kommt dann noch dazu, wie viel Strom das Board durch die CPU jagt (zu hohe Grundspannung, nicht mehr als X Watt,...)
Könnte beispielsweise sein, das die AM4 Boards durch die Bank einen höheren Grundverbrauch haben (ob nun wegen dem Chipset oder anderen Gründen).
Darum vertraue ich lieber auf Messungen, die diesen Faktor ausschließen.

Edit:
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Minute 6
Unter Volllast genehmigt sich der 2700X 144W auf dem MSI X470 Gaming Plus, auf dem Asus X470 Crosshair VII Hero waren es 184W
 
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Ich hätte es so getestet wie es die meisten user machen werden, PC aufbauen, starten und los, würde nur den RAM Takt anpassen, aber keine Limitierung reinhauen.
In Games macht das kaum was aus ob Limitierung oder nicht soweit ich gesehen habe.
Wer kauft sich eine pretested der8auer 9900k CPU mit Flüssigmetall, sprich rund 8-10°C bessere Temps unter Vollast?
 
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Das wird sehr knapp nächstes Jahr wenn Zen2 kommt.
Intel hat jetzt in Spielen 20-30% Vorsprung im Schnitt.
Ich glaube das wird man nicht ganz aufholen können.
 
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Die 9000er Serie juckt mich tatsächlich so wenig. 2019 wird aufjedenfall der i5 4690K gewechselt und höchstwahrscheinlich auf den neuen Ryzen 2 gewechselt. Diese Preispolitik bei Intel möchte ich einfach nicht mehr unterstützen.
 
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Mir mal eben dieses Video von PCGH angeschaut
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Demnach, würde man den 9900K mit den angegebenen Spezifikationen von 95W TDP betreiben, ist er in Cinebench noch immer langsamer wie der 2700x@stock~3,9ghz Maximal.
Erst wenn man sich außerhalb der 95W TDP Spezifikationen bewegt, ist er dem 2700x überlegen. Liege ich da richtig?

linkes Foto=9900k@95TDP
rechtes Foto=2700x@stock
 

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Online ist die PCGH auch nur ein Appetitanreger, die Hefte geben dann die benötigte Tiefe. Und da ich Hardware eh nie am Veröffentlichungstag kaufe, sondern Monate später, ist das alles ok. Ich freu mich auf das Heft.

Mein aktueller Stand ist aber, dass die CPU über des Ziel hinaus schießt. Ein i7-8700K reicht völlig, mit 10nm wird das dann anders werden. Ab dann werden die acht Kerne des I9-9900K oder wie auch immer er in 10nm heißen wird, Spaß machen.

Bei "reichen" halte ich mich immer zurück. Ich persönlich stecke mit meinem i7-6700K permanent im GPU-Limit, mir würde vermutlich ein Ryzen 3 reichen. Mit einem größeren Monitor könnte ich vielleicht sogar ohne große Schmerzen auf Core 2 Quad zurückwechseln. Wenn man sich aber ohnehin schon entschlossen hat aufzurüsten, weil die aktuelle Hardware einem nicht genug ist, dann sollte die Frage lauten: Was hält wie lange und wie teuer ist das Gesamtpaket? Mit entsprechender Kühlung – und diese lässt sich vergleichsweise leicht nachrüsten – ist ein 9900K tatsächlich 20-30 Prozent schneller als ein 8700K. Das könnte eine 1-2 Jahre längere Nutzung von CPU, Mainboard und möglicherweise auch RAM ausmachen. Ich könnte im Moment innerhalb der Intel-Produktpalette keinen klaren Favoriten nennen. (Herstellerübergreifend führt natürlich kein Weg an AMD vorbei. Mit dem eingesparten Geld bei einem Ryzen 2700 hat man ja schon 50-70 Prozent der früher fälligen erneuten Aufrüstung finanziert. Da stört dann selbst die eingeschränkt aufrüstbare Plattform nur wenig.)
 
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Alles richtig gemacht mit dem 2700x... :daumen:
 
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Das wird sehr knapp nächstes Jahr wenn Zen2 kommt.
Intel hat jetzt in Spielen 20-30% Vorsprung im Schnitt.
Ich glaube das wird man nicht ganz aufholen können.

Wo denn?

Das sind maximal einzelne nicht gut optimierte Spiele. Hier profitiert Intel von 5Ghz und nicht mehr. Werden alle Kerne genutzt ist Ryzen schon wesentlich näher dran, 2-5% sehe ich den Intel hier vorne. Die 250€ Preisdifferenz ist aber sinnvoller in mehr RAM und und einen besseren Kühler zu investieren, denn damit erreichst du mehr.
Daher in der Spitze ist Intel knapp vorne, aber mit schnellem RAM ( scharfe Timings) kommt AMD bis auf wenige Prozent heran ( Intel profitiert kaum vom besseren RAM) und ist immer noch deutlich günstiger. Mit Zen2 und den angekündigten Verbesserungen wird Intel mit den aktuellen Chips keine Chance mehr haben.
Mehr IPC, mehr Takt und mehr Kerne werden vermutet. Eins alleine würde aber schon reichen um den i9. 9900k endgültig zu schlagen. Denn eigentlich erschreckend wie wenig der i9 ausmacht, im direkten Vergleich zum 8700k sind es 5%. Dann lieber einen 8700k und den mit allcore Turbo bei dauerhaft 5ghz, der 8700 liegt dann immer noch bei fast unkuhlbaren 175 Leistungsaufnahme, der 9900k liegt auch ohne Übertaktung schon bei über 150W. Also irgendwie eine Totgeburt. Für Gamer ist der 8700k oder aber der 9600k immer noch interessanter, da besser geeignet zum übertakten und die Kerne nunmal nicht entsprechend mit skalieren, immerhin hat der 9900k 33% mehr Kerne aber nur 5% mehr Leistung.

Und wenn man geil auf Kerne ist, dann doch lieber nen Ryzen oder doch noch warten auf Zen2. Denke 16Kerne im Mainstream werden realistischer.
 
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Man hat zwar einen gewissen Garantiegewinn für jedes Los - sprich, alle CPUs erreichen die beworbenen Turbotaktraten - aber wie lange einzelne Exemplare diese halten können, bestimmt dennoch der Zufall.

Die Wärme ist sicherlich für viele Käufer etwas abschreckend.
Ich sehe das nicht so schlimm,
da es genug Biosfunktionen gibt die sich automatisch auch darum kümmern können. Dann stellt man halt 140 Watt max. ein, die den meisten Kühlern gerecht werden.
. Ist ja bei Grafikkarten ganau so und gute 140 Watt Kühler sind heute eh schon fast als normal anzusehen.
Das Datenblatt des 9900k sehe ich wie immer von Intel in Richtung min. 10% Plus als normal an, mal mehr ,mal weniger und ist eh noch 14nm.
Interressant ist diese CPU für mich nur, weil sie bereits für mich mit 8 Kernen als übertaktet verkauft wird und ich Garantie dazu bekomme, sogar vom Hersteller.:D Der kleine Nachteil, ein Board für unter 200,00€ würde ich jetzt noch nicht empfehlen .
Lässt man diese CPU so arbeiten wie sie voreingestellt ist, kann man auch mit einem günstigeren Board klar kommen . Das mache ich aber nicht, ich rechne immer Langzeitreserven mit ein. Ich brauche auch einen Zweitrechner.:schief:
Der Signatur-Rechner wird noch einige Jahre laufen.
 
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Moment... der 9900K ist im Cinebench ganze 6% schneller als ein 2700X bei deutlich höherem Takt? Und der 9700K bleibt sogar hinter einem 2600X zurück? Das ist ja peinlich, der neue i7 liegt im Cinebench hinter dem alten :ugly:

In Games liegt er sogar etwas weiter vorne als ich dachte, wohl ungefähr 10%. Wobei die Spiele-Auswahl da natürlich schon arg hilft ;)

In der Zeit von Bulldozer hätte man das von AMD nie im Leben geglaubt, dass die mal so nah an Intel irgendwann aufschließen würden und diese in vielen Benchmarks gar ÜBERHOLEN würden und das für weniger Geld...
Das ist ein Plot-Twist, der besser ist als der "Plot-Twist" in jedem Hollywood, oder Marvel Film.
 
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[FONT=&quot]Ein sehr Interessanter Test und wie zu erwarten war auch sehr schnelle CPU´s, aber auch in dem Threat muss ich mich nochmal selbst aus einem anderen Threat Zitieren, und das bleibt auch nach dem lesen dieses Tests so stehen bei mir.[/FONT]

[FONT=&quot]Klingt ja sehr interessant, aber dank Ryzen juckt mich das Zeug von Intel eh kaum noch, speziell auf Preisleistungsstechnische Sicht gesehen.[/FONT]
[FONT=&quot]Ich möchte soviel Leistung wie möglich, aber auch so günstig wie möglich, und das bekomme ich leider nun mal derzeit nur bei AMD, außerdem kaufe ich heutzutage bestimmt keine CPU mehr ohne HT.[/FONT]
[FONT=&quot]Und über 100€ - 200€ mehr ausgeben um irgendwo 5 FPS mehr zu haben, am Ar...![/FONT]
[FONT=&quot]Ich wart auf Die 3000er Ryzen Serie, dann wird aufgerüstet.[/FONT]
 
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Mir mal eben dieses Video von PCGH angeschaut
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Demnach, würde man den 9900K mit den angegebenen Spezifikationen von 95W TDP betreiben, ist er in Cinebench noch immer langsamer wie der 2700x@stock~3,9ghz Maximal.
Erst wenn man sich außerhalb der 95W TDP Spezifikationen bewegt, ist er dem 2700x überlegen. Liege ich da richtig?

linkes Foto=9900k@95TDP
rechtes Foto=2700x@stock

Da ist er aber nicht TDP begrenzt, mit TDP Begrenzung würde der 2700x noch ein gutes Stück weniger Punkte schaffen.
Die TDP Begrenzung wird egal ob Intel oder AMD sowieso bei den guten Bords von Haus aus ausgeschaltet, daher machen solche Vergleiche reichlich wenig Sinn und bei gleichem Verbrauch ist der Intel immer noch stärker.
 
AW: Core i9-9900K, i7-9700K & i5-9600K im Test: Intels Coffee-Lake-S-Refresh gibt sich die Ehre

gibt es irgendwo einen Test der Temperaturen beim normalen Spielen gemessen hat? oder hat einer ne Info ob die CPU selbst dort so warm wird?
 
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