Core i7 970: Weiterer Sechskernprozessor von Intel in Planung?

An und für sich interessant, aber die Namensgebung ist, wie hier schon mehrmals angesprochen, suboptimal. Der Nomenklatur nach würde der i7-970 schließlich unter dem i7-975XE liegen. Die im Internet bereits verbreitete i9-Kategorie wäre sinnvoller gewesen - oder will man sich die noch für die 8-Kerner aufheben? :ugly:

Es wäre naheliegend, dass man erst mit der Sandy-Bridge Architektur neue Bezeichungen einführt - insbesondere seitdem Nehalem und Westmere nicht mehr aufeinanderfolgen, sondern zusammen eine Produktpalette bilden.
Und ums Internet hat man sich schon bei i3/i5 nicht gekümmert.

Trotzdem: Ne neue Seriennummer wäre imho Pflicht, z.B. i7-A60. (aber das würde ja schon wieder die Illusion beinhalten, dass die zweite Stelle mal wieder die Taktfrequenz angeben könnte :( )
 
Jawoll! Wenn mein i7 nicht mehr reicht, greife ich zum nächstbesten 1336er. Das wird dann ein Hexa-/Octa-/10-/12-/16-Kerner sein...

Da ist meine Zukunft mit dem P6T Deluxe V2 ja gesichert. Einen Bios Flash krieg ich ja auch noch hin...

MfG
Z
Woher willst du wissen, dass die dann aktuellen Prozessoren noch LGA1366 nutzen?
 
die spürbare performancesteigerung im vergleich mit einem quad wird gegen 0 tendieren. das einzige was einen quantensprung in sachen geschwindigkeit bringen kann sind ssds. leider sind die dinger unverschämt teuer, so dass warten angesagt ist bis die teile billiger werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre naheliegend, dass man erst mit der Sandy-Bridge Architektur neue Bezeichungen einführt - insbesondere seitdem Nehalem und Westmere nicht mehr aufeinanderfolgen, sondern zusammen eine Produktpalette bilden.
Warum auch immer Intel das so gemacht hat.
Und ums Internet hat man sich schon bei i3/i5 nicht gekümmert.
Schon klar, dass Intel die Namensfindung nicht der Gerüchteküche überlässt. ;) Allerdings hatte es eine Zeit lang den Anschein, als wären die Gerüchte fundiert.
Trotzdem: Ne neue Seriennummer wäre imho Pflicht, z.B. i7-A60. (aber das würde ja schon wieder die Illusion beinhalten, dass die zweite Stelle mal wieder die Taktfrequenz angeben könnte :( )
Hierbei war einer der "Fehler", dass man die i7-Reihe gleich mit i7-9xx anfing, somit ist nach oben hin keine Luft mehr, eine Nummerierung nach Hexadezimalsystem wäre wohl zu viel des Guten und i7-10xx sieht ohnehin nicht gut aus.
 
Sind denn 6 Kerne imo schon sinnvoll? Oder will hier wieder jeder den "Größten" haben?

Kommt darauf an was diese Person macht mit seinem PC. Für bissl Office,Net & Gamen mag er überdimensioniert sein
es gibt aber auch Progs die skalieren schon lange mit steigende Kernzahl.

Du glaubst auch an den Osterhasen :lol:. Das Geld wäre für eine SSD besser angelegt.:schief:

Ach ja ?

Schon komisch das sich meine ach so alten SATA Platten völlig langweilen beim Video-Encoding oder 3D-Rendering.
Also ernstmal nachdenken oder fragen was die Person machen will mit so einer CPU bevor man so ein Käse schreibt.
 
Na dann lohnt sich das Warten bis März/April.

Solche Prozis sind nur zum Extreme-Bench gut. Im normalen PC habe die nix zu suchen. :D

Freu mich drauf.
 
Warum auch immer Intel das so gemacht hat.

Meine Vermutung: Phenom (I)
Die Erwartungen an K10 waren ja (nach dem Erfolg des K8 nicht gerade zu unrecht) sehr hoch. Dann kam das Debakel um den Phenom I und Intel konnte sich quasi n halbes Jahr auf die faule Haut legen. Der Phenom II machte anschließend auch keine Anstalten, wesentlich mehr zu werden als das, was man für Phenom I erwartet hatte. Zum gleichen Zeitpunkt ging es mit Intels 32nm Fertigung (zumindest für mich) überraschend schnell vorran und die Wirtschaftskrise sorgte dafür, dass sich CPUs sowieso schlecht verkauften.
Intel war in einer Situation, in der man keine neue Technologie brauchte, der Markt keine neue Technologie forderte und hatte die Möglichkeit, die übernächste Technologie früher als erwartet fertigzustellen -> man hat die kurzfristigen Projekte (Havendale) gestrichen (und einen 32nm-Lynnfield-Nachfolger vermutlich auch) und die frei werdenden Ressourcen daran gesetzt, die weiter in der Zukunft liegenden Projekte früher Fertigzustellen.

Schon klar, dass Intel die Namensfindung nicht der Gerüchteküche überlässt. ;) Allerdings hatte es eine Zeit lang den Anschein, als wären die Gerüchte fundiert.

Mitlerweile gibt es so viele "fundierte" Gerüchte, dass man die nicht fundierten kaum noch zu hören bekommt ;)
Imho wäre es aber gar nicht so blöd von Intel, wenn sie sich an diesen orientieren. Denn neue und gerade High-End-Produkte werden zu einem gar nicht mal kleinen Teil von informierten Käufern erworben, die die Bezeichnungen aus den Gerüchten kennen. Außerdem filtert die Gerüchteküche netterweise "unlogische" und damit unintuitive Namen heraus, so dass die dort gängigen Bezeichnungen vermutlich auch für den noch-nicht-Informierten eingängiger sind.
Dem DAU ist es ja ohnehin egal, wie die Dinger heißen - der kann nach Sternen gehen :ugly:

Hierbei war einer der "Fehler", dass man die i7-Reihe gleich mit i7-9xx anfing, somit ist nach oben hin keine Luft mehr, eine Nummerierung nach Hexadezimalsystem wäre wohl zu viel des Guten und i7-10xx sieht ohnehin nicht gut aus.

Hmm - Es mag hoch erscheinen, aber zum einen hat man mitlerweile 5 bis 9 in Verwendung und darunter kann man mindestens noch eine wenn nicht zwei Pentium-Familien und zwei Celerons platzieren. Zum Zeitpunkt des Bloomfield-Launches hatte Intel unterhalb davon Q9, Q8, E8, E7, E6, E5, Celeron S und E3 auf dem Markt oder in der Pipeline (zuzüglich veralteter Serien), Bloomfield war also tatsächlich das 9. von unten.
Zum anderen war Nehalem zu dem Zeitpunkt noch eine geschlossene Familie und Gulftown hätte im Rahmen von Westmere z.B. als i8 erscheinen können. (später gefolgt von Clarkdale als i4 und einem Lynnfield-Nachfolger als i6)

Aber naja, wie erwähnt: Das letzte mal hatten Intels-Produktnummern zu Netburst-Zeiten eine Logik.
 
Meine Vermutung: Phenom (I)
Die Erwartungen an K10 waren ja (nach dem Erfolg des K8 nicht gerade zu unrecht) sehr hoch. Dann kam das Debakel um den Phenom I und Intel konnte sich quasi n halbes Jahr auf die faule Haut legen. Der Phenom II machte anschließend auch keine Anstalten, wesentlich mehr zu werden als das, was man für Phenom I erwartet hatte. Zum gleichen Zeitpunkt ging es mit Intels 32nm Fertigung (zumindest für mich) überraschend schnell vorran und die Wirtschaftskrise sorgte dafür, dass sich CPUs sowieso schlecht verkauften.
Intel war in einer Situation, in der man keine neue Technologie brauchte, der Markt keine neue Technologie forderte und hatte die Möglichkeit, die übernächste Technologie früher als erwartet fertigzustellen -> man hat die kurzfristigen Projekte (Havendale) gestrichen (und einen 32nm-Lynnfield-Nachfolger vermutlich auch) und die frei werdenden Ressourcen daran gesetzt, die weiter in der Zukunft liegenden Projekte früher Fertigzustellen.
Klingt einleuchtend.
Mitlerweile gibt es so viele "fundierte" Gerüchte, dass man die nicht fundierten kaum noch zu hören bekommt ;)
Imho wäre es aber gar nicht so blöd von Intel, wenn sie sich an diesen orientieren. Denn neue und gerade High-End-Produkte werden zu einem gar nicht mal kleinen Teil von informierten Käufern erworben, die die Bezeichnungen aus den Gerüchten kennen. Außerdem filtert die Gerüchteküche netterweise "unlogische" und damit unintuitive Namen heraus, so dass die dort gängigen Bezeichnungen vermutlich auch für den noch-nicht-Informierten eingängiger sind.
Es würde die Namensgebung zumindest logischer machen (das gilt übrigens nicht nur für Intel ;) ); aber vermutlich würden die Entwickler dann irgendwann sagen: "Keine Ahnung, wie das neue Teil heißen soll; schauen wir uns mal in ein paar Internetforen um." :ugly:
Dem DAU ist es ja ohnehin egal, wie die Dinger heißen - der kann nach Sternen gehen :ugly:
:ugly: :D
Hmm - Es mag hoch erscheinen, aber zum einen hat man mitlerweile 5 bis 9 in Verwendung und darunter kann man mindestens noch eine wenn nicht zwei Pentium-Familien und zwei Celerons platzieren. Zum Zeitpunkt des Bloomfield-Launches hatte Intel unterhalb davon Q9, Q8, E8, E7, E6, E5, Celeron S und E3 auf dem Markt oder in der Pipeline (zuzüglich veralteter Serien), Bloomfield war also tatsächlich das 9. von unten.
Zum anderen war Nehalem zu dem Zeitpunkt noch eine geschlossene Familie und Gulftown hätte im Rahmen von Westmere z.B. als i8 erscheinen können. (später gefolgt von Clarkdale als i4 und einem Lynnfield-Nachfolger als i6)

Aber naja, wie erwähnt: Das letzte mal hatten Intels-Produktnummern zu Netburst-Zeiten eine Logik.
Man hätte ja einfach mit zB i7-5xx beginnen können, dann wäre nach unten für den jetzigen i7-8xx noch Platz, und von den anderen Prozessoren der Core-i-Reihe hätte man sich durch das i7 abgegrenzt (d.h. keiner würde zB einen i7-6xx mit einem i5-6xx verwechseln), einen Core 2 sollte ohnehin niemand mit einem Core i verwechseln. Durch die "neue" Nomenklatur scheint der i7-970 eben unter dem i7-975XE zu stehen, und beim i7-980XE geht man davon ab, dass die Extreme Editions der i7-9xx-Reihe als letzte Ziffer eine 5 haben, auch wenn das nur eine Kleinigkeit ist, aber es unterstreicht eben die Inkonsistenz in der Benennung.
 
Intels aktuelles Konzept beinhaltet, dass das "i7"/"i5"/... zum Namen gehört, nicht zur Produktkennung. Es ist also ein "Core i7" mit der Nummer 975. Nicht ein Core mit der Nummer i7 975.
An und für sich also genau das (und imho sinnvolle), was sie auf dem Sockel775 durchgehalten haben, bis die E6xxx Pentiums daherkamen :klatsch:

Mit der Auflistung der Cores wollte ich übrigens keine Verwechslungsgefahr andeuten - sondern daraufhinweisen, dass man unter der Typennumer für die Bloomfields Luft lassen musste. Denn nach und nach erschienen für die kleineren Modelle Nachfolger, die auch alle "Core ix ?xx" heißen sollten. Naja, mal gucken was draus wird. Wie gesagt: Das P4/D-Rating war das letzte, bei dem zumindest ich aus der Kennung ablesen konnte, welchen Takt, Cache und Features die CPU hatte.
 
Diese garantiert nicht.
Ob es in Westmere-Generation So1156-Hexacores gibt (und wann), bleibt abzuwarten. (ich tippe aber mal auf "nein". Es hat auch zwei Generation gedauert, bis Quadcores von High-End in die Mittelklasse durchgereicht wurden)
 
Hoffentlich nicht, sonst hätten ja einige "umsonst" in LGA1366 investiert. ;)
Wieso? Auf LGA1156 kommen die Mainstream- und Low-End-CPUs, während High-End/Enthusiast LGA1366 vorbehalten ist. Würde für LGA1156 ein i5-880-Hexacore kommen, wäre dieser sicher keine direkte Konkurrenz für den i7-980XE.
 
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