so das sollte erst mal reichen (arbeite nebenbei schon an meinem längeren artikel, der meine meinung zu den grünen voll enthält
Klingt langsam danach, als solltest du einen eigenen Thread aufmachen.
(und vorsichtig in deiner Ausdrucksweise sein)
@AMDFan: Ich wiederhole den Hinweis mit den Doppelposts zum letzten Mal. Mich nervt das Hinterhereditieren langsam.
Macht dann auch keinen großen Unterschied. Steuern sind immer Belastungen.
Verkaufspreise belasten mich auch

Die Frage ist, welche Belastungen angemessen sind bzw. welche die gewünschte Lenkungswirkung zeigen.
Energiesteuern z.B. lenken auf einen niedrigen Energieverbrauch, Emissions-/Abfallsteuern (z.B. auf Brennelemente) lenken auf eine Energieerzeugung mit niedrigen Folgeschäden, Lebensstandardabhängige Steuern (seien es progressive oder z.B. sogenannte "Luxussteuern") lenken auf eine gleichmäßigere Verteilung von Wohlstand in der Gesellschaft, Arbeitnehmerabgaben (z.B. Krankenkassenzuschüsse) lenken in die Arbeitslosigkeit.
Ach. Und du (bzw. der Staat) willst plötzlich wissen, was für mich der nötige Lebensstandard ist?
Und? Wo liegt das Problem? Das praktische an Naturwissenschaften ist, dass sie oft haltbare Aussagen liefern, die nicht 50 Jahre später von der Realität eingeholt werden. In deinem Beispiel des Verhungerns heißt das: Ja, man kann sehr genau sagen, wieviel du zu futtern brauchst.
Und auch die Mittelschicht hat Existenzängste (wahrscheinlich sogar mehr als die Unterschicht, da diese wenigstens besser durch das Sozialsystem abgesichert ist).
Da wir in einem Rechtsstaat leben, hat jeder den gleichen Zugang zu den Sozialsystemen.
Das der deutsche Mittelstand zu unbegründeten Ängsten und Luxusproblemen tendiert, ist ein anderes Thema. Bekanntermaßen umfangreich genug, damit eine ganze Industrie davon leben kann.
Wir haben ein progressives Steuersystem, richtig. Aber eben keine indirekte oder stufige. Sondern eine lineare.
Linear finde ich das umständliche System ehrlich gesagt nicht. Das enthält auch angedeutete Stufen. Linear (und damit übersichtlich, fair unter unten genannten Punkten und eine Katastrophe für den Beruf des Steuerberaters) wäre ein System, dass einen Steuersatz direkt aus dem Einkommen ableitet. Ohne Klassen, erst recht ohne feste Stufen. Z.B. "Steuersatz[%] = (Jahreseinkommen - 6000€ Sockelbetrag)/1000". Dazu einen deckelnden Spitzensteuersatz von 50%. (unter Beibehaltung des restlichen Steuersystems. Wie weiter oben erwähnt, befürworte ich primär verbrauchsorientierte Steuersysteme, damit Steuern auch steuern und man nicht noch zusätzlich marktfremde Verbote und Grenzwerte braucht. Erspart einem zudem diverse Rückerstattungsregelungen, weil eine Luxussteuer z.B. auf Spenden gar nicht erst bezahlt werden würde)
Wenn du mal richtig nachdenkst, merkst du vielleicht, dass dadurch nicht einfach nur der Steuerbetrag progressiv ansteigt, sondern auch der Satz. Was ist daran bitteschön fair?
- Kompensation für ebenfalls nichtlinearen Anstieg des Lebensstandards:
Jeder Mensch braucht eine gewisse Grundversorgung, um seine Körperfunktionen sowie seine Partizipation an der Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Erst wenn ein Verdienst darüber liegt, wirkt sich da zusätzliche Geld merklich auf den Lebensstandard aus. Eine weitere leichte Gehaltssteuerung verdoppelt das für z.B. Freizeitvergnügen zur Verfügung stehende Geld leicht
- Kompensation für ebenfalls nichtlinearen Anstieg des Gehaltes:
Aufgrund abweichender Pausen-, Urlaubsregelungen, Überstundenanteil,... müssen Geringbeschäftige schnell mehr Arbeit pro € leisten, als Besserverdienende mit gleicher Aufgabe
- Kompensation für vollständig arbeitsunabhängigen Gehaltsanstieg:
Hohe Gehälter werden in erster Linie mit der Seltenheit des Arbeitnehmers begründet, nicht mit seinem Arbeitsaufwand. Wer eine spezielle Qualifikation hat, erhält deutlich mehr Gehalt für den gleichen Aufwand (z.T. noch gekoppelt mit besseren Arbeitsbedingungen, auch wenn es da schnell schwierig wird, körperliche gegen seelische Belastungen aufzurechnen). Spezielle Qualifikationen ihrerseits sind aber oft nicht höhere oder nur geringfügig höhere eigene Leistungen zurückzuführen. Häufiger liegt die Ursache in z.B. einem vermögenden Elternhaus, dass eine längere Ausbildungszeit finanziell absichern konnte. (Das höhere Einkommen ist somit eher eine Leistung der Eltern -könnte z.B. über eine steuerfinanzierte Rente an diese rückgeführt werden

- , wobei deren Vermögen ihrerseits ja oft ebenfalls aus vergleichbaren Gründen resultiert)
- Kompensation für nichtlineare Erweiterung der Möglichkeiten:
Geld ist alles im Kapitalismus. Wer mehr hat, hat mehr Möglichkeiten. Vermögende Leute können sich z.B. zusätzliche Einkommensquellen schaffen, in dem sie ihr überschüssiges Geld anlegen -> aus einer linearen Lohnerhöhung resultiert eine exponentielle Einkommenssteigerung.
Man mag nicht allen diesen Argumenten zustimmen, aber man sollte sie zur Kenntniss nehmen. Selbst nach dem Maßstab der Leistungsgerechtigkeit kann man ein progressives Abgabensystem sehr gut begründen.
Darüberhinaus gibt es natürlich auch noch so humanistische Konzepte wie soziale Gerechtigkeit, die jedem Menschen ein paar (oder auch ein paar mehr) Grundanrechte zusprechen, einfach nur, weil er Mensch ist. Aber das wird für Wirtschaftsliberale bekanntermaßen frühestens interessant, wenn "umsonst ist nur der Tod" sich in Form von Mistgabeln und Fakeln vor der Einfahrt bemerkbar macht.
Sie suchen schon seit einer ganzen Weile nach einem möglichen Endlager. Mitlerweile gibt es dahingehend sogar mehrere Gutachten zu den Tonschichten in Niedersachsen.
Staatliche Gutachten im Rahmen einer Suche nach einem Endlager?
Ich hätte insbesondere für die Suche gerne einen Beleg.
Und woher sollte die Regierung bitteschön die "künftigen" Interessen der Bevölkerung nehmen?
Mitdenken? Um das naheliegenste zu tun, brauche ich keine Politiker. Dafür reichen Verwaltungsbeamte. Dass das Volk in Zukunft nicht Milliarden dafür ausgeben möchte, den Müll vorrangegangener Generationen zu bewachen, ist so schwer nicht vorherzusehen. Das zukünftige Generationen wirksame Antibiotika gegen Krankheiten gegenüber einer Geschichte voll billigem Fleisch bevorzugen würden, halte ich für ziemlich sicher. Der Trend zur Bevorzugung von Natur über Betonlandschaften im eigenen Umfeld ist auch schon eine ganze Zeit lang stabil. Noch nicht ganz so sicher bin ich mir, wie es mit gut finanzierten Terroristen und islamistischen Nuklearnationen steht. Die letzten 2-3 WählerGenerationen haben es irgendwie doch immer wieder befürwortet, massenhaft Geld in den nahen und mittleren Osten zu pumpen und dann jede Menge Gründe für Hass auf den Westen hinterher zu schieben

.
Ich sprach auch nie von Festsetzen, sondern von Beeinflussen. Nur haben die Grünen in der Vergangenheit eben verlautbaren lassen, dass sie erst aufgeben, wenn der Preis für einen Liter Super bei 10 DM angekommen ist.
Ich wiederhole:
Beleg.
Mir reichen deine imho Lügen langsam.
oder das immer mehr limitierende Vorkommen wichtiger Rohstoffe.
z.B. Erdöl?
CDU/CSU?
Nicht das es eine Rolle spielen würde. Ich glaube ich habe mitlerweile schon mehrmals gesagt, dass keine Partei in Deutschland gut ist. Manche sind nur noch schlechter als andere.
Unabhängige Gremien im Auftrag der Bundesregierung und der AKW Betreiber.
Kriterien sollten klar sein. Möglichst dicke und dichte Tonschicht.
Sollten sie das? In der Vergangenheit war es sonnenklar, dass die Einkommensstruktur der Anwohner eine Rolle spielt oder die Nähe zu Landesgrenzen.
Und, falls sie so klar sein sollten: Wieso sollte es ganz klar eine dicke Tonschicht sein? Ton ist, als loses Gefüge z.B. alles andere als gasdicht und enthält nicht selten Wasser. Ich bin kein Experte, aber irgendwie klingt das nach suboptimalen Bedingungen für die Einlagerung von Stahl, potentiell >100°C warmen oder radiaktive Gase produzierenden Objekten. Erst recht nicht für eine Kombination aus allen 3.
Frankreich, Schweden und Finnland setzen jedenfalls auf möglichst hartes, kristallines Gestein - bis auf den Wassergehalt genau das Gegenteil. Deutschland befürworte Jahre lang Salz - also weder lose noch feucht.
Konsistente, unumstößliche, nicht zu diskutierende, auch in 10000 Jahren noch aktuelle Kriterien sehen anders aus.
Von wenigen Steuern auf Flugzeug Kerosin kann man auch überhaupt nicht sprechen. In der Vergangenheit hat sich dahingehend einiges getan, zum Verderb eines ganzen Wirtschaftszweiges.
So, was denn genau?
Eine Kerosinsteuer gibt es afaik immer noch nicht. Ökosteuer sowieso nicht. Auf internationale Flugtickets wird afaik keine Mehrwertssteuer erhoben (auf Bahntickets dagegen sehr wohl), viele Flughäfen werden hochgradig subventioniert (Es lebe das Konkurrenzprinzip - auch in der Regionallpolitik...), von EADS reden wir besser gar nicht erst.
Man ist fast schon überrascht, dass sich die staatliche Flugsicherung wenigstens über Gebühren gegenfinanziert.
Was für Schäden denn bitteschön? Beziehst du dich auf Straßenschäden (die bereits anders getilgt werden) oder irgendwelche fantastischen Umweltschäden, die nichtmal auf Autoabgase zurückzuführen sind, sondern alleinig auf die Schändung unserer Natur durch unsere Papier- und Abfallwirtschaft (wahrscheinlich sogar das selbe Papier, auf welches die Bundesregierung ihre lächerlichen, kleinkarierten Reformvorschläge schreibt)? Solange das nicht geklärt ist, brauchen wir darüber garnicht weiterdiskutieren.
Wie wäre es für den Anfang mit der Ölverschmutzung von Meeren und Küsten durch die Petroindustrie (und zwar nicht nur durch Unglücke, sondern auch im Normalbetrieb)? Oder die Umweltkonsequenzen des Straßenbaus als solche, d.h. Bodenversiegelung, Zerstörung von Biotopen, Teilung von Habitaten? (falls du das alles mit der KFZ-Steuer abgleichen möchtest, musst du die aber mal um den Faktor 3-4 erhöhen)
Ich könnte auch noch mit der Kleinigkeit "indirekte Vernichtung der Malediven, Mikronesien, Tuvalu,..." kommen, aber damit warte ich, bis du deine Behauptungen (Lügen?) zum Thema Klimaverschwörung dar- und belegt hast.
Statt Millionen und Milliarden an unterentwickelte Völker zu verschwenden, die nicht einmal im Stande sind, sich selbst zu versorgen,
Die 5 Milliarden des "Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" fließen in so unterentwickelte Länder wie China und kommen im Rahmen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit primär der deutschen Exportindustrie zu gute.
In den USA haben über die letzten 2 Jahre einige prominente Grüne (inklusive ein Kennedy) gefordert, man solle Menschen, die die Globale Erwärmung abstreiten, ähnlich einem Holocaust Leugner behandeln oder gar wegen Landesverrat vor Gericht stellen.
Tjo - das kommt davon, wenn rechtes Gedankengut wie z.B. Präventivstrafen um sich greift. Auf einmal wird für Leute, die Fakten leugnen, die das Leben von hunderten Millionen von Menschen bedrohen, präventiv die gleiche Behandlung gefordert, wie für Leute, die Fakten leugnen, die das Leben Millionen Menschen bereits gekostet haben.
Ich hoffe so ein abartiger, propagandistischer Nonsens wird nicht auch noch von deutschen Grünen aufgegriffen. Diese irrationale Hexenjagd nimmt sowieso schon überhand.
Unwahrscheinlich. Das Niveau deutscher Wahlwerbespots ist zwar dank anderer Parteien
noch niedriger, aber sowas wie schwarzer britischer Humor und Selbstironie fehlt den Parteien einfach.