AW: CO2-Debatte: Ist googeln Umweltschädlich?
z.B. Abriss des Golfstroms - dann wird es eh wieder kälter bei uns

).
Das ist übrigens zu 90% Panikmache der Medien.
Der Golfstrom (aka: die Strömung vor der Ostküste der USA) unterliegt zwar durchaus Schwankungen und kann sich auch mal ein bißchen abschwächen, aber sie kann nicht einfach so abreißen:
Der Großteil der Antriebskraft (~90%) resultiert aus Westwinddrift und Passatwinden, geformt von den Kontinenten. Und die drei verändert man nicht so schnell

Würde die thermohaline Komponente ganz wegfallen, würde es zwar kälter werden - aber von einem Eispanzer in ganz Europa ist man dann doch noch ein bißchen weg.
Das Verhältnis von Sauerstoffproduktion zu Verbrennung kippte aber schon vor einiger Zeit, heißt es wird mehr Sauerstoff verbrannt als wieder reproduziert.
Da brauchst du dir keine Gedanken drüber zu machen, wir haben es mit viel Mühe geschafft, den CO2 gehalt von vielleicht ~0,030 (je nach dem, was man alles zum menschlichen Einfluss zählt) auf 0,038 zu steigern. Sauerstoff sind 16% vorhanden, 12% reichen gut zum Leben (entspricht ~Ausatemluft in Ruhe), wir können also noch 1000mal soviel fossile Rohstoffe oder nicht nachwachsende Biomasse anzünden, ehe die Luft knapp wird.
Bis dahin dürfte die Athmosphäre aber so heiß sein, dass wir uns eher über Verluste an den Weltraum Gedanken machen müssen
Die massive Wiederaufforstung würde somit 2 Probleme mit einer Klappe schlagen. Das Verhältnis von O² Produktion zu Verbrauch wäre wieder positiv und das von uns in wahnwitzig schneller Zeit freigesetzte CO² wäre wieder gebunden.
Das müsste aber wirklich sehr, sehr massive Wiederaufforstung sein...
Das wird die Agrar- und "Wir wollen nicht verhungern"-Lobby nicht mögen, wenn ganze Kontinente in Urwälder verwandelt werden sollen.
Also mir reichen die Bilder der erde und der horizont am meer, um zu glauben, dass die erde zumindestns rund ist und da noch keiner rutnergefallen ist, dürfte sie damit eine kugel oder ein ei sein. (Schlechter vergleich, aber mir ist klar, was du damit sagen willst)
Nicht so ganz - mir geht es darum, dass dir Leute Abbildungen unter die Nase halten, die mit großem Aufwand von den kompetentesten Leuten ihres Faches erstellt wurden.
Wenns Leute sind, die behaupten, ins Weltall zu fliegen und Fotos zu machen, glaubst du ihnen aufs Wort.
Wenn es Leute sind, die behaupten, Temperaturentwicklungen und athmosphärische Zusammensetzung zu extrapolieren, glaubst du das Gegenteil - wieso?
Die Sache am Co² kram ist einfach nur, dass sie lächerlich betrieben wird. Der absolut größte Teil des CO² wird von der Industrie (Dabei ist jetzt nicht Stormerzeugung inbegriffen) und Fahrzeugen produziert. Also selbst wenn alle normalen leute privat ihren CO² ausstoß zehnteln oder komplett einstellen würden, würde das im verhältnis garnichts ausmachen.
In Deutschland ist der Auststoß eher gedrittelt zwischen Industrie, Privat und Verkehr (Energieerzeugung jeweils mit eingerechnet) - da können auch Privathaushalte einiges einsparen.
Vor allen Dingen haben die aber das größte Potential:
Dinge transportieren kostet Energie, Dinge zu produzieren auch - das ist einfach Physik. Dinge einfach "da sein lassen" eigentlich nicht und wie unzählige 0 und + Energiehäuser beweisen, gilt das nicht nur in der Theorie.
Nutzt man zusätzlich die enorme Dachfläche in Privatbesitz für Solarstrom, könnten Haushalte sogar eine positive Energiebilanz haben.
Zugegenermaßen auch imho wichtiger und realistischer: Leute, die privat davon überzeugt sind, dass sich unser Ressourcenverbrauch ändert, üben auch als Kunden entsprechenden Druck aus. Und das bewirkt (mit Abstand) am meisten.
Es gibt ganz andere bereiche, die sich ändern müssen. Dazu auch länder.
In Sachen Ländern sind wir definitiv weit, weit oberhalb des Durchschnitts.
Es gibt zwar noch ein paar über uns, auf die wir zeigen können, aber das bringt niemanden weiter und im Vergleich zu Mehrheit der Welt wirkt es auch einfach lächerlich.
Das problem z.B. bei Sparlampen ist, dass die in produktion und abbau (die müssen aufwendig ryceclet werden) mehr CO² erzeugen, als sie im Haushalt einsparen und so ist es bei vielen der Pseudospartipps.
Hängt natürlich von der Brenndauer ab (im Gartenschuppen macht ne Energiesparlampe sicherlich keinen Sinn), aber im Schnitt: Stimmt definitiv nicht.
(Ansonsten sparrt man sich halt das recyclen - beim derzeitigen Strommix in Deutschland sparrt eine Stromsparlampe im Laufe ihres Lebens soviel verbrannte Kohle und damit Quecksilberemissionen ein, dass selbst diese Bilanz noch positiv ist, wenn man das Ding gegen die Wand schmeisst. Muss man aber nicht, Quecksilber ist noch schlimmer als CO2 und wenn man das was verbessern kann, lohnt das auch n bissl Energie beim recyclen)