News Chipindustrie in der Krise: Samsung möchte Produktion aufrechterhalten - zum Leid der Konkurrenz

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Die Halbleiterindustrie befindet sich derzeit in einem Zustand des Abschwungs, gepaart mit einem Angebotsüberfluss. Samsung lässt sich davon aber nicht beirren und will seine Produktions- und Investitionspläne nicht kürzen. Der deutlich kleineren Konkurrenz um SK Hynix, Micron und Kioxia kommt dies jedoch ungelegen.

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Naja, wenn alle das Gleiche machen wird gemeckert, weil es nach Preisabsprachen riechen könnte. Nun schert da ein Unternehmen aus und es wird auch wieder gemeckert.

Kurzfristig jedenfalls für uns gut. Langfristig (und das ist ja Samsungs Strategie dahinter) wird man sehen müssen.
 
Naja, wenn alle das Gleiche machen wird gemeckert, weil es nach Preisabsprachen riechen könnte. Nun schert da ein Unternehmen aus und es wird auch wieder gemeckert.

Kurzfristig jedenfalls für uns gut. Langfristig (und das ist ja Samsungs Strategie dahinter) wird man sehen müssen.
Musste irgendwie daran denken, dass die anderen Unternehmen künstlich das Angebot verknappen wollen, um die Preise oben zu halten oder gar zu erhöhen.

Unter Produktionskosten zu verkaufen, weil man es sich leisten und damit vielleicht die Konkurrenz langfristig ausschalten kann, ist natürlich nicht nett und sollte entsprechende Repressalien nach sich ziehen. Aber das kennen wir ja eigentlich bereits von den Konsolen, wo die Konsolen-Fanboys immer gern mit den niedrigen Konsolenhardwarepreisen im Vergleich zum PC um die Ecke kommen, obwohl Konsolen oft mit Verlust verkauft wurden, welche über die Spielepreise mehr als reingeholt wurden (was gern von den Konsolen-Fanboys unter den Teppich gekehrt wurde).
Man kann sich natürlich fragen, ob es staatliche Verbote geben sollte, damit größere Unternehmen kleinere nicht mit solchen Methoden vom Markt verdrängen können.
 
Man kann sich natürlich fragen, ob es staatliche Verbote geben sollte, damit größere Unternehmen kleinere nicht mit solchen Methoden vom Markt verdrängen können.
Naja, dann hätten wir "staatliche Preisabsprachen"? Sorry, aber da könnten wir den freien Markt auch gleich ganz vergessen.
Niemand möchte Monopole, daher schreiten meist auch die Kartellbehörden ein, aber komplette Verbote wären auch der falsche Weg.

Sollen sich große Unternehmen nun immer zurückhalten um kleine Unternehmen zu schützen? Wie sind die Unternehmen denn groß geworden? Durch schlechtes unternehmerisches Verhalten? Sollen diese nun für ihren Instinkt und ihr Können büßen?


Da kommen wir ja bald in Richtung Kommunismus.
 
Naja, dann hätten wir "staatliche Preisabsprachen"? Sorry, aber da könnten wir den freien Markt auch gleich ganz vergessen.
Niemand möchte Monopole, daher schreiten meist auch die Kartellbehörden ein, aber komplette Verbote wären auch der falsche Weg.

Sollen sich große Unternehmen nun immer zurückhalten um kleine Unternehmen zu schützen? Wie sind die Unternehmen denn groß geworden? Durch schlechtes unternehmerisches Verhalten? Sollen diese nun für ihren Instinkt und ihr Können büßen?


Da kommen wir ja bald in Richtung Kommunismus.
Wenn man die eigene Marktmacht missbraucht (sprich locker mit einer ganze Sparte riesige Verluste hinnimmt), nur um die Konkurrenz auszuschalten hat das nichts mehr mit ner gesunden Marktwirtschaft zu tun, wo das Unternehmen mit dem besseren Produkten oder Preis-Leistungs-Verhältnis gewinnt.
Insiderhandel bei Aktien ist auch verboten, selbst wenn wir hier auch einfach vom freien Markt und Nutzung der eigenen Vorteile sprechen könnten. Es spielt doch keine Rolle, ob man durch Wissen oder zu viel Kapital den Markt ausspielen kann.

Das alles war außerdem Theorie, da ich Samsung nicht vorgeworfen habe, dies tatsächlich aus diesem Grund zu tun. Möglich ist es jedoch.

PS: Ich bin nicht für die uneingeschränkte Marktwirtschaft und Ellenbogengesellschaft. Deutschland grundsätzlich auch nicht, darum Soziale Marktwirtschaft (in Theorie zumindest).
PPS: Only a Sith Deals in Absolutes (Extremen). Da du gleich mit Kommunismus um die Ecke kamst. Da gibts ne ganzen Menge zwischen Freier Marktwirtschaft ohne (bzw. mit minimalsten) staatliche Einschränkungen und Kommunismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man die eigene Marktmacht missbraucht (sprich locker mit einer ganze Sparte riesige Verluste hinnimmt), nur um die Konkurrenz auszuschalten hat das nichts mehr mit ner gesunden Marktwirtschaft zu tun, wo das Unternehmen mit dem besseren Produkten oder Preis-Leistungs-Verhältnis gewinnt.
Insiderhandel bei Aktien ist auch verboten, selbst wenn wir hier auch einfach vom freien Markt und Nutzung der eigenen Vorteile sprechen könnten. Es spielt doch keine Rolle, ob man durch Wissen oder zu viel Kapital den Markt ausspielen kann.

Das alles war außerdem Theorie, da ich Samsung nicht vorgeworfen habe, dies tatsächlich aus diesem Grund zu tun. Möglich ist es jedoch.

PS: Ich bin nicht für die uneingeschränkte Marktwirtschaft und Ellenbogengesellschaft. Deutschland grundsätzlich auch nicht, darum Soziale Marktwirtschaft (in Theorie zumindest).
PPS: Only a Sith Deals in Absolutes (Extremen). Da du gleich mit Kommunismus um die Ecke kamst. Da gibts ne ganzen Menge zwischen Freier Marktwirtschaft ohne (bzw. mit minimalsten) staatliche Einschränkungen und Kommunismus.
Also sollen einfach alle immer das Gleiche machen und gut - Deiner Meinung nach.

So funktioniert freie Marktwirtschaft nunmal nicht. Wozu baut man sich eine gewisse Marktmacht auf, wenn man sie dann nicht innerhalb der vorhandenen Regeln nutzen darf? Keine Sorge, wenn das Verhalten Samsungs nicht rechtens sein sollte, dann wird sich darum gekümmert werden.

Erfolg muss sich auch lohnen, ansonsten braucht niemand mehr Erfolg, dann sind wir wieder beim Kommunismus. Alle für alle für....
 
Eine strategisches Vorgehen um die Mitbewerber auszuschalten - und danach die Preise zu diktieren.

Könnte teuer werden für den Endverbraucher wenn das klappen sollte.
 
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