News Gaming-Markt in der Krise: Ubisoft und Microsoft Xbox wohl mit massiven Entlassungen

PCGH-Redaktion

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Ubisoft soll kürzlich zwei seiner Entwicklerstudios geschlossen haben und auch bei Microsofts Xbox-Sparte könnten massive Entlassungen drohen.

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Wenn se an der richtigen Stelle sparen würden.

Das System, eigentlich das Gesamtsystem, von dem die Brot und Spiele Abteilungen ja nur ein kleiner Teil sind, wirkt eher so, als ob da wieder eher an Qualität gespart wird, um den Käse zu erhalten. :D

Gut, es sind ja die großen Publisher, welche eigentlich geiles Gaming immer mehr an die Wand fahren und dafür seltsame Dinge wie Loot-Boxen, DLC Abzocke, NFT Käse, Games a "Serwish" etc. hervorbringen.

Anbei, durch den Vertrieb ohne Datenträger sind die Kosten massiv gesunken und es läßt sich schon von einem Mann eine Milliardenmarke aus dem Boden stampfen. Als Möglichkeit aktuell, ich bin ja eher ein Datenträgerfan.

Die meiste Zeit verbringe ich aktuell mit Indytiteln und AA Spielen, wenn man beides so nennen will, ich nenn das geiles Gaming, wie man das schon seit Jahrzehnten so gewohnt ist. Ich lasse mich da ungern von so Geschmeiß (so würden da manche sagen, nicht ich) umerziehen und als Melkkuh und Idioten abspeißen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Umsatz für die Belegschaft nicht mehr reicht, sollte der CEO als erstes sein Gehalt verringern... Sollte...
Die meiste Zeit verbringe ich aktuell mit Indytiteln und AA Spielen, wenn man beides so nennen will
Meine Frage ist, was ist AA. Gehört Stellar Blade dazu? Dark Souls?
Indies habe ich viele auf der Liste. Aber viele sind im Early Access und ich muss lange auf 1.0 warten. :D
 
Wenn der Umsatz für die Belegschaft nicht mehr reicht, sollte der CEO als erstes sein Gehalt verringern... Sollte...

Meine Frage ist, was ist AA. Gehört Stellar Blade dazu? Dark Souls?
Indies habe ich viele auf der Liste. Aber viele sind im Early Access und ich muss lange auf 1.0 warten. :D
Voll bei Dir. Die meisten Triple A Spiele sind einfach Käse und die Bezeichnung kam auf, um Studios mit 1000 Mitarbeiter und Kosten von ner Milliarde pro Spiel zu rechtfertigen. Auch was Indie sein soll? Machen ja mittlerweile auch große Studios geile "Indies", Ubisoft hat letztens z.B. ja n geiles "Prince of Persia" abgeliefert. Und Ubisoft ist als Spielegigant ja nicht so die 3 Mann Hinterhofspieleschmiede.

Triple A ist was den Leuten geil reinläuft und nicht was die KonzernPR und die Medienlandschaft einem vorschreiben. Das beste Triple A fängt in dem RL an, indem ich das Triple A diktieren lerne. So geht das! :D
 
Indie, AA und AAA entscheidet im Grunde wieviel Geld ein Spiel (von außen) bekommen hat.
Aber ganz ehrlich, man könnte auch vom Spielepreis ausgehen. Indie= <30€, A/AA= 30-50€, AAA= 50-80+. Auch wenn das nicht ganz korrekt ist.

Es gibt auch AAA die ich spiele, wie Resident Evil. Aber es sind definitiv nur wenige. Und Live-Service auch im Grunde fast gar nicht.

Ist nicht jedes Jahr der Gaming-Markt in einer Krise? Ich frage für einen Freund. :ugly:
Und PC-Gaming stirbt jedes Jahr aufs neue.
 
Im Indie / AA-Bereich gibt es mindestens genauso viel Murks wie im Triple A-Gaming.

Es ist so wie es schon immer war:

Weder ist Indie Gaming das Allheilmittel für alles, noch ist im Triple A-Bereich alles Käse. Gerade in diesem Jahr sind im Triple A-Bereich viele gute Spiele auf den Markt gekommen.
 
Ich sehe die Krise nicht ganz, es kommen immer wieder Spiele auf den Markt und ich bin selbst geneigt mehr in Spiele zu investieren, als in Hardware - aktuell.
Meine Befürchtung ist eher der Zusammenhang zwischen KI Generierung und Personalkosten, hier kann man eine Menge Geld sparen.
 
Was haben alle börsennotierten Unternehmen mittlerweile alle gemein?
Richtig: der Wasserkopf spart an der Substanz (Maschinenwartung, Facharbeiter, Techniker und Ingenieuren), kostet es was es wolle, nur um die "Anleger" zu befriedigen, damit die auch noch mehr Kohle rausziehen können. Und da die Spiele"industrie" durch das sich Aufkaufen-Lassen der kleinen und feinen Studios mit flacher Hierachie durch durch bürokratische Monster mittlerweile genauso strukturiert ist und genauso funktioniert, läuft es da ähnlich. Die, die was können und den Laden am Laufen halten (Softwarentwickler, Geschichtenschreiber, Designer, also das gesamt Crunchpersonal), werden von denen, die nichts können und den Laden mit ihrer Bürokratie, Erbsenzählerei, Marktanalysengeschwalle, Kürzungen und hinter Regel- und Compliencewust versteckter Kreativlosigkeit ersticken, angeblich nicht mehr gebraucht und rausgehauen.
Mittlerweile sehe ich das Problem als im bestehenden Wirtschaftssystem unlösbar an und wünschte mir eine Lösung wie in "Per Anhalter durch die Galaxis" -> all die in diesen Unternehmen "ganz wichtig sind" in das erste Raumschiff und dann "Fliegt ihr schonmal vor!". Der Rest bleibt hier und macht wieder schöne Sachen... *man wird ja nochmal träumen dürfen, seufz*
 
Ubischrott ist selbst schuld: immer die gleichen, langweiligen Open Worlds mit repititiven Gamedesign, langweiligen Grinding und ingame-Monetaresierung. Die Spieler sind davon, vor allem bei Ubisoft-Titeln, mittlerweile gelangweilt und die meisten lockt halt auch nicht mehr das 100. AC oder Farcry nach Ubi-Muster hinterm Ofen vor...

Black Flag Resynced könnte Ubisoft allerding wieder Geld in die Kassen spielen und auch das SC Remake wird sicher viele Abnehmer finden. Persönlich fand ich noch Star Wars Outlaws ganz spaßig und mit The Crew Motorfest haben sie sich zumindest bemüht. Aber: wie sieht die Zukunft da aus? Innovationen? Neue IP's und kreative Ideen, spielerisch gut umgesetzt? Da sehe ich schwarz.

Bei MS war das abzusehen, da XBOX momentan nur 3% Gewinnmarge abwirft. Es ist auch hier schade um die Mitarbeiter, die das betreffen wird, allerdings sind durch die übernommenen Studios auch viele Doppelstrukturen entstanden.

Hier weiß man allerdings noch nicht mal, wen genau es bei MS betreffen wird.
 
Im Grunde gibt es viel zu viel Angebot. Die Käuferschicht die sich noch Spiele zum Vollpreis gekauft hat wird älter und auch bei mir nimmt das intresse an den heutigen Games ab.

Dann kosten die Konsolen mit dem Lebenszyklus immer mehr.

Die Hardware Revisionen in dem optimiert wird, PS5 - 300g Kühler, Kühler nur geklebt , platine dünner, usw.

Der Preis bleibt gleich.

Gebrauchtmarkt verschwindet immer mehr.

Die Jugend ballert Millionen in Kostenlose Games.

Zu Ubisoft: EIn neues Rayman wäre super gewesen, das Remake nehm ich mit aber da ginge mehr.
Die Mobilen Ableger wollte ich nicht am Tablet zocken.


Zitat"Dreimal darfst du raten, wen es mit Sicherheit nicht treffen wird: die da oben.".

Warum auch, die Aktionäre haben die da Oben installiert, um Profit zu generieren.
 
Ich sehe die Krise nicht ganz, es kommen immer wieder Spiele auf den Markt und ich bin selbst geneigt mehr in Spiele zu investieren, als in Hardware - aktuell.
Meine Befürchtung ist eher der Zusammenhang zwischen KI Generierung und Personalkosten, hier kann man eine Menge Geld sparen.
Da gebe ich Dir absolut Recht.

Ich sehe hier auch nicht den "Gaming-Markt" an sich in der Krise.
Es ist das Zeitalter der Indies.

Wer in der Krise steckt, ist die große Monetarisierungs-Maschinerie der maximal-gewinn-ausbeutenden Mega-Publisher aus der Altvorderenzeit.
Diese brechen unter ihrer Schwerfälligkeit, ihrer eigenen Masse und den Steifen IP-Milking-Praktiken zusammen.

Wie bei sterbenden großen Gestirnen, die unter ihrer eigenen Gravitation implodieren und vorher noch stoßweise Materie ins All schleudern, ist dieser Materieauswurf Grundlage für allerlei Neues.

Ich find's gut.
 
Es gibt genügend Unternehmen, denen es aktuell gut gut geht, weil sie halt nicht auf Schrottkonzepte wie Microsoft oder Ubisoft setzen.
Wieso ist das Konzept von Microsoft bescheuert? Das Gesamtunternehmen hätte genügend Reserven gehabt, um Sony nach der wieder (wie schon bei der PS4 Pro, wenngleich nicht ganz so extrem) recht peinlich gemachten PS5 Pro absolut vorzuführen. Sie haben sich dagegen entschieden; das ist ein strategischer Fehler. Außerdem haben sie massig Studios gekauft, diese dann aber nicht genutzt. Abermals: Sie haben die Ressourcen, das auszusitzen!
Ubisoft hat superstarke Marken herumgammeln. Sie scheitern aber seit Jahren daran, daraus etwas zu machen. Selbst einen eigenen Nightdive-Konkurrenten aufzubauen, der bloß sämtliche Ubisoft-Klassiker neu auflegen würde, würde mehr Sinn ergeben als diese Strategie, die totalen EA-Stil ausstrahlt. (nur ist EA halt bekanntlicherweise durch Sportspiele leider effektiv unsterblich...)
 
Ubisoft wird sich kaputt sparen, irgendwann sind alle guten Leute weg und dann können sie die Bude dicht machen. Das liegt schon an dem fehlenden Mut zum Risiko. Wer stehen bleibt, wird überholt.
 
Was haben alle börsennotierten Unternehmen mittlerweile alle gemein?
Richtig: der Wasserkopf spart an der Substanz (Maschinenwartung, Facharbeiter, Techniker und Ingenieuren), kostet es was es wolle, nur um die "Anleger" zu befriedigen, damit die auch noch mehr Kohle rausziehen können. Und da die Spiele"industrie" durch das sich Aufkaufen-Lassen der kleinen und feinen Studios mit flacher Hierachie durch durch bürokratische Monster mittlerweile genauso strukturiert ist und genauso funktioniert, läuft es da ähnlich. Die, die was können und den Laden am Laufen halten (Softwarentwickler, Geschichtenschreiber, Designer, also das gesamt Crunchpersonal), werden von denen, die nichts können und den Laden mit ihrer Bürokratie, Erbsenzählerei, Marktanalysengeschwalle, Kürzungen und hinter Regel- und Compliencewust versteckter Kreativlosigkeit ersticken, angeblich nicht mehr gebraucht und rausgehauen. (...)
Nein, nicht alle: Nehmen wir mal, um einen aktuellen Buhmann zu wählen, Nvidia: Die haben keine geplanten Entlassungen gehabt, sondern ihr Personal behalten und sind einfach gewachsen. Das Personal war auch stets enorm stark eingebunden in die finanziellen Erfolge des Unternehmes --- so stark, dass die These aufkam, dass die Blackwell-Treiber-Desaster damit zusammenhängen, dass die Treiberentwickler ihre Arbeit nicht mehr ernst nehmen, weil sie jetzt in Geld schwimmen.

Um mal keinen Buhmann zu nehmen, sondern eine Firma, die Teil meines Nicknames ist: Schau Dir mal die Quartalsberichte von CDProject an; hier z.B. auf Seite 7:
Seit FY23 zeigen die die Zahlen der beschäftigten Entwickler, seitdem wachsen sie...
...entsprechend passt die These nicht.
 
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